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Enbrel/Kondition/Radfahren

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sabinerin, 12. September 2004.

  1. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallöchen zusammen,

    mein Mann und ich fahren in den letzten Wochen wieder gerne Rad. Zuhause "trainiere" (also so ein ähnlicher Zustand *gg*) ich zwar auch auf dem Ergometer, aber mein Körper schwächelt halt schnell ;)

    Gerade habe ich wieder eine kleine Runde mit dem Rad gedreht und war völlig aus der Puste. Nun, ich fahre mit meinem Hilfsmotor sicher keine "rheumatikerfreundliche" Geschwindigkeiten *g*, aber manchmal möchte ich mal richtig in die Pedale treten, mal meine Bronchien richtig durchpusten lassen. Meine Atmung ist ohnehin viel zu flach und bei so einer Tour muß, darf, kann ich mal richtig durchatmen.

    Bei Enbrel gibt es u.a. auch Nebenwirkungen, die die Atemwege betreffen. Weiss jemand von Euch, ob ich meinen Atemwegen, Brochien, Lunge etc. mit solchen Belastungen schade?

    Ich denke, daß es mit gut tut, mich und meinen Körper manchmal so zu fordern und fördern, wobei ich sehr gut meine Grenzen kenne. Aber wie sieht es mit Enbrel und möglichen Nebenwirkungen aus?

    Mmh, ist Euch diesbezüglich etwas bekannt??

    Herzliche Grüße
    Sabinerin
     
  2. Paris

    Paris Fan vom kleinen Prinzen..

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    eigentlich kein Problem

    Hallo Sabinerin, also eigentlich sollte es von Enbrel her kein Problem sein. Die NW sind ja auch eher, das du schneller ne Erkältung riskierst.....aber das hat mit ordentlich durchatmen ja nix zu tun....lass dich ruhig schön durchpusten...das tut deiner Lunge gut und beim ordentlich durchatmen beugst du einem Atemwegsinfekt eher vor. Die Bewegung schützt deine Gelenke und die Kondition wird dann schoin kommen ;) ich fange aber auch aus Kondititionsmangel immer schnell an zu schnaufen...fahre auch chronisch zu schnell :D
    Aber wenns doch so Spass macht, also, nicht aus Angst um deine Lunge nicht mehr fahren.....
    Liebe Grüsse, Paris :cool:
     
  3. Fipps

    Fipps Guest

    sicher kein schaden

    nein - du schadest dir und deinen atemwegen im zusammenhang mit enbrel sicher nicht, wenn du mal ordentlich in die pedale trittst. ich denke, ich brauche nicht hinzufügen, dass du dich halt wegen deiner gelenke nicht allzu viel schinden solltest - aber das weißt du sicher - der lunge tut es sicher mal gut.

    so wie paris schon oben meinte, beeinflusst enbrel ggfs von sich aus die atemwege und nicht umgekehrt.

    viel spaß
    Fipps
     
  4. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Paris+Fipps

    Hallöchen Ihr Beiden,

    herzlichen Dank für die Info.

    Es beruhigt mich, daß ich meinen Atemwegen nicht schaden kann. Ich fahre ja nicht nicht so oft bis mir die Puste wegbleibt, aber mal einen kurzen Speed zwischendurch find ich gut :)

    Das hört sich viel wilder an als es ist, denn der Hilfsmotor unterstützt mich gut :)
    Ohne ihn könnte ich nicht mehr fahren, da die Kniegelenke das nicht mehr mitmachen.

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  5. claudia-dd

    claudia-dd Neues Mitglied

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    also ich würde auch wieder gern fahrrad fahren, aber ich habe probleme mit meinen händen.

    wie machst du das?

    claudia
     
  6. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @claudia-dd

    Guten Morgen Claudia :)

    mein größter Schwachpunkt am Körper sind die Handgelenke. Ein Arzt sagte mal:"Das Handgelenk ist Matsche. Das können Sie vergessen!" ;)

    Trotz "Matsche" kann ich radfahren. Grundsätzlich kann ich nicht den ultimativen Tipp geben. Wenn ich mit meinem Mann radfahre, schauen wir, wie es mit an diesem Tag geht und richten das Fahrrad entsprechend darauf ein.

    Ich bin 180 cm lang und entsprechend hoch ist der Lenkervorbau ;) Mein Mann hat mir dieses Jahr die "Biogrips" angebracht. Schau mal hier nach:
    http://www.biogrip.at/html/biogrip.htm

    Die ersten Fahrten war es ungewohnt und unangenehm, aber jetzt find ich diese Art der Handunterstützung sehr gut.

    Ferner ist mein Mann handwerklich sehr begabt und baut mir meine Gangschaltung nach Belastbarkeit der Handgelenke um. Die Gangschaltung befand sind anfangs rechts, aber das rechte HG war arg schmerzhaft. Da hat er alles nach links umgebaut. Da mein linkes HG "Matsche" und kaum belastbar ist, hat er wieder alles nach rechts umgebaut.
    Getreu dem Motto "Wo ein Wille, da ein Weg!" ;)

    Ich sitze auf meinem Rad so, daß ich die meiste Last mit meinem Rücken/Po trage und ich mich kaum auf die HG stützen muß. Derzeit geht es beiden HG nicht gut und wir suchen immer noch nach der ultimativen Lösung.

    Ich bekam von einem Fahrradbauer den Tipp, daß es in unserer Stadt ein Fahrradladen gibt, der "ziemlich ungewöhnliche" Lenker im Angebot hat. Vielleicht kann man mir dort noch weiterhelfen.

    Schau auch mal in folgenden Threat:
    http://rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=13621

    Vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit für Dich?

    Letztes Jahr ging es mir gesundheitlich sehr schlecht, sodaß ich kaum Radfahren konnte. Es gibt halt immer Auf´s und Ab´s im Leben.

    Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Ansonsten einfach weiterfragen ;)

    Liebe Grüße
    Sabinerin
     
  7. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    hydraulische Bremsen

    Hallöchen Claudia,

    ich vergaß zu erwähnen, daß es bei Handproblemen ratsam wäre, hydraulische Bremsen zu wählen. Die reagieren sehr schnell und brauchen nicht so viel Kraftaufwand.

    Mein Fahrrad hat sie noch nicht, aber ich denke, daß ich sie irgendwann montieren lasse.

    Ferner ist mein Rad am Vorderrad (sprich Lenkstange) und an der Sattelstange gefedert. So werden die meisten Stöße abgefangen.
    Da ich u.a. auch Probleme in der unteren LWS habe, empfahl mir ein Fachmann den "Mercedes unter den Sattelstützen"...mmh, Name ist mir entfallen, kann ich aber raussuchen. Diese Federung hat eine besondere Kugellagerung und besondere Federn, die sich nach dem Körpergewicht des Fahrers richten.
    Ich komme mit dieser Federung sehr gut klar.

    Viele Grüße
    Sabinerin