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Enbrel runter fahren ?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von G.Taube, 9. November 2014.

  1. G.Taube

    G.Taube Neues Mitglied

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    [FONT=&quot]Hallo [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Ich gehöre auch zu den Frischlingen hier, einiges gelesen, aber leider noch nicht das gefunden, was mich interessiert.

    [/FONT]

    [FONT=&quot]Zu meiner Person, ich werde noch in diesem Monat 74, glaube somit, eine gewisse Steifigkeit dürfte fast normal sein, damit kann ich auch leben.

    [/FONT]

    [FONT=&quot]In der Zwischenzeit bin ich bei der 42. MTX Spritze und der 24. Enbrel Spritze angekommen. Laut der Zustandsfrage von 1 bis 10 liege ich schon länger bei einem gefühlten Wert von 1.5, also relativ gut. Prednisolon hatte ich schon vor längerer Zeit runter gefahren und voll abgesetzt.

    [/FONT]

    [FONT=&quot]Mein Problem ist, die Enbrel Spritzen werden, was sie zuerst nicht waren, immer schmerzvoller. Für mich ergibt sich die Frage, ob der wöchentliche Zeitraum nicht doch auf einen längeren Zeitraum so alle 14 Tage oder 3 Wochen verschoben werden kann. [/FONT]
    [FONT=&quot]Bei den ersten drei Spritzen Enbrel gab es sofort eine erhebliche Verbesserung, danach konnte ich keine weiteren Verbesserungen feststellen. Die C-reak. Proteinwerte lagen teilweise bei fast 40 und lagen bei der letzten Blutuntersuchung bereits bei 7.9.

    [/FONT]

    [FONT=&quot]Nebenwirkungen kenne ich weder von MTX oder von Enbrel.

    [/FONT]

    [FONT=&quot]Wäre nett, wenn jemand auch hierzu was sagen könnte.

    [/FONT]

    [FONT=&quot]Netter Gruß von Günter aus Berlin[/FONT]
     
  2. Silvi

    Silvi Mitglied

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    Enbrel

    Hallo, ich spritze seit 2 Jahren Enbrel und nach Absprache mit dem Rheumadoc hab ich 2 x den Versuch gemacht die Abstände zwischen den Spritzen zu verlängern. Beide Male ist es gründlich daneben gegangen, nach wenigen Wochen ging es mir viel schlechter....was mir gezeigt hat, wie gut das Enbrel wirkt. Ich spritze gerne wieder wöchentlich, Nebenwirkungen hab ich fast keine. Gruß Silvi
     
  3. G.Taube

    G.Taube Neues Mitglied

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    Hallo Silvi

    Ich wollte doch gerne mal hören in welchen Zeiträumen hast Du denn versucht die Zeiten zu verlängern.


    Angedacht hatte ich von 1 x in der Woche auf 14 Tage und eventuell später dann auf alle 3 Wochen zu verlängern. Mein Problem ist, was zu Anfang nicht war, die Spritzen werden immer schmerzvoller.


    Spritzt Du auch wöchentlich MTX?


    Viele benötigen ja auch noch zusätzlich Kortison Tabletten, die ich auch schon runter gefahren hatte.


    Netter Gruß von Günter
     
  4. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    hallo günter, herzlich willkommen auf ro :)

    du nimmst das enbrel ja nooch nicht sooooo lange,ich würde das mal mit deinem arzt absprechen,was er dir vorschlägt.
    ich spritze jetzt seid mehreren jahren enbrel und seitdem letzten jahr schmerzen mir auch die einstichstellen mehr (ich spritze 2x die woche 25mg)...............ich habe jetzt angefangen die einstichstellen vorher zu kühlen,damit ist es besser geworden.
    in guten zeiten konnte ich eine spritze weglassen und in schlechten zeiten,konnte ich die dosis verdoppeln.
    leider merke ich sehr schnell wenn ich eine spritze brauche.ich muß jetzt wegen einer op mit dem enbrel aussetzen und hatte schon nach dem weglassen der 1. spritze viel stärkere gelenkprobleme.
    ich nehme enbrel als monotherapie.

    liebe grüße
    katjes
     
  5. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    ich würde wenn überhaupt die spritzenabstände tageweise verschieben..............dann merkst du am ehesten wann dein körper das enbrel wieder braucht. aber bitte,erst mit dem arzt abklären.
     
  6. G.Taube

    G.Taube Neues Mitglied

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    Hallo Katjes

    Ist halt alles relativ von wegen der Zeit, da ich bis Ende des letzten Jahres nie richtig krank war und das mit dem Rheuma mich wirklich über Nacht erwischte, könnte man schon irre werden.


    Auf jeden erkenne ich aus deinem Rhythmus, Du passt doch die Menge dem körperlichen Zustand an und spritzt somit nicht regelmäßig.


    Das war ja auch meine Überlegung, ich hatte jetzt um drei Tage mal überzogen ohne eine negative Auswirkung zu spüren. Laut Arzt soll ich schon wöchentlich einhalten, aber man muss ja nicht immer machen was er will.


    Der nächste Termin ist Anfang Dezember, bis dahin wollte ich mal versuchen die Zeitspanne von 3 Tagen noch etwas weiter zu erhöhen, eventuell so auf 5 Tage. Wenn damit keine negativen Auswirkungen verbunden sind, mal sehen was er dann so sagt.


    Auf jeden Fall wünsche ich dir zur OP erst einmal alles Gute.


    Netter Gruß von Günter aus Berlin
     
  7. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    günter,
    nicht ich passe an, sondern mein arzt ! ich bin nur 2x im jahr bei meinem rheumatologen ...........wegen der entfernung,aber ich stehe mit ihm in telefon- und emailkontakt.
    liebe grüße
    katjes
     
  8. G.Taube

    G.Taube Neues Mitglied

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    Hallo Katja

    die Entfernungen sind in Berlin nicht so das Problem, aber viel einfacher ist es deshalb auch nicht. Die Rheuma Abteilung der Charité wird aufgelöst und meine bekannte Ärztin ist in der Zwischenzeit in Stuttgart, der neue Arzt der auch zu Ende des Jahres aufhört hat mich nur einmal gesehen. Bei dem Mailkontakt sagte er natürlich erst einmal, wöchentlich so weiter spritzen.


    Der nächste Termin ist am 01.12, also nicht mehr so weit entfernt. Bei diesem Termin wollte ich ihm nach Möglichkeit schon sagen können, es gibt keine Unterschiede, wenn ich den Rhythmus der Spritzen von 7 Tage auf 10 o.ä. verschiebe.


    Da ich nicht über viel oder gar keinen Bauchspeck verfüge finde ich die Spritzen als äußerst unangenehm, was mich am meisten dabei stört. Im Moment versuche ich das mit Acoin Lidocainhydrochlorid etwas zu mindern. Mal abwarten, was der Doc dazu meint.


    Netter Gruß von Günter
     
  9. Silvi

    Silvi Mitglied

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    Enbrel

    Hallo Günter,

    ich habe Enbrel nur tageweise verschoben, nicht um eine volle Woche.....besprich das mit Deinem Doc! Leider hat es nicht funktioniert, siehe meine 1.Antwort.
    Bei mir hat die Wirkung nach der 5. Spritze Enbrel eingesetzt, habe dann das Cortison ausgeschlichen - und bis heute nicht mehr gebraucht, MTX habe ich einige Wochen später absetzen können.
    Das sollte aber alles in Absprache mit dem Arzt passieren. Wünsch Dir alles Gute!
    Gruß Silvi
     
  10. G.Taube

    G.Taube Neues Mitglied

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    Hallo Silvi

    Nach dem Verschieben um 2 Tage merke ich keinen Unterschied, werde die nächste Spritze dann mal um 3 Tage verschieben und die Reaktion abwarten. Wenn wieder keine Reaktion eintritt werde ich dann um 4 Tage verschieben und dann ist ja der Termin in der Charité. Mal sehen was der Doktor dazu dann sagen wird.
    Bei der Gelegenheit werde ich dann auch mal fragen, wie lange MTX noch erforderlich sein wird.
    Kortison hatte ich schon vor längerer Zeit ausgeschlichen.
    Bei mir hatte sich nach der 4. Enbrel Spritze bereits ein Wert von 2.0, bei der üblichen Frage des Zustandes zwischen 1 bis 10 eingestellt. Der Ausgangswert lag vor der ersten Spritze bei 7.0. Die Werte werden natürlich von jedem anders eingeschätzt. Als Begründung meinte ich zur Ärztin, der Wert von 10 wird von mir für eine Nieren Kolik angesetzt, damit war dann alles geklärt. Zwischen der 5. Spritze und der 23. Spritze ergaben sich dann keine erheblichen Veränderungen mehr.
    Jetzt erst mal sehen, was der Doktor am 01.12.2014 mir sagen wird.
    Netter Gruß von Günter
     
  11. Doegi

    Doegi Der Alex
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    Hallo Günter,

    Enbrel ist ein hochwirksames Medikament, die Therapie damit muss nicht ohne Grund von erfahrenen Ärzten überwacht werden. Du solltest die Dosis, also die Art der Einnahme, auf keinen Fall eigenmächtig ohne Rücksprache mit Deinem Rheumatologen anpassen.

    Insbesondere passiert es in seltenen Fällen, dass der Körper Antikörper gegen das Enbrel entwickelt - und ich habe grob im Kopf, dass das gerne genau dann passiert, wenn man die Dosis z.B. auf 2-wöchentliche Einnahme streckt (ich habe aber gerade keine Literatur dazu gefunden, daher bitte Betonung auf "grob im Kopf" :) )
     
  12. G.Taube

    G.Taube Neues Mitglied

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    Hallo Alex,

    bis jetzt hatte ich um 2 Tage verlängert, wollte es jetzt mit 4 Tagen versuchen und dann mal sehen, was der Rheumatologe am 01.12. 2014 so sagt. Ich finde die Spritzen so unangenehm, bin froh über jeden Tag. Bis jetzt merke ich keinen großen Unterschied in der Wirkung.

    Was ich aber bereits seit längerer Zeit merke ist eine irre Müdigkeit, keinen Hunger, auch nicht auf die schönsten Sachen und auch bei 20 Grad Raumtemperatur ist mir kalt. Angenehm ist es dann unter der warmen Bettdecke, wo ich dann sofort einschlafe, auch wenn die Uhr erst 20 Uhr anzeigt. Nach 12 Stunden Schlaf ist dann zwar eine gewisse Morgesteifigkeit da, aber nicht schmerzhaft.

    Neben Enbrel spritze ich ja auch noch MTX. Mal sehen wie es im nächsten Monat dann weiter geht.
     
  13. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo,

    ich würde erst das Gespräch, den Termin mit dem Rheumatologen abwarten und nicht im Alleingang zwei und vier Tage verschieben und verlängern. Dein Termin ist doch eh bald.
     
  14. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @G.Taube

    Das sind alles Symptome, die gut zu einer erhöhten Krankheitsaktivität - egal, ob bei Gelenkerkrankungen, Vaskulitis oder Kollagenosen etc. - passen; würde für mich gegen und erst recht gegen eigenständige Experimente mit der bestehenden Medikation sprechen :vb_cool:
     
  15. G.Taube

    G.Taube Neues Mitglied

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    Ich war heute beim Rheumatologen

    nach seiner Auskunft und er hat mich überzeugt, soll ich noch nicht die Spritzen absenken sondern noch einige Monate damit warten. Mit dem Einsatz von ACOIN Lidocainhydrochlorid sind die Schmerzen ja auch zu ertragen, auf jeden Fall besser als vorher.