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Gabriella
Guest
Hallo, Ihr Lieben
ich bin noch ziemlich neu hier und habe aber schon so einiges über Eure schlechten Erfahrungen mit Rheumatologen gelesen.Jetzt ist mir was passiert, was, wie ich glaube, das Meiste davon an Frechheit noch übertrifft.
Ich habe seit ca.10 Jahren ein primäres Sjögren-Syndrom mit Organbeteiligung, außerdem eine starke Skoliose(Wirbelsäulenverkrümmung),beides mit immer stärker werdenden Schmerzen verbunden.Eine richtige Basistherapie habe ich nie bekommen, seit vier Jahren nehme ich nur ständig Opioide (Valoron-Tabletten und Tropfen) , da ich alle NSAR's nicht vetragen habe bzw. sie bei mir nicht wirkten . Die Opioide vetrage ich hingegen sehr gut. Einen niedergelassenen Rheumatologen habe ich leider nicht, deshalb gehe ich seit vier Jahren nur in die Rheumaambulanz der Uniklinik in Frankfurt, wo ich auch die Medis bekomme. Bei fast jedem Besuch ist dort ein anderer Arzt tätig. Als ich im Juni wieder ein Rezept holen wollte, sagte mir der zur Zeit tätige Arzt, ich bekomme die Medis nur ,wenn ich bereit bin in eine "Schmerzklinik" zu gehen. Da ich auf die Schmerzmittel angewiesen bin, sagte ich zu allem ja und amen, um erstmal meine Ruhe zu haben.Später habe ich mir dann überlegt, dass eine richtige ! Schmerzklinik vielleicht gar keine so schlechte Idee sei.Als ich dann vor ein paar Tagen wieder wegen eines Rezeptes kam, bekam ich die Adresse dieser angeblichen Schmerzklinik und hab sie mir dann im Internet angesehen. Dort stand dann "Klinik für psychosomatische Störungen und Suchterkrankungen " - ich dachte, ich seh nicht recht! Dieser "Arzt" wirft mich - und damit alle ,die auf starke Schmerzmittel angewiesen sind - in einen Topf mit Fixern und Alkoholikern, anstatt eine vernünftige Therapie anzubieten.Sowas habe ich noch nicht erlebt.Ich weiß nun nicht, was ich machen soll. Ich brauche die Medis auf jeden Fall, ohne sie komme ich nicht mal früh aus dem Bett, aber mit diesem Typ möchte ich natürlich nie mehr was zu tun haben.Habt Ihr vielleicht eine Idee? Hat es Sinn, sich bei der Ärztekammer oder bei dem Vorgesetzten zu beschweren? Ich bin ja sicher nicht die Einzige, der es so geht , wer weiß, wieviele Kranke der Typ noch fertig macht - es haben ja nicht alle die Kraft, sich zu wehren . Aber was soll man sich als Kranker noch alles bieten lassen. Als ob eine chronische Krankheit an sich nicht schon schlimm genug ist, wird man deswegen auch noch schikaniert und beleidigt.Hat vielleicht einer von Euch sogar ähnliche Erfahrungen machen müssen? Ich bin für jeden Beitrag dankbar.
Liebe Grüße
Gabriella
ich bin noch ziemlich neu hier und habe aber schon so einiges über Eure schlechten Erfahrungen mit Rheumatologen gelesen.Jetzt ist mir was passiert, was, wie ich glaube, das Meiste davon an Frechheit noch übertrifft.
Ich habe seit ca.10 Jahren ein primäres Sjögren-Syndrom mit Organbeteiligung, außerdem eine starke Skoliose(Wirbelsäulenverkrümmung),beides mit immer stärker werdenden Schmerzen verbunden.Eine richtige Basistherapie habe ich nie bekommen, seit vier Jahren nehme ich nur ständig Opioide (Valoron-Tabletten und Tropfen) , da ich alle NSAR's nicht vetragen habe bzw. sie bei mir nicht wirkten . Die Opioide vetrage ich hingegen sehr gut. Einen niedergelassenen Rheumatologen habe ich leider nicht, deshalb gehe ich seit vier Jahren nur in die Rheumaambulanz der Uniklinik in Frankfurt, wo ich auch die Medis bekomme. Bei fast jedem Besuch ist dort ein anderer Arzt tätig. Als ich im Juni wieder ein Rezept holen wollte, sagte mir der zur Zeit tätige Arzt, ich bekomme die Medis nur ,wenn ich bereit bin in eine "Schmerzklinik" zu gehen. Da ich auf die Schmerzmittel angewiesen bin, sagte ich zu allem ja und amen, um erstmal meine Ruhe zu haben.Später habe ich mir dann überlegt, dass eine richtige ! Schmerzklinik vielleicht gar keine so schlechte Idee sei.Als ich dann vor ein paar Tagen wieder wegen eines Rezeptes kam, bekam ich die Adresse dieser angeblichen Schmerzklinik und hab sie mir dann im Internet angesehen. Dort stand dann "Klinik für psychosomatische Störungen und Suchterkrankungen " - ich dachte, ich seh nicht recht! Dieser "Arzt" wirft mich - und damit alle ,die auf starke Schmerzmittel angewiesen sind - in einen Topf mit Fixern und Alkoholikern, anstatt eine vernünftige Therapie anzubieten.Sowas habe ich noch nicht erlebt.Ich weiß nun nicht, was ich machen soll. Ich brauche die Medis auf jeden Fall, ohne sie komme ich nicht mal früh aus dem Bett, aber mit diesem Typ möchte ich natürlich nie mehr was zu tun haben.Habt Ihr vielleicht eine Idee? Hat es Sinn, sich bei der Ärztekammer oder bei dem Vorgesetzten zu beschweren? Ich bin ja sicher nicht die Einzige, der es so geht , wer weiß, wieviele Kranke der Typ noch fertig macht - es haben ja nicht alle die Kraft, sich zu wehren . Aber was soll man sich als Kranker noch alles bieten lassen. Als ob eine chronische Krankheit an sich nicht schon schlimm genug ist, wird man deswegen auch noch schikaniert und beleidigt.Hat vielleicht einer von Euch sogar ähnliche Erfahrungen machen müssen? Ich bin für jeden Beitrag dankbar.
Liebe Grüße
Gabriella
......blödsinn!! ich wünsche ja keinem etwas schlechtes, aber manchmal sollte mal einer nur annähernd die tägliche problematik zu bewältigen haben ..... naja, euch brauch ich das ja nicht zu erzählen.