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extreme Erschöpfung, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Spätzle, 24. November 2014.

  1. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Fatigue? MCV steigt weiter > VitB Mangel? > chron. Gastritis?

    Hi zusammen,

    mir geht´s zur Zeit so richtig dreckig. Die Schmerzen spielen dabei allerdings kaum eine Rolle. Sie sind da, aber zu vernachlässigen.
    Ich komme einfach nicht mehr auf die Beine, bin schrecklich ausgelaugt, mir ist ständig übel, ich muss mich zum Essen zwingen, habe in den letzten 5 Wochen 2kg abgenommen. Das ist zwar höchst willkommen :p aber ich kämpfe seit 2 Jahren um jedes Gramm weniger. Und nun passiert das "einfach so".

    Ich hatte vor fast 6 Wochen eine grosse Unterleibs OP und weiss nicht ob es auch damit zusammenhängt, aber irgendetwas stimmt auf jeden Fall nicht.
    Ich habe, da ich ohnehin krank geschrieben war viel geruht, getan, was mir Spass machte. Aber auch wenn ich draussen bin (Reiten, wandern (Gestern etwa 2 Std bei strahlendstem Sonnenschein und Ohne-Jacke-Temperaturen), Spaziergänge) wird es nicht besser.

    Ich weiss mir langsam nicht mehr zu helfen und die Familie leidet natürlich auch darunter.
     
    #1 24. November 2014
    Zuletzt bearbeitet: 5. Dezember 2014
  2. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    2 Stunden Spaziergänge..

    Liebes Spätzle,
    erst mal kann ich mir vorstellen, dass das sehr belastet- einfach nicht können, schlapp sein, einfach nicht "in die Gänge" kommen können.
    Aber kann es sein, dass Du Dir vielleicht etwas viel vornimmst mit einem 2-Stunden-Spaziergang? Für mich ist das schon an guten Tagen eine stramme Leistung.
    Und wenn Du vor 6 Wochen eine große OP hattest, brauchst Du doch vielleicht noch ein wenig mehr Achtsamkeit mit Dir selber?
    Wenn Du nicht hoch kommst, bleib doch einfach sitzen. Du bist ja nicht für nichts krank geschrieben.
    Und setz Dir ganz klare Prioritäten. Wenn nicht so viel geht wie Du möchtest, pick Dir was raus und freu Dich an dem was Du geschafft hast statt nur zu gucken was nicht geklappt hat.

    Ganz wichtig fänd ich auch, dass Du die im Moment noch erfreuliche Gewichtsabnahme checken lässt. Wenns mit der Nährstoff-Aufnahme nicht stimmt, fällt es auch schwerer, wieder auf Touren zu kommen.

    Ganz ganz liebe Grüße
    Moi
     
  3. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Spätzle,

    das war ein großer Eingriff in deinen Körper.Setz dich bitte nicht so unter Druck.Du brauchst Zeit und Geduld,um wieder auf die Beine zu kommen.
    Dein Körper arbeitet auf Hochtouren.So eine OP steckt man nicht so einfach weg(Habe selbst diese Erfahrungen sammeln dürfen,).

    Wenn man sich nicht fühlt,dann isst man auch nicht viel.Ruhe und jeden Tag ein kleines bisschen mehr Anstrengung und das dosiert.Was deine Ernährung betrifft,so iss das worauf du Appetit hast.Wenn du dir Sorgen um deine Gewichtabnahme machst,so sprich deinen behandelnden Arzt daraufhin an.

    Aber vielleicht trügt dich dein Gefühl nicht.Dann wäre ein Gespräch mit dem Arzt zeitnah angebracht.
    Ich wünsche dir gute Besserung.

    LG took


     
  4. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Hallo Moi und took, vielen lieben Dank für Eure Antworten!

    Es ist so, dass ich insgesamt 4 Wochen krank geschrieben war. Momentan ist im (familieneigenen) Betrieb aber so wenig los, dass ich zuhause bleiben darf.

    Haushalt und Kinder sind zu versorgen, das teile ich mir zwar gut ein, aber selbst das ist fast zu viel. Das Einzige was mir wirklich gut tut (seelisch und körperlich) ist strammes Gehen und reiten im Schritt.
    Man darf das natürlich nicht überbewerten, wir haben ja beim Spaziergang die Kinder (auf Lauf- und Fahrrad) dabei, dementsprechend sind es max 5km mit vielen Pausen. Aber trotzdem, für mich ist das ein Freilaufen, ich kann durchatmen, der Bechterew hält sich höflichst zurück.

    Morgen gehe ich zum Arzt und lasse nach dem Blut sehen.

    Erschöpfung kennt ja wirklich jeder von uns, dazu kommt dieses scheusslich warme Wetter. Aber ich behaupte, diesmal ist es mehr...
     
  5. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Ich war heute beim Arzt,

    Blut und Urin werden untersucht. Er wollte auch wissen, ob es eher eine seelische oder körperliche Erschöpfung ist, denn er weiss um meine familiäre Situation.
    Zusätzlich wird nächste Woche ein Bauchultraschall gemacht, wegen der brennenden Schmerzen im Unterbauch.

    Wenn da nichts herauskommt, will er versuchen, mich anderweitig aufbauen, evtl. die Neuraltherapie wieder aufnehmen. Ausserdem soll ich noch bewusster essen und mich viel draussen bewegen :vb_cool: Versuche ich ja schon, aber nun gut. ich geb mir noch mehr Mühe...

    LG
    Spätzle
     
  6. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Hallo Spätzle bedenke das es nun wirklich ein sehr grosser Eingriff war, und die Psyche sie leidet arg darunter so eine Operation lass dir Zeit, ich kenne solche Situationen durch meinen Bechterew sehr gut.
    Es gibt immer wieder Zeiten bei mir da habe ich Kraft und versuche es auszupowern und kann leider diese Kräfte sehr schlecht richtig einteilen.
    Ich bemühe mich darum aber es gelingt mir selten.
    Meine Psyche ist sehr oft im Keller das ich auch diesbezüglich Hilfe angenommen habe.
    Teile dir den Tag richtig ein, und ich denke 2Stunden Spaziergang ist Marathon für eine frisch operierte Frau , ich wünsche dir aber alles erdenklichen Gute möge deine alten Krafte wieder wirken und du mit deiner Familie noch gemeinsam viel unternehmen kannst.

    Liebe Grüße aus Hamburg sendet dir Johanna





     
    #6 26. November 2014
    Zuletzt bearbeitet: 26. November 2014
  7. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Fatigue? MCV steigt weiter > VitB Mangel? > chron. Gastritis?

    Hallo zusammen,

    erstmal zu Dir Johanna:
    Danke für Deine Antwort. Weisst Du, ich sehe es mittlerweile so, dass ich mich lieber auspowere wenn ich es gerade kann. Denn dann weiss ich wenigstens warum ich müde und kaputt bin und habe dabei etwas getan was mich glücklich macht.
    Ich habe meine Mutter lange nicht verstanden, die trotz grosser Schmerzen in den Händen (unbehandeltes Rheuma, mehrere OPs) wieder angefangen hat zu stricken. Aber sie sagte "Schmerzen habe ich auch, wenn ich die Hände in den Schoss lege. Dann erschaffe ich lieber etwas Schönes unter Schmerzen."
    Und genauso geht es mir. Bewege ich mich zu wenig draussen, werde ich noch matter und wirklich irgendwann depressiv. Ganz zu schweigen von weiterem Muskelabbau und Kreislaufproblemen. Bei Bechti und Fibro gibts eben kaum was besseres als Bewegung, auch wenn man sich oft überwinden muss. Oft genug schaffe ich das auch nicht, aber wenn, dann tut es mir gut.
    Ich hoffe ihr versteht, was ich meine.

    So, nun zu meinem Termin beim Hausarzt.

    Die Organe waren allesamt unauffällig, Gott sei dank.
    Allerdings steigt mein MCV immer weiter an. Wir hatten bisher die Medikamente im Verdacht, aber die habe ich ja nun schon lange abgesetzt. Mein Arzt hat nun nochmals Blut genommen um zu schauen, ob ein Vit B12 - oder Eisenmangel vorliegt.
    Da ich aber seit Monaten Vit B einnehme und im Sommer mehrere i.V. Gaben bekam, ist er etwas besorgt. Ein möglicher Grund für die gestörte Aufnahme könne eine chron, Gastritis sein. Erst war er der Meinung dass man das ausschliessen müsse, da ich keine massiven Magenschmerzen habe.
    Nun ist es aber so, dass ich durchaus Magenprobleme habe, allerdings sind wir alle ja in Bezug auf Schmerzen einiges gewohnt und ich fand es bisher nicht erwähnenswert und habe es mehr mit meiner chron. Verstopfung in Verbindung gebracht. Vor allem macht mich aber aufmerksam, dass eine chron. Gatritis oft von Übelkeit, Appetitlosigkeit etc begleitet wird. Wenn man nun meine Überschrift des Themas durchliest, passt das ja durchaus wie A.... auf Eimer. :p

    Anfang nächster Woche sind die Blutwerte da und dann werde ich mit ihm besprechen, ob man nicht doch besser eine Magenspiegelung durchführen sollte. Auch wenn das eine der schlimmsten Vorstellungen für mich ist :eek:

    Und meine Erschöpfungszustände haben jetzt einen Namen: Fatigue. Nicht wirklich überraschend für mich, aber die Ärzte haben es bisher nicht so gesehen....

    LG
    Spätzle
     
  8. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Ich habe heute eine Mail von meinem Arzt. Eisen und VitB sind im unteren Normbereich. Er möchte weiter substituieren, in welcher Form weiss ich nicht.

    Soll ich nun die Gastritis Geschichte weiterverfolgen? Er ging darauf nicht mehr ein.
    Könnt ihr mir etwas raten?

    LG
    Spätzle
     
  9. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Hallo ich gebe dir da Recht den der Bechterew er will bewegt werden.
    Mein verstorbener Mann litt auch unter dem Fatigue Syndrom er verstarb 2007 der Onkologe ging ganz offen mit diesem Begriff um.

    Ich wünsche dir das man so schnell als möglich die Ursache findet.



    Liebe Grüße sagt dir Johanna aus Hamburg!





     
  10. Bernstein

    Bernstein Aktives Mitglied

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    Hallo Spätzle,

    in Bezug auf die Magenspieglung, möchte ich dir deine Angst ein wenig nehmen.

    Es ist überhaupt nicht schlimm, du bekommst eine leichte Betäubung und bekommst nichts davon mit. Auch nach dem Aufwachen
    sind keine Begleiterscheinungen bei mir da gewesen.

    Also nur Mut!

    Liebe Grüsse von Bernstein
     
  11. labyrinth

    labyrinth Registrierter Benutzer

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    Ich hatte auch schon mal eine Magenspiegelung. Völlig harmlos !
    Man bekommt sowas wie eine leichte Narkose und merkt davon gar nichts. Die können das so toll dosieren, dass man direkt danach wieder voll da ist.

    liebe Grüße
    Labyrinth
     
  12. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Danke Euch für die Antworten.
    Ich bin davon ausgegangen, dass das bei vollem Bewusstsein gemacht wird. Aber nun bin ich beruhigt.

    Ob es aber überhaupt weiterverfolgt wird, weiss ich noch nicht.

    LG
     
  13. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Bei der Magenspiegelung bekommt man nicht automatisch ein Beruhigungsmittel oder Kurznarkose. Das muss man schon sagen, wenn man das möchte.
     
  14. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Ich muss ja jedes Jahr zur Gastroskopiekontrolle.....in der Praxis, wo ich hingehe wird das immer mit leichter Narkose gemacht. Vorher findet aber ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt stand, nachdem man zuvor (ich muss das als schon bekannte Patientin auch immer noch) einen Anamnesebogen ausfüllen musste. Geht um Befinden, Medikamente etc..
    Man muss nur dafür sorgen, dass man eine Begleitperson dabei hat, da man anschließend natürlich aufgrund der Kurznarkose nicht fahrtüchtig ist. Ich fands bisher absolut nicht schlimm....einen Kurzarztbrief bekommen ich ebenfalls immer mit.
     
  15. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Ach so....ich habe eine gesicherte chronische atrophische Gastritis (Typ A). Spritz mir ca. alle 3 Monate Vit. B12 subkuctan.
     
  16. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Was mir noch einfällt liebe Spätzle.....Vit B12 i.S. kann durchaus normal erscheinen, ein Mangel aber trotzdem vorliegen. Kanns jetzt schlecht erklären....es gibt aber noch diverse Werte, die einen B12-Mangel aufdecken. Muss man aber selber zahlen. Das ist zum einen Holo-Transcobalamin und Methylmalonsäure. Dabei ist der Holo-TC-Wert erniedrigt und der Methylmalonsäurewert erhöht. Bei mir war aber schon das B12 im Serum total im Keller. Des Weiteren kann man Antikörper gegen Parietalzellen und Intrinsic-Faktor bestimmen. War bei mir deutlich positiv und die Endoskopie sowie auch der histologische Befund haben die Diagnose dann definitiv gesichert.
     
  17. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Danke Euch. Dann ist das ähnlich wie bei Darmspiegelungen. Da musste ich 60 km zu einer Praxis fahren, die das unter Kurznarkose machen. Die machen aber auch Magenspiegelungen :top:

    Ich frage mich, ob ich die Tests machen lassen soll. Der Doc hält es nicht für notwendig. Wenn ich aber danach ginge, hätte ich bis heute noch keine Diagnose, was das Rheuma betrifft.

    Ich denke, ich versuche, es durchzusetzen. Das wäre wieder ein mögliches Puzzleteil des Grossen Ganzen.
     
  18. Spätzle

    Spätzle Neues Mitglied

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    Ich habe gerade mit meinem Doc telefoniert. Er meinte, er hätte nun doch gerne, dass ich eine Magenspiegelung machen lasse. Eben weil der Wert trotz monatelanger Substitution so niedrig sei.
    Termin hab ich auch schon. 27.1., direkt nach der Reha. Wird ambulant in der Klinik gemacht, unter Kurznarkose:top: