Dirk.Meier
Neues Mitglied
Hallo Forum,
bei mir wird aktuell diskutiert, ob ich unter Morbus Becherew leide und ich hoffe, Ihr könnt vielleicht die eine oder andere Erfahrung mit mir teilen.
Ich bin 36 Jahre alt und leide seit 2 Jahren (seit einer sehr stressigen Lebensphase) ständig unter Rückenschmerzen in der LWS, die in beide Beine ausstrahlen. Die Ausstrahlung geschieht dabei in das obere Gesäß, die Hüfte und die vorderen (!) seitlichen Oberschenkel.
Was ich weiß und was für MB spricht:
- Ich bin HLAB27 positiv
- Ich habe eine leichte Psoriasis
- Ich habe eine Entzündung links im ISG (festgestellt im MRT), die Entzündung ist aber akut und nicht chronisch
- NSAR lindern meine Schmerzen
- Was auch immer ich habe nimmt meinen ganzen Körper mit. Ich bin total müde und eigentlich kaum noch zu etwas zu gebrauchen.
- Cortisol „heilt“ mich. Ich nehme ab und zu hochdosiertes Cortisol gegen meine Migräne. Wenn ich dies tue, bin ich fast einen Monat nach Absetzen noch so gut wie beschwerdefrei im Rücken und Beinen
Was ich aber auch weiß oder was eher dagegen spricht:
- Meine Schmerzen treten primär unter Belastung auf. Langes Stehen, Laufen, Sitzen, Stress. Den klassischen Entzündungsschmerz spüre ich nur wenn ich mich mal wegen eine Erkältung zwei Tage am Stück ins Bett legen muss
- Ich habe eigentlich keine Morgensteifigkeit
- Lageänderung (mal hinlegen), Dehnung und allgemein Schonung (nicht im Bett liegen aber halt schonen) lindern meine Schmerzen; sollte es bei M. Becherew nicht so sein, dass Bewegung hilft?
- Die Schmerzen strahlen nach vorne in die seitlichen Oberschenkel aus. Das scheint nicht allzu typisch zu sein.
Ich muss gestehen, dass ich so langsam einfach „auf“ bin. Mein Magen verträgt diese sch**** NSAR nicht mehr. Mittlerweile bin ich bei COX2 Hemmern aber auch die sind nicht wirklich verträglich. Die Schmerzen zehren an meiner Psyche und ich kann bald nicht mehr. Den Leitlinien nach stände dann vermutlich eine Therapie mit Biologika an aber ich bin irgendwie noch nicht ausreichend von der Diagnose überzeugt, um mich einer solchen Therapie zu unterziehen. Und mein Doc ist da auch nicht so wirklich die allzu große Hilfe :-(
Gibt es hier jemanden, der Morbus Becherew hat und vielleicht auch unter belastungsabhängigen Schmerzen leidet? Wie sind Eure Schmerzerfahrungen?
Mein Doc sagte mir, dass Cortiosl keine Therapieoption wäre. Das ist für mich nur sehr schwer zu verstehen da ich weiß, dass es meine Beschwerden sehr zuverlässig eliminiert. Hat hier jemand Erfahrungen mit Cortisol im Umfeld von Morbus Bechterew?
Sorry, dass der Beitrag etwas länglich geworden ist aber es sind halt eine Menge Fragen, die mich quälen.
Viele Grüße und Euch allen einen schmerzfreien Tag
Dirk
bei mir wird aktuell diskutiert, ob ich unter Morbus Becherew leide und ich hoffe, Ihr könnt vielleicht die eine oder andere Erfahrung mit mir teilen.
Ich bin 36 Jahre alt und leide seit 2 Jahren (seit einer sehr stressigen Lebensphase) ständig unter Rückenschmerzen in der LWS, die in beide Beine ausstrahlen. Die Ausstrahlung geschieht dabei in das obere Gesäß, die Hüfte und die vorderen (!) seitlichen Oberschenkel.
Was ich weiß und was für MB spricht:
- Ich bin HLAB27 positiv
- Ich habe eine leichte Psoriasis
- Ich habe eine Entzündung links im ISG (festgestellt im MRT), die Entzündung ist aber akut und nicht chronisch
- NSAR lindern meine Schmerzen
- Was auch immer ich habe nimmt meinen ganzen Körper mit. Ich bin total müde und eigentlich kaum noch zu etwas zu gebrauchen.
- Cortisol „heilt“ mich. Ich nehme ab und zu hochdosiertes Cortisol gegen meine Migräne. Wenn ich dies tue, bin ich fast einen Monat nach Absetzen noch so gut wie beschwerdefrei im Rücken und Beinen
Was ich aber auch weiß oder was eher dagegen spricht:
- Meine Schmerzen treten primär unter Belastung auf. Langes Stehen, Laufen, Sitzen, Stress. Den klassischen Entzündungsschmerz spüre ich nur wenn ich mich mal wegen eine Erkältung zwei Tage am Stück ins Bett legen muss
- Ich habe eigentlich keine Morgensteifigkeit
- Lageänderung (mal hinlegen), Dehnung und allgemein Schonung (nicht im Bett liegen aber halt schonen) lindern meine Schmerzen; sollte es bei M. Becherew nicht so sein, dass Bewegung hilft?
- Die Schmerzen strahlen nach vorne in die seitlichen Oberschenkel aus. Das scheint nicht allzu typisch zu sein.
Ich muss gestehen, dass ich so langsam einfach „auf“ bin. Mein Magen verträgt diese sch**** NSAR nicht mehr. Mittlerweile bin ich bei COX2 Hemmern aber auch die sind nicht wirklich verträglich. Die Schmerzen zehren an meiner Psyche und ich kann bald nicht mehr. Den Leitlinien nach stände dann vermutlich eine Therapie mit Biologika an aber ich bin irgendwie noch nicht ausreichend von der Diagnose überzeugt, um mich einer solchen Therapie zu unterziehen. Und mein Doc ist da auch nicht so wirklich die allzu große Hilfe :-(
Gibt es hier jemanden, der Morbus Becherew hat und vielleicht auch unter belastungsabhängigen Schmerzen leidet? Wie sind Eure Schmerzerfahrungen?
Mein Doc sagte mir, dass Cortiosl keine Therapieoption wäre. Das ist für mich nur sehr schwer zu verstehen da ich weiß, dass es meine Beschwerden sehr zuverlässig eliminiert. Hat hier jemand Erfahrungen mit Cortisol im Umfeld von Morbus Bechterew?
Sorry, dass der Beitrag etwas länglich geworden ist aber es sind halt eine Menge Fragen, die mich quälen.
Viele Grüße und Euch allen einen schmerzfreien Tag
Dirk
