Moin,
nachdem ich einige Zeit um das angeratene Antidepressiva mit Namen Cipralex - Wirkstoff Escitalopramoxalat - herumgeschlichen war, nehme ich es nun seit knapp 4 Wochen und hab mal einige Fragen dazu. Ich hoffe, ich kann mich nun klar und verständlich ausdrücken:
Also, ich fühl mich emotional sozusagen gleichförmig, keine Hochs, keine Tiefs, latsch irgendwie durch meinen Alltag, funktioniere normal, mein Kopf ist auch nicht verwirrt. Aber das, was ich erwartet hatte, nämlich diesen klitzekleinen Funken Lebensfreude in mir etwas anzufachen, das findet nicht statt. Kann es sein, dass es das verkehrte Mittel ist oder evtl. zu hochdosiert? Nehme 10 mg täglich.
Meine nächste Frage wäre - da ich noch keine Erfahrung mit Antidepressiva hab - ob emotionale Dinge so gedeckelt werden durch das Mittel, dass es sozusagen im Innern weiterbrodelt und dann einen Schub verursachen kann? Konkret dazu: der Sohn von Bekannten, die wir schon seit Kindergartentagen meiner beiden jüngeren Kinder kennen, ist vor 1 Woche beim Eisklettern ums Leben gekommen, der Körper konnte noch nicht geborgen werden und gestern war die Trauerfeier. Es ist schrecklich für die Eltern und Geschwister. Natürlich hat mich das Ganze sehr mitgenommen, trotzdem ist es in mir "gleichförmig" geblieben, nur während der Trauerfeier merkte ich, dass meine linke Hand heiß wurde und anschwoll, auch die rechte Hand fängt kräftig an zu mucken.
Übrigens, im Beipackzettel steht als eine mögliche Nebenwirkung "Muskel und Gelenkschmerzen".
Ich hoffe, ich hab mich verständlich ausdrücken können und ich hoffe, dass vielleicht Jemand von Euch mir Antworten oder Rat geben kann,
eine irgendwie recht latschige
JMCL, die gar nicht zufrieden ist mit diesem Zustand
nachdem ich einige Zeit um das angeratene Antidepressiva mit Namen Cipralex - Wirkstoff Escitalopramoxalat - herumgeschlichen war, nehme ich es nun seit knapp 4 Wochen und hab mal einige Fragen dazu. Ich hoffe, ich kann mich nun klar und verständlich ausdrücken:
Also, ich fühl mich emotional sozusagen gleichförmig, keine Hochs, keine Tiefs, latsch irgendwie durch meinen Alltag, funktioniere normal, mein Kopf ist auch nicht verwirrt. Aber das, was ich erwartet hatte, nämlich diesen klitzekleinen Funken Lebensfreude in mir etwas anzufachen, das findet nicht statt. Kann es sein, dass es das verkehrte Mittel ist oder evtl. zu hochdosiert? Nehme 10 mg täglich.
Meine nächste Frage wäre - da ich noch keine Erfahrung mit Antidepressiva hab - ob emotionale Dinge so gedeckelt werden durch das Mittel, dass es sozusagen im Innern weiterbrodelt und dann einen Schub verursachen kann? Konkret dazu: der Sohn von Bekannten, die wir schon seit Kindergartentagen meiner beiden jüngeren Kinder kennen, ist vor 1 Woche beim Eisklettern ums Leben gekommen, der Körper konnte noch nicht geborgen werden und gestern war die Trauerfeier. Es ist schrecklich für die Eltern und Geschwister. Natürlich hat mich das Ganze sehr mitgenommen, trotzdem ist es in mir "gleichförmig" geblieben, nur während der Trauerfeier merkte ich, dass meine linke Hand heiß wurde und anschwoll, auch die rechte Hand fängt kräftig an zu mucken.
Übrigens, im Beipackzettel steht als eine mögliche Nebenwirkung "Muskel und Gelenkschmerzen".
Ich hoffe, ich hab mich verständlich ausdrücken können und ich hoffe, dass vielleicht Jemand von Euch mir Antworten oder Rat geben kann,
eine irgendwie recht latschige
JMCL, die gar nicht zufrieden ist mit diesem Zustand
Nee - nicht?