1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Endlich eine Diagnose? / Fibromyalgie und V.a. Rheumatoide Arthritis

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von MarinaS, 3. Januar 2016.

  1. MarinaS

    MarinaS Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2016
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Hallo zusammen,

    ich bin 46 und habe seit etwa 25 Jahren Schmerzen - was genau, konnte mir aber noch niemand sagen. Betroffen sind vor allem die Hände und die LWS - Hände nervt mich besonders, hindert mich am Stricken ;-) Die übrigen Probs kennt ihr ja selbst - inzwischen habe ich oft das Gefühl, ich wäre 100, so müde bin ich dauernd.

    Aktuell lauten die Diagnosen Fibromyalgie und Verdacht auf Rheumatoide Arthritis, das aber erst seit kurzen, ich habe wohl endlich einen Rheumatologen/Orthopäden gefunden, der sich auskennt und mich ernst nimmt. Von ihm hab ich erstmals Prednisolon bekommen, meine Hände sind sofort abgeschwollen. Meine Entzündungswerte sind ziemlich hoch (22), Rheumafaktor habe ich aber keinen.

    Am 13. Januar gehe ich in die Rheumaklinik Oberammergau zur Reha, mein Arzt hat dort gelernt und hofft, dass die das genaue Ausmaß klären und mich entsprechend medikamentieren.

    Ich hoffe, dass ich nach der nen GdB über 50 bekomme, dann hätte ich einen Anspruch auf Teilzeitarbeit - momentan arbeite ich zwar auch verkürzt (90 % = 37 Stunden), aber das durchzusetzen war ein ziemlicher Kampf...und Ende dieses Jahres läuft die Verkürzung aus, spätestens im Oktober ginge das also wieder los :-(

    Das erst mal von mir.
     
  2. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    5.616
    Zustimmungen:
    98
    Hallo MarinaS,

    erst mal herzlich willkommen bei rheuma-online.
    Die Höhe des GdB hat aber eigentlich nichts mit der Erwerbsfähigkeit zu tun, also auch wenn du einen Grad der Behinderung von über 50 bekommst bedeutet das nicht das du dann nur noch Teilzeit arbeiten kannst, oder Teil Erwerbsminderungsrente bekommst. Grad der Behinderung und Erwerbsminderungsrente sind zwei Paar verschiedene "Stiefel"

    Für deine Reha wünsche ich dir alles Gute, eine erfolgreiche Reha, die dich wieder fitter und Arbeitsfähiger macht!:top:
     
  3. Tinchen1978

    Tinchen1978 Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2014
    Beiträge:
    1.024
    Zustimmungen:
    127
    Ort:
    BW
    Herzlich Willkommen hier und dir eine erfolgreiche Reha, in der sich hoffentlich einiges für dich klärt.

    LG Tinchen
     
  4. MarinaS

    MarinaS Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2016
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Hallo Lagune,

    mir geht es nicht um Rente. Ich bin Beamtin und mit einem GdB über 50 kann ich, so die Erkrankung es erfordert, verlangen, dass meine Arbeitszeit reduziert wird - dann greift nämlich eine Integrationsvereinbarung in unserer Behörde. Dazu brauche ich dann nur noch die Unterstützung unseres Vertrauensarztes, was recht einfach sein dürfte, zumal seine Sekretärin ebenfalls Arthritis hat :rolleyes:

    Ach ja - und ne Woche Urlaub mehr hätte ich dann auch und die Regelarbeitszeit sind 40 statt 41 Stunden :D

    Leider ist es bei mir in der Abteilung schwierig die Arbeitszeit auf freiwilliger Basis reduziert zu bekommen - und aktuell kann mir die Reduzierung jederzeit verweigert werden.
     
  5. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2014
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    89
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Marina,
    auch von mir herzlich Willkommen und ich freu mich für dich, dass endlich eine Diagnose gefunden wurde und das du auch ziemlich zeitnah in eine Reha kannst.
    Das mit dem Grad der Behinderung hab ich auch nicht ganz verstanden und ich stimme Lagune bei.
    Ich habe nach der ersten Reha auch den Antrag auf Schwerbehinderung gestellt (RA; Fibro, Migräne) und bin bei 30 Grad eingestuft worden.
    Das ist nicht der Hauptgewinn :D - naja ist eine Behinderung ja auch nicht :eek: - auf meine Erwerbsfähgikeit hat das aber keinen Einfluss gehabt. Ich habe einen Gleichstellungsantrag beim Arbeitsamt gestellt, damit ich zumindest im Kündigungsschutz gleichgestellt bin.
    Aber ich denke, in der Reha wirst du Gelegenheit haben, mit einem Sozialberater zu sprechen. Die haben den besseren Durchblick.
    Eine Erwerbsminderungsrente etc. zu bekommen ist nicht so leicht, wie man das gern hätte.
    Du sprichst aber auch von einer Teilzeitarbeit - wahrscheinlich bezieht sich das ganz speziell auf deinen Arbeitgeber ?

    ich wünsche dir auf Jedenfall, dass alles so klappt wie du es dir wünschst. Drück die Daumen dafür.
    lieb geknuddelt
    Tusch
     
  6. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    5.616
    Zustimmungen:
    98
    Gut, wie sich das bei Beamten nun genau verhält, da hab ich keine Erfahrung. ;) Ansonsten ist es aber so, das der Grad der Behinderung nicht aussagt wieviel man noch arbeiten kann oder zu arbeiten hat. Manch ein Mensch hat mit GdB 50 schon volle Erwerbsminderungsrente und ein anderer kann mit GdB 90 oder 100 sogar noch voll arbeiten.
     
  7. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2014
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    89
    Ort:
    Hamburg
    okay - da hat sich gerade einiges erledigt :top:
    Danke für die Erklärung
    40 Tage Urlaub - traumhaft - ich will auch sowas. Wo kann ich nur den Antrag stellen ?
    Mist - mein Arbeitgeber schluckt schon bei den üblichen 25 - :eek:
    Ich bin in die Gewerktschaft eingetreten, um die zwei zusätzlichen Tage zu ergattern - sorry und natürlich auch, weil der Betriebsrat echt gute Arbeit leistet. Nicht das sich hier gleich wieder die Wogen überschlagen...:D soll nicht politsch sein, nehmt es lustig. ;)
    Bei einen Grad von 50 würden mir auch 5 Tage mehr zustehen - aber die zu bekommen, ist echt schwer.

    Tusch
     
  8. MarinaS

    MarinaS Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2016
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Das ist bei Beamten auch so. Es ist nur so, dass es dann leichter ist die Arbeitszeit zu reduzieren, wenn man das möchte - hat ja auch einen finanziellen Aspekt, weil sich das Einkommen dann reduziert.

    Bei mir ist es allerdings so, dass ich die Abende zum regenieren brauche, ab Donnerstag nur noch müde bin und dann am WE fast nur rumliege um für die Arbeit fit zu werden - 41 Stunden Arbeitszeit plus 10 Stunden Fahrzeit plus Physio ist einfach zu viel. Ich hab jetzt zwar jede 2. Woche den Freitag frei, und das tut mir sehr gut, aber das kann jederzeit vorbei sein.

    Ich habe längere Zeit 80 % gearbeitet - hatte also jeden Freitag frei - in der Zeit ging es mir wesentlich besser. Damals war das überhaupt kein Problem - nur in der Abteilung, in der ich jetzt bin, ist es eines.
     
  9. MarinaS

    MarinaS Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2016
    Beiträge:
    51
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Nicht 40 Tage Urlaub - 40 Stunden Wochenarbeitszeit gegenüber 41 Stunden normaler Wochenarbeitszeit

    Urlaub hab ich jetzt 30 Tage, dann wären es 35 - gut, auch nicht schlecht, aber halt auch ziemlich viel Arbeitszeit, das relativiert sich dann
     
  10. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2014
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    89
    Ort:
    Hamburg
    Moin Marina
    stimmt - da hast du Recht - hab ich falsch gelesen :eek:
    Ich wünsche dir eine erfolgreiche und schöne Reha
    Tusch