Crinni
Mitglied
Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier und muss mich ersteinmal orientieren. Die ersten Versuche gingen schief, ich war zu blöd zum Schreiben.
Nach vielen Jahren mit diversen Beschwerden und Erkrankungen, einem Jahr mit Verdacht auf Kollagenose nun endlich am Montag die Gewissheit im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bekommen. Anfänglich war ich total erleichtert, alles passte zusammen. Endlich hat ein Arzt alles gebündelt, mich im Ganzen erfasst und das Sjögren-Syndrom ( primär oder sekundär, das wird die weitere Diagnostik ergeben ) und Vaskulitis diagnostiziert. Haut, Herz, Nieren, Schilddrüse, Darm, Gefäße, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Nerven - alles ist betroffen.
Auf jeden Fall MTX und Quensyl sind geplant. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Zur Zeit werden nur ein Teil meiner Beschwerden therapiert, die Schmerzen, die Bewegungseinschränkungen, die Fatigue-Symptomatik jedoch nicht.
Nach anfänglicher Euphorie bin ich heute abgestürzt. Das Gesichtsfeld beim Augenarzt war nicht in Ordnung. Ich habe die Betroffenheit der Ärzte bemerkt über die Schwere meiner Erkrankung. Ich hatte es irgendwie verdrängt.....Obwohl ich seit einem Jahr über Kollagenose lese, lese, lese - im September einen schweren Rheumaschub hatte, mir sicher war, was ich habe- und froh über die Gewissheit, überfällt mich jetzt die Angst. Angst vor der Therapie, vor den Einschränkungen, die diese von mir fordert. Vor den Nebenwirkungen und vor der Krankheit selbst.
Obwohl ich diese mindestens schon zehn Jahre habe, retrograd betrachtet.
Der Gedanke nicht alleine zu sein, dass ihr Ähnliches erlebt, oder erlebt habt, das tut mir gut.
Habt alle eine gute Nacht.
Herzliche Grüße
Crinni
ich bin neu hier und muss mich ersteinmal orientieren. Die ersten Versuche gingen schief, ich war zu blöd zum Schreiben.
Nach vielen Jahren mit diversen Beschwerden und Erkrankungen, einem Jahr mit Verdacht auf Kollagenose nun endlich am Montag die Gewissheit im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bekommen. Anfänglich war ich total erleichtert, alles passte zusammen. Endlich hat ein Arzt alles gebündelt, mich im Ganzen erfasst und das Sjögren-Syndrom ( primär oder sekundär, das wird die weitere Diagnostik ergeben ) und Vaskulitis diagnostiziert. Haut, Herz, Nieren, Schilddrüse, Darm, Gefäße, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Nerven - alles ist betroffen.
Auf jeden Fall MTX und Quensyl sind geplant. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Zur Zeit werden nur ein Teil meiner Beschwerden therapiert, die Schmerzen, die Bewegungseinschränkungen, die Fatigue-Symptomatik jedoch nicht.
Nach anfänglicher Euphorie bin ich heute abgestürzt. Das Gesichtsfeld beim Augenarzt war nicht in Ordnung. Ich habe die Betroffenheit der Ärzte bemerkt über die Schwere meiner Erkrankung. Ich hatte es irgendwie verdrängt.....Obwohl ich seit einem Jahr über Kollagenose lese, lese, lese - im September einen schweren Rheumaschub hatte, mir sicher war, was ich habe- und froh über die Gewissheit, überfällt mich jetzt die Angst. Angst vor der Therapie, vor den Einschränkungen, die diese von mir fordert. Vor den Nebenwirkungen und vor der Krankheit selbst.
Obwohl ich diese mindestens schon zehn Jahre habe, retrograd betrachtet.
Der Gedanke nicht alleine zu sein, dass ihr Ähnliches erlebt, oder erlebt habt, das tut mir gut.
Habt alle eine gute Nacht.
Herzliche Grüße
Crinni