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Erschöpft und Antriebslos

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von delphin, 11. Juli 2012.

  1. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Ich bin in letzter Zeit wieder so erschöpft und Antriebslos , weiß nicht was ich dagegen tun kann. Ich schleiche in der Wohnung umher wie eine Scheintote , und zwinge mich den Haushalt und alle anfallenden Arbeiten zu tun. Es ging mir schon mal wesentlich besser , liegt es an den Dauerschmerzen oder liegt es am Enbrel , Fragen über Fragen ...ich kann mich zur Zeit an nichts erfreuen auch nicht an den nahe kommenden Urlaub....was ist los mit mir. Kennt Ihr auch diese Situationen und wie helft ihr Euch daraus ?

    Lg. der delphin
     
  2. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    hallo delphin,du sprichst mir aus der seele.
    mir gehts genau so,
    alles ist soooo anstrengend,auch ne kleinigkeit.
    könnte nur schlafen,das geht aber auch nicht,dann geht nachts nichts mehr.
    weis auch nicht woher das kommt.
    derdoc sagt das ist normal bei RA.
    naja die andern sagn das sind depressionen solche sympthome,
    ich bin auch auf der suche um erklärung und behandlung.
    es ist schlimm,wie du sagst nicht mal aufmurlaub kann ich mich zu 100% freuen,
    das war immer mein ein und alles,aber wenn soooooo müde und abgeschlagn,kannst ja nix tun im urlaub.
    aber scheinbar weis da kein doc rat und hilfe.glg.moni
     
  3. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    hallo,
    auch ich finde mich in eurer beschreibung gerade zu 100% wieder. mein urlaub war anfang juni und ich dachte ich hätte die akkus aufgeladen, aber irgendwie waren die wieder ganz schnell leer und auch ich schleiche durch die wohnung, geplagt von einem schlechten gewissen, da ich irgend wie nichts auf die reihe bekomme. meine hausärztin hat mich auch sofort krank geschrieben und kämpfe nun nicht nur mit abgeschlagenheit, mit schmerzen, sondern auch noch mit meinem schlechten gewissen. auch ich bekam zu hören von meiner rheumaärztin...das ist ganz typisch bei rheumatischen erkrankungen.
    habe derzeit das gefühl das, egal welches gesundheitliche problem ich habe, alles auf das rheuma geschoben wird, wobei vielleicht wirklich was dran ist... ach ich weiss es nicht...und das belastet mich dann noch mehr...
     
  4. took1211

    took1211 Guest

    Hallo delphin,
    diesen Zustand verspürte ich über mehrere Wochen.Ich hatte es meinem Rheumaarzt vorgetragen,der dann einige Parameter überprüfen ließ.
    Bei mir lag der B12-Wert an der unteren Grenze.Daraufhin bekam ich 10 Injektionen verordnet.Manchmal treten solche Beschwerden auch bei
    einem Eisenmangel auf,unabhängig davon,dass uns das Rheuma einen großen Kräfteverlust beschert und man demzufolge ebenfalls solche Beschwerden haben kann. Der ständige Witterungswechsel tut sein Übriges dazu.
    lg took
     
  5. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Solche Zustände kenne ich auch.
    Gerade in Zeiten starker beruflicher Belastung bleibt mir kaum Kraft, um zu Hause alles auf die Reihe zu kriegen.
    Ich glaube, das ist ein Mischmasch aus verschiedenen Faktoren.
    Einerseits das Rheuma mit seinen permanenten Entzündungsherden, das nimmt den Körper mit und verbraucht Kraft.
    Dazu Nebenwirkungen der Medikamente und die Schmerzen.
    Ich merke, dass es mir schon sehr hilft, wenn ich durch Schmerzmittel einigermaßen gut beweglich und schmerzfrei bin.
    Wer mag schon gerne den Staubsauger schwingen oder das Bad wienern, wenn dabei überall was schmerzt und man schlecht greifen kann.
    Vor größeren Arbeiten im Haushalt schmeiße ich deshalb eine ordentliche Portion Iboprofen ein.
    Da ich mich aber nicht daran gewöhnen will, bin ich mit der Einnahme ansonsten sehr vorsichtig.
    Zum Wochenende gönne ich mir zur Nacht noch was, damit ich wenigstens dann mal gut ausschlafen kann.
    Ansonsten bin ich nicht mehr so besonders anspruchsvoll, was die Sauberkeit betrifft.
    Ein paar Staubflocken machen mich nicht mehr nervös, wen es stört, der soll sie halt wegmachen...
    Natürlich hilft es dabei sehr, dass meine Kinder mittlerweile ausgezogen sind, die haben nämlich den meisten Dreck verursacht. :D
    Bin ganz überrascht gewesen, wie lange beispielsweise das Bad sauber bleibt, wenn nur mein Mann und ich da sind.
    Mit Vitamin B12 habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, ab und zu mache ich eine Kur mit Vitasprint.
    Ich bilde mir ein, dass ich dann fitter bin.
    Aber im Großen und Ganzen bin ich nicht mehr so belastbar wie früher und manchmal macht auch mir der Gedanke an simple Urlaubsvorbereitungen
    schon Angst. Eben weil ich so schnell erschöpft bin.
     
  6. Poli

    Poli Mitglied

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    Liebe Leute,

    auch ich kenne die Anzeichen nur zu gut und ich kann euch beruhigen - dieser Zustand ist ganz NORMAL bei chronischer Polyarthritis - könnte ihr auch in der Abteilung Krankheitsbilder nachlesen.

    Mir ging es wie gesagt genauso , ich habe mich nur von Woche zu Woche geschleppt, SEHR viel geschlafen und wurde fast depressiv durch meine Antriebslosigkeit. Jetzt habe ich endlich Urlaub und das Ziel Nr. 1 ist nur schlafen und kein Stress!

    Es wirkt Wunder! Wenn ihr gerade keinen Urlaub habt - nehmt euch die Zeit für ein entspanntes Bad z.B. von tetesept :)

    Liebe Grüße, Poli
     
  7. Geschmackvoll

    Geschmackvoll Mitglied

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    so gehts mir auch ...

    Ich hatte etwa Anfang des Jahres einen furchtbaren Schub, von dem ich mich immer noch nicht erholt habe. Bin immer noch total erschöpft und angestrengt. Und ich habe das Gefühl, dass sich die Erschöpfung tief in mein Gesicht eingeschrieben hat. (Meine Bäckerin hat mich einmal gefragt, ob ich eins aufs Auge gekriegt hätte! Dabei war ich einfach müde mit Augenringen bis zum Kinn ... :mad:)
    Die Wohnung mache ich nur häppchenweise sauber (alles, was nicht stinkt, wird nicht gereinigt :vb_redface:), Essen und Einkäufe werden geliefert und alles, was ich (außer Arbeit) an Energie übrig habe, stecke ich in Spaziergänge oder Radfahren, damit ich mich langsam aus der Depri-Phase rausziehen kann ... ich mache großartige Fortschritte: Ich heule nur noch jeden zweiten Tag, nicht mehr jeden Tag! :cool:
    Aber: es ist mordsmäßig anstrengend! :unhappy: Und ich finde, das Wetter ist schuld!

    Grüße in die Runde!
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo delphin,
    ja, solche Erschöpfungszustände kenne ich - wie meine Vorredner/-innen - zur Genüge, und das seit einigen Jahren. Sie kommen 1. vom Rheuma selber und 2. von den starken Medikamenten, die das Immunsystem runterdrücken müssen.
    Was man tun kann: Lernen, mit sich selber geduldiger zu werden. Lernen, den Schmutz nicht mehr so genau anzuschauen. Ich musste meinen Gemüsegarten stark verkleinern, kann nicht mehr jede Woche alles putzen, brauche mehr und längere Pausen, es geht einfach nicht mehr. Das muss man selber erst mal verdauen, dass man "dagegen" nichts machen kann, sondern sich mit den Gegebenheiten abfinden muss.
     
  9. rephi38

    rephi38 Neues Mitglied

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    Hallo, ich kann euch allen nur zustimmen, mir geht es auch so.

    Norchen: ich habe auch das Gefühl, dass die Doktoren alles aufs Rheuma schieben, egal
    was man hat.

    Ich war heute aber bei meinem Hausarzt, der mir vor zwei Wochen Blut abgenommen hat,
    er meinte ich habe akuten Vitamin D Mangel, nun nehme ich hochdosiertes Vitamin D einmal
    in der Woche zu mir. Er meinte mir könnte es davon auch besser gehen. Dann hat er heute
    Blut abgenommen, um den Schilddrüsenwert zu bestimmen.

    Trotzdem nervt es ständig müde zu sein. Mitlerweilen kann ich es akzeptiern und da ich nur noch
    mit Mann zu Hause bin, bleibt die Wohnung länger sauber und ich habe nicht mehr die Verpflichtung
    ab Mittag für die Kiddis da zu sein. Trotzdem habe auch ich oft ein schlechtes Gewissen, aber nicht mehr
    so wie vor Jahren.

    Ich wünsche Allen gute Besserung und ein entspanntes Wochenende.
     
  10. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Hallo Norchen,
    der Vitamin D Mangel ist laut meiner Ärztin bei rheumatischen Erkrankungen weit verbreitet.
    Deshalb testet sie das immer mit und verschreibt Dekristol 20.000, das nehme ich auch einmal pro Woche.
    Aber die Erschöpfung bekommt man damit auch nicht richtig in den Griff.
    Aber vielleicht wäre es ohne ja noch schlimmer...
    Die genauen Zusammenhänge sind immer noch nicht erforscht.
    Man weiß nicht, ob der Mangel Rheuma auslösen kann oder erst durch Rheuma ein Mangel entsteht.
     
  11. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

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    Hallo Delphin,
    mir geht es genau so!
    Ich bin ständig müde, erschöpft, schleppe mich mit Mühe und Not zur Arbeit, der Haushalt wird nur etappenweise gemacht.
    An manchen Tagen ist mir einfach Alles zuviel. Ich bin dann so richtig deprimiert.
    Nachts schlafe ich in der Regel 4-5 Stunden und das seit Monaten.
    Was soll man also erwarten?? Ich versuche mich immer wieder selbst zu motivieren, sehe zu, dass ich mir meinen Urlaub so verteile, dass ich immer wieder mal ein paar Tage frei habe.
    Vor größeren Arbeiten nehme ich Ibuprofen um die Arbeiten erledigen zu können.
    Ich lasse öfter mal 'Fünfe gerade sein' (wie man so sagt) und trotzdem schaffe ich fast nichts mehr.
    Tja so ist das und es geht wohl Euch Allen so!
    Ich hätte nie gedacht, dass Rheuma so das Leben verändern kann!
    Das Beste daraus machen, mehr bleibt wohl nicht übrig.
    Das Schlimme ist, das man das an vielen Tagen einfach nicht schafft.
    Ich wünsche Euch Allen einen einigermaßen schmerzfreie, ruhige Nacht.
    Magdalena
     
  12. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    hallo ihr lieben,
    vielen dank für euere ideen die zu der erschöpfung führen können.
    blut wurde letzte woche getestet, auch schilddrüsenwerte, aber eigentlich ja toll, alles so weit okay. ich soll "GEDULD" haben:eek: ja wie lange denn noch??? es wurde ja nun die basis von resochin auf mtx umgestellt und diese wirkung wollen wir abwarten.

    auf die idee den vitamin d zu prüfen ist glaube ich noch keiner gekommen bzw. hat es keiner laut gesagt (aber viell. doch gemacht)kann ich das selbst rausfinden???
    positiv ist das ich nach meiner cortispritze gestern mal richtig gut drauf war:rolleyes: der gund dafür war zwar d..f, aber die schmerzen wurden allgemein besser, bis mich mtx wieder in die müdigkeit zurück holte..aber hier bin ich ja noch in der anfangsphase;)

    welche lebensmittel spenden denn gut vitamin d???

    @delphin:sorry missbrauche gerade deinen thread:rolleyes:, aber vielleicht helfen dir die antworten ja auch;)
     
  13. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo norchen,
    ich nehme seit einiger Zeit Vitamin D als Tabletten mit ein, das sind die "Vigantoletten", die man den Babys auch gibt, nur die 1000 i. E. Das wurde mir angeraten, denn gerade bei Kortisoneinnahme braucht man viel Calcium (das ich mit der Nahrung zuführe) und D3. Es gibt sie als Brausetabletten und Kautabletten kombiniert, aber das brachte ich mit der Zeit nicht mehr runter. So bin ich dann bei den Vigantoletten gelandet und schaue, dass ich genügend Calcium zu mir nehme. Wenn man ab 7,5 mg Kortison täglich einnehmen muss, dann zahlt die Krankenkasse das Calcium + D3.

    Deine Frage zu Vitamin D in der Nahrung: Lies folgenden Link: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/news/tid-11437/vitamin-d-vitmin-d-gehalt-von-lebensmitteln_aid_324214.html
    Also fetter Seefisch ist gut, er enthält auch Stoffe, die entzündungshemmend sind. Und viel viel Sonnenlicht. Also jeden Tag 1 Std. an die frische Luft oder zumindest eine halbe Stunde, das gibt auch Vit. D.
    Calcium ist immer wichtig, besonders bei Rheuma, da ist z. B. in einem halben Liter Milch oder entsprechenden Milchprodukten das drin, was man täglich braucht.

    Was die Geduld betrifft und deine Frage "wie lange noch": Bei mir hat das MTX ca. 6 Wochen gebraucht, um zu wirken ( 4 Wochen ist die Mindestzeit). Da die Wirkung dann aber noch nicht ausreichend war, wurde ich von 10 mg auf 15 mg hochgesetzt, und so ist es nun gut.
    Wenn du das mit der Geduld aufs Rheuma selbst beziehen solltest, dann kann ich nur sagen, dass du dein ganzes Leben lang viel Geduld mit dir selber haben musst. Das musst du lernen, um dich psychisch nicht unter Druck zu setzen. Ist leider so.
     
  14. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    danke nachtigall:p

    geduld und rheuma das kenn ich ja schon lang genug, leider....habe schon 1994 40% auf r.a bekommen u seit letztem jahr 50%
    aber eben die masiven erschöpfungszustände...haben sonst nie solang gedauert.
    cortison nehme ich 5 mg lodotra und ab und an cortistoss oder wie gestern eine hochdosierte spritze. calzium hat meine ärzte noch nicht weiter interessiert. lediglich der orthop. machte ne knochendichtemessung und die war suuuper 150%, allerdings im bereich lws nur 110% also "nur" weil ihm der unterschied ein bischen groß erschien:rolleyes:
    esse aber z.b. gern käse, joghurt ect. auch wg calzium.
    die tabl. vitamin d werde ich mir mal in der apoth.besorgen, vielleicht bringt es mich weiter und mit mtx hab ich ja erst vor zwei wochen angefangen, also wieder.....geduld:rolleyes:
     
  15. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Alles klar.
    Die Vitamin D-Tabletten nehme ich täglich zu den anderen mit ein, die merke ich gar nicht, weil sie auf der Zunge vergehen. Also nimm unbedingt die Vigantoletten 1000 i.E., diese Dosierung braucht man in solchen Fällen zur Vorbeugung. Kosten nur ein paar Euros.

    Ja, wegen der Erschöpfungszustände braucht man auch eine Engelsgeduld mit sich selber. Es heißt zwar immer, man solle trainieren, um die Kondition zu erhalten oder gar zu verbessern. Aber wenn ich zu kaputt bin und froh, dass ich überhaupt noch gerade laufen kann, dann haben die leicht reden. Ich kann inzwischen schon wieder weitere Strecken durchhalten, aber hernach bin ich am Ende mit den Kräften. Wir müssen schon gut haushalten mit unseren Kräften. Dazu kommt ja noch, dass wir nicht jünger werden und dass deshalb schon mal alles mit der Zeit immer langsamer geht oder dass man mehr Pausen braucht. Und die Krankheit verschlimmert sich auch und wir brauchen zusätzliche Medikamente. Das kann einen zeitweise ziemlich niederdrücken, aber man muss sich immer wieder neu aufraffen und versuchen, trotzdem das Schöne im Leben zu sehen. :)
     
  16. Manuela Müller

    Manuela Müller Neues Mitglied

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    Dienstag MtX gespritzt, Mittwoch Cimzia gespritzt und gestern morgen bin ich mit total entzündeten Gelenken an den Händen, den Schultern und den Knien aufgewacht:eek: . Das gibts ja wohl gar nicht :confused:. War den ganzen Tag total hinüber.
     
  17. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Manuela,
    das ist aber schlimm! Spitzst du das schon länger zusammen oder ist das neu?
    Eigentlich sollte das Zeug ja helfen, und du bekommst gleich einen Mords-Schub.
    Am liebsten würde ich dich in den Arm nehmen und trösten.
     
  18. sunshinemomo

    sunshinemomo Mitglied

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    hallo,ihr lieben erschöpften,

    tröstet euch,es geht vielen hier so,ich bin auch grad wieder am rande angekommen,brauche neben job-haushalt-garten ganz viel ruhephasen.

    schleppe mich an manchen tagen nach der arbeit nur noch von sessel auf couch u. dann ins bett.

    nun ist vor 3 wochen noch mein 88-jähr.vater bei mir zuhause verstorben,es benötigt da schon viel kraft u. energie zur trauerarbeit u. nun versuche ich-soweit möglich-relativ viele kleine pausen tagsüber einzulegen,um einigermassen bei kräften zu bleiben .

    man wird u. sollte egoistischer werden,denn ich bin auf mich gestellt u. muss dann auch alles alleine bewältigen,so ist es egal -heute oder morgen.der haushalt nimmt es einem nicht übel,aber der körper.

    achtet auf euch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    ich wünsche euch ein schmerzarmes u. entspanntes we

    .lg sunshinemomo
     
  19. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    hallo.ja oft ist es schlimm,vor allem für diejenign die noch im beruf stehn,die tun mir leid,
    denn ich denk mir bin in rente und schaff niht alles,wie ist das ebn dann wenn man noch arbeitn auch gehn muss,
    schlimm,das alles mit RA zu meistern.
    ja die RA nicht einem sehr viel kraft und auch mut und auch freunde an diesem oder jenem oft,weil die müdigkeit und schlappheit siegt.
    das kenn ich sooooooooooooooo gut,aber ich habe das glück bin in rente und kann mir zumindest die hausarbeit einteiln,
    gehts heute is okay,wenn nicht naja auch egal,
    aber oft nervt es trotzdem nicht mehr diese oder jenes zu meistern wie ebn früher wie ich noch gesund war.
    aber naja so ist es halt,jammern hilft auch nicht weiter,gut und beruigend immer wieder zu lesen,
    dass es viele davon gibt,das hilft zwar nicht,aber es beruigt,wenn man weis man ist nicht alleine mit dem leiden.glg.moni
     
  20. Putzel

    Putzel Mitglied

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    Hallo Ihrs.....
    kann mich hier nur einreihen.Bin zur Zeit auch dermaßen erschöpft (bin Rentnerin) krieg nix mehr gebacken. Mein Mann und ich wechseln uns mit der Putzerei ab. Wenn ich dran bin mit dem Bad (was klein ist), muss ich das in 2 oder 3 Etappen machen, ich schaffe das einfach nicht mehr in einem Rutsch :mad: Ich ärgere mich maßlos über meinen Zustand. Habe am vergangenen Mittwoch die 43. MTXSpritze gesetzt (7,5mg) und fühle mich sowas von zerschlagen. Nachts kann ich nicht schlafen, weil ich frühestens um 2 Uhr nachts meine Cortison-Tabl. nehmen muss. Macht mir nix, weil ich eher sowieso nicht einschlafen kann.
    Anfangs hatte ich mir den Wecker gestellt für 2 oder 2:30 Uhr, hatte vorher bissl geschlafen, so ,,dann klingelte der Wecker, ich wurde wieder aus meinem Dusel rausgerissen, hab die Tabl. geschluckt u. versucht, wieder einzunicken - ging nimmer.......es wurde dann meist 4 - 5 Uhr morgens, wo ich dann endlich wieder wegsackte.
    Also hab ich mich entschlossen, gleich bis 2 Uhr wach zu bleiben,mein Medi zu nehmen und dann in die Heia....
    Oft kommt es jetzt vor, dass ich tagsüber einfach wegknicke.
    Letztens bin ich gestürzt - ausgerechnet auf mein kaputtes Knie am "gesunden Bein"....boooaaa....und ich muss mir noch mehr getan haben, was ich durch den Schock erst garnicht bemerkte....im Mom kann ich mich so gut wie überhaupt nicht bewegen und hoffe, dass das bald wieder bissl besser wird.
    Also wer nicht von dem Rheuma getroffen ist, der kann überhaupt nicht mitfühlen oder beurteilen, wie schwer das zu ertragen ist. Ich bin bestimmt hart im Nehmen, aber was ich in den letzten 2,5 Jahren mitgemacht habe, nachdem die große Gefäßentzündung ausgebrochen war, das kann ich nicht mehr beschreiben. Gott sei Dank habe ich einen guten Orthopäden.
    Mein Hausarzt sagte damals,,,,,,ach das wäre nicht so schlimm.........i ch bin bald vom Appel gefallen! Der hat wirklich Null aber Null Ahnung !!!!!!!!!!
    Und davon gibt es viele. Mir tun alle Leute unendlich leid, die von so einem Hirni abhängig sind und von Krankenkassen-Leuten, die alles verharmlosen.
    Ich hab meins erlebt und hab keine Illusionen mehr, was unser Gesundheitswesen angeht!!!!!Ich hoffe, dass ich tapfer meinen Weg zu Ende gehen kann wie meine Eltern vor mir. Das ist alles! Mehr erwarte ich nicht mehr nach all den arroganten inkompetenten Kommentaren, die ich bis jetzt zum Großteil zu hören bekam, wenn ich Hilfe suchte.

    Ich wünsche jedem hier einen guten einfühlsamen Arzt, der sich gegen den Wahnsinn der Krankenkassen und deren unsinnigen und unseligen Auflagen erfolgreich wehren kann zum Wohle seiner Patienten!!!!!!
    Alles Gute für Euch
    Grit