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etwas Positives von mir und DANKE!! -vorsicht lang-

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Elke, 23. Mai 2008.

  1. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo ihr lieben,

    ich schreibe dies absichtlich hier im erfahrungsaustausch, da hier viele neue lesen, überhaupt hier sehr viele lesen, es auch eine erfahrung ist, viele oder besser die meisten die mich kennen hier lesen und weil es äußerst wichtig ist, das auch was Positives hier zu finden ist:top:


    Also viele die mich kennen, ob persönlich oder hier vom lesen, haben gerade die letzten fast 4 jahren ziemlich genau verfolgt wie es mir geht, haben mir die daumen gedrückt, zu mir gehalten, mich gestützt, aufgebaut, mir verständnis und mut zugesprochen.

    ihr wisst das ich mehr als einmal dem totengräber von der schippe gehüpft bin und das meine ich leider wörtlich!!!
    und das ihr mir mehr als einmal geholfen habt durch zuhalten, meine ich auch wörtlich! dafür schon mal ein DANKE

    wer nicht weiß wovon ich jetzt schreibe, kann wenn er/sie mag im Kaffeeklatsch unter suchfunktion einfach Elke eingeben und detailiert nachlesen.
    ich möchte hier jetzt niemanden langweilen daher hier meine versuchte "kurzfassung":

    seit 1997 mehr oder weniger in einem Dauerschub
    1999 wurde erkannt dass das rheuma doch nicht weg ist, sondern meine inneren organe angegriffen hat
    2000 behandlungs beginn mit basis-medis
    bis 2005 verschiedene basismedis, rheumaklinik mit entlassung - GESUND- einbildung ist auch eine bildung, dann workshop von r-o, dadurch neuen rheumadoc, erneute behandlung mit schwankendem erfolg und immer wieder kehrenden schüben verschiedener stärken, dann arbeitsplatz verlust und zum schluß rente auf zeit

    feb. 2005 umzug in unser traumhaus, raus aus der dritten etage in der ich mich schon als gefangene fühlte, super happy und sehr positiv

    april 2005 nachts schlaganfall, hab ich nicht ernst genommen, konnte nicht glauben das es mich erwicht hat, trotz Marcumar!
    5 tage nach schlaganfall erlitt ich einen herzstillstand, von er neurologie kam ich auf die innere intensiv dort musste ich 10 tage auf ein bett im herzzentrum warten, verlegung ende april, dort folgten 5 wochen lang fast täglich untersuchungen, meine unterlagen wurden nach münster gebracht und gemeinschaftlich mit den dortigen profs wurde festgelegt das man mir einen AICD implantieren muss (Implantierbaren Cardioverter Defibrilator) die im juli durchgeführte reha war der horor incl fast behandlungsfehler der zum tod hätte führen können
    Berentung auf Dauer.

    jan. 2006 der ICD hat sich gelöst und wanderte, ich kam ins Kh um diesen zu befestigen, op lief schief, ich erlitt einen bluterguß im umfang eines halben fußballes, mir ging es stetig schlechter und so bekam ich OHNE meine einwilligung 2 fremd blutkonserven, 11 tag nach op wurde ich in einem schlechten gesundheitszustand mit den worten: das muss zuhause heilen entlassen. mein hausarzt stellte durch eine doppleruntersuchung fest, das der bluterguß weiterhin durch ein defektes gefäß mit jedem herzschlag gespeist wird und wies mich erneut ins kh ein.
    ich ging in ein anderes Kh wo das hämatom ausgräumt wurde, ich spritzte dort 1 woche nach op wieder MTX, warum auch immer stellte sich 2 tage nach spritzen ein kolik- und krampfartiges erbrechen mit durchfall ein.
    es folgten untersuchungen von magen, darm, gallengang und bauchraum, es spitzte sich so zu das ich nur noch stuhl erbrach und ich musste 7 wochen über einen ZVK ernährt werden. dann erfolgte eine bauchspiegelung, 1 tag nach bauchspiegelung erlitt ich eine TIA =endete auf der intensiv (TIA transisotrische ischämische attacke)
    das waren 3 monate kh-aufenthalt

    august 2006 erlitt ich erneut einen schlaganfall mit erheblichen sprachverlust und linksseitiger körperlähmung, die angeratene Reha hab ich abgelehnt
    durch den abtransport per rettungstuch, löste sich der ICD erneut aus der msukeltasche und ist seit dem wieder auf wanderschaft

    okt. 2006 mit kolik-krampfartigem erbrechen und durchfall kam ich erneut ins kh, dort wurden die 30mg Arava abgesetzt und ich musste erneut per ZVK ernährt werden

    nov. 2006 erneuter versuch mit 10mg Arava, reagierte 2 tage später mit brech-durchfall, wieder abgesetzt und auf Ciclosporin eingestellt, da sich keine wirkung, dafür aber erhebliche nebenwirkungen einstellten wurde ich
    im
    märz 2007 in eine rheumaklinik eingewiesen, dort sprach der chef sämtlichen, mich behandelenden ärzten ihre kompetenz ab, er zweifelte alles an, ob herz, ob schlaganfälle, und ob rheuma.........
    er hat alle rheuma medis gestrichen incl. corti alles wurde von heut auf morgen abgesetzt da nicht nötig

    mai 2007 vormittags war noch alles ok, am nachmittag bekam ich bauchschmerzen, bekam kolik, krampfartiges erbrechen und BLUTIGEN durchfall, zum doc, er einweisung, im Kh bekam ich cortison welches nur im darm wirkt, erneuter verdacht auf Morbus Crohn, 8 tage später begannen die untersuchungen magen, dickdarm, dünndarm, selling, kapselendoskopie und und und doch leider konnte der crohn nicht gesichert werden, aufgrund der starken schmerzen bekam ich aber im 2 std. takt ein starkes medi, zusätzlich alle 3 tage vom schmerztherapeuten eine infusion mit 3 sehr starken substanzen incl. rein-morphin, die beim CT gesehene und kontrollierte raumforderung war leicht gewachsen, soll kontrolliert werden, ob gut oder nicht ??? kann keiner sagen, die bauchop ergab keinen aufschluß, chef sagt es tut ihm leid er weiß nicht weiter und so wurde ich von heute auf morgen von allem abgemacht, nur eine novalgintropf blieb bis 10min. vor entlassung, meine hinweise auf starke entzugsschmerzen und symtome wurden ignoriert und so wurde ich entlassen.
    ich kämpfte dann wörtlich 3 tage und 3 nächte um mein leben, dank der medi-hilfe meiner hausärzt und er liebevollen betreuung meiner beiden lieben hab ich es geschafft, doch

    ab da ging nix mehr, ich schaffte max. 2 std. tägl. das bett zu verlassen und das nicht mal am stück.
    die rheuma-schmerzen wurden ohne medis immer schlimmer, die gelenke dicker, ja sogar rot und heiß, meine seelische verfassung sank stetig, was wiederrum meine schmerzen verstärkte und somit war der teufelskreis geboren!

    dez. 2007 herzprobleme ab 27,12. kolik-krampfartiges erbrechen mit blutigen durchfällen

    jan. 2008 zusammenbruch dehydriert einweisung ins kh, dort sagte man mir das ich einen herzinfarkt habe und ich wurde auf überwachung gelegt, wenn es mir besser gehe müsse eine herzkatheter machen, dann unterzuckerte ich wieder und man stellte die verdachts diagnose : Insulinom! ich stimmte einem hungertest zur diagnose findung zu, doch ich bekam dort täglich medis die mich sehr müde machten (Vomex iv) und noch andere, an einem tag war ich lt. ärztin nicht mehr ansprechbar, verdacht auf erneuten schlaganfall, zur absicherung (ich war am fentanyl reduzieren, von 150 auf 125 war ich bereits) spritzte man mir einen Antagonisten, darauf hin kam ich innerhalb von sekunden in einen vollen entzug und die schlaganfall -symtomatik war weg, warum auch immer???
    man unterstellt mir ich habe medis beigenommen, was ich aber beim leben meiner tochter nicht getan hatte. so setzte man mich innerhalb von 52std. von den 150µg auf 75µg runter, was mich wieder in eine entzugsproblematik brachte.ich bat um einen schmerztherapeuten der mir da durch helfen solle, dieser verweigerte mir seine hilfe, worauf ich auf eigene verantwortung das kh verlies

    doch seit dem ist mein kampfgeist SOOOO geweckt worden, das glaubt ihr mir nicht *lächel*

    ich hatte solche schmerzen, das ich am liebsten schluß gemacht hätte, ich war sooo enttäuscht das man mir nicht glaubte, mich alleine ließ, ich wieder für meine offenheit bestraft wurde und da machte etwas in meinem Kopf KLICK, und ich sagte mir: wenn du nicht hinter dir stehst, wer soll es dann?

    ich holte mir eine überweisung zu meinem kardiologen und er war der gleichen meinung und wies mich sofort in das herzzentrum ein in dem mir der ICD gelegt wurde, dort folgten alle untersuchungen

    ich schrieb meinem damaligen rheumatologen eine ganz ehrlich email und bekam eine sehr nette antwort und einen schnellen termin.

    er war erschrocken was alles seit unserem letzten gespräch passiert ist, was ich alles hinter mir habe und wie sehr meine gelenke gelitten haben OHNE basismedis.
    er versprach mir alles zu tun um mir zu helfen, in absprache mit mir wies er mich in die rheumaklinik ein, dort bekam ich anwendungen und cortison doch leider nicht das basismedi welches er auf die einweisung geschrieben hatte, man stellte mich erneut auf MTX ein, welches ich schlechter vertrage als früher.
    wieder raus aus der klinik, hat er das MTX um die hälfte reduziert und hat nun die behandlung mit Remicade begonnen.

    Ich kann nur eines sagen:
    seit 2005 bis vor kurzem waren es für mich SEHR schlimme jahre und obwohl ich hier bei rheuma-online nichts positives schreiben konnte, wurde ich immer und immer wieder angehört und aufgebaut, selbst wenn ich mich über längere zeit nicht mehr gemeldet hatte weil ich mich selbst schon nicht mehr hören konnte, wurde ich angschrieben oder angerufen und es war immer jemand/viele da die mir zuhörten, viele viele liebe r-o´ler die für mich gebetet haben, die für mich eine kerze angezündet haben, ja sogar :ein gute besserungs und aufbau päckchen bekam ich ins krankenhaus geschickt.

    Und wenn nun jemand ganz "frisches" was das thema rheuma betrifft dies alles hier jetzt gelesen hat, so möchte ich sagen :
    laßt euch nie entmutigen!!! gebt nicht auf und steht hinter euch!!!

    ich weiß schon ganz genau das es mir jetzt "nur" besser geht weil ich das cortison nehme, doch ich hoffe inständig dass das Remicade auch seine positiven wirkungen in mir entfaltet und ich geh SEHR positiv an die sache!

    ich weiß auch, das es morgen oder nächste woche schon wieder anders sein kann, doch eines weiß ich auch IHR seit hier und hört mir zu, IHR seit hier und fangt mich auf, IHR seit hier und gebt mir tipps, IHR macht mir mut und fangt mich auf und der Kampf lohnt sich!!

    trotz aller widrigkeiten, aller zusätzlichen erkrankungen, aller tiefschläge und all der schmerzen, im moment geht es mir um vieles besser als all die monate zuvor und das geniese ich!!

    auch mit Rheuma kann man eine "gutes" leben führen, es ist ein andere leben, aber dennoch meist lebenswert, versucht das beste aus eurer situation zu machen, informiert euch und laßt euch helfen!!

    Ich DANKE euch allen und auch meinem Rheuma-Doc

    ich wünsche euch allen alles gute, viel kraft, gute ärzte und steht hinter euch, es ist euer körper, eure gesundheit und egal wie schlimm es auch ist
    hier findet ihr ein offenes Ohr!!!

    Nun hoffe ich das ich mit meiner Geschichte dem einen oder anderen etwas Mut machen konnte, selbst nach so langer zeit kommt auch mal wieder ein HOCH

    und was auch noch ganz wichtig ist, meine "kurz" geschichte ist rheumatologisch gesehen - gott sei dank - ein sehr sehr seltener verlauf, der sich über fast 36 jahre erstreckt!!!
     
    #1 23. Mai 2008
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2008
  2. Hypo

    Hypo NO-HYPO.....

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    liebe elke,

    ich drück dir die daumen das es dir bald wieder besser geht. habe auch gerade mal wieder so einen marathon nur meine rheumatologin hat kein offenes ohr für mich. bei meinen letzten besuch ca. 2 min. hat sie mir die letzten blutwerte in die hand gedrückt und gesagt sie haben schlechte werte und draussen war ich. sie ist leider sehr launisch. da es mir zur zeit auch noch sehr schlecht geht habe ich in praxis angerufen und um hilfe gebeten und die schwester meinte die praxis ist voll und fr. dr. hat für zwischendurch keine zeit gehen sie zum hausarzt. nur der ist im urlaub und kennt sich mit rheuma nicht aus. ohne unserem RO wäre ich psychisch nicht so toll drauf, hier kann man immer seinen frust herausheulen bis es einem wieder besser geht.
    aufgeben tut niemand nur die strecke bis zur hilfe ist extrem lang.
    ich bin in den jahren schon froh RO zu haben.

    liebe grüße Ramona
     
  3. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    liebe elke,
    ich habe deine beiträge im kaffeeklatsch verfolgt und so manches mal gedacht "mein gott, wieviel leid kann ein mensch aushalten?". irgendwann hat man dann erschrocken registriert, dass du ein paar wochen nicht da warst und sich gefragt, was nun wieder passiert ist :o. zum glück gabs ja immer zuverlässige berichterstatter, so dass man zwar informiert, meistens aber nur noch beunruhigter war. du hast meine vollste bewunderung, dass du dir in all der zeit deinen kampfgeist erhalten und nicht aufgegeben hast, besonders deshalb, weil deine geschichte in keinem verhältnis zu dem steht, was hier mancher user an "zipperlein" beweint (ich übrigens auch :rolleyes:).
    ich finde es gut, dass du deine geschichte hier noch einmal zusammengefasst hast, weil man im laufe der zeit auch schnell den überblick verliert was wann gewesen ist, vor allem aber, weil sie denen unheimlich viel kraft geben kann, die mit deutlich weniger leid schon aufgeben wollen.
    ich wünsche dir von ganzem herzen, dass das remicade gut anschlägt und du nach all der schlimmen zeit endlich auch einmal zur ruhe kommen kannst.
    liebe grüsse :knuddel:
    lexxus
     
  4. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hallo liebe Elke, mir fehlen einfach nur die Worte, ich bin geschockt.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass es endlich stetig bergauf geht.

    Liebe Grüße
    Padost
     
  5. Mupfeline

    Mupfeline Neues Mitglied

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    Danke liebe Elke für die Zeilen

    Es beweist wieder einmal dass man nicht nach "oben" (zu den weniger Kranken) schauen muss sondern nach unten (zu denen denen es noch biel betrüblicher geht) ;)

    Halte weiter durch, eigentlich kann es ja nur besser werden und sei ganz lieb gegrüßt aus Sachsen

    LG Mupfeline
     
  6. shadow

    shadow Neues Mitglied

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    Hallo Elke,
    wenn ich das so lese, dann gehts mir glaube ich richtig gut!!!
    mein letztes thema, was ich hier reingestellt habe, ist ja wirklich nichts dagegen. da denkt man, es geht einem schlecht oder man ist fertig ...aber in wirklichkeit muss man noch dankbar sein, das es einem nicht schlechter geht. ich denke, dich hat es auch wirklich ganz hart getroffen.
    ich kann dir nur alles gute und ganz viel kraft für dich und deine familie wünschen.:top:
     
  7. Dole2

    Dole2 Neues Mitglied

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    Hallo Elke,

    wenn man das liest kann es einem kalt den Rücken runterlaufen und man wundert sich was ein Mensch alles aushalten kann " das ist unglaublich "

    bin ja erst ganz kurz bei euch und durfte schon erfahren wie groß die Anteilnahe ist dafür möchte ich auch allen ganz herzlich danken :a_smil08::a_smil08::a_smil08:

    das dies über Jahre hin so ist, das man von so vielen netten und lieben Leuten begleitet wird kann man sich gar nicht vorstellen. Geht doch mal auf die Straße keiner hat Zeit oder hört einem nur oberflächlich zu aus höflichkeit. :rolleyes: Jeder ist doch mit sich selber beschäftigt.

    Ich leide seit ich die Diagnose Polyarthrites habe unter Existens Angst ich arbeite Vollzeit die ganzen monatlichen Belastungen hängen an mir. Mein Mann hatte vor vier Jahren einen Herzinfakt danach verlor er seine Arbeit war dann eine Zeit arbeitslos und hat sich dann selbständig gemacht, leider bringt er das alles nicht so gut auf die Reihe. Ich habe einen tollen Job im Ausendienst verdiene sehr gut habe einen Firmenwagen was natürlich auch sehr viel Geld spart da ich diesen auch privat nutzen darf.

    Nun bin ich seit acht Wochen krank und noch keine aussicht wan ich wieder anfangen kann mir geht es einfach körperlich und seelisch so schlecht diese schmerzen und die müdigkeit lustlosigkeit ich möchte manchmal die Augen schließen und nicht mehr aufwachen. Weil ich keine kraft mehr habe.:mad:und keiner kann mir sagen wan dieser Zustand wieder besser wird:rolleyes:

    so jetzt hab ich mich für heute auch wieder ausgeheult, das gefühl das ihr da seid und mich tröstet obwohl mich keiner kennt ist so toll. DANKE:a_smil08:

    Bis bald LG,
    Doris
     
  8. moknika01

    moknika01 die leseratte

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    du hast mein ganzes mitgefühl

    hallo elke, habe gerade deinen bericht gelesen grausam was du alles mitgemacht hast, wie kann ein mensch das nur aushalten, da komm ich mit meinem bißchen rheume und heul hier rum, ganz viele liebe grüße und mit der hoffnung das es dir einigermaßen geht bis in 16 tagen monika fühle dich ganz liebevoll geknudellt:knuddel:
     
  9. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    liebe elke,

    ich habe deinen beitrag nicht auf einem mal lesen koennen, ich habe abundzu nach luft gesucht, denn ich habe beim lesen vergessen weiter zu atmen.

    meine guete, wie hast du das geschafft wie hast es ausgehalten?? keiner kann sich mit dir vergleichen. ich meine , wenn ich das so lese, dann habe ich das gefuehl, dass ich nichts habe, dass es mir sehr gut geht. verstehst du , was ich meine?

    du bist noch sooooooooooooo jung, mein gott...das leben ist noch vor dir.:)

    liebe elke, ich bin dir fuer deinen beitrag sehr dankbar , du gibts uns mut und kraft weiter zu kämpfen und uns niemals für unsere krankheit zu schämen.

    liebe elke, ich wuensche dir vom ganzen herzen, dass es dir weiter gut geht und dass du endlich das leben geniessen kannst mit deinen liebenden.

    du kannst sehr stolz auf dich sein.


    herzlich grüsse vom mir
     
  10. Mimimami

    Mimimami Immer ein (B)Engel

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    Hallo meine Liebe,

    ich bin so was von Stolz auf dich, trotz dass ich dich erst seit kurzem kenne, und ich nicht deinen ganzen Leidensweg mitgemacht habe. Doch seit heute weiß ich, was ein Mensch auszuhalten vermag.


    Mach weiter so, kämpfe weiterhin um dich und deinem Körper!!!!!!!!!!:top:

    Ich bin froh, dich hier kennengelernt zu haben. (Wenigstens mal in schriftlicher Form. ) :a_smil08::a_smil08::a_smil08::a_smil08:
     
  11. Locin32

    Locin32 Immer neugierig

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    Hallo,


    Ich kenne Elke auch persönlich und möchte noch etwas herausstellen was ich auch sehr wichtig finde.

    Elke ist nicht nur Krankheit.:)
    Versteht Ihr was ich meine?
    Mit Elke kann man so viel und herzlich lachen,da ist so viel Humor und Spaß dahinter.
    Das letzte was Elke mit diesem Thread wohl bewirken wollte ist Mitleid für Ihre Situation...
    Ich denke es läuft wirklich auf das Thema hinaus Durchzuhalten und sich nicht beirren zu lassen und vor allem das Leben nicht zu vergessen.

    Alles liebe,liebe Elke ich freue mich Dich zu kennen.

    Liebe Grüße
    Locin32
     
  12. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo Elke!

    Was dir in den letzten Jahren passiert ist, ist ja unglaublich...!
    Genauso unglaublich, wie deine innere Stärke, die du trotz aller Schicksalsschläge immer weiter ausgebaut hast! Großartig! :top:

    Ich wünsche dir so sehr, dass es weiter bergauf geht und du dein Leben immer mehr genießen kannst, ohne die ständige Angst vor der nächsten Katastrophe.

    Danke für deinen Beitrag! Du machst uns allen sehr viel Mut damit.

    Bleib so optimistisch wie du bist und eine Kämpfernatur, das wird dir bestimmt auf deinem Weg weiter helfen! :knuddel:

    Liebe Grüße
    Sassi
     
  13. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hallo Locin32, es ist kein Mitleid, sondern Mitgefühl was für Elke rüberkommt.
    Mitleid hilft niemanden, aber das Gefühl nicht alleine zu sein.

    Viele Grüße
    Padost

     
  14. Marimo

    Marimo in memoriam † 28.8.2008

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    Liebe Elke,
    vielen Dank, dass Du uns alle, die an Rheuma in irgendeiner Form leiden, wieder "herunter" geholt hast, eben auf den Boden der Tatsachen. Was Locin schreibt stimmt, Du bist eine tolle Frau und nicht nur eine "Krankheit". Nein, Du bist einfach Spitze, denn nur dann kann man so kämpfen wie Du bisher gekämpft hast, auch gegen die Ärzte, die Dich nicht verstanden haben und Dich nicht behandeln wollten. Ich bin so froh, dass ich Dich hier kennenlernen durfte, wenn auch leider nur virtuell, denn das finde ich sehr schade, ich würde Dich gern persönlich kennen, ich glaube, wir würden uns gut verstehen. Aber was nicht, kann ja noch werden oder?

    Erst einmal fühl Dich mal von mir ganz vorsichtig in den Arm genommen und gedrückt und ich schicke Dir auch ganz viele
    .
     
  15. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Hallo Elke !:a_smil08:

    Achim und ich haben vor Dir ja schon mehrmals den Hut gezogen. Auch wir sind froh, dass wir Dich kennen lernen durften. Zwar bislang noch nicht persönlich, aber auch so kann man einen Draht zu einander finden. Halte die Ohren steif. Wir freuen uns riesig wenn es Dir besser geht :top:

    Ich habe für mich hier sehr viel mit genommen und auch im Kampf um meine Mutters Gesundheit. Darum kann auch ich jedem nur raten, dass aufgeben gar nicht in Frage kommt.

    Fühl Dich geknuddelt von meiner Ma Ursel, Achim und
     
  16. Nathie

    Nathie Neues Mitglied

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    Hallo Elke,

    Es ist vor allem auch sehr wichtig, egal wie schwer man erkrankt ist und was man alles mitmacht, dass man den Lebenswillen nicht verliert und die positive Einstellung (auch wenn es nicht selten schwer fällt!). Ich weiß, es ist immer leicht daher gesagt, aber unsere Erkrankung ist auch psychisch einflussbar. Wenn es der Seele nicht gut geht, dann merkt das auch der Körper.
    Ich stehe demnächst auch vor einer Hüft-TEP-OP und habe schon zwei Eigenblutspenden hinter mir. Am 05.06. geht es dann los. Ich habe das jedoch schon so lange vor mir hergeschoben, dass es jetzt auch nicht mehr anders geht. Ich kann kaum noch laufen vor Schmerzen!
    Ich habe vor kurzem hier ein tolles Motto gelesen, was ich mir für meine Situation auf jeden Fall vorhalten werden: "Rein, durch, raus, leben!" Wie gesagt, wenn man positiv denkt und ein halbvolles Glas sieht und nicht ein halbleeres, dann geht manches viel viel besser.

    So, ich wünsche Euch allen und gerade Dir, Elke, alles Gute und auch von mir danke für Deinen Beitrag.

    LG Nathie
     
  17. Toadie

    Toadie Neues Mitglied

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    hallo elke
    ich bewundere dich und wünsche dir von herzen alles gute!!
    lg
    toadie
     
  18. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo Elke

    danke für diese, deine Geschichte
    war eine gute Idee, sie hier so zu bringen :),
    denn man vergißt allzu rasch, was ein Mensch alles aushält.
    Aber vor allem auch, was ein Mensch imstande ist ,
    durchzustehen , mühsam Schritt für Schritt wieder einer Besserung -
    Genesung wage ich ja gar nicht zu schreiben - entgegen zu gehen .
    Elke,wir alle können uns nur wünschen,wenns drauf ankommt,
    so kämpfen zu können, wie du es uns oft vorgemacht hast !
    Alles Gute weiterhin, besonders mit deiner neuen Basis Remicade
    + liebe Grüße ivele:)
     
  19. Faustina 24

    Faustina 24 Mitglied

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    Hallo Elke,
    auch von mir vielen Dank für deine Geschichte! Sie macht mir Mut! Wie hast du das alles nur ausgehalten und geschafft? Ich find das klasse! Ich habe deine Geschichte nur über R-O verfolgt, aber vielleicht klappt es ja im August an der Mosel mit einem Treffen???? Das wäre schön!
    Ich drück dir die Daumen, dass dir Remicade den Erfolg bringt, den du dir erhoffst und den du auch wahrlich verdient hast.:top:
    Liebe Grüße
    Faustina
     
  20. Miffy

    Miffy Neues Mitglied

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    Liebe Elke,

    ich habe sowohl Gänsehaut, als auch Tränen in den Augen. Mir fehlen die Worte..........:eek:
    Da ich ja noch nicht so lange hier an Bord bin hatte ich keinen blassen Schimmer von dem was du alles durchmachen mußtest. Ich wünsche dir wirklich von ganzem Herzen, dass es dir bald besser geht und ziehe den Hut vor deinem Lebenswillen. Diesen Kampfgeist sollten wir uns alle echt vor Augen halten - du kannst verdammt stolz auf dich sein!!!

    Alles alles Liebe und erdenklich Gute
    wünscht dir Miffy