1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Es gibt keine Fibromyalgie!

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von sandrine, 31. August 2009.

  1. sandrine

    sandrine Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2008
    Beiträge:
    90
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Salzburg
    Habe ich mir am Freitag von einem KH Arzt sagen lassen müssen.:rolleyes:

    GsD bin ich diesbezüglich schon etwas abgehärtet, habe ihn (mitleidig) angelächelt und gesagt dass ich nicht hier bin um mit ihm über - sein oder nicht sein - von Fibromyalgie zu diskutieren sondern wegen meiner Rippenschmerzen.

    Er wurde dann auf meine Reaktion hin etwas nervös und meinte er wolle mir ja nicht meine Diagnose absprechen...blablabla. Ich unterbrach ihn und bestand darauf dass er sich bitte jetzt auf mein Röntgenbild konzentrieren solle. Für alles andere habe ich einen sehr kompetenten und bekannten Rheumatologen zur Hand.

    *schnaub*
     
  2. Meggie

    Meggie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2007
    Beiträge:
    833
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Unterfranken
    Es gibt immer wieder solche ärztlichen Ignoranten. Hättest ihn mal glich auf die Leitlinien ansprechen sollen. Auch Ärzte müsen sich ab und an mal weiterbilden.
    Gut, dass Du es so gelassen nimmst. :top:
     
  3. Kasandra

    Kasandra Guest

    Hallo sandrine

    :D guut Reagiert :top: Klasse
     
  4. Mela

    Mela Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2006
    Beiträge:
    142
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Fibromyalgie existiert nicht

    Hallo,

    diese Meinung habe ich auch schon mal gehört.
    Ich leide ja auch an Hashimoto und habe von vielen Leidensgenossen gehört dass sie auch Muskelschmerzen und Verkrampfungen haben.

    Es gibt Schilddrüsenärzte die sagen, dass Fibromyalgie keine eigenständige Krankheit ist sondern nur eine fehlgesteuerte , nicht gut eingestellte Schilddrüse.

    LG
    Mela
     
  5. ghut-mann

    ghut-mann ghuti

    Registriert seit:
    25. Juni 2009
    Beiträge:
    522
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    am letzten eck von bayern
    Diese Fibromyalgie gibt es nicht Meinung ist doch noch sehr verbreitet.

    Eine Arbeitskollegin von mir ist ein Vertreter dieser Meinung. wenn dann Patienten mit dieser Diagnose kommen, ist es nur Einbildung. Sie ist so Überzeugend das auch andere Kollegen sich IHRER Meinung anschließen.
    Welche Überzeugenden Studien sie verfolgt weis keiner von uns.
    Auf meine Frage warum es diese Erkrankung nicht gibt, war ihre Antwort nur Blabla.
    Wenn der Arzt keine andere Erkrankung findet u nicht mehr weiterweis, dann wird die Diagnose Fibromyalgie gestellt. Es muss ja was angegeben werden!

    Ich selbst weis als nicht wo solch ein Unfug herkommt u wie sich solche "Gerüchte" auch im Medizinischen Fachbereich durchsetzten.
    Vor 25jhr hat mir ein junger Anästhesist gesagt das es nicht nachgewiesen ist das sich HIV über Blut überträgt. Ich lehnte damals bei einer Notoperation bei mir Blut (egal in welcher Form) ab. habe dies schriftlich hinterlegt mit Begründung von HIV; Hep C, ect.
    Hatte mit 25jhr noch keine Krankenschwester Ausbildung, war aber durch amerikanische Politische Sendungen u auch Zeitschriften informiert.
    Den jungen Arzt fragte ich welche Medizinischen Studien er die letzte Zeit verfolgt hat.

    Sandrine sehr gut reagiert!
    Es bringen auch Diskussionen nichts, aber man fühlt sich als Hypochonder abgestempelt u das muss nicht sein.

    Weiterhin viel Stärke u Kraft
    LG gabi
     
  6. Mela

    Mela Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2006
    Beiträge:
    142
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo Gabi,

    ja, das ist schon alles merkwürdig.
    Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich egal bei welcher Hormondosis auch immer meine Muskelschmerzen und die Steifigkeit nie los geworden bin.
    Die Beschwerden müssten dann ja theoretisch mit steigender Thyroxindosis verschwinden. Das tun sie aber nicht!

    Im Gegenteil, in Schüben wird es sogar so schlimm, dass ich kaum Treppen laufen kann und total steif und zittrig in den Oberschenkel bin.

    Mela
     
  7. waschbär

    waschbär Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2008
    Beiträge:
    699
    Zustimmungen:
    0
    So dumm ist die "Diese Fibromyalgie gibt es nicht Meinung" gar nicht.

    Möglicherweise wird man in einigen Jahren eine Ursache für die Beschwerden finden und das Krankheitsbild einordnen können ...

    Gruß waschbär
     
  8. rephi38

    rephi38 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2005
    Beiträge:
    1.568
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Sandrine, du hast sehr gut geantwortet. Manche Ärzte denken wirklich ohne Weiterbildung geht es. Die meisten der an Rheuma Erkrankten sind besser informiert, als manch ein Doc. Aber oft ist es auch gut so, denn mitreden und klarstellen ist besser als klein beizugeben.
    Mein Rheumadoc meinte doch, ich wäre schon Abhägig von Morphium, meine Schmerztherapeutin meinte nur, es gibt wirklich noch ärzte die dieses vertreten, es ist eine Schande. Sie will dem Doc eine Einladung zu einer Weiterbildung bzgl. Schmerzen und Morphium schicken. Fand ich eine super Reaktion von ihr.
     
  9. ghut-mann

    ghut-mann ghuti

    Registriert seit:
    25. Juni 2009
    Beiträge:
    522
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    am letzten eck von bayern
    hallo mela!
    hallo alle zusammen!

    es gibt bestimmt zusammenhänge von Fibromyalgie die sich noch nicht erklären lassen.
    mein gesunder menschenverstand sagt mir das es nicht immer nur einen blickwinkel gibt, aber zur heutiger zeit fahren die mediziner (hängt auch mit dem gesundheitssysthem zusammen) u besonders die Fachärzte EINGLEISIG.
    warum soll man bei einer schilddrüsenerkrankung auch zum rheumatologen oder nephrologen (ist jetzt überspitzt) oder gyn gehen??
    auch ein phlebologe müsste die kollagenose mit berücksichtigen bei einer venenerkrankung. dies interessiert aber nicht, es geht ja nur um die venen!!
    unser körper ist eine maschine die bei kleingkeiten große auswirkungen zeigt, weil alles wie bei einer uhr zusammenarbeitet u hängt ein rädchen ............

    es fehlt vielen medizinern dieses göttliche (der berühmte halbgott in weiß) von sich zu halten. nur er weis es, der patient ist ja "Laie"!
    auch ein arzt ist ein dienstleistender!
    nur bei ihm geht es ums leben! um unser leben!

    die zeiten werden sich hoffentlich zum positiven ändern u nicht nur einzelne körperteile u krankheiten, sondern das gesamtbild einer erkrankung u der mensch der dahinter steht sehen!

    LG gabi
     
  10. Neli

    Neli Optimistin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    11.725
    Zustimmungen:
    19
    Ort:
    Rheinland
  11. Meggie

    Meggie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2007
    Beiträge:
    833
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Unterfranken
    Danke Neli für den Hinweis.

    GErade für Fibro-Neulinge ist es oft schwierig den Ärzten gegenüber die richtigen aRgumente zu finden. Auch gegenüber der eigenen VERwandschaft muss man oft versuchen, sich zu verteidigen. Die ARtikel geben einem doch mal Handhabe für saftige Antworten.
     
  12. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2004
    Beiträge:
    2.521
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Weserbergland
    Liebe Sandrine,

    na, da hast Du ja was losgetreten!

    Nein, im Ernst, ich finde diese Art und Weise unglaublich und
    Deine Antwort richtig.

    Ich hab mal in meinen Unterlagen gesucht und einen Artikel
    wiedergefunden von fibromyalgie-nrw.de :

    "Bearbeitung einer Stellungnahme des Bundesversicherungsamtes zur Frage der Gutachterpraxis der BfA bei Betroffenen der Schmerzkrankheit genannt Fibromyalgie- Syndrom (FMS) vom 19.02.2003"
    von Dr. med. Rolf Frieling, FA f. Anaest. u. Allgem.medizin,
    Schmerztherapie Bochum.


    Ein laaanger Titel, aber lesens- druckenswert.
    Dieser Dr. Frieling hat darin auf 9 ! ausgedruckten Seiten
    seinen Kollegen die Leviten gelesen, das ist wirklich bemerkenswert.

    Ich hoffe, Ihr findet den Bericht wieder.

    LG von Juliane die auch Fibro. hat.

    PS: bei Dr.Weiss.de kann man reichlich Inform. lesen. Da wird es sehr ernst genommen.
     
    #12 31. August 2009
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2009
  13. Meggie

    Meggie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2007
    Beiträge:
    833
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Unterfranken
  14. Mela

    Mela Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2006
    Beiträge:
    142
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hey,

    das ist ein schöner Link, werde den auch als Favorit abspeichern.
    Endlich mal was wo die Beschwerden ernst genommen werden.

    LG
    Mela
     
  15. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    Meine Antwort auf die Frage:
    "Na was tut ihnen den weh?"
    Fragen sie lieber,was mir nicht weh tut und wir kommen
    Heute noch nachhause.
    Biba
    Gitta
     
  16. Silberpfeil

    Silberpfeil Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2009
    Beiträge:
    3.440
    Zustimmungen:
    82
    Ort:
    Norddeutschland
    hallo,

    @gitta, diesen Satz muss ich mir unbedingt merken. vielleicht sollte ich es am Do beim Gutachter gleich so sagen....:a_smil08:

    @ Meggi,
    toller Link, das sollten sich so manche Ärzte, die bei Fibro mitreden wollen, mal durchlesen....und drüber nachdenken.

    zur Diagnose Fibro ( hab es ja auch), so wie ich es hier mitbekommen habe, sind sooo viele hier erst mit Fibro nach Hause geschickt worden, und dann....Jahr(e) später kommt dann eine Diagnose die dann einen Namen hat, ich meine DIE man auch gezielter mit Medis behandeln kann. Wenn ich an meinen ganzen Medis denke, die ich wegen Fibro bekommen habe, und nichts hilft.
    Ich schrieb es schon mal: eine Bekannte wurde etliche Jahre auf Fibro behandelt, und dann MS mit 47 als die Erkrankung gesichert und diagnostiziert:eek:

    ...und wenn Fibro nicht reicht, und Befunde ok sind, dann ist alles psychisch bedingt, dass macht doch noch kranker:sniff:

    LG Silberpfeil
     
  17. Mela

    Mela Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2006
    Beiträge:
    142
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo Rephi,

    Ich glaube auch dass viele kranke Menschen den Ärzten bezgl. Wissen über die Erkrankung durchaus das Wasser reichen können. Schliesslich hat man seinen Körper und die Wirkung der Medis jahrelang selbst beobachten können.
    Allerdings wollen viele Docs das nicht so gerne hören, wenn man sich selbst war über die Erkrankung anliest oder beibringt.

    Mela
     
  18. Colana

    Colana Musikus

    Registriert seit:
    18. Januar 2004
    Beiträge:
    6.173
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Schleswig-Holstein
  19. sternchen77

    sternchen77 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2009
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Düren (NRW)
    Hallo an Alle ,

    ich bin 32 jahre alt und seit vielen Jahren in Ohrtopädicher Behandlung wegen vieler gelenkschmertzen besonders der rücken schmerzt fast unerträglich jetzt mich mein arzt vor 2 jahren an einen Rheumatologen überwiesen .Als ich dort war stellte er mir ein paar fragen zu meinen beschwerden drückte mal kurz an rücken und meinte das es sich bei mir um eine Fibro handelt .Seit ich diese Diagnose bekommen habe werd ich überhaupt nicht mehr behandelt ,ich bekomme immer nur das gleich zu hören da kann man nichts machen . Ich will mich aber damit nicht abfinden denn die schmerzen sind so stark da muss es doch irgendwas geben was man machen kann. Ich hatte von Ohrtopäden schmerzmittel die aber nicht anschlagen . Ich bin ziehmlich verzweifelt . Vieleicht hab ihr ja ne andere Erfahrung gemacht und könnt mir nen tip geben .

    liebe Grüsse
    sternchen
     
  20. Kathy

    Kathy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2009
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hetzerath
    Hallo Sternchen77

    Ja das kenne ich nur zu gut, Mein Orthopäde hat dasselbe mit mir gemacht - ein Rezept für Massagen und Fango und Schmerztabletten und mir den Tip gegeben das ja alles von der Psyche kommt. Irgentwann habe ich dann so lange gedrängelt mir eine Überweisung zum Knochensyntigramm zu geben das ihm nichts anderes übrig blieb. Er hat sich in den Bart gekrummelt das die Krankenkasse das nicht bezahlt weil keine Begründung da wäre. Dann hat er den Befund vom Syntigramm gesehen - Dringlicher Verdacht auf CPA und im LWS Verdacht auf eine Spondyartritis - da war er auf einmal wie ausgewechselt und sagte ich müsste unbedingt zum Rheumatologen.Man muss heut zu Tage die Ärzte schon fast zwingen einen zu überweisen.

    Wie man in der Therapie sagt : Man muss gut für sich selber sorgen !!!!!


    Also ich kann nur von mir sagen : Hartnäckigkeit macht sich bezahlt :top:

    Lg Kathy