Hallo ihr Lieben,
So, nun mal was positives. Nachdem alle meine bisherigen Beiträge eher "jammerig" waren, kommt es nun tatsächlich zu sowas wie einem "Happy-End" - hoffentlich. Eigentlich hatte ich auch gar keine Lust mehr das Forum zu besuchen, weil ich einfach die Nase voll hatte von Ärzten, Medikamenten und dem ewigen suchen nach irgendwas was hilft. Ihr kennt das ja auch alle - man rennt von einem Arzt zum andern, versucht verschiedenste alternative Heilmethoden, gibt unglaubliche Mengen an Geld aus, macht Dinge bei denen man sich als klar denkender Mensch wirklich an den Kopf langen muss (z.B. Atlaskorrektur). Mittlerweile habe ich eingesehen, dass tatsächlich viel Geld gemacht wird mit dem Leid anderer Menschen. Ehrlich - ich hab´s anfangs nicht für möglich gehalten. Und leider lernt man auch viele Ärzte kennen, denen es eigentlich völlig egal ist, wie es einem geht, solange man nicht gerade in ihrer Praxis tot zusammenbricht ist es schon OK. Manche meinen es zwar gut aber haben den berühmten Scheuklappenblick.
Bei mir wurde im Februar 2006 eine Streptokokken Arthritis diagnostiziert. So wurde ich ein paar Wochen mit Antibiotika und Kortison behandelt. Dann wurde ein Orthopäde dazugezogen und siehe da - der Orthopäde meinte ganz klar einen Bandscheibenvorfall zu sehen. Also wurde nun fast Jahre dahingehend "therapiert". (Deshalb war ich auch nicht mehr hier im Forum sondern habe mich stattdessen im Bandscheibenforum rumgetrieben). Ich hatte immer wieder mal Zweifel, da ich ganau an den Stellen am Kreuzbein, an denen meine Schmerzen am heftigsten waren immer wieder große Abszesse bekommen habe. Der Orthopäde meinte aber, da könne kein Zusammenhang bestehen. Der Hautarzt meinte, das sei halt eine Haarbalgentzündung. Komisch war das schon, denn ich hatte nie zuvor mit Abszessen zu tun - und dann genau an der Stelle...?!! Aber was will man tun man ist ja schon irgendwie auf die Ärzte angewiesen und so hab ich jetzt seit knapp eineinhalb Jahren täglich 100mg Diclo in mich reingefuttert um so lala durch den Tag zu kommen. Und dann war da noch der Neurologe, der Rheumatologe, der Neurochirurg und diverse andere die ich gar nicht aufzählen mag. Ich übertreib nicht wenn ich sage, dass ich psychisch am Boden war. Sobald ich beim Arzt meine Bedenken geäußert habe - weil ja immer im Beibackzettl steht, dass die Medis nur für eine Kurzzeittherapei von max. zwei Wochen geeignet sind, bekam ich zu hören, dass dieses hervorragende Medikament sehr gut verträglich sei und ich mir keine Sorgen machen solle. Ich hab das Diclo vom Magen her tatsächlich recht gut vertragen und trotzdem macht man sich irgendwann mal Gedanken wegen der Leber, der Nieren, dem Darm......
Und dann kam das Schlüsselerlebnis: Ich war gerade wirklich nicht gut drauf und mußte mal wieder zum Arzt um mir die Medikamente verschreiben zu lassen. Sagt der doch tatsächlich zu mir, dass er mittlerweile davon ausgeht, dass meine Rückenschmerzen chronisch sind und womöglich psychisch bedingt sind. Ich hab echt rot gesehen!
Aber irgendwie hat mich das nochmal so "hochgefahren" um Kraft genug zu haben um einen neuen Anlauf zu starten. Ich hab mich nochmal auf die Suche gemacht. Hab nochmal viele irrsinnige Dinge ausprobiert und auch wieder viel Geld ausgegeben das meine finanziellen Möglichkeiten eigentlich schon längst überspannt hat. Aber ich war in einem so miesen Zustand, dass ich irgendwann eine "Hop oder Top" Haltung entwickelt habe und das Gefühl hatte alles auf eine Karte setzen zu müssen - vielleicht kennt ihr das auch! Schließlich habe ich einen "stinknormalen" Arzt gefunden, der sich meiner Meinung nach auch mit chronischen Krankheiten gut auskennt. Der hat zunächst eine Dunkelfeldmikroskopie gemacht. Dabei kann man seinem eigenen, lebenden Blut zusehen wie es sich verhält. Bei mir sah man deutlich, dass die Leukozyten absolut überbelastet sind und manchmal platzen. Von 7 Leukozyten waren 6 völlig überlastet. Wenn Leukozyten sich auflösen oder platzen setzt das irgenwelche Stoffe frei, die Gelenksentzündungen begünstigen. Also lag ich doch richtig mit der Streptokokken Vermutung. Die Abszesse waren nach Meinung des HP ein verzweifelter Versuch meines Körpers die Bakterien loszuwerden. Nun bekomme ich verschiedenste Mittelchen, die ich immer schön ich Wechsel einnehme. Diese Mittel sind ähnlich wie homöopathische Mittel ohne Nebenwirkungen und auch gar nicht so teuer. Und ganz ehrlich - mir geht´s echt besser. Ich hatte nun auch schon einige Tage, an denen ich gar keine Schmerzmittel genommen habe. Ich hoffe so sehr, dass das so weiter geht. Zusätzlich zu den Mittelchen bekomm ich einmal die Woche Akupunktur. Natürlich kann es sein, dass auch das hilft, aber im letzten Jahr hatte ich auch schon 10 Akupunktursitzungen und die alleine haben mir keine wesentliche Besserung verschafft. Ich bin echt froh, dass ich mich nochmal aufgerafft habe und nun (hoffentlich) einen Weg zu richtiger Heilung gefunden habe. Ach, wär das schön - man traut es sich ja gar nicht recht zu glauben, weil man ja schon so oft enttäuscht wurde.
So, nu habe ich Euch echt zugetextet. Aber es war mir wichtig, auch mal was positives schreiben zu können.
Ich wünsch Euch allen viel Kraft und Mut.
Karin
So, nun mal was positives. Nachdem alle meine bisherigen Beiträge eher "jammerig" waren, kommt es nun tatsächlich zu sowas wie einem "Happy-End" - hoffentlich. Eigentlich hatte ich auch gar keine Lust mehr das Forum zu besuchen, weil ich einfach die Nase voll hatte von Ärzten, Medikamenten und dem ewigen suchen nach irgendwas was hilft. Ihr kennt das ja auch alle - man rennt von einem Arzt zum andern, versucht verschiedenste alternative Heilmethoden, gibt unglaubliche Mengen an Geld aus, macht Dinge bei denen man sich als klar denkender Mensch wirklich an den Kopf langen muss (z.B. Atlaskorrektur). Mittlerweile habe ich eingesehen, dass tatsächlich viel Geld gemacht wird mit dem Leid anderer Menschen. Ehrlich - ich hab´s anfangs nicht für möglich gehalten. Und leider lernt man auch viele Ärzte kennen, denen es eigentlich völlig egal ist, wie es einem geht, solange man nicht gerade in ihrer Praxis tot zusammenbricht ist es schon OK. Manche meinen es zwar gut aber haben den berühmten Scheuklappenblick.
Bei mir wurde im Februar 2006 eine Streptokokken Arthritis diagnostiziert. So wurde ich ein paar Wochen mit Antibiotika und Kortison behandelt. Dann wurde ein Orthopäde dazugezogen und siehe da - der Orthopäde meinte ganz klar einen Bandscheibenvorfall zu sehen. Also wurde nun fast Jahre dahingehend "therapiert". (Deshalb war ich auch nicht mehr hier im Forum sondern habe mich stattdessen im Bandscheibenforum rumgetrieben). Ich hatte immer wieder mal Zweifel, da ich ganau an den Stellen am Kreuzbein, an denen meine Schmerzen am heftigsten waren immer wieder große Abszesse bekommen habe. Der Orthopäde meinte aber, da könne kein Zusammenhang bestehen. Der Hautarzt meinte, das sei halt eine Haarbalgentzündung. Komisch war das schon, denn ich hatte nie zuvor mit Abszessen zu tun - und dann genau an der Stelle...?!! Aber was will man tun man ist ja schon irgendwie auf die Ärzte angewiesen und so hab ich jetzt seit knapp eineinhalb Jahren täglich 100mg Diclo in mich reingefuttert um so lala durch den Tag zu kommen. Und dann war da noch der Neurologe, der Rheumatologe, der Neurochirurg und diverse andere die ich gar nicht aufzählen mag. Ich übertreib nicht wenn ich sage, dass ich psychisch am Boden war. Sobald ich beim Arzt meine Bedenken geäußert habe - weil ja immer im Beibackzettl steht, dass die Medis nur für eine Kurzzeittherapei von max. zwei Wochen geeignet sind, bekam ich zu hören, dass dieses hervorragende Medikament sehr gut verträglich sei und ich mir keine Sorgen machen solle. Ich hab das Diclo vom Magen her tatsächlich recht gut vertragen und trotzdem macht man sich irgendwann mal Gedanken wegen der Leber, der Nieren, dem Darm......
Und dann kam das Schlüsselerlebnis: Ich war gerade wirklich nicht gut drauf und mußte mal wieder zum Arzt um mir die Medikamente verschreiben zu lassen. Sagt der doch tatsächlich zu mir, dass er mittlerweile davon ausgeht, dass meine Rückenschmerzen chronisch sind und womöglich psychisch bedingt sind. Ich hab echt rot gesehen!
Aber irgendwie hat mich das nochmal so "hochgefahren" um Kraft genug zu haben um einen neuen Anlauf zu starten. Ich hab mich nochmal auf die Suche gemacht. Hab nochmal viele irrsinnige Dinge ausprobiert und auch wieder viel Geld ausgegeben das meine finanziellen Möglichkeiten eigentlich schon längst überspannt hat. Aber ich war in einem so miesen Zustand, dass ich irgendwann eine "Hop oder Top" Haltung entwickelt habe und das Gefühl hatte alles auf eine Karte setzen zu müssen - vielleicht kennt ihr das auch! Schließlich habe ich einen "stinknormalen" Arzt gefunden, der sich meiner Meinung nach auch mit chronischen Krankheiten gut auskennt. Der hat zunächst eine Dunkelfeldmikroskopie gemacht. Dabei kann man seinem eigenen, lebenden Blut zusehen wie es sich verhält. Bei mir sah man deutlich, dass die Leukozyten absolut überbelastet sind und manchmal platzen. Von 7 Leukozyten waren 6 völlig überlastet. Wenn Leukozyten sich auflösen oder platzen setzt das irgenwelche Stoffe frei, die Gelenksentzündungen begünstigen. Also lag ich doch richtig mit der Streptokokken Vermutung. Die Abszesse waren nach Meinung des HP ein verzweifelter Versuch meines Körpers die Bakterien loszuwerden. Nun bekomme ich verschiedenste Mittelchen, die ich immer schön ich Wechsel einnehme. Diese Mittel sind ähnlich wie homöopathische Mittel ohne Nebenwirkungen und auch gar nicht so teuer. Und ganz ehrlich - mir geht´s echt besser. Ich hatte nun auch schon einige Tage, an denen ich gar keine Schmerzmittel genommen habe. Ich hoffe so sehr, dass das so weiter geht. Zusätzlich zu den Mittelchen bekomm ich einmal die Woche Akupunktur. Natürlich kann es sein, dass auch das hilft, aber im letzten Jahr hatte ich auch schon 10 Akupunktursitzungen und die alleine haben mir keine wesentliche Besserung verschafft. Ich bin echt froh, dass ich mich nochmal aufgerafft habe und nun (hoffentlich) einen Weg zu richtiger Heilung gefunden habe. Ach, wär das schön - man traut es sich ja gar nicht recht zu glauben, weil man ja schon so oft enttäuscht wurde.
So, nu habe ich Euch echt zugetextet. Aber es war mir wichtig, auch mal was positives schreiben zu können.
Ich wünsch Euch allen viel Kraft und Mut.
Karin