Hallo zusammen,
wie bereits im Titel erwähnt bin ich 43 Jahre alt und habe letztes Jahr einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, der einmal schon abgelehnt wurde. Widerspruch wurde eingereicht. Den zweiten Gutachtertermin hatte ich vor kurzem.
Vielleicht hat jemand Erfahrung mit dieser Thematik, kann mir Tipps geben, und auch etwas dazu schreiben, wie hoch die Aussichten auf Erfolg sein könnten.
Zu meiner Geschichte.
Seit ich 15 bin (davor war ich absolut gesund), leide ich an einer Polyarthritis, anfangs nur der beiden Knie, die sich mittlerweile auf alle großen Gelenke ausgeweitet hat. Die Folge ist eine Polyarthrose all dieser Gelenke. Beide Knie weisen mittlerweile Arthrose Grad 3 auf, die Beweglichkeit liegt bei 15-100. Künstliche Kniegelenke habe ich vorerst abgelehnt. Der rechte Ellenbogen ist nach mehreren OPs stark eingeschränkt in der Beweglichkeit 35-110 und weist auch starke Arthrose auf. Der linke Ellenbogen weist ebenfalls teilweise Arthrose Grad 3 auf ist allerdings noch besser beweglich. Ebenfalls Bewegungseinschränkung in den Sprunggelenken, Hüfte, HWS. Abnutzungserscheinungen in der Wirbelsäule auch teilweise bis Grad 3. Teilweise Schwellungen und entzündliche Zustände in den Gelenken, verbunden mit Schmerzen, was allerdings immer wieder wechselt. Momentan vor allem starke Schmerzen im Rücken und in der HWS, verbunden mit Schwindelzuständen. Einen Schwerbehindertenausweis 50% habe ich schon seit mehreren Jahren.
Eine Ursache konnte bislang nicht gefunden werden. Ich war schon bei mehreren Rheumatologen/ zahlreichen Orthopäden, die allerdings keine Ursache finden konnten. Rheumafaktor ist negativ, Blutbild hinsichtlich der gemessenen Parameter unauffällig.
Somit habe ich offiziell kein Rheuma und wird auch so nicht beim Rentenantrag berücksichtigt.
Es ist in der Tat äußerst schwierig zu vermitteln, dass man aufgrund von Schmerzen nicht mehr in der Lage ist, zusammenhängend mehrere Stunden zu arbeiten. Schwindel und Schmerzen werden meist einer psychosomatischen Ursache zugewiesen, obwohl Röntgenbilder eindeutig den starken Verschleiß der Gelenke belegen. Eine Ursache zumindest der Schmerzen sollte damit eigentlich ersichtlich sein.
Offenbar wird beim Rentenentscheid und der Frage, ob man erwerbsfähig ist, davon ausgegangen, dass man durch entsprechende Medikation schmerzfrei gestellt werden kann, und man somit wieder arbeiten kann, ohne allerdings dabei zu beachten, welche Nebenwirkungen die Schmerzmittel haben.
Ich wäre z.B. nicht bereit mein Leben lang Schmerzmittel wie IBUprofen einzunehmen, von dem die extremen Nebenwirkungen wie Herz- und Magenschäden bekannt sind und dessen Schmerzlinderung bei mir leider auch nicht ausreichend ist.
Was auch nicht zu vernachlässigen ist, ist die immense psychische Belastung, die diese körperlichen Beeinträchtigungen, die Schmerzen und die Unsicherheit mitbringen. Ich habe teilweise einfach keine Lust mehr, zum nächsten Arzt zu rennen, der wieder sagt," ach Sie Armer, das ist ja schlimm", aber keine Antwort weiß und mich wieder weiterschickt. Leider konnte ich bislang keinen Arzt finden, von dem ich das Gefühl habe, dass er wirklich hinter mir steht.
Dazu kommt noch die nicht zu unterschätzende Belastung aufgrund der Prozedur der Überprüfung des Rentenantrages. Teils überhebliche Ärzte, die als Gutachter für die Rentenversicherung arbeiten und die Probleme nicht erkenne dürfen und klein reden, und gefühlt gegen einen arbeiten.
Vielleicht kann mir ja jemand irgendwelche Tipps geben.
Da wäre ich sehr dankbar.
Danke und viele Grüße vom Chris
wie bereits im Titel erwähnt bin ich 43 Jahre alt und habe letztes Jahr einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, der einmal schon abgelehnt wurde. Widerspruch wurde eingereicht. Den zweiten Gutachtertermin hatte ich vor kurzem.
Vielleicht hat jemand Erfahrung mit dieser Thematik, kann mir Tipps geben, und auch etwas dazu schreiben, wie hoch die Aussichten auf Erfolg sein könnten.
Zu meiner Geschichte.
Seit ich 15 bin (davor war ich absolut gesund), leide ich an einer Polyarthritis, anfangs nur der beiden Knie, die sich mittlerweile auf alle großen Gelenke ausgeweitet hat. Die Folge ist eine Polyarthrose all dieser Gelenke. Beide Knie weisen mittlerweile Arthrose Grad 3 auf, die Beweglichkeit liegt bei 15-100. Künstliche Kniegelenke habe ich vorerst abgelehnt. Der rechte Ellenbogen ist nach mehreren OPs stark eingeschränkt in der Beweglichkeit 35-110 und weist auch starke Arthrose auf. Der linke Ellenbogen weist ebenfalls teilweise Arthrose Grad 3 auf ist allerdings noch besser beweglich. Ebenfalls Bewegungseinschränkung in den Sprunggelenken, Hüfte, HWS. Abnutzungserscheinungen in der Wirbelsäule auch teilweise bis Grad 3. Teilweise Schwellungen und entzündliche Zustände in den Gelenken, verbunden mit Schmerzen, was allerdings immer wieder wechselt. Momentan vor allem starke Schmerzen im Rücken und in der HWS, verbunden mit Schwindelzuständen. Einen Schwerbehindertenausweis 50% habe ich schon seit mehreren Jahren.
Eine Ursache konnte bislang nicht gefunden werden. Ich war schon bei mehreren Rheumatologen/ zahlreichen Orthopäden, die allerdings keine Ursache finden konnten. Rheumafaktor ist negativ, Blutbild hinsichtlich der gemessenen Parameter unauffällig.
Somit habe ich offiziell kein Rheuma und wird auch so nicht beim Rentenantrag berücksichtigt.
Es ist in der Tat äußerst schwierig zu vermitteln, dass man aufgrund von Schmerzen nicht mehr in der Lage ist, zusammenhängend mehrere Stunden zu arbeiten. Schwindel und Schmerzen werden meist einer psychosomatischen Ursache zugewiesen, obwohl Röntgenbilder eindeutig den starken Verschleiß der Gelenke belegen. Eine Ursache zumindest der Schmerzen sollte damit eigentlich ersichtlich sein.
Offenbar wird beim Rentenentscheid und der Frage, ob man erwerbsfähig ist, davon ausgegangen, dass man durch entsprechende Medikation schmerzfrei gestellt werden kann, und man somit wieder arbeiten kann, ohne allerdings dabei zu beachten, welche Nebenwirkungen die Schmerzmittel haben.
Ich wäre z.B. nicht bereit mein Leben lang Schmerzmittel wie IBUprofen einzunehmen, von dem die extremen Nebenwirkungen wie Herz- und Magenschäden bekannt sind und dessen Schmerzlinderung bei mir leider auch nicht ausreichend ist.
Was auch nicht zu vernachlässigen ist, ist die immense psychische Belastung, die diese körperlichen Beeinträchtigungen, die Schmerzen und die Unsicherheit mitbringen. Ich habe teilweise einfach keine Lust mehr, zum nächsten Arzt zu rennen, der wieder sagt," ach Sie Armer, das ist ja schlimm", aber keine Antwort weiß und mich wieder weiterschickt. Leider konnte ich bislang keinen Arzt finden, von dem ich das Gefühl habe, dass er wirklich hinter mir steht.
Dazu kommt noch die nicht zu unterschätzende Belastung aufgrund der Prozedur der Überprüfung des Rentenantrages. Teils überhebliche Ärzte, die als Gutachter für die Rentenversicherung arbeiten und die Probleme nicht erkenne dürfen und klein reden, und gefühlt gegen einen arbeiten.
Vielleicht kann mir ja jemand irgendwelche Tipps geben.
Da wäre ich sehr dankbar.
Danke und viele Grüße vom Chris