Hallo,
ich bin zwar neu in diesem Forum, aber kein Neuling in Sachen Psoriasisarthritis.
Habe etliche Basismedikamente durch, die alle wegen Unwirksamkeit oder Unverträglichkeit wieder abgesetzt wurden. Einzig MTX bekomme ich schon seit Jahren, ich vertrage es problemlos, habe allerdings das Gefühl, dass es nichts bringt.
Seit Anfang November bekam ich zusätzlich Arava, und es hat als erstes Medikament überhaupt eine schnelle und deutliche Besserung gebracht.
Leider ist mein Magen-Darmtrakt überhaupt nicht begeistert davon.
Ich vertrage mehr und mehr Lebensmittel nicht, z.B. Bananen, Tomaten, Brot, Zucchinis, Äpfel, Rotwein. bekomme davon Durchfall und Magenschmerzen.
Nun habe ich versucht herauszufinden, ob ich nicht mehr über Arava erfahren kann, als das lapidare "Magen-Darmprobleme" im Beipackzettel.
Und wurde fündig: Arava hemmt ein Enzym mit einem langen und komplizierten Namen, das man für die Begünstigung von Entzündungen verantwortlich macht. So weit, so gut. Leider spielt ebendies Enzym aber eine wichtige Rolle bei der Verdauung von Kohlehydraten, speziell der Aufbereitung der dabei entstehenden Zuckerarten Folgerichtig fand ich dann auch irgendwo in einer etwas ausführlicheren Liste der Nebenwirkungen: Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen.
In einer Art Panikreaktion, weil ich eben auch so langsam nicht mehr weiß, was ich überhaupt noch essen kann, habe ich Arava abgesetzt.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiß, ob bei einer Dosisreduktion (ich nahm 20 mg täglich) die Nebenwirkungen besser werden bei noch akzeptabler Wirkung?
Sollte vielleicht noch hinzufügen, dass ich möglicherweise schon vor Arava irgendwelche Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Fruktose?, Histamin?) hatte ohne davon zu wissen. Die entsprechenden Symptome haben sich seit Arava deutlich verstärkt.
Bin gespannt, ob irgend jemandem dazu was einfällt.
Grüße aus dem schönen Nordfriesland
ich bin zwar neu in diesem Forum, aber kein Neuling in Sachen Psoriasisarthritis.
Habe etliche Basismedikamente durch, die alle wegen Unwirksamkeit oder Unverträglichkeit wieder abgesetzt wurden. Einzig MTX bekomme ich schon seit Jahren, ich vertrage es problemlos, habe allerdings das Gefühl, dass es nichts bringt.
Seit Anfang November bekam ich zusätzlich Arava, und es hat als erstes Medikament überhaupt eine schnelle und deutliche Besserung gebracht.
Leider ist mein Magen-Darmtrakt überhaupt nicht begeistert davon.
Ich vertrage mehr und mehr Lebensmittel nicht, z.B. Bananen, Tomaten, Brot, Zucchinis, Äpfel, Rotwein. bekomme davon Durchfall und Magenschmerzen.
Nun habe ich versucht herauszufinden, ob ich nicht mehr über Arava erfahren kann, als das lapidare "Magen-Darmprobleme" im Beipackzettel.
Und wurde fündig: Arava hemmt ein Enzym mit einem langen und komplizierten Namen, das man für die Begünstigung von Entzündungen verantwortlich macht. So weit, so gut. Leider spielt ebendies Enzym aber eine wichtige Rolle bei der Verdauung von Kohlehydraten, speziell der Aufbereitung der dabei entstehenden Zuckerarten Folgerichtig fand ich dann auch irgendwo in einer etwas ausführlicheren Liste der Nebenwirkungen: Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen.
In einer Art Panikreaktion, weil ich eben auch so langsam nicht mehr weiß, was ich überhaupt noch essen kann, habe ich Arava abgesetzt.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiß, ob bei einer Dosisreduktion (ich nahm 20 mg täglich) die Nebenwirkungen besser werden bei noch akzeptabler Wirkung?
Sollte vielleicht noch hinzufügen, dass ich möglicherweise schon vor Arava irgendwelche Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Fruktose?, Histamin?) hatte ohne davon zu wissen. Die entsprechenden Symptome haben sich seit Arava deutlich verstärkt.
Bin gespannt, ob irgend jemandem dazu was einfällt.
Grüße aus dem schönen Nordfriesland
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