Ich kenne auch andere Medikamente die den Ruf besitzen, Krebs zu begünstigen. Nehmen wir einfach mal das Insulin. Was gab es hiern für Diskussionen. Selbst im TV wurden halbwahre Reportagen gezeit, die dazu geführt haben, dass Patienten Arztpraxen gestürmt haben. Einfach aus Angst vor Insulin. Jeder Tumor benötigt Energie und Insulin fördert die Aufnahme von Energie in die Zelle.Und da gibt es keinen Unterschied ob normale Zelle oder entartete Zelle. Dann wurde über Ezetimib(Fettsenker) diskutiert, ob dieser nicht das Darmkrebsrisiko erhöht. Und so könnte man die Liste immer weiter führen.
Was aber niemand sagt, ist was in unserer Nahrung so alles steckt. Welche Gefahren gehen von diesen chemischen Zusätzen aus? Oder von gentechnischen Veränderungen, denn was machen die in unserem Körper?
Ich gebe jedem Recht, der sich Sorgen wegen einer möglichen Tumorerkrankung macht. Die meisten Patienten kennen das Gefühl wenn sie zu einer Untersuchung gehen. Jedoch ist das Risiko einer medikamentösen Therapie überschaubar und auch nicht weg zu diskudieren. Doch Autofahren ist da sicher gefährlicher, aber dies wird unbewusst in Kauf genommen.
Trotzdem finde ich die Aussage von @marayase richtig, sich seine Muttermale untersuchen zu lassen. Ich drücke ihr alle Daumen, dass trotz der Metastasen der Verlauf beherrscht werden kann. Der Chef meiner Frau hatte Nierenkrebs mit Lungenmetastasen und auch ihn konnte geholfen werden. Man sollte immer in der Hoffnung leben, denn dies kann den Verlauf positiv beeinflussen.
Kurz noch zu dem Lymphknoten - die Geschwindigkeit mit der diese anwachsen ist meist immer so schnell. Aber allein von der Größe her kann man nie sagen, um so größer um so schlimmer. Von daher sieh es bitte nicht gar zu eng. Ein guter Onkologe an deiner Seite ist jetzt ganz wichtig. Der meines Vaters hat seine Handynummer dagelassen. Sobald mein Vater denkt hier stimmt was nicht, soll er ihn egal wann anrufen.
Halt den Kopf in den Wind, der dir gerade entgegenweht! Nach sturm kommt immer Sonnenschein.
LG
Waldi