entzündete Sehnenansätze?
Hallo ich bin soeben nach 2-stündiger Recherche auf dieses Forum gestoßen und dachte ich melde mich mal an, weil ich ähnliche Beschwerden habe und mir erhoffe hier ein paar Tips bzw. Antworten zu bekommen. Bei mir fing alles vor ca. zwei Jahren nach einer Tetanus-Impfung an. Hatte danach ziemliche Schmerzen im Bereich der Impfstelle (fühlte sich nach Muskeln und Sehnen an). Ich dachte, das würde nur für ein paar Tage anhalten...es wurde dann allerdings immer schlimmer und der selbe Schmerz trat dann auch bald an beiden Fußsohlen (kurz vor den Zehen-Innenseite), sowie in der Leiste und in beiden Händen auf (konnte meine Hände nicht zur Faust schließen-es fühlte sich an, als wären die Sehnen zu kurz). Mein Hausarzt meinte, der Schmerz käme nicht von der Impfung. Er nahm mir Blut ab und es wurde ein deutlich erhöhter Entzündungswert festgestellt, woraufhin ich ins Krankenhaus eingewiesen wurde. Dort machte man verschiedene Tests, u.a. Darmspiegelung, Röntgen, EKG, diverse Blutabnahmen usw. Ich wurde nach 10 Tagen mit der Diagnose: "rheumatische Erkrankung, am ehesten Polymyalgia rheumatica" entlassen. Ich sollte Cortison nehmen und die Dosis langsam reduzieren. Dies tat ich dann auch und das Cortison half, allerdings wurden die Schmerzen nach der Dosisreduzierung wieder schlimmer, sodass ich kaum noch Laufen konnte bzw. meinen Alltag schaffen konnte. Daraufhin folgte in den letzten zwei Jahren ein richtiger Ärztemarathon für mich. Ich ging zu Orthopäden, Rheumatologen usw. keiner konnte mir helfen bzw. mir sagen, was genau die Ursachen für meine Schmerzen sind oder wie ich sie richtig behandeln kann. Währenddessen nahm ich fast durchgehend 10 mg Cortison, da ich sonst nicht hätte arbeiten gehen können. Im November 2012 kam ich erneut ins Krankenhaus (diesmal in ein anderes) dort wurde ich nach 9 Tagen mit der Diagnose: Tarsaltunnelsyndrom (entzündete Muskeln/Sehnen in den Füßen). Es wurde festgestellt, dass die Sehnenansätze in meinen Füßen entzündet sind und dieser Bereich stark durchblutet ist. Ich wurde entlassen mit dem Tip mir Einlegesohlen für meine Füße zu kaufen!!! Nun stellte sich mir die Frage was ich denn mit den anderen schmerzenden Körperteilen machen kann??? Jedenfalls schlossen die Ärzte in der Klinik eine rheumatische Krankheit aus und sagten mir, ich solle das Cortison absetzen. Nun wurde der Albtraum noch schlimmer und die Schmerzen wurden so heftig, dass ich nicht wusste ob es schlimmer ist zu liegen oder zu stehn.Die Schmerzen traten dann auch bald an beiden Ellenbogen auf, sodass ich meine Arme nicht gerade strecken konnte. Nun ging ich wieder zu meinem Hausarzt der mir dann wieder Cortison verschrieb und mich nochmals zum Orthopäden überwies. Der Orthopäde meinte ich solle in eine Rheumaklinik gehen, auch wenn in dem Krankenhausbrief steht, dass es kein Rheuma ist. Hat jemand von euch irgendwelche ähnlichen Erfahrungen gemacht??? Ich weiß weder ein noch aus :-( Ich nehme jetzt wieder seit Januar 10 mg Cortison und habe trotzdem Schmerzen (zwar nicht so schlimm, wie ohne Cortison, aber trotzdem sehr einschränkend). Ich kann meine Arme nicht ausstrecken weil es so heftig zieht und schmerzt...und es fühlt sich für mich definitiv nach Sehnen bzw. Muskeln an und nicht nach den Gelenken, wie mir einige Ärzte weiss machen wollten!!! Würde mich über eine Antwort sehr freuen!