Hallo
@maria_th , ja was du da beschreibst kenne ich so in etwa auch. Ich habe ja eine Mischkollagenose und vor der Diagnose und vor Beginn der Therapien habe ich mich ganz fürchterlich und schrecklich dauerkrank gefühlt und ich hatte dazu fast durchgehend Fieber oder erhöhte Temperatur, hat sich ähnlich gefühlt wie so ein Gefühl von grippalem Infekt, nur noch schlimmer mit schlimmsten Gliederschmerzen, alles tat irgendwie weh und vor allem das es nicht aufhörte und so weiterging andauernd. Es war furchtbar und grauenvoll, es war dann letztendlich so schlimm das ich schon froh war überhaupt noch vom Bett oder Sofa zum Klo irgendwie kam. Und ich hatte damals ein Baby, mein drittes Kind als dieser Mist voll ausbrach. Ich habe mich vorher niemals so elend und krank gefühlt als wie in dieser fürchterlichen Zeit. Wenn meine Mutter nicht da gewesen wäre und dann das Baby und die beiden anderen Kinder, die auch noch klein waren versorgt hätte, so wäre alles komplett zusammengebrochen, was es ja trotzdem zum Großteil war, aber meine Mama hat zumindest durch die Versorgung der drei Kinder etwas aufgefangen. Und zu allem Übel hat mein damaliger Arzt mich nicht ernst genommen und deshalb zog es sich in dem elenden Zustand noch länger hin, bis es zur Diagnose und der dementsprechenden Therapen kam. Ich habe in der Zeit davor mit diesen schlimmen Beschwerden so gelitten und das mit drei kleinen Kindern, die ich gar nicht mehr richtig versorgen konnte, es war für mich eine sehr schlimme Zeit.
Hallo Lagune,
genauso geht es mir auch immerwieder und zur zeit eben extrem.
Ein Glück hattest du deine Mutter, toll
Hattest du denn seitdem jemals wieder so ein Krankheitsgefühl oder ist es komplett "verschwunden"?
Heute ist es bei mir auch wieder besonders schlimm. Ich habe auch dadurch, also unter anderem meinen Sohn nicht mehr versorgen können, er lebt nun leider beim Vater
Auch bei mir wurde immer gesagt, es sei psychisch, ist aber quatsch, weil es mir oft gut ging und alles war weg.
Mein Hausarzt, welcher leider nicht mehr praktiziert, war auch der 1. der mich ernst nahm, er tippte auch auf eine Kollagenose, sowie Rheuma.
Die Ärzte bevor ich umzog, meinten auch immer, ich soll das alles nicht überbewerten und einfach weitermachen. Obwohl ich immer stark erhöhte CRP Werte hatte, welche dann aber am nächsten Tag wieder weg waren...Diese Ärzte tippten immer auf einen Virus, der kommt und geht...
Ich hatte damals auch meine 2. Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen und quälte mich so zur Arbeit, dann kamen noch die Schmerzen dazu...und mein damaliger Ehemann dachte auch immer ich übertreibe.
Ebenso erging es mir mit meiner Endometriose Diagnose, erst als dann durch eine OP die Diagnose eindeutig wurde, wurde mir geglaubt...oh mann. Genauso verhält es sich mit meiner chronischen Nebenhöhlenentzüng.
Die Rheumatologin meinte zu mir, dass alle Krankheiten miteinander zusammenhängen, ich hatte auch etwas recherchiert und mich beruhigt es und es gibt mir Hoffnung, dass es besser werden kann.
Heute ist bei mir wieder so ein Tag, wie du ihn beschreibst, die Nebenhöhlenentzündung ist wieder sehr aktiv und ich kann nur im Bett liegen.

und dann dieses Krankheitsgefühl...
Ich versuch mich auszuruhen und leichte Sportübungen zu machen.
Ich hab leider niemanden der mich Ernst nimmt oder unterstützt...meine Mutter hört gar nicht mehr hin, wenn ich was sage, ja es nervt auch, aber sie redet auch oft über ihre Beschwerden...
Viele Grüße