stoppelhopser
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Gestern hatte ich meinen Termin in der Rheumaklinik in Meerbusch-Lank und bin nun schon etwas klüger, allerdings schon auch etwas verzweifelt.
Der Doc, der sich wirklich rührend um mich gekümmert hat, hat sich richtig Zeit genommen und sich erst einmal meine "Geschichte" angehört. Er bezweifelte anfangs zwar, dass ich 1993 rheumatisches Fieber hatte, da dieses sehr selten wäre. Als er mich dann abhörte, konnte er diese Diagnose allerdings nur noch bestätigen und erteilte mir die Aufgabe, schnellsten zu einem Kardiologen zu gehen. Er vermutet eine Verkalkung der Aortenklappe am Herzen. Allerdings konnte es nicht genau in seinem Ultraschall erkennen und es wäre für eine 28jährige auch sehr ungewöhnlich. Der Oberarzt, der später sich dann auch noch mein Herz angehört hat, bekam auch immer größere Augen. Er konnte diesen Verdacht nur bestätigen.
Der eigentliche Grund war allerdings mein Knie, dass mir seit Anfang September mal wieder zu schaffen macht und da erfährt man dann halt auch noch, dass man was am Herzen hat. Um mein Knie hat er sich allerdings auch gekümmert, um mir dann mitzuteilen, dass ein Verdacht auf Monarthritis besteht. Im Röntgenbild gab es glücklicherweise noch keine Veränderung der Knochen. Im Ultraschall stellte er einen Gelenkerguss fest, den er gern punktiert hätte. Allerdings ist die Flüssigkeit nun bereits wie Gelee und lässt sich über das Punktieren nicht mehr entnehmen. Daraufhin teilte er mir mit, dass wir uns direkt Anfang Januar wiedersehen werden. Aufgrund des extremen Gelenkergusses, der nun wieder rückgängig ist, hat sich auch noch eine Bakerzyste gebildet, da nach vorn im Knie kein Platz mehr war, sondern nur noch Richtung Kniekehle.
Allerdings ist das auch nur eine Hälfte. Habe nämlich Mitte September erfahren, dass mein derzeitiger Job zum Jahresende abgeschafft wird - nicht wirtschaftlich genug. Bin also ab 01.01. arbeitslos und kann mich noch nicht mal wirklich neu bewerben, da ich ja noch nicht sagen kann, ab wann ich wieder fit für den Job sein werde. Es ist momentan alles echt ätzend.
Sorry, dass es so lang geworden ist, aber ich musste das einfach mal los werden, da ich hier am ehesten das Gefühl habe, wirklich verstanden zu werden. In meinem Umfeld hat zwar jeder Mitleid mit mir, aber verdammt noch mal, was soll ich mit Mitleid. Mitleid hilft mir dabei auch nicht weiter.
Manu
Der Doc, der sich wirklich rührend um mich gekümmert hat, hat sich richtig Zeit genommen und sich erst einmal meine "Geschichte" angehört. Er bezweifelte anfangs zwar, dass ich 1993 rheumatisches Fieber hatte, da dieses sehr selten wäre. Als er mich dann abhörte, konnte er diese Diagnose allerdings nur noch bestätigen und erteilte mir die Aufgabe, schnellsten zu einem Kardiologen zu gehen. Er vermutet eine Verkalkung der Aortenklappe am Herzen. Allerdings konnte es nicht genau in seinem Ultraschall erkennen und es wäre für eine 28jährige auch sehr ungewöhnlich. Der Oberarzt, der später sich dann auch noch mein Herz angehört hat, bekam auch immer größere Augen. Er konnte diesen Verdacht nur bestätigen.
Der eigentliche Grund war allerdings mein Knie, dass mir seit Anfang September mal wieder zu schaffen macht und da erfährt man dann halt auch noch, dass man was am Herzen hat. Um mein Knie hat er sich allerdings auch gekümmert, um mir dann mitzuteilen, dass ein Verdacht auf Monarthritis besteht. Im Röntgenbild gab es glücklicherweise noch keine Veränderung der Knochen. Im Ultraschall stellte er einen Gelenkerguss fest, den er gern punktiert hätte. Allerdings ist die Flüssigkeit nun bereits wie Gelee und lässt sich über das Punktieren nicht mehr entnehmen. Daraufhin teilte er mir mit, dass wir uns direkt Anfang Januar wiedersehen werden. Aufgrund des extremen Gelenkergusses, der nun wieder rückgängig ist, hat sich auch noch eine Bakerzyste gebildet, da nach vorn im Knie kein Platz mehr war, sondern nur noch Richtung Kniekehle.
Allerdings ist das auch nur eine Hälfte. Habe nämlich Mitte September erfahren, dass mein derzeitiger Job zum Jahresende abgeschafft wird - nicht wirtschaftlich genug. Bin also ab 01.01. arbeitslos und kann mich noch nicht mal wirklich neu bewerben, da ich ja noch nicht sagen kann, ab wann ich wieder fit für den Job sein werde. Es ist momentan alles echt ätzend.
Sorry, dass es so lang geworden ist, aber ich musste das einfach mal los werden, da ich hier am ehesten das Gefühl habe, wirklich verstanden zu werden. In meinem Umfeld hat zwar jeder Mitleid mit mir, aber verdammt noch mal, was soll ich mit Mitleid. Mitleid hilft mir dabei auch nicht weiter.
Manu