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Erhöhte Leberwerte

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von Berni1983, 2. Mai 2012.

  1. Berni1983

    Berni1983 Neues Mitglied

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    Hallo!

    Meine kleine Maus muss 15mg MTX pro Woche nehmen und hat nun seit längeren schon erhöhte Leberwerte. Heute waren sie total hoch.
    GOT 287
    GPT 433

    Hat jemand Erfahrung, was zu tun ist??
    Muss morgen im Spital anrufen, jedoch möchte auch gerne andere Meinungen einholen.

    Unsere Kinderärztin, welche jedoch nur für das Blutabnehmen zuständig ist, meinte wir sollen ihr MTX gar nicht mehr geben. Mal schauen, wie es sich entwickelt. Es kann ja nur ein Schub kommen. Irgendwie trau ich mir das jedoch nicht.
    Aber ständig die Leber strapaziern ist ja auch keine Lösung.

    Bitte um Meinungen!!!
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hi Berni,

    grundsätzlich würde ich das sofort mit der behandelnden Rheumatologie klären und die nächste Spritze nicht geben (bzw. Tablettendosis), bevor die Werte erneut kontrolliert, ursächlich möglichst plausibel zugeordnet und fallend sind. Das kann auch mal erweiterte Untersuchungen bedeuten, z. B. eine Ultraschalluntersuchung der Leber als einfachste, nicht eingreifende und unschädliche Methode.

    Ob MTX überhaupt weiter geeignet ist? Ich tendiere persönlich zu der Ansicht deiner Kinderärztin, aber letztlich muss das verantwortungsvoll (und mit Alternativkonzept!) rheumatologischerseits nach guter Überlegung entschieden werden - schließlich gibt es ja einen Grund für die Behandlung ;)

    Ich wünsche der Maus alles, alles Gute!

    Liebe Grüße, Frau Meier
     
  3. Berni1983

    Berni1983 Neues Mitglied

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    Danke für deine schnelle Antwort.
    Ich muss morgen gleich bei meiner Rheumaambulanz anrufen. Heute war leider keiner mehr erreichbar. Am Freitag wird auf jedenfall mit MITX pausiert.

    Mal schauen, was die Ärzte sprechen.

    Irgendwie will ich ihr das ganze einfach nicht mehr antun!!!!!!!!!!!!!
     
  4. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Bernie,

    bei mir hat man bei einem massiven Anstieg der Leberwerte mal mit Folsäure "gegengesteuert" - das hat gut funktioniert...
    Aber die Werte waren bei mir nicht so hoch wie bei deiner Maus...

    Zusätzlich hatte ich damals hier im Forum diverse Tipps gelesen - die hatte ich für mich mal zusammengefasst und schreibe sie ihr mal hin - ohne Gewähr und natürlich nur in Rücksprache mit den Ärzten. Sind wohl alles Möglichkeiten, die Usern geholfen haben. Allerdings wäre z.B. Schwedenbitter für Kinder wohl eher ungeeignet.... (Alkohol) und die Leberreinigung wohl auch in diesem Stadium nicht das Richtige... Der Budwig-Cocktail tut mir persönlich gut - ich mache den wie ein Müsli (z.B. für meine Tochter mit püriertem Roggenknäcke und Himbeeren).
    Ein guter Zellschutz sollen auch Paranüsse sein (weil sie Selen enthalten) - müsste man bei Kindern je nach Alter schauen (evtl. Gefahr, sie zu verschlucken) - dann lieber zerkleinern und z.B. in Essen unterrühren.
    Vitamin-B hat wohl auch eine zellschützende Funktion - das aber bitte auch erst mit dem Arzt klären - ich habe die mal als Spritzen bekommen, als mein Vitamin-B-Spiegel absolut im Keller war und erstaunlicherweise verbesserten sich kurze Zeit später auch die Leberwerte. Keine Ahnung, ob das damit zusammenhing...

    Liebe Grüße und Gute Besserung !! anurju

    Hinweise zum Leberschutz (z.B. beiMedikamenteneinnahme):

    1.) Budwig-Cocktail: (bei Autimmunerkrankungen, chronischenEntzündungen,...)


    2 EL Magerquark, 1 ELLeinöl und 50ml Aronia-Saft (Reformhaus) mischen und verzehren...
    - kann z.B. zum Frühstück oder mehrfach täglich vor den Mahlzeiten genommen werden
    Anmerkung zu Leinöl:hat den höchsten Gehalt an Omega 3-fettsäuren aller pflanzlicher Lebensmittel.Besonders erwähnenswert ist die enthaltene Alpha-Linolensäure, ein wichtigerBaustein für die Gewebe von Herz, Netzhaut und Gehirn.
    Leinöl darf generell nicht erhitzt werden und sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, weil es schnell ranzig wird.
    Alternativen:
    - z.B. bei Kuhmilch-Unverträglichkeit:Sojajoghurt verwenden
    - statt Aroniasaft geht auch Aroniakonfitüre (dann mit Wasser oder Joghurt verdünnen)

    Die Budwig-Diät ist allgemein etwas umstritten (wurde mal zur Krebstherapie angepriesen) – aber diese Zubereitung ist sicherlich unbedenklich und eine gute Nahrungsergänzung...

    2.) PflanzlicheMittel: – erhältlich in verschiedenen Präparaten (Apotheke, Reformhaus)

    a) Mariendistel (Vorsicht bei Kreuzblütlerallergie)

    b) Artischocke

    c) Scharfgabe: 1-2Tassen als Tee täglich wären gut, schmeckt nicht besonders lecker...

    d) Löwenzahn - Kur mit Löwenzahnfrischpresssaft; zwei Flaschen über4 Tage verteilt trinken, jedenTag eine halbe Flasche und zusätzlich viel Wasser und ungesüßten Tee.

    e) Hepatodoron von Weleda – erhältlich in jeder Apotheke

    3.) Leberreinigung: nach Andreas Moritz "Die wundersame Gallenblasen- undLeberreinigung", Voxverlag.de, ISBN: 978-3981221503 - Das Bucherklärt viel zum Thema Leber – die Reinigung ist aber sicher nur sinnvoll, wenn diese vom Arzt empfohlen und begleitet wird – scheint auch etwas „strapaziös“ zu sein – also sicher nicht für jeden Patienten geeignet !!!

    4.) Schwedenbitter: Ist zwar alkoholisch, aber 3xtäglich ein TL voll sind wohl für die meisten Patienten zu verkraften. Man kann die Zutaten fertig gemischt kaufen und das Mittel selber ansetzen – Anleitungen dazu gibt es im Internet:
    z.B. http://www.gutefrage.net/video/hausmittel-schwedenkraeuter-ansetzen
    oder http://schwedenkraeuter-selbstgemacht.de .
     
    #4 3. Mai 2012
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juli 2012
  5. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Ganz kurz - Vit. B und Leber korrelieren schon miteinander. Ist die Leber angegriffen speichert sie das Vit. B nicht mehr. Kommt nun von außen Vit. B kann sich die Leber erholen, da sie sich nicht mehr extrem mühen muss dieses zu speichern. Von daher ist es verständlcih, dass sich die Werte verbessern konnten.

    Manchmal reagiert die Leber auch nur kurz zu Beginn mit dem Anstiegt. Aber auch erst oft im Verlauf einer Behandlung. Manche haben MTX oft monatelang genommen und dann bekamen sie Probleme. Aber ich denke die Ärzte haben da ihre Erfahrungen und werden dies richtig einordnen können.

    LG
    Waldi