Ich bin an eosinophiler Fasziitis (oder auch Shulman-Syndrom) erkrankt.
Nachdem es dauerte, bis die Diagnose klar war, nehme ich nun seit knapp acht Wochen Cortison (anfangs 80 mg, jetzt 40 mg).
Zum Teil hat diese Einnahme von Cortison gewirkt (Normalisierung des Blutbilds, Entzündungswerte gingen zum Teil herunter, Verringerung der Schmerzen/Spannungszustände in den Beinen), zum Teil nicht: In den Armen haben sich die Symptome/Verhärtungen sogar etwas verstärkt.
Nun ist die Empfehlung des Rheumatologen, ein Immunsuppressivum (Methotrexat, 15 mg) jetzt hinzu zu kombinieren. Angesichts der mögl., massiven Nebenwirkungen, der Dauer der Einnahme … sollte ich überzeugt sein, dass das sinnvoll/wirksam ist. Das bin ich noch nicht. Da die Krankheit selten ist, habe ich den Eindruck, dass die Ärzte selbst (mangels Studien und Erfahrung mit der Krankheit) auch unsicher sind und mir das empfehlen, was für andere Erkrankungen der bewährte Standard ist.
Meine Fragen sind:
- Kann man diese Behandlungs-Erfahrungen auf die eosinophile Fasziitis übertragen?
- Umgekehrt: Gibt es überhaupt eine Alternative? Hat jemand eine andere Therapieform erlebt?
- Kann ich etwas falsch machen (Versteifung in den Armen, „Verkürzung“ der Sehnen, Übergreifen auf den Rumpf), wenn ich jetzt nicht mit Methotrexateinnahme beginne, sondern noch eine Zeit lang (2-3 Wochen) nur das Cortison nehme, in der Hoffnung, dass es doch noch pos. auf die Arme wirkt.
- Gibt es gute Erfahrungen mit MTX, sind die Nebenwirkungen von MTX einigermaßen überschaubar oder ist das so individuell unterschiedlich, das es keine allgemeinen Einschätzungen geben kann und man einfach nach Versuch / Irrtum vorgehen muss?
- Ich soll eine Polioimpfung vor der MTX-Einnahme machen - andererseits wird eher abgeraten während einer Cortisoneinnahme sich impfen zu lassen (weil nicht so wirksam, weil unverträglicher, d.h. eher Probleme mit Impffolgen). Wie geht das zusammen?
Ich wäre über jeden Austausch (evtl. mit jemandem mit dieser Erkrankung) froh, weil es wenig Info dazu gibt, wenige Mitbetroffene, weil man keine Selbsthilfegruppe dazu finden kann …
Nachdem es dauerte, bis die Diagnose klar war, nehme ich nun seit knapp acht Wochen Cortison (anfangs 80 mg, jetzt 40 mg).
Zum Teil hat diese Einnahme von Cortison gewirkt (Normalisierung des Blutbilds, Entzündungswerte gingen zum Teil herunter, Verringerung der Schmerzen/Spannungszustände in den Beinen), zum Teil nicht: In den Armen haben sich die Symptome/Verhärtungen sogar etwas verstärkt.
Nun ist die Empfehlung des Rheumatologen, ein Immunsuppressivum (Methotrexat, 15 mg) jetzt hinzu zu kombinieren. Angesichts der mögl., massiven Nebenwirkungen, der Dauer der Einnahme … sollte ich überzeugt sein, dass das sinnvoll/wirksam ist. Das bin ich noch nicht. Da die Krankheit selten ist, habe ich den Eindruck, dass die Ärzte selbst (mangels Studien und Erfahrung mit der Krankheit) auch unsicher sind und mir das empfehlen, was für andere Erkrankungen der bewährte Standard ist.
Meine Fragen sind:
- Kann man diese Behandlungs-Erfahrungen auf die eosinophile Fasziitis übertragen?
- Umgekehrt: Gibt es überhaupt eine Alternative? Hat jemand eine andere Therapieform erlebt?
- Kann ich etwas falsch machen (Versteifung in den Armen, „Verkürzung“ der Sehnen, Übergreifen auf den Rumpf), wenn ich jetzt nicht mit Methotrexateinnahme beginne, sondern noch eine Zeit lang (2-3 Wochen) nur das Cortison nehme, in der Hoffnung, dass es doch noch pos. auf die Arme wirkt.
- Gibt es gute Erfahrungen mit MTX, sind die Nebenwirkungen von MTX einigermaßen überschaubar oder ist das so individuell unterschiedlich, das es keine allgemeinen Einschätzungen geben kann und man einfach nach Versuch / Irrtum vorgehen muss?
- Ich soll eine Polioimpfung vor der MTX-Einnahme machen - andererseits wird eher abgeraten während einer Cortisoneinnahme sich impfen zu lassen (weil nicht so wirksam, weil unverträglicher, d.h. eher Probleme mit Impffolgen). Wie geht das zusammen?
Ich wäre über jeden Austausch (evtl. mit jemandem mit dieser Erkrankung) froh, weil es wenig Info dazu gibt, wenige Mitbetroffene, weil man keine Selbsthilfegruppe dazu finden kann …