1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Entzündungswert steigend bei Überforderung??

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Butterflyandy, 3. Oktober 2014.

  1. Butterflyandy

    Butterflyandy PMR seit 12/2013

    Registriert seit:
    28. Februar 2014
    Beiträge:
    226
    Zustimmungen:
    2
    Hallo...in letzter Zeit lief es bei mir gesundheitlich richtig gut...die Schmerzen waren so gut wie weg, ich fühlte mich eigentlich wohl (eher schlecht geht es mir immer bei sehr feuchter Wetterlage)....
    Ich nahm 7.5 (und etwas weniger, lässt sich mit 5ern so schlecht einschätzen) Cortison und sollte ganz auf 5mg runter gehen. Dazu kommen 20mg Leflunomid (100mg/Woche).
    Die Senkung funktionierte nicht so gut, daher habe ich es im Wechsel mit 7.5 und 5 versucht runterzudosieren.
    Es scheint nicht zu klappen...die Beschwerden nehmen zu...Beweglichkeit ist .."na ja"..und so ne Art "Knochenschmerzen" nehmen zu...v.a. meine Schwachstelle...beide Kniee
    Das BB von letzter Woche zeigt als einzigen auffälligen Wert das CRP mit 10...und ich war schon auf 6.8...:(
    Ich hatte die letzte Zeit viel um die Ohren....kann es daran liegen?? Oder doch eher an der missglückten Cortisonsenkung??
     
  2. Lusella

    Lusella Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2011
    Beiträge:
    572
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    das kann man schlecht einschätzen. Es kann sowohl als auch sein ;).

    Ich kann Dir aber von meiner Erfahrung berichten. Ich nehme nun seit über 4 Jahren Cortison und habe diverse Ausschleichversuche erfolglos hinter mir. Ich bekam jedes Mal einen fetten Schub. Als Basis nehme ich auch Leflunomid 20 mg. Ich bin nun mit meiner Rheumatologin zu dem Schluss gekommen, dass ich bei einer Erhaltungsdosis von 5 mg bleibe. Dabei geht es mir recht gut. Klar, ab und an habe ich mehr Probleme, z.B. bei Wetterwechsel oder feuchtem Wetter.

    Ich versuche nun aber nicht mehr krampfhaft vom Cortison weg zu kommen. Entzündungswerte sind bei mir immer normal, ich habe PsA. Die Blutsenkung ist immer etwas erhöht. Das hat sich jetzt aber gebessert.

    Vielleicht solltest Du auch eine kleine Dosis Cortison beibehalten? Zumindest so lange, bis Du das Gefühl hast, es geht Dir richtig gut.

    Liebe Grüße
    Lusella
     
  3. Butterflyandy

    Butterflyandy PMR seit 12/2013

    Registriert seit:
    28. Februar 2014
    Beiträge:
    226
    Zustimmungen:
    2
    Hallo Lusella....
    Danke für die Antwort. Ich hatte ja geschrieben, dass ich weiterhin Cortison nehme...es geht nicht ums AUSSCHLEICHEN sondern ums runterdosieren. Zielwert sollte 5mg sein. Der Arzt meinte, aufgrund des Verlaufes würde ich wohl bei dieser Dosierung hängen bleiben....Aber seit ich versuche auf 5 zu kommen, tut mir "alles" wieder weh...langfristig sollte es so aussehen: Leflunomid 140mg/Woche und 5mg Cortison.
    (BSG war übrigens 14/30)..
    Ich bleibe jetzt bei 7.5 Cortison und nehme ne Ibu dazu...die Schwitzerei bei z.B. 10mg Cortison halte ich sonst kaum aus..

    Wenn es nicht besser wird, muss ich Montag eh den Arzt anrufen...
     
  4. Lusella

    Lusella Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2011
    Beiträge:
    572
    Zustimmungen:
    0
    Oh, sorry, das habe ich dann falsch verstanden.

    Das mit dem Runterdosieren ist umso schwerer, je länger man das Cortison schon nimmt. Ich würde an Deiner Stelle erst einmal bei der Dosierung bleiben, bei der Du Dich halbwegs gut fühlst. Und dann ganz langsam versuchen runter zu kommen auf die 5 mg.
    Die Rheumatologin meinte, dass das unter Umständen ein Jahr und länger dauern könnte. Es hängt, wie gesagt, davon ab wie lange Du es schon nimmst.

    Mir ist ähnlich ergangen und bin dann bei 5 mg hängen geblieben.

    Alles Gute!
    Lusella
     
  5. Björk

    Björk Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2012
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    0
    Ich kann jetzt nur aus meiner persönlichen Erfahrung schreiben, z.Zt. bin ich bei 3mg Cortison angelangt.

    Das ist in ganz kleinen Schritten geschehen und hat sich jeweils über Wochen hingezogen, in denen ich im Wechsel zum Beispiel 3 bzw. 4 mg genommen habe.

    Was ich nicht verstehe, es gibt doch auch 1mg-Cortison-Tabletten, warum musst du dich da mit so "dicken Brocken" rumschlagen.


    Liebe Grüße
    Björk
     
  6. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

    Registriert seit:
    10. Februar 2011
    Beiträge:
    664
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Heilbronn
    Hallo Butterflyandy,

    es ist sehr wohl möglich, dass vermehrter Stress den CRP-Wert in die Höhe treibt! Ist mir im Frühjahr so gegangen ... das CRP ging auf 10 ... und sobald sich die Situation normalisiert hatte, ging auch das CRP wieder runter.

    Allerdings kann ich auch nicht nach Plan die Cortison-Dosis reduzieren. Sobald ich unter 4 mg will, geht das CRP auch wieder hoch und ich muss das Cortison wieder auf 5 oder gar 7 mg setzen ...

    Also dein Zustand kann auch eine Combi aus beiden Faktoren sein ...

    LG, Tiangara
     
  7. Butterflyandy

    Butterflyandy PMR seit 12/2013

    Registriert seit:
    28. Februar 2014
    Beiträge:
    226
    Zustimmungen:
    2
    Danke für die Antworten...ich habe ganz bewußt versucht, den Stress zu minimieren....mir Freiräume zu schaffen...mal was liegenlassen..aber das ist so einfach gesagt...kaum kommt Ruhe rein, ruft irgendwer an oder wie jetzt, geht das Auto kaputt....Organisation von Nöten..na ja und jetzt kommt wieder diese Jahreszeit, die mir am meisten zu schaffen macht..(feucht-kalt)...