Ernährung

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Coco91, 11. September 2013.

  1. caliban

    caliban Gesperrter Benutzer

    Registriert seit:
    5. Oktober 2013
    Beiträge:
    307
    Zustimmungen:
    0
    Die Frage wurde von Coco schon vor einiger Zeit gestellt und ich weiss natürlich nicht ob er oder sie immer noch die Antworten verfolgt. Hoffen wir mal.
    Vieles ist von den Leuten vor mir bereits gesagt worden. Es ist recht erstaunlich, wie die Meinungen je nach Land oder Kulturkreis abweichen. Und ich glaube eine wirklich umfassend verlässliche Antwort auf Deine Frage wirst Du kaum erhalten. Aber man kann sich auf Erahrungen und Ideen von anderen stützen und dann ausprobieren. Zucker wurde schon genannt. Und bei Zucker scheinen die Meinungen wenig abzuweichen: Vermeide Ihn schlicht. Es gibt Alternativen und die Abstinenz von Schokoriegeln und ähnlichem ist nicht wirklich als grausame Einschränkung anzusehen. Finde ich. Milchprodukte werden mehr und mehr kritisch betrachtet. Ich habe auf Anraten einer meiner Ärzte Milchprodukte gänzlich aufgegeben und eine erhebliche Besserung beobachtet. Versuche es einfach mal. Nimm die 3, oder 4 Monate und verzichte zu 100% auf Milch, Käse, Yoghurt und Milch beinhaltende Produkte. Danach stellst Du eine Bilanz. Wenn Deine Probleme sich spürbar bessern- nun, dann bleib dabei. Das gleiche gilt für den Rest. Ich selbst war immer schon Vegetarier, wenn auch aus anderen Gründen. Nicht Jedermanns Ding, ich weiss. Wenn Du Studien amerikanischer Forschung liesst, wirst Du feststellen, dass sog. "rotes Fleisch" im Allgemeinen als sch¨dlich betrachtet wird. Beschäftige Dich mal mit gesättigten und ungesättigten Fetten und entscheide dann. Ich habe gestern einen interessnten Blog gefunden, der von einer jungen Engländerin betrieben wird. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin und leidet selber an Polyarthrose. Wenn Interesse besteht, werde ich die Blogadresse nachfügen.
    Ich bin davon überzeugt, das mit Ernährung ein Grossteil des Problems zumindest gelindert werden kann. Das ist eine Frage des ausprobierens und auch von der Bereitschaft offen für Alternativen zu sein.
     
  2. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    2.804
    Zustimmungen:
    1.332
    Ort:
    Schupfnudelschwabenstadt Augsburg
    ich kann aus Erfahrung sagen, daß mein Mann nach einem XL Schweineschnitzel oder einem größeren Stück Schweinefilet bei der Fondue schmerzhaft büsen muss. Also streiche ich das vom Kochplan. Wenn dann kommt mal ein Huhn aus keiner Qualzucht oder ein Fisch auf den Tisch.
    Derzeit experimentiere ich mit Tofu und Seitan, allerdings sind die Ergebnisse oft noch nicht die Wucht. Versuch macht aber kluch und aufgeben gilt nicht!
    Schöne Grüße
    Snoopiefrau
     
  3. Sophia G.

    Sophia G. creaktiva

    Registriert seit:
    20. April 2013
    Beiträge:
    15
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schweiz GR
    Liebe Coco

    Für mich ist die Ernährung eine Art Medikament. Ich bin mir sicher das die Ernährung ein wichtiger Bestandteil unseres "Krank werdens" bzw "gesund werdens" ist. Es ist ja auch naheliegend, dass das was wir in uns nehmen etwas in uns macht. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt seit der Diagnose und es geht mir ziemlich gut damit. Das heisst keine Kuhmilchprodukte, kein Fleisch, wenig gesunden Fisch, viel gesunde Fette/ Oele wie Avocados, Nüsse, Leinoel, Baumnussoel, Kokosnussfett (gut zum anbraten), viel Gemüse, viel Beeren, Hülsenfrüchte, Urdinkel, Urroggen, Urmais, Hirse, Vollreis, Kartoffeln, Quinoa (keine Genmanipulierten Weizen etc) und Gewürze wie Kurkuma, Kardamon, Ingwer und Vanille.
    Lies doch mal nach über die China Study (T.Colin Campbell und Thomas M. Campbell). Ist sehr interessant was dieser Ernährungswissenschaftler uns sein Sohn (Mediziner) so alles belegen können zum Thema Tierisches Protein und Krankheit.
    Ich denke wenn man anfängt zu verstehen wie viel Einfluss die Ernährung auf uns hat, dann verzichtet man auf gewisse Dinge sogar gerne und entwickelt eine ganz neue Beziehung zum essen.

    Lieber Gruss
    Sophia
     
  4. caliban

    caliban Gesperrter Benutzer

    Registriert seit:
    5. Oktober 2013
    Beiträge:
    307
    Zustimmungen:
    0
    Ich gebe Sophia in (fast) allen Punkten Recht. Nur mit dem Palmfett bin ich nicht ganz einverstanden. Offenbar ist es nicht ganz so gut, wie man dachte. Zudem ist es für erhebliche Waldvernichtung verantwortlich.
    Ich denke es ist eine Evidenz, dass unsere Nahrung erheblichen Einfluss auf unseren Zustand hat. Ein ganz simples und vielleicht blödes Beispiel: Viele von uns nehmen Entzündungshemmer und natürlich Schmerzmittel. Einige von diesen Medikamenten verursachen Konstipation. Das ist dann nicht unbedingt der Augenblick zum Schokolade essen.
    Sophia erwähnt gen-manipuliertes Getreide. Nun- da werden wir uns alle sehr schnell und sehr aggressiv zur Wehr setzen müssen. Nicht umsonst (ich denke im wahrsten Sinne des Wortes) hat Obama im März ein Gesetz unterschrieben, das eine einzige Unternehmung über.....das Gesetz stellt. Schadensersatzforderungen gegen diese Firma sind künftig nicht mehr möglich. Warum ein solches Gesetz, wenn diese Unternehmung von der Unbedenklichkeit ihrer Gen- manipulierten Produkte überzeugt wäre?
    Und ganz sicher hat Sophia in diesem Punkt Recht: Wenn man beginnt sich über den Einfluss unserer Ernährung bewusst zu werden, hat man einen ersten Schritt in Richtung physischen Wohlbefindens getan. Viele von uns haben sich sehr weit von "normaler" Ernährungsweise entfernt. Das Glück liegt nicht zwingend in Supermärkten und deren Angebot. Und nicht immer ist alles erhältlich, sondern unterliegt gewissen saisonalen Zwängen. Wer im Juli Lust auf Äpfel hat, sollte sich bewusst sein, dass diese entweder unreif geerntet, künstlich gereift und über einige zehntausend Kilometer transportiert worden sind, oder ein paar Monate irgendwo in Europa im Kühlhaus gelagert wurden. Auch im Verständnis von Jahreszeiten liegt eine gewisse Bewusst-Werdung.
     
  5. Rotebeete

    Rotebeete Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2013
    Beiträge:
    59
    Zustimmungen:
    2
    Ich bin fleischlos besser dran...

    Hallo in die Runde!

    Ich kann ja nur von mir berichten.
    Ich soll jetzt auch rheumatoide Arthritis haben (seit Januar 2013) und mir ist sehr deutlich aufgefallen, dass nach dem Verzehr von Fleisch (egal welchem) die Schmerzen am nächsten und übernächsten Tag schlimmer waren.

    Deshalb verzichte ich auf Fleisch komplett.
    Jeder muss es aber selbst ausprobieren, was ihm/ihr guttut.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden