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erfahrungen mit "salofalk" gesucht

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Christi, 21. November 2007.

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salofalk - unterr welcher diagnose

Diese Umfrage wurde geschlossen: 28. November 2007
  1. salofalk bei morbus crohn

    1 Stimme(n)
    20,0%
  2. salofalk bei colitis ulcerosa

    2 Stimme(n)
    40,0%
  3. salofalk bei anderen diagnosen77

    2 Stimme(n)
    40,0%
  1. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo ihr lieben,

    bekomme seit montag auf anweisung des khs von meinem ha salofalk verordnet. leide seit fast 5 wochen an starken durchfall, zuerst hieß es, es wäre morbus crohn oder colitis ulcerosa, mittlerweile spricht mein ha von einer virusinfektion. es wurden allerdings weder viren noch irgendwelche bakterien gefunden, weder in den stuhlproben noch bei der darmspiegelung.
    trotzdem nehme ich das medi und spüre aber noch keine besserung.

    meine frage nun, kennt ihr dieses medi und unter welcher diagnose nehmt ihr es. interessant sind für mich hauptsächlich diejenigen, die es für eine andere diagnose als morbus crohn und colitis ulcerosa nehmen, da laut beipackzettel eigentlich nur diese beiden diagnosen vorgesehen.

    liebe grüße
    christi
     
    #1 21. November 2007
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2007
  2. Paff

    Paff Neues Mitglied

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    Hallo Christi, ja ich nehme Salofalk 500 seit gut 9 Jahren . Ich habe einen Morbus still des Erwachsenen und eine colitis ulcerosa . Ich vertrage das Medikament sehr gut und es hilft nicht nur bei den Durchfallschüben der Colitis , sondern auch bei der rheumatischen Erkrankung . Es ist ja verwandt mit Azulfidine (was heufig bei rheumatischen Erkrankungen eingestzt wird ) hab ich aber nicht so gut vertragen . Ich nehme aber auch als Basistherapie Imurek , weil Salofalk allein würde wohl kaum ausreichen . Desweiteren nehme ich noch Cortison (15mg) und noch so ein paar Medikament gegen die Begleiterkrankungen . Also wie schon geschrieben ist Salofalk aus der gleichen Gruppe wie Azulfidine und ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht .
    Lg Paff
     
  3. Specki

    Specki Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich habe Salofalk bekommen, als ich ebenfalls Darmprobleme hatte. Die Ärzte vermuteten erst eine Colitis ulzerosa (da manchmal Begleiterkrankung des Bechterew), im Endeffekt stellte es sich als akute Coltis in Verbindung mit Divertikulitis heraus. Das Salofalk hat aber die Colitis in den Griff bekommen.

    Ich durfte in der Zeit der Behandlung keinerlei NSAR nehmen, musste mir mit Schmerzmitteln behelfen, da die NSAR auch massive Darm-Nebenwirkungen haben sollen, gerade bei Langzeiteinnahme.

    Specki
     
  4. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo,

    kennst sonst niemand das medi salofalk?

    brauche dringend erfahrungswerte, vor allem bei anderen diagnosen als den beiden angegebenen.

    neugierige grüße
    christi
     
  5. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo christi,
    hast du denn jetzt schon mal einen befund von der doch wohl sicher durchgeführten gewebeentnahme bei der darmspiegelung? das kann ja wohl so bis zu 14 tagen dauern.
    mein mann hatt c.u. und nimmt salofalk. es hilft ihm ganz gut. vergisst er es mal einzunehmen, dann merkt er es fast sofort. er nimmt aber außer einem blutdrucksenker und salofalk keine weiteren medis.

     
  6. traumtanz

    traumtanz Neues Mitglied

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    Salofalk und Sulfasalazin

    Hallo
    meine Mutter nimmt Salofalk wegen Divertikulitis und es hilft gut. Ich habe als Basismediation eine Zeit lang Sulfasalazin bekommen, das gehört wohl zur gleichen Stoffgruppe. Frag mal danach, das kennen ev. mehr Leute oder haben es sogar bekommen.

    Lieben Gruß
    traumtanz
     
  7. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo klaraklarissa,

    habe bis jetzt nur telefonisch bescheid über die gewebeproben bekommen. dadurch ist es ja angeblich zu einem mißverständnis gekommen. zuerst hieß es doch colitis ulcerosa, dann auf einmal "nur" eine chronische darmentzündung auf grund einer virusinfektion. daran kann ich auch nicht so recht glauben, weil ja nirgendwo, weder in stuhlproben noch in den gewebeproben irgendwelche viren gefunden wurden. nehme das salofalk jetzt schon seit montag und spüre noch keinerlei besserung.

    hallo traumtanz,

    wenn das salofalk zur gleichen gruppe wie das sulfasalazin gehört, dann brauch ich mich nicht wundern, wenn es bei mir nichts bringt, denn das sulfa hatte ich auch schon mal und es wurde abgesetzt wegen mangelnder wirkung und starker nebenwirkungen.

    langsam verlier ich die geduld.

    wünsch euch ein schönes, schmerzarmes wochenende und

    liebe grüße
    christi
     
  8. traumtanz

    traumtanz Neues Mitglied

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    Schau mal...

    Was sind 5-Aminosalizylsäurepräparate?

    Die 5-Aminosalizylsäure-Präparate gehören zu den Basismedikamenten bei der Behandlung von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Sie verbleiben weitgehend im Darmlumen und nur ein geringer Teil wird in den Körper aufgenommen. Der Wirkmechanismus beruht auf einer Hemmung entzündungsfördernder Botenstoffe in der Darmschleimhaut.

    Was ist Sulfasalazin?

    Sulfasalazin ist ein Basismedikament zur Behandlung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.
    Sulfasalazin stellt eine Verbindung aus Sulfapyridin (ein Sulfonamid) und 5-Aminosalizylsäure dar. Die Verbindung wird durch die Darmbakterien im Dickdarm aufgespalten, so dass die therapeutisch wirksame 5-Aminosalizylsäure freigesetzt wird. Aufgrund des Freisetzungsmusters wirkt dieses Medikament erst im Dickdarm.
    Abgebaut werden Sulfapyridin und 5-Aminosalizylsäure in der Leber, die hier gebildeten inaktiven Endprodukte werden mit dem Urin ausgeschieden.

    Nebenwirkungen: Mit Ausnahme der allergischen Reaktion sind die folgenden Nebenwirkungen dosisabhängig und lassen sich durch vorsichtiges Einsteigern verringern oder verhindern. Häufig werden Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Hautausschlag angegeben. Seltener treten Muskel- und Gelenkschmerzen, Blutbildveränderungen, Herzklopfen und Asthma auf. Sehr selten kann es zu Leberwerterhöhungen und einer Nierenentzündung kommen. Weiterhin reduziert sich unter Sulfasalazin die Spermienanzahl, allerdings nur so lange, wie das Präparat eingenommen wird.
    Da die Nebenwirkungen im Wesentlichen auf dem Sulfapyridinanteil beruhen, wurden neuere Präparate ohne Sulfonamidanteil entwickelt. Das Präparat besitzt im heutigen klinischen Alltag keinen so hohen Stellenwert mehr.

    Verfügbarkeit: Tabletten, Einläufe, Zäpfchen
    Handelsnamen: z.B. Azulfidine®, Colo- Pleon®, Pleon® RA, Salazopyrine®, Sulfasalazin HEXAL®, Sulfasalazin-Heyl®, Sulfasalazin medac®

    Was ist Mesalazin?

    Mesalazin besteht nur aus 5-Aminosalizylsäure und wirkt im Darmlumen entzündungshemmend. Es ist heute ein sehr häufig verordnetes Präparat zur Behandlung der chronisch entzündlichen Darmkrankheiten.
    Grundsätzlich lassen sich zwei Freisetzungsmechanismen unterscheiden: die pH-abhängige und die pH-unabhängige Freisetzung. Bei der pH-abhängigen Freisetzung kommt es im terminalen Ileum bei einem pH-Wert > 6 zur Auflösung der ummantelten Kapseln mit überwiegender Wirkstofffreisetzung im Dickdarm (Claversal®, Salofalk®). Die neueren Granulate sollen eine noch gleichmäßigere Wirkstoffabgabe an das Darmlumen ermöglichen (Salofalk Granu-Stix®).
    Eine weitere pH-abhängige Freisetzung liegt bei der mit Acrylharz ummantelten 5-Aminosalizylsäure vor (Asacolitin®). Hierbei löst sich unabhängig von Darmbakterien die Harzkapsel bei einem pH-Wert von 7 auf, welcher typischerweise im unteren Dünndarm vorliegt. Die bisher vorgestellten 5-Aminosalizylsäurepräparate sind daher am besten für die Patienten geeignet, bei denen eine Entzündung des letzen Teiles des Dünndarmes oder Dickdarmes festgestellt wurde.
    Bei der pH-unabhängigen Freisetzung kommt es zu einer relativ gleichmäßigen Freisetzung des Wirkstoffes vom mittleren Dünndarm bis zum Dickdarm (Pentasa®). Daher ist diese Art der Wirkstofffreisetzung Mittel der Wahl für Patienten mit einem Befall höher gelegener Dünndarmabschnitte.

    Vom Mesalazin werden nur ca. 30 Prozent in den Kreislauf aufgenommen und in der Leber abgebaut und letztlich über die Niere ausgeschieden.

    Nebenwirkungen: Im Vergleich zum Sulfasalazin besitzt Mesalazin eine deutlich geringere Nebenwirkungsrate. Häufigste Nebenwirkungen sind Übelkeit, Bauchschmerzen und Müdigkeit. Selten können allergische Reaktionen oder Nierenentzündungen auftreten.

    Verfügbarkeit: Tabletten, Klysmen, Schäume, Zäpfchen
    Handelsnamen: z.B. Asacolitin®, Claversal®, Pentasa®, Salofalk®
     
  9. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo traumtanz,

    danke für die ausführliche darstellung. das ist mir jedoch etwas zu kompliziert. ich weiß lediglich, dass es heute 5 wochen sind, dass ich diese sch.......
    habe. das salofalk ist mittlerweile das vierte medi, welches ich seither bekommen habe und bis jetzt hat noch nichts geholfen.

    wenn es jetzt doch eine virusinfektion sein soll (allerdings ohne viren?:rolleyes::rolleyes:)
    hätte dann nicht wenigstens das antibiotikum helfen können, aber nein, auch das war ein schlag ins nichts. werde jetzt mal übers wochenende das salofalk noch etwas erhöhen und wenn sich dann bis montag immer noch nichts tut, dann werde ich meinem doc wieder auf dein geist gehen.

    habe eben noch deinen link gelesen. alles was ich bisher über chronische darmentzündungen gelesen habe bezieht sich nur auf morbus crohn und colitis ulcerosa, aber das soll es ja nicht sein.
    liebe grüße
    christi
     
  10. traumtanz

    traumtanz Neues Mitglied

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    Bei Viren...

    ...helfen leider keine Antibiotika. Das nütz nur bei Bakterien. Bei Viren sprach mein Hausarzt heute hilft nur abwarten Tee und Zwieback.

    Drücke Dir die Daumen, das es in den nächsten Tagen besser wird.

    Liebe Grüße
    traumtanz
     
  11. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo traumtanz,

    da hab ich wohl was verwechselt.

    ich verstehe nur nicht, warum ich bei einer infektion, ganz gleich ob jetzt bakterien oder viren, das gleiche medi nehmen soll als bei colitis ulcerosa oder morbus crohn. deshalb auch die umfrage. suche dabei auch nach jemandem der salofalk auch zur behandlung einer infektiösen, chronischen?
    darmentzündung bekommen hat.

    liebe grüße
    christi
     
    #11 23. November 2007
    Zuletzt bearbeitet: 23. November 2007
  12. traumtanz

    traumtanz Neues Mitglied

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    Divertikulitis

    Meine Mutter und einige andere Bekannte mit Divertikulitis bekommen auch Salofalk.


    Was ist eine Divertikulitis, was sind die Ursachen?
    Divertikel sind sehr dünne und kleine Ausstülpungen der Darmwand, die sich nicht aktiv entleeren können wie der übrige Darm. Die Divertikel bestehen nicht von Geburt an sondern entwickeln sich im Laufe des Lebens mit zunehmendem Lebensalter und mit ganz unterschiedlicher Ausprägung und Anzahl. Es ist bekannt, dass Menschen in den Industrienationen im Vergleich zu Menschen in Entwicklungsländern häufiger Divertikel ausbilden und daran erkranken. Man vermutet eine Ursache in der Ernährung, die in Industrieländern erheblich weniger Ballststoffe enthält. Gehäuft treten Divertikel vor allem im S-förmigen Dickdarm auf. Das bloße Vorhandensein von Divertikeln ohne Beschwerden hat aber keinen Krankheitswert.

    Als Folge der fehlenden aktiven Entleerungsfunktion dieser Ausstülpungen können Kotverstopfungen in den Divertikeln entstehen. Dadurch können sich Entzündungen ausbilden, indem Bakterien in die Darmwand eindringen. Diese Entzündung (Divertikulitis) kann immer wiederkehren, jedoch ist derzeit nicht klar, welche Auslöser dafür in Frage kommen. Die Entzündungen können in ganz unterschiedlicher Stärke ausgeprägt sein.

    Da geht es nicht um sofortige Besserung sondern das Salofalk führt langfristig zur Beschwerden minderung und seltenerem Auftreten der Divertikulitis. Ev. geht es bei dir auch um den langfistigen Rückgang und nicht um die akutverbesserung.

    Liebe Grüße
    traumtanz
     
  13. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

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    Hallo Christi!

    Ich habe Salofalk (als Zäpfchen) bekommen bevor die Diagnose Morbus Crohn feststand. Mir hat es damals gut geholfen. Nach Diagnosestellung wurde ich dann auf Sulfasalazin eingestellt.

    Bei mir haben die Durchfälle (Sommer 1994) über Nacht, also plötzlich und sehr heftig begonnen. Als es nach mehr als 4 Wochen nicht besser wurde, bin ich stationär ins KH (Infektionsabteilung) aufgenommen worden.
    Eine Infektion konnte jedoch nie festgestellt werden, dennoch war das mit dem KH gut so, da ich schon drohte langsam auszutrocknen (konnte über die Nieren kaum noch was ausscheiden). Bin dann nach dem KH ambulant in eine andere Klinik verwiesen worden die dann mittels unzähliger Untersuchungen der Ursache der Durchfälle auf den Grund gegangen ist. Heute nehme ich auch kein Sulfasalazin mehr sondern MTX.

    Welche Untersuchungen hattest du bisher, dass Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zu 100% ausgeschlossen werden können?
    Bei mir stand damals Anfang 1995 erst nach einer Dünndarm und der 2.Dickdarmuntersuchung die Diagnose fest. Aber auch Medis (Nebenwirkungen von Gold, Antibiotika,...) können eine schwere Darmentzündung auslösen, also heisst es für dich wohl einmal abwarten und Tee trinken...

    Alles Gute für dich, drück dir die Daumen dass bald alles ins Lot kommt.
     
  14. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo sylvia,

    glaube eben noch nicht, dass morbus crohn oder colitis ulcerosa zu 100% ig ausgeschlossen werden kann. bei mir konnte ja eine infektion durch viren, bakterien usw.auch nicht nachgewiesen werden, weiß ja gerade nicht, wie die dann darauf kommen. habe allerdings immer noch nicht den schriftlichen bericht vom kh. untersuchungen wurden vorgenommen: magen- und darmspiegelung, 3 stuhlproben, urin- und verschiedene blutproben, keine viren, keine bakterien gefunden, kann das einfach nicht verstehen.
    wahrscheinlich hilft wirklich im moment nur abwarten und tee trinken.

    liebe grüße
    christi
     
  15. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo christi,
    hast du schon mal ganz simple kohletabletten gegen den durchfall ausprobiert. ist fast ein altes hausmittel. probier es mal, denn schaden kann es, denke ich, nicht.
    meinem mann hat bis zur diagnosestellung von c.u. auch immer mal imodium akut ganz gut geholfen ... ohne jetzt schleichwerbung machen zu wollen ;)
     
  16. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

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    Hallo Christi!

    Ja Geduld ist jetzt angesagt, ich drück dir alle Daumen dass du sie auch aufbringen kannst.

    Noch etwas Makabres war damals bei mir zu beobachten. Alle Hausmittel Kohletabletten, Cola, Salzstangen, Bananen, Heildelbeeren, Tee, Zwieback, Reiskekse, etc. haben bei bir absolut nix gebracht. Ich habe mich selbst beabachtet, dass ich generell immer weniger gegessen habe, weil ich ja nicht mehr wusste was ich essen soll oder mein Körper noch verträgt. Auch als ich schon im KH lag, habe ich mich nur noch von Tee u. Zwieback ernährt und es wurde selbst da noch schlimmer mit den Durchfällen als davor (bis zu 20x egal ob Tag oder Nacht) u. dabei heftige Krämpfe obwohl ich meinte da kann och nix mehr drin sein ich esse ja so gut wie nix mehr...
    Dann kam im KH am 4. oder 5.Tag das Thema Allergien auf den Tisch und sie vermuteten die Diagnose Zölliakie, da ich u.a. auf Gräserpollen auch allergisch bin. Tatsächlich hat ein 1.Bluttest die Diagnose Zölliakie erstmal untermauert.
    Aber das reichte nicht, erst eine Dünndarmuntersuchung in der anderen Klinik hat dann die Diagnose Zölliakie endgültig verworfen. Aber diese Klinik und ich waren natürlich daran intessiert was denn nun wirklich meine Durchfall-Wellen auslöst. Das dauerte dann 3 weitere Monate u. zahlreiche Untersuchungen bis die Diagnose feststand.

    Was ich aber sagen wollte:
    Als ich generell wieder zu essen begann (erstmal glutenfrei) haben sich schon im KH schlagartig die Durchfälle eingestellt, fast so wie sie mehr als 5 Wochen davor gekommen sind. Einige Monate später hatte ich dann nochmals 2 solch derber Schübe und heute nur noch ab und an kleine Schübe u. ich weiß dann auch ganz genau das ist der Crohn u. kein Virus...
     
  17. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo sylvia,

    habe auch schon einiges ausprobiert, zum einen was ernährung angeht, da habe ich auch festgestellt, dass sich nichts verändert. zum anderen hatte ich noch, außer dem antibiotikum, perenterol sowie immodium akut ausprobiert, alles ohne erfolg.
    am freitag waren es bei mir auch schon 5 wochen und so 10 mal täglich, vor allem nachts, war auch so in etwa der durchschnitt.
    heute hab ich wieder mal mal das gefühl, dass es etwas besser ist, mußte heut nach nur 3mal aufstehen, aber man soll ja den tag nicht vor dem abend loben, hoffe mal es stabilisiert sich so langsam.

    liebe grüße
    christi
     
  18. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

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    Hallo Christi!

    Ja das mit nachts war bei mir auch so markant, ich konnte förmlich die Uhr danach stellen, das war ganz komisch. Meist kam es im 6 Stunden Rythmus (da war ich dann 3-5x hintereinander so im 15 Minuten-Takt am Rennen) und dazwischen war dann stundenlang wieder alles so wie wenn nie was gewesen wäre und ich glaubte schon immer jetzt ist der Spuk vorbei...

    Ich wünsche dir von Herzen dass dir bald von medizinischer Seite vernünftig geholfen wird.
     
  19. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo sylvia,

    das wars dann wohl sch....:eek::eek::eek::eek::eek: zu früh gefreut.

    liebe grüße
    christi