Ich nehme seit zwei Jahren fast ohne Unterbrechung Cortison. Immer schwankend zwischen 5 mg und 15 mg.
Das richtige Basismedikament gegen meine seropositive rheumatoide Arthritis haben wir noch nicht gefunden.
Tja, so'ne Medikamenteneinstellung kann schon herausfordernd sein,
und sollte in einer Gesamtschau bezüglich krankheitsbedingter Problematik
(unter Berücksichtigung von "Vorerkrankungen") erfolgen.
Vor allem sollten die Medikamente ganz individuell - der erkrankten Person gemäß - verabreicht werden.
In welcher Höhe nimmt ihr Cortison ein und wie lange schon?
Phasenweise, unterschiedlich hoch und eigentlich schon seeehr lange, nehme ich Cortison ein.
Es ist mir seit frühen Kindheitstagen vertraut und wird mich bis zum Lebensende
- phasenweise - begleiten.
Es zeigte sich bei meiner Grunderkrankung bereits lebensrettend.
In welcher Dosis-Höhe ich Cortison von Fachärzten bisher injiziert oder mittels Infusion verabreicht erhielt,
weiß ich nicht.
Einnehmen darf ich Cortison - jetzt nur bezüglich der rheum. Erkrankungen - als Cortison-Stoss,
beginnend von max. 25-30 mg Prednisolon und beim Ausschleichen ist 12,5 mg Prednisolon der niedrigster Bereich,
in meinem Fall.
In 6 Tagen sollte ich - wenn möglich - damit fertig sein, doch manchmal dauert es leider 10-12 Tage,
weil die rheum. Autoimmunerkrankung beim Abdosieren wieder aufflammt.
Danach muss eine Cortison-Pause eingehalten werden, solange wie möglich,
bis bei zu vielen Beschwerden, wieder eine Prednisoloneinnahme erfolgt.
Dieser Ablauf wird von mir dokumentiert (falls ein näheres Interesse bei Fachärzten besteht,
was immer wieder mal der Fall ist).
Der Vorschlag eines Basismedikamentes (MTX und dazu Folsäure) wurde im rheum. Befund mit Einnahmeplan erwähnt
und von 2 verschiedenen Medizinern kurz bedacht. Doch aufgrund der seit Kindheit bestehenden Vorerkrankung,
welche weiterhin aktiv ist und in den vergangenen Jahren das Potenzial hatte,
helftige allergische Reaktionen auf Medikamente auszulösen,
bzw. sonstiger mediz. Erwägungen wird dieses Medikament nicht eingesetzt.
Daher wurde in meinem Fall und mit meinem Einvernehmen, die bereits erwähnte Therapiemaßnahme vereinbart.
Der Einsatz von Cortison bezüglich einer allergischen Situationen, hängt vom Ausmaß der Symptomen ab.
Diese können sich von eher harmlos bis lebensbedrohlich hochschaukeln.
Selbst kann ich zur Not: 12,5 mg bis 75 mg Prednisolon einnehmen, je nach Dringlichkeit,
wobei ab 50 mg bereits der Notarzt verständigt wird, zur Einschätzung
ob eine Infusion wegen der sich entwickelnden (bzw. verschlechternden) Symptome notwendig ist. (= schon passiert)
Soweit zur Einnahme von Cortison, welches für mich immer griffbereit vorhanden ist,
aber mit Bedacht eingenommenen wird - wenn erforderlich.