1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Erfahrungen mit Konflikten im Schulalltag?

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von Studentin25, 6. August 2012.

  1. Studentin25

    Studentin25 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2012
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Hallo alle zusammen,

    ich bin neu in diesem Forum und ich freue mich, wenn ihr mir bei meinem Anliegen weiterhelfen könnt.

    Bei mir wurde nach über einem Jahr mit Schmerzen, vielen Arztbesuchen und 2 Kniearthroskopien im März die Diagnose "rheumatoide Arthritis" gestellt. Das war für mich natürlich ein Schock und es fällt mir immer noch schwer, das zu akzeptieren, aber andererseits bin ich auch erleichtert, endlich Bescheid zu wissen.

    Natürlich habe ich nach der Diagnose erst einmal alle möglichen Informationen im Internet etc. eingeholt und bin auf der Homepage der Deutschen Rheumaliga auf eine Präsentation aufmerksam geworden, die für Lehrer zur Aufklärung ihrer Klasse gedacht ist, in der sich auch rheumakranke Schüler befinden.

    Zur Erklärung: Ich bin 25 Jahre alt und studiere selbst auf Lehramt. Daher hatte diese Präsentation natürlich sofort mein Interesse geweckt.
    Innerhalb meines Studiums besuche ich erziehungswissenschaftliche Seminare, so auch in diesem Semester. Das Seminarthema beschäftigt sich mit dem Thema "Konfliktprävention in Schule und Unterricht". Da ich das Thema sehr interessant finde und im Rahmen meines Studiums eine wissenschaftliche Hausarbeit schreibe, kam mir die Idee, die Themen Konfliktprävention und Rheuma zu verbinden. In meiner Hausarbeit möchte ich untersuchen, welche Konflikte/Probleme in Schule und Unterricht im Zusammenhang mit Rheuma auftreten können und wie man diese vermeiden bzw. beheben könnte und somit zu einer besseren Gesamtsituation beitragen kann. Und genau hier bin ich auf eure Hilfe angewiesen!

    Obwohl ich selbst Rheuma habe, verfüge ich auf diesem Gebiet noch nicht über allzu viele Erfahrungen. Es wäre sehr nett, wenn ihr mir eure Erfahrungen (oder die eurer Kinder) zum Thema "Konflikte in der Schule" mitteilen könntet.

    Hier einige Fragen zur Anregung:

    1)Welche Probleme bzw. Konflikte sind im Unterricht und in der Schule schon einmal aufgetreten? (z.B. Unverständnis oder Neid der Mitschüler, weil ihr/eure Kinder aufgrund von Arztbesuchen, Physiotherapie, Morgensteifigkeit etc. öfters zu spät zum Unterricht erscheint, Hilfsmittel bereitgestellt bekommt, längere Schreibzeiten bei Klassenarbeiten habt etc.)

    2) Welche Situationen könnten ansonsten noch Konfliktpotenzial bergen?

    3) Wissen Lehrer und Mitschüler überhaupt von der Erkrankung? Und falls ja, wie gehen sie damit um? (Verständnis, Neid, Ärger, Ausgrenzung, Hilfestellung, offener Umgang...)

    4) Ist Hilfestellung von eurer Seite überhaupt erwünscht oder möchtet ihr evtl auftretende Schwierigkeiten möglichst eigenständig bewältigen?

    5) Wird die Erkrankung in der Unterrichtsorganisation berücksichtigt? (z.B. Sportunterricht auf die Randstunden gelegt, damit ihr währenddessen zum Arzt gehen könnt...)

    6) Wird die individuelle Situation berücksichtigt und wie findet ihr das? (d.h. werden bestimmte Hilfsgeräte zur Verfügung gestellt: best. Tische, Stühle, Vorhandensein von Aufzügen, in den Pausen in der Klasse bleiben zu dürfen etc.)

    7) Wie häufig fehlt ihr und aus welchen Gründen? (z.B. Arztbesuche, Physiotherapie, Kuren, Schmerzen etc.)

    8) Was wünscht ihr euch, um die Situation (falls überhaupt problematisch) zu verbessern?

    etc.

    Ihr könnt auch gerne eine ganz konkrete Konfliktsituation schildern. Alles ist hilfreich!
    Schön wäre es, wenn ihr in eurer Antwort auch einfließen lasst, um welche Art Rheuma es sich bei euch handelt.

    Ich hoffe, ihr könnt/ wollt mir weiterhelfen und antwortet zahlreich. Es ist mir, als Betroffene und angehende Lehrerin, wirklich an einer Verbesserung gelegen und die Daten werden vertraulich behandelt, d.h. ihr könnt mir auch PN schreiben.

    Vielen Dank schon einmal im Voraus.

    Beste Grüße, Studentin25
     
  2. Judy_Tiger

    Judy_Tiger Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2010
    Beiträge:
    388
    Zustimmungen:
    0
    Hallo

    Ich kann die gerne von meinen Erfahrungen berichten. Wenn ich mich bis zum Wochenende nicht gemeldet habe, schreib mir kurz ne pn. Bin grad im Stress wegen Immatrikulation und Wohnungssuche , konnte mir daher durch die Lappen gehen.
     
  3. Studentin25

    Studentin25 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. August 2012
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Danke!

    Hallo alle zusammen,

    meine Hausarbeit ist nun fertig. Ich möchte mich ganz herzlich für die Rückmeldungen per PN bedanken. Ihr habt mir damit sehr weitergeholfen. :top:

    Viele Grüße,

    Studentin25
     
  4. siggi-ohne-roy

    siggi-ohne-roy Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    4. März 2013
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Als erstes muss ich sagen, dass ich (15) rheuma habe und auch lehrerin werde möchte.

    Ich hatte bis vor kurzem eine Lehrerin, die hatte Rheuma. Sie konnte das total gut verbergen, sie hatte es mir erzählt, als ich mit der diagnose in die schule kam.
    Ich empfehle nur, du musst dich nicht schämen und erst recht nicht verstecken ! >Schüler müssen doch auch lernen, dass Lehrer nur Menschen sind, dass man für Krankheiten nichts kann und, dass jeder mal hilfe braucht.

    Du kannst Probleme beim stundenlangen schreiben bekommen, aber ansonsten wirst du lernen mit rheuma zu leben.

    Alles Gute

    die siggi-ohne-roy

    P.S.: sorry für die sch*** rechtschreibung, meine finger haben grade rheuma ;)