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Durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder indirekt über kontaminierte Lebensmittel (v.a. nicht pasteurisierte Milch). Der Erreger dringt durch die Schleimhäute und nistet sich in Phagocyten (Mikro- und Makrophagen) ein. Hierdurch werden sie in Lymphknoten, Leber, Milz, Knochenmark und weitere Gewebe transportiert, in deren Zellen sie überleben und sich sogar vermehren können. Aus diesen Unterschlüpfen können sich die Erreger schubweise ins Blut verteilen. Klinik
Die Brucellen sind Erreger der Brucellose. Nach einer Inkubationszeit von 1 bis 4 Wochen kommt es nach Befall der Darmschleimhaut, Ausbreitung über Makrophagen in das Lymphsystem durch eine Besiedelung der Lymphknoten zu einer Lymphadenitis. Von hier erfolgt eine hämatogene Streuung und Befall von Organen (v.a. Leber, Milz, Knochenmark) und dortiger Bildung von Granulomen. Bei den Patienten treten schubweise Fieberanfälle auf, welche auch mit Schüttelfrost einhergehen können. Der schubweise Verlauf der Symptome ist durch Freisetzung der sich vermehrenden Bakterien aus den befallenen Organen in die Blutbahn und dortiger Stimulation von Zytokinen bedingt. Die Erkrankung wird auch undulierendes Fieber, Bang'sches Fieber oder Morbus Bang genannt
a) Erkrankung an Brucellose
Jeder Fall einer Erkrankung an Brucellose (alle Formen) ist nach dem Bundes-Seuchengesetz vom 18. Juli 1961 (in der Fassung der Bekanntmachung vom 12.9.1990 BGBI. 1990, 2002) dem für den Aufenthalt des Betroffenen zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich, spätestens innerhalb 24 Stunden nach erlangter Kenntnis zu melden (§ 5 Abs. 1).
Zur serologischen Untersuchung werden 3 - 5 ml Venenblut ohne Zusätze benötigt. Agglutinintiter von 1 : 40 sind verdächtig. Als beweisend gilt ein Titer ab 1: 80. Spezifische Agglutinine treten gegen Ende der ersten oder zu Beginn der zweiten Krankheitswoche im Patientenserum auf und können jahrelang nachweisbar bleiben. Ein negativer Ausfall der Agglutination (Widal-Reaktion) zu Beginn der Erkrankung schließt bei verdächtigem klinischen Bild den Brucelloseverdacht nicht aus. Deswegen empfiehlt sich eine wöchentliche Wiederholung der Untersuchung. Auch die Komplementbindungsreaktion ist für die serologische Diagnostik dar Brucellose geeignet. Die bisher genannten serologischen Verfahren versagen aber bei Seren, die inkomplette Antikörper enthalten. Bei weiterbestehendem Verdacht auf Morbus Bang (oder andere Brucellosen) empfiehlt sich daher die Durchführung eines Coombstestes. Als neuere diagnostische Methode kommt der ELISA in Betracht, mit dem einzelne gegen Brucellen gerichtete Antikörperklassen (IgG und IgM) separat erfaßt und im zeitlichen Verlauf ihrer Präsenz verfolgt werden können. Alle serologischen Tests sind gattungsspezifisch und ermöglichen keinen Rückschluß auf den ätiologischen Erreger. Die Natur des Erregers läßt sich bisher nur über die kulturelle Anzucht ermitteln. Falsch-positive Reaktionen werden bei der Tularämie-, Yersinia enterocolitica-, Salmonella-, und Cholera-Infektion oder nach Schutzimpfung gegen Cholera beobachtet. Es ist zu beachten, daß Personen bei berufsbedingter Exposition nicht selten spezifische Antikörper gegen Brucellen ohne vorhergegangene manifeste Erkrankungen latente Infektionen?) entwickeln.
Der Verlauf einer Arthritis ist, je nach Ursache, akut, subakut oder chronisch. Berücksichtigt man die Ursache einer Arthritis, so werden folgende Formen unterschieden: 1. infektiöse oder septische Arthritis, Gelenkempyem
direkte Infektion über eine Wunde, z. B. eine Punktion oder Injektion. Am häufigsten treten bakterielle Erreger, speziell Staphylokokken auf.
andauernde Infektion als Folge einer bakteriellen Infektionskrankheiten, z. B. Gonorrhö oder Sepsis. Seltener sind fortdauernde Infektionen im Rahmen einer Tuberkulose bzw. durch Pilze, Brucellen oder Parasiten.
Für die Erkrankung beim Menschen existieren eine Reihe von Synonymen: Malta-Fieber, Mittelmeer-Fieber, Gibraltar-Fieber, Morbus Bang.
Habe hier noch einen link für Dich vom Friedrich- Loeffler Instiut (Bundefoschungsinstiut für Tiergesundheit) http://www.fli.bund.de/107.html
Was unsere Nutztiere anbelangt ist die BRD seit 1999 offiziell Brucellosefrei. Auch in den Jahren davor hat es keine Nachweise gegeben. (z.B. werden alle Kühe jährlich u.a. auf Brucellose untersucht)
ja. ich bin ein gaaaanz seltenes exemplar....hihihi...... aber für ein nutztier
halte ich mich noch nicht *lach* komische sache das.......... was man alles "kriegen" kann anhand der mir zuschickten werte vorhin, denke ich, dass alles in ordnung ist, die werte hatte ich vorher nicht gefunden zum vergleich......jedenfalls finde ich es bemerkenswert, was mein arzt so alles testet, wenn ich *aua* sage.......*lob*
Wollte Dich auch nicht als ein Nutztier bezeichnen. Muh Muh
Bin nur drauf gekommen in dem Bereich danach zu suchen da man eine Brucellose zu den Zoonosen (eine von Tieren auf den Menschen übertragbare Erkrankung) zählt.
Die veterinärmedizinischen Laboruntersuchungen sind was solche Dinge angeht oftmals voraus und es werden dort auch humane Proben untersucht.
Zu Deinem Doc kann ich auch nur sagen "alle Achtung"
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