Ernährungs-Tipps ... micht nervt's !!!!!

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Gertrud, 25. Januar 2012.

  1. kornbluemchen

    kornbluemchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Big Sister,

    was hilft das ganze Selbstbewusstsein, wenn man Schmerzen hat! Mir ging es bei der Ernährungsumstellung darum, meine zahlreichen Beschwerden in den Griff zu kriegen. Tatsächlich habe ich damit dann 10 kg abgenommen. Das war aber nur ein angenehmer Nebeneffekt.

    Schönen Abend

    Kornblümchen
     
  2. Tina48

    Tina48 Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen, auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, möchte ich dazu beitragen. Ich habe keine Rheumamedis haben wollen wegen dieser furchtbaren Nebenwirkungen (was nützt mich Schmerzfreiheit wenn alles im Körper kaputt geht). Ich selbst habe meine Ernährung komplett umgestellt, esse keinen Zucker mehr, verzichte total auf Schweinefleisch oder div. Wurstsorten. Was soll ich sagen nach 6 Wochen Umstellung ist mein CRP Wert um die Hälfte gesunken. Ich kann nur sagen dass die Umstellung was bringt.

    Übergewicht kann vom Cortison kommen aber auch nur wenn man weiterhin sich voll futtert. Meine Meinung.
    Warum versucht Ihr es nicht einfach. Rheuma ist ein Krankheit die von Übersäuerung kommt, das weiß auch jeder Rheumatologe.
    Ich wette wenn Ihr dies mal 6 Wochen konsequent durchziehen würdest dann würden sich erste Erfolge einstellen, da bin ich mir sicher.

    Ich bin zur Zeit schmerzfrei. Bin aber auch noch zusätzlich in Behandlung bei einem Alternativ-Mediziner.

    Hatte zu Beginn so starke Schmerzen, dass ich kaum noch Laufen konnte.

    Es geht man muss nur umdenken aber das fällt hier vielen schwer. Man braucht keine Schokolade und co. um sich besser zu fühlen.

    Nochmal startet gleich heute mit der Umstellung
     
  3. Aju

    Aju Registrierter Benutzer

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    Wie lange hattest Du denn Schmerzen, Tina?

    Weist Du, woher die Übersäuerung bei Dir kam?

    LG

    Aju
     
  4. Tina48

    Tina48 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich bekam vor 1 1/2 Jahren diese furchtbaren Schmerzen. Am Anfang war ich total damit überfordert, stand ja mitten im Berufsleben und hatte sehr viel Stress. Dann hatte ich auch privat zu kämpfen, als mein Mann plötzlich verstarb, kam halt alles zusammen. Ich denke da kam auch die Übersäuerung und dann die Schmerzen.

    Seit ich diese Ernährungsumstellung habe und ich mich basisch ernähre sind meine Schmerzen verschwunden. Der Rheumatologe möchte es immer noch nicht wahrhaben aber ich konnte ihn eines Besseren belehren. Diese Rheumatologen leben halt von diesen Medikamenten obwohl sie wissen dass die Nebenwirkungen die Menschen zerstören, aber ich stoße hier auf sehr viel Missverständnis.

    Ich kann nur von mir sprechen, ich bin auf einem guten Weg.
     
  5. kornbluemchen

    kornbluemchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Tina,

    alles was Du sagst kann ich nur bestätigen. Bei mir hat es zwar etwa 3 Monate gedauert bis ich eine deutliche Besserung hatte, aber der Zusammenhang mit der Ernährung war deutlich, da ich keinerlei sonstige Medikamente hatte. Es ist natürlich sehr schwer mit alten Gewohnheiten zu brechen und besonders schwer wenn es ums Essen geht. Das weisen die meisten Menschen weit von sich und werfen lieber Medis ein. Verdienen tut vor allem die Pharmaindustrie und eine ganze Armada an den verschiedensten Therapeuten.

    Doch es ist so wunderbar zu erfahren, dass sich der Körper selbst heilen kann, wenn man ihn entsprechend unterstützt. Das schenkt wieder neue Hoffnung und gibt Auftrieb.

    LG Kornblümchen
     
  6. Aju

    Aju Registrierter Benutzer

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    Hallo, Ihr Beiden,

    also ich nehme zur Zeit Prednisolon, muss auch dann zum Rheumatologen, wenn es dann
    endlich soweit ist.

    Ich werde schon versuchen, von den Medikamenten wegzukommen. Auch was Ernährung und
    Stressbewältigung angeht. Wenn es dann aber nicht funktionieren sollte, dann allerdings lieber
    Medikamente als Dauerschmerz.

    (Schweinefleisch esse ich eh nicht, sowieso wenig Fleisch und Wurst, es geht wohl aber um
    diese Säure, deren Namen ich ständig vergesse, die steckt ja auch in fettem Käse, Eiern, das
    sollte ich reduzieren)

    LG
    Aju
     
  7. Tina48

    Tina48 Registrierter Benutzer

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    Schön, dass man mal auf Menschen stößt, die es genau so sehen. Ich sehe es ja bei meiner Freundin (48 Jahre) die seit Jahren MTX spritzt. Bei Ihren Leberwerten kommt mir das kalte Grausen. Sie will aber nicht von dem Medikament lassen. Ihre Schmerzen sind teilweise immer wieder da. Dieses MTX heilt ja nicht die Krankheit sondern soll sie unterdrücken, aber mit welchen Folgen.

    Eine Ernährungsumstellung ist wahrlich nicht einfach. Aber warum nicht mal probieren. Wenn ich hier lese : ich ernähre mich gesund habe aber Übergewicht vom Cortison. Alles Quatsch, habe auch wegen meines noch zusätzl. Asthmas über Jahre Cortison einnehmen müssen habe aber kein Gramm zugenommen. Ich habe nicht immer meinem Hunger nachgegeben. Auch ich hätte alles in mich reinstopfen können immer hatte ich Heißhunger auf Schoki usw. Man muss halt konsquent sein.

    Ich werde meine Ernährung weiterhin so halten, denn ich merke es ja am eigenen Körper wie gut es mir geht.
     
  8. kornbluemchen

    kornbluemchen Registrierter Benutzer

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    Es geht um die tiereiweißfrei (=säurearme) Vollwerternährung

    Hallo Aju,

    bei dieser Form der Ernährung, die übrigens für alle Menschen ob gesund oder krank geeignet ist, geht es darum sogenannte Säurebildner zu vermeiden. Die Gelenkflüssigkeit, die Lymphe kann die Knochenhaut und das Gewebe wieder optimal ernähren. Bei unserem herkömmlichen Essen ist diese Flüssigkeit säurehaltig und zerstört mit der Zeit Knorpel und Knochen. Nichts anderes passiert ja, wenn man Kalkflecken im Bad mit Essig entfernt.

    Säuren bilden sich bei allen tierischen Eiweißen wie Milch, Käse, Quark, Joghurt, Fleisch, Fisch, Zucker, Weißmehl, weißer Reis, Nudeln etc., keine Säfte (nur mal zum Genuss)

    Wichtig: Nudeln, Reis, Brot, Müsli - alles in der Vollkornvariante; Zucker weg lassen, ersatzweise Honig in Maßen; nur kaltgepresste Öle und Sauerrahmbutter verwenden, viel frisches Obst und Gemüse mindestens 1/3 - 1/2 der Gesamtmenge in Rohform; bei Besserung der Beschwerden können Sauerrahm, Creme fraiche, Sahne gegessen werden, da diese so viel Fett enthalten, dass hier nur noch verschwindend geringe Mengen an Eiweiß enthalten ist.

    Eine tolle Internetseite ist hier: http://www.arthroseselbsthilfe.de/

    LG Kornblümchen
     
  9. Sassi

    Sassi Registrierter Benutzer

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    Hallo Tina48 & kornbluemchen!

    Schön von euch zu lesen, dass gerade die Ernährungsumstellung euch so sehr geholfen hat.
    Mir geht es auch so viel besser, seit ich für mich viel verändert habe. Meine Erfahrungen habe ich hier in meinem Blog gesammelt.
    @Tina48: Mich würde interessieren, welche Therapie du bei deinem Alternativ-Mediziner machst (gern auch per PN).
    Und @euch beide: wie ihr es vor allem schafft ohne Zucker auszukommen. Mir fällt das wahnsinnig schwer, zumal ich ständig wieder von Neuem anfange mich vom Zucker zu lösen, weil ständig Feiertage, Geburtstage oder mein innerer Schweinehund dazwischen kommen. Bitte sagt mir, dass es etwas einfacheres gibt als es "nur" durch eiserne Disziplin zuschaffen. :o

    Liebe Grüße
    Sassi
     
  10. sunshinemomo

    sunshinemomo Registrierter Benutzer

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    hallo,ihr lieben,

    das sind ja recht interessante thesen,die teilweise aufgestellt werden.

    tja,ich ernähre mich gesund-kein fleisch,keine tierischen eiweisse,viel obst u. gemüse,keine schoki,wenig zucker.

    und ich habe mein rheuma von geburt an.

    u n d - ich habe trotz konsequenter bewegung u. ernährung(auch mein job ist sehr bewegungsintensiv) 10 kg innerhalb eines jahres vom cortison zugenommen.

    ich denke,es geht auch anderen so. und genau denen möchte ich diesen text widmen,sich nicht unterkriegen zu lassen.


    ich stehe inzwischen dazu,dass die krankheit mit den polstern mich begleitet u. ich bin dankbar u. froh,dass es medikamente gibt,die das leben erträglich machen.

    die ernährung kann einen wesentlichen teil beitragen,dass es uns besser geht,und das nicht nur rheumatikern.

    nur die krankheit abhängig von der ernährung zu machen-das geht nicht.

    lg sunshinemomo
     
    #30 24. April 2012
    Zuletzt bearbeitet: 24. April 2012
  11. inged

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    @Kornblümchen und Tina:
    könntet ihr nicht einen neuen Thread eröffnen, in dem ihr mal erklärt, wie genau ihr euch ernährt?
    Auch mir fällt es sehr schwer, auf Zucker zu verzichten, und noch viel mehr, auf Brot :eek: Was frühstückt ihr z.B.?
    Das wär wirklich toll, wenn ihr das machen könntet.
    Dafür schon mal danke.
     
  12. kornbluemchen

    kornbluemchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Sassi,

    das Ende Deines posts finde ich interessant. Bist Du Christ? Ich bin es und habe es tatsächlich so erfahren, nämlich dass ich nie tiefer fallen kann, als in Gottes Hand. Manchmal gelingrt nichts mehr, auch nicht beten und da hilft dieses Wissen, nie tiefer zu fallen als in sein gütige und liebevolle Hand.

    Die Ernährung sehe ich auch ähnlich. Es betrifft die Gesetze der Schöpfung und je weiter ich oder meine Vorfahren sich davon entfernt haben, desto mehr habe ich mit den Folgen zu kämpfen. Es bleibt ein Kampf und es hat viel mit Disziplin zu tun, leider! Der Verzicht auf zuckerhaltige Produkte ist wirklich wahnsinnig schwer, besonders wenn man eingeladen ist. Nachdem ich einige Monate total streng mit mir selbst war, bin ich mittlerweile zu gewissen Kompromissen bereit. Bei Einladungen esse ich schon mal ein Stück Kuchen. Wenn ich die Auswahl habe, dann greife ich eher zu Hefeteilchen, weil da halt weniger Ei usw. enthalten ist. Ich denke, dass die Basisernährung also das Alltägliche stimmen muss. Damit komme ich jetzt ganz gut zurecht. Am Anfang allerdings ist es schon wichtig ganz konsequent zu sein.

    LG Kornblümchen
     
  13. kornbluemchen

    kornbluemchen Registrierter Benutzer

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    Hallo, also ich frühstücke nur Äpfel und Grüntee, ganz so wie es die Arthroseselbsthilfe empfiehlt. Den Link habe ich eingestellt. Mittags gibt es Vk-Reis/Nudeln oder Kartoffeln mit Gemüse und evt. Bratlingen aus Vk-Getreide. Nachmittags Müsli aus selbstgeschrotetem Korn (z.B. Hafer, Leinsamen, Braunhirse) mit etwas Sahne und Obst der Jahreszeit. Abends VK-Brot mit verschiedensten vegetarischen Brotaufstrichen.

    LG Kornblümchen
     
  14. tina71

    tina71 Registrierter Benutzer

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    Hmmmm,

    das sind ja mal interessante Thesen... unsere Vorfahren waren auch mal Jäger und haben da so ziemlich alles gegessen, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Vollkorn führt zu Übersäuerung ( im gesamten Mittelmeerraum gibt es kein Vollkorn (brot ) - dennoch sind einige Erkrankungen dort deutlich seltener zu finden ) und wird von vielen nicht vertragen.
    Das Problem ist, dass wir einfach meistens von allem ZU VIEL zu uns nehmen - wir brauchen nicht derartig viel und auch nicht jeden Tag Fleisch in Form von Wurst, Braten usw. Wir bewegen uns doch viel weniger !
    Aber Halbwahrheiten, die umstritten sind, als Heilmittel anzupreisen - ich habe vor Jahren lange "basisch" gelebt, mit Bädern, Getränken, Ernährung usw. Aber bin trotzdem - oder deswegen ? wer weiß es ? - krank geworden.
    Jemandem, der auf MTX eingestellt wurde, davon abzuraten, als Laie, halte ich für fahrlässig.
    Bei manchem, bei dem vielleicht die rheumatische Erkrankung nicht im Vordergrund steht und bei dem der seelische Aspekt überwiegt, kann eine Umstellung eventuell viel bewirken, weil man vor allem das Gefühl bekommt, selbst etwas zu tun und nicht hilflos zu sein.

    Liebe Grüße, Tina
    die alles ißt ( nur keine Eier und Innereien ), aber mit Bedacht und in Maßen
     
  15. emina

    emina emina

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    :)Guten Morgen Tina:)..ich stimme dem geschriebenem von Dir zu!
    Ich bin z.B..Fan von Hildegard von Bingen..hier mal ein Zitat von Ihr"Genau in der goldenen Mitte zwischen Übertreibung und Untertreibung,
    Überforderung und Unterforderung,Überernährung und Unterernährung...liegt der Lebensweg!
    Denn die Seele liebt in allen Dingen das rechte Mass!...meine Einstellung dazu ist auch...überhaupt...eine gesunde Einstellung zu sich selber...leitet auch eine gesunde Ernährung ein..hm..was mich erschreckt..ist dass unsere Gesellschaft...immer übergewichtiger wird..und dass fördert jede Menge Krankheiten...ich kenne auch den Spruch":ich lebe nur einmal"...aber genau,dass ist es...!..einen schönen Tag Emina:)
     
  16. kornbluemchen

    kornbluemchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Tina,

    natürlich rate ich niemandem davon ab, auf ärztlichen Beistand zu verzichten. Ich kann nur erzählen was mir geholfen hat.

    Es ist das ausgemahlene Mehl, welches zur Übersäuerung führt. Ich esse nicht so viel Brot, Nudeln etc., aber wenn dann bevorzugt in der VK-Variante. Vergessen habe ich noch, dass mindestens 1/3 bis die hälfte meines Essens aus rohem Gemüse und Obst besteht und das gibts immer vor dem Erhitzten. Eier esse ich auch nicht.

    LG Kornblümchen
     
  17. tina71

    tina71 Registrierter Benutzer

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    Guten Morgen, Emina und Kornblümchen,

    ja, Rohkost mag ich auch gern. Interessant finde ich, dass Kinder häufig ungekochtes Gemüse bevorzugen, aber "genötigt" werden, gegartes Gemüse zu essen - ich erinnere mich noch genau, dass ich meinen Eltern sämtliche Gemüsearten, die man roh verzehren konnte, immer stibitzt habe, bevor es gekocht wurde....und meine Kinder lieben auch eine gemischte Rohkostplatte, gekochtes Gemüse essen die ( manchmal nervig, da mehr Arbeit ! ) gar nicht. Unser Essverhalten wird ja oft antrainiert. Ich weiß auch, dass ich Schokolade esse, wenn es mir seelisch nicht so gut geht, habe ich sicher als Kind gelernt - zum trösten, wenn man sich weh tut oder so, gibt es etwas Süßes... gar nicht leicht, solche Muster zu durchbrechen.
    Mitzunehmendem Alter sinkt der Grundumsatz, der Stoffwechsel wird langsamer und wir bewegen uns in der Regel weniger. Kleinkinder, die sich "normal" ernähren (also ein Mix aus allem ), bewegen sich im Grunde permanent, und Übergewicht ist in dem Alter selten. Mir macht es - zum Glück - viel Spaß zu kochen und ich bevorzuge alles regionale und saisonale, naturbelassen und ohne Zusätze ( Tüten, Fertigprodukte - außer TK Erbsen ;) ).
    Dennoch esse ich mit Cortison mehr, als ich brauche, ich habe einfach größeren Hunger. Es fällt nicht leicht, das Gewicht zu halten und einiges an Gewicht ist auch Wasser, das der Körper bindet.
    Gute Erfahrungen habe ich übrigens mit der ( vollwertigen ) Trennkost gemacht- nicht unbedingt, was meine Schmerzen angeht - aber viele nervige Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden, Heißhunger - waren deutlich reduziert.
    Ist nur nicht leicht, dass immer durchzuhalten...:rolleyes:
    Hildegard von Bingen finde ich auch interessant, eine weise Frau !
    Sich um eine bessere Ernährung zu bemühen, ist in jedem Fall nur positiv.
    Ich wünsche euch einen schönen Tag,
    Tina
     
  18. took1211

    took1211 Guest

    Ich wünsche allen einen schönen guten Morgen.

    Eure Beiträge habe ich aufmerksam gelesen und finde
    den Gedankenaustausch sehr interessant.
    In all den Jahren habe ich meine Ernährung häufig umgestellt.
    Ich nehme zum Frühstück meistens Haferflocken mit Obst oder Kräuterquark,
    Naturjoghurt mit Obst,Vollkornknäckebrot und Tee zu mir.Auf Konfitüre habe ich ganz verzichtet,bevorzuge lieber Honig.
    Ich esse nach meinem Hungergefühl.Wichtige Lebensmittel sind für mich
    Vollkornreis/Vollkornnudeln,wenig Kartoffeln mit Petersilie,Fisch und vorallem
    sehr viel Obst und Gemüse.Es gibt selten Wurst und wenig Fleisch(wenn,dann
    ist es Putenfleisch/zu Weihnachten dann schon mal Wild oder ä.)
    Wir trinken sehr viel Mineralwasser (Gerolsteiner mit hohem Ca-Anteil),verschiedene
    Teesorten und an heißen Tagen Saftschorle.
    Von einer Sache komme ich allerdings nicht weg.Da kann ich nicht nein sagen.
    Nachmittags trinke ich zwei Tasse Kaffee und esse ein Stück Kuchen.
    Nach 17Uhr nehme ich meistens nur noch etwas Obst und Mineralwasser zu mir.
    Je nach Familienhöhepunkten gibt es natürlich auch Veränderungen im Speiseplan.
    Was den Säuregehalt meines Körpers betrifft kann ich sagen,dass der pH-Wert quartalsweise beim Rheumadoc überprüft wird.Bis jetzt war alles im grünen Bereich.
    Ich werde eure Beiträge weiter verfolgen.Vielleicht bekomme ich noch den einen oder anderen Tipp.
    lgtook
     
  19. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Ich denke schon, dass unsere Ernährung einen gewissen Einfluss auf rheumatische Erkrankungen hat.
    Ich merke nach dem Verzehr von bestimmten Lebensmitteln, dass es meinen Gelenken schlechter geht.
    Dabei sind aber auch LM, die im allgemeinen als sehr gesund gelten, Nüsse z.B.
    Als meine ersten rheumatischen Entzündungen auftraten, waren meine Blutwerte (bis auf die Entzündungswerte) so supergut,
    dass mein Internist mich darum beneidet hat. O-Ton: man sieht, dass sie sich gesund ernähren.
    Stimmt ja auch, aber es hat mich nicht vor Rheuma bewahrt.

    Leider sind durch die Einnahme von MTX die Werte nicht mehr so toll, deshalb will ich um so mehr auf gesunde Ernährung achten.
    Bei Schoki und Keksen kann ich leider nicht immer nein sagen :o
    und am Wochenende mal ein schönes Glas Wein ist für mich Genuss, aber alles in Maßen.
    Ich denke, dann ist es der Gesundheit auch zuträglich.
    Sich immer nur kasteien, das kann auch nicht gesund sein.
    Auf Brot mag ich nicht verzichten, ich esse ohnehin nur Vollkornbrot, keine Wurst, eher Käse und selbstgerührte Quarkaufstriche.
    Fleisch esse ich ganz selten, manchmal wochenlang nicht. Und wenn dann hauptsächlich Geflügel oder mal ein richtig gutes Rindersteak, mjam.
    Ansonsten liebe ich Fisch, den könnte ich jeden Tag essen, ist nur leider sehr teuer.

    Ich esse eigentlich sehr gerne Rohkost, bin nur oft zu faul zum Schnippeln und die Hände schmerzen dabei so.
    Deshalb hab ich mir einen TM geleistet, der erledigt das jetzt für mich.
    Und ich hoffe, dabei auch noch ein paar Kilo zu verlieren.
    Also gibt es jetzt mind. einmal pro Tag einen Rohkostsalat, dazu selbstgemachte Obst-und Gemüsesmoothies.
    Durch die Fruchtsüße gelingt es mir eher, auf Zucker zu verzichten. Darauf hab ich nämlich manchmal einen richtigen Jieper...:vb_redface:
    Ich werd mal schauen, ob die Rohkostdiät auch meinen Gelenken gut tut.

    Klar, mein Wunschtraum ist, dass die RA in Remission geht und ich das MTX absetzen kann.
    Ob das so hinhaut, wer weiß? :rolleyes:
     
  20. Gitta

    Gitta Registrierter Benutzer

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    Ort:
    Bärlin :-)
    **

    Hi,
    ich bleibe bei meinen Aussagen:
    Bei jedem ist es anders.
    Erst mal muss es in dem jeweiligen Kopf "klick" machen.
    Ich esse seit Jahren kaum Zucker.
    4 Jahre habe ich überhaupt keinen Zucker gegessen.
    Ich esse kaum Weizenmehl,also,ich essse selten
    mal Brötchen oder Kuchen.Keine Wurst.
    Fleisch 1-2 x im Monat.
    Viel Fisch und Gemüse.Rohkost und ich,wir können zur Zeit nicht
    miteinander.Das kann sich aber wieder ändern.Obst vertrage ich wenig,was
    nicht mit Juckreiz reagiert,hat oft viele Histamine.
    Da muss ich auch aufpassen.
    Nach 17 Uhr nichts mehr.
    Meine Wassereinlagerungen habe ich so zimlich beseitigen können.
    Meinem Gesicht sieht man das Cortison noch etwas an.
    Wenn es nach der Ernährung gehen würde,müßte ich nach wie vor
    Gertenschlank sein.
    Ich schreibe das nun noch mal um einige zum
    Nachdenken anzuregen.
    Auch wenn es mühselig ist.
    Vor Jahren habe ich einer Userin oft gesagt,
    keine Fertigprodukte,man kann viel fast alles selber herstellen.
    Es war immer die Zeit,die daran hinderte.
    Wir verloren den Kontakt.Irgendwann schrieb sie,das sie ihre Ernährung umgestellt hat
    und es ihr um einiges besser geht.Sie wurde wohl auch Enährungberaterin.
    Das nennt man wohl mehrere Fliegen mit einer Klappe erledigen.
    Eines weiß ich,wenn ich in meiner Ernährung nicht so konsquent wäre,läge ich heute
    nur noch in der Ecke.Nur ich habe kein Patenrezept,sondern nur ein Gefühl für meinen
    Körper entwickelt,den ich ernst nehme.
    Ich bekomme Atemnot,wenn in dem Raum,in dem ich mich aufhalte,
    ein Mensch diese niedliche Gummitierchen ißt.
    Die habe ich auch sehr geliebt.
    Es gäbe soviel zu schreiben,nur,meine Finger wollen das nicht und
    mein Fibromyalgiesiebhirngedächtnis springt Gedankenmäßig arg hin und her.
    Alles Gute für euch
    und der Wunsch,das jede/r seinen Weg findet.
    Biba
    Gitta
     
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