1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Erstaunen!!

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von Deniz-Mama, 11. Juni 2007.

  1. Deniz-Mama

    Deniz-Mama Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2007
    Beiträge:
    87
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bottrop
    Liebe Leute!

    Ich bin in einem Spieleforum und habe dort eine Sammelaktion für Kinderspiele gestartet um diese dann an Philis in Sendenhorst zu übergeben. Auf meinen Aufruf bekam ich folgende Mail:

    Hallo!

    Ich habe zur Zeit zwar keine Kinderspiele abzugeben, wollte aber unbedingt einen Tipp/guten Rat für dich und deinen Sohn mailen.
    Vor zig Jahren hatte ich ein Mädchen in meiner Klasse, die mit 15 Jahren Rhema bekommen hatte, von einem Tag auf den anderen. Die Rennerei von Arzt zu Arzt, Krankenhausaufenthalte, viele Medikamente usw. hatte sie zu dem Zeitpunkt schon hinter sich. Als sie zu uns in die Klasse kam, konnte sie bereits wieder ohne Probleme Sport mitmachen und ihr ging es gut.

    Sie ist durch Zufall auf einen Arzt aufmerksam gemacht worden, der glücklicherweise im gleichen Ort wie sie (bzw. ich auch) wohnte und praktizierte. Dieser Arzt hat ihre gesamte Ernährung umgestellt, sie mit Naturheilmitteln "behandelt" und ihren "geschundenen" Körper wieder "voll funktionsfähig" hinbekommen (Darm, Stoffwechsel, Kreislauf usw.). Meine Freundin mußte SEHR aufpassen, was sie ißt, denn nur ein Glas Cola ließ ihre Gelenke wieder anschwellen und schmerzen....das habe ich einmal auf einer Klassenfahrt mitbekommen und konnte es nicht glauben. Sie wußte jedoch, das das nach drei Tagen wieder verschwindet, wenn sie wieder so vernünftig ißt, wie ihr Arzt es ihr beigebracht hatte....es funktionierte. Seither läßt mich das Thema Ernährung und Krankeiten nicht mehr los. Vieles kann man durch richtiges Essen heilen.

    Jahre später habe auch ich mich in die Hände dieses Arztes begeben, ebenfalls mit schmerzenden Fingergelenken (nicht sooo schlimm, aber bevor es schlimmer wird, lieber gleich helfen lassen). Auch mir konnte er helfen, heute habe ich keine Probleme mehr und darf auch wieder alles essen, einige Dinge jedoch sicherheitshalber nur in Maßen (Brot zum Beispiel).

    Ich kann dir bzw. euch nur raten, sucht euch einen Arzt, der sich mit gesunder Vollwerternährung auskennt, dem Bircher Benner etwas sagt und der bestrebt ist den ganzen Menschen zu behandeln, nicht nur das Rhema. Es gibt leider nur ganz ganz wenige Ärzte, die dieses Wissen haben, da man es an der Uni überhaupt nicht lernt. Ich bin so unendlich froh, dass ich das Glück hatte diesen tollen Arzt in meiner Nähe zu haben (der heute leider nicht mehr praktiziert, da er 96 Jahre alt ist und -soweit ich weiß- sich bester Gesundheit erfreut, da er selbst genauso lebt, wie er es seinen Patienten empfiehlt), sonst könnte ich mich heute kaum noch ohne Schmerzen bewegen.

    Ich wünsche deinem Sohn, dass er eines Tages wieder alles ohne Schmerzen machen kann.
    Viele Grüße aus Hamburg

    XXXXXXXX


    Was soll ich nun davon halten. Deniz bekommt schon mal keine Cola auch bevor wir wussten das er Rheuma hat und auf gesunde Ernährung denke ich halten wir alle ein Auge. Nun frage ich mich was mir die Schreiberin dieser Mail sagen will? Villeicht könnt Ihr mir dass ja sagen.


    LG und schöne schmerzfreie Woche wünscht euch Andrea
     
  2. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    3.972
    Zustimmungen:
    0
    hallo andrea,

    auch wenn auch mir diese geschichte unwahrscheinlich scheint, versuch sie positiv aufzufassen. die frau weiss es sicher nicht besser und hat womöglich auch noch rheuma mit gicht oder was anderem verwechselt.
    als ich meinen ersten rheumaschub hatte, war ich von meiner kindheit bereits weit entfernt, aber auch ich wurde von allen seiten (gerade aus der familie) mit der idee bombadiert, dass ich nur meine ernährung ändern müsste und schon wäre ich wieder gesund.
    ich denke, es ist einfach ein zeichen dessen, wie hilflos die leute einer erkrankung wie rheuma gegenüber stehen, wird doch oftmals zuerst an die oma gedacht, welche bei schlechtem wetter von ihren zipperlein (so wird die gicht vom laien genannt) geplagt wurde und welches durch die schlechte ernährung im und nach dem krieg deutlich besser wurde. wenn man dann, trotz etlicher erklärungsversuche, immer wieder damit konfrontiert wird (mein dad ist da sehr hartnäckig) dann muss ich mir immer wieder, so schwer es auch fällt, ins bewusstsein rufen, dass die leute es ja nicht böse meinen und die gutgemeinten ratschläge einfach auf unwissenheit basieren.
    ändern kann man das wohl nicht, manche leute sind einfach zu resistent für ein umdenken.

    lieben gruß
    lexxus
     
  3. rheumy

    rheumy rheumy

    Registriert seit:
    16. Mai 2007
    Beiträge:
    150
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Saarbrücken
    Rheuma und Ernährung

    Hallo Andrea,

    einen Teil der Auffassung könnte ich auch mitttragen, aber etwas umformulieren.
    Ich denke dass es verschiedenen Menschen besser geht, wenn sie bestimmte Nahrungsmittel nicht zu sich nehmen. Beispielsweise Schweinefleisch oder ähnliches. Ich bin der Meinung, wenn sich Patient XY wohler fühlt, wenn er kein Schweinefleisch isst, dann soll er das machen. Wenn Patient ZZ keine Schmerzen hat wenn er Cola weglässt, dann soll er das machen.
    Man kann es nicht auf einen Nenner bringen und auch nicht über einen Kamm scheren.
    Mir zum Beispiel würden ein paar Kilos weniger sicher gut bekommen, aber es ist so schwierig sie los zu werden. Aber meinen Knien und meinen Füssen würde es zweifellos besser gehen.
    Jeder muss seinen Weg finden
     
  4. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Hallo,
    ich bin ganz sicher, das eine gesunde, ausgewogene und natürlich in gewissem Rahmen individuelle Ernährung nicht nur positv wirkt, sondern eine Grundvorraussetzung für Leben ist.
    Ganz bestimmt kann man durch Ernährungsumstellung Leiden mildern und manche Krankheit heilen.
    Schon die ganz einfachen Dinge, wie zB genug zu trinken, werden vielen Menschen helfen, sich wohler zu fühlen.
    Das tägliche zumüllen, mit Konservierungsstoffen, Nikotin, Alkohol, Koffein etc. usw. kann nicht gut für einen Organismus sein.
    " Wunder " bewirkt aber auch eine wie auch immer geartete Ernährung nicht.
    Alles, was man an unnatürlichen oder sogar giftigen Stoffen vermeiden kann, sollte man im Sinne der eigenen Gesundheit auch vermeiden. ( Klar - theoretisch - ich zB nehme da auch selbst wenig Rücksicht )
    Die andere Seite der Medallie ( und es gibt IMMER zwei Seiten ) sind bereits vorhandene Störungen wie Krankheiten.
    Natürlich gab es schon in grauer Vorzeit Behandlungen mit anderen Mitteln und sicherlich gab es auch Erfolge dabei.
    Aber - die Menschen wurden nicht nur nicht so alt wie heute, auch sehr viele sind schon sehr jung gestorben.
    Vieles, was wir heute für Kleinigkeiten halten, wie zB eine Blinddarmentzündung, grosse offene Verletzungen, etliche Infektionskrankheiten, selbst schwere Brüche waren früher ein Todesurteil!
    Ich denke, man muß beides in einen vernünftigen Zusammenhang stellen.
    Ich bin dankbar für die Medikamente, die ich habe - klar sind die auch ungesund aber sie ermöglichen mir ein besseres Leben zu führen, als es ohne sie ginge! - Und an verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen wäre ich auch schon längst gestorben, wenn es nicht die Schulmedizin gäbe.
    Dennoch sollte man solche Schreiben immer wieder zum Anlass nehmen, auch Alternativen zu überdenken - und heute gibt es bestimmt niemanden, dem ein Überdenken der eigenen Lebensführung nicht helfen könnte.
    Bernd