Hallo Johannes,
ja, mit den Medikamenten muss man sich Zeit geben. An ihnen vorbei geht aber kein Weg wenn man keine fortschreitende Schäden will.
Schau mal bei der Rheumaliga in Österreich nach. Oftmals bieten sie gute Hilfsmittel an (spezielle Scheren, Messer, Dosenöffner, Silikon"hütchen" um Schraubdeckel zu öffnen...), Kurse, die sich mit Schmerzbewältigung befassen oder mit komplementärmedizinischer Unterstützung.... Was mir noch hilft sind in akuten Phasen gekühlte Linsen (normale grüne Linsen - verderben nicht so schnell und ziehen kein Wasser), die ich in einem Tuppertopf im Kühlschrank lagere und bei Schmerzen heraushole und mit den Händen drin herumwühle. (Für Hygieniker - habe sie deutlich beschriftet, so dass sie niemand versehentlich als zu verwendendes Nahrungsmittel nimmt). Oder ein Weihrauchgel (gibt's jetzt auch mit CBD, das habe ich noch nicht ausprobiert). Und wirklich so "einfache" aber effektive Massnahmen wie Quarkwickel, die ja schon genannt wurden. Hilft mir besser als die üblichen V...-Gel etc.
Um meine Finger und Hände beweglich zu halten mache ich Übungen mit Qi-Gong-Kugeln. Mein Ergotherapeut hatte mir auch so einen Schwingstab empfohlen um die Muskulatur zu trainieren.
Ich wünsche Dir eine baldige Linderung der Schmerzen und eine baldiges Einsetzen der Medikamentenwirkung.
Ich hatte jetzt auch in den letzten Wochen stärkere Beschwerden und zwischendurch die 4. Covid-Impfung. Kurz nach der Impfung waren die Sz auch nochmals verstärkt aber ich habe nicht das Gefühl, dass es von der Impfung kommt zumal sie jetzt in den letzten Tagen auch wieder deutlich besser wurden (seit es wieder wärmer wurde - hier hat's mittlerweile wieder über 20°C). Ich denke es kam bei mir auch vom nasskalten Wetter.