1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

EMG/ENG Untersuchung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von GabiD, 16. August 2006.

  1. GabiD

    GabiD Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2006
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Wer hat schon eine EMG/ENG Untersuchung bei Verdacht auf Polyneuropathie hinter sich, was wird da gemacht? Ist das schmerzhaft?
    Würde mich über Erfahrungsberichte freuen!

    Grüße, Gabi
     
  2. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    hallo,

    herzlich willkommen im forum :) .

    elektromyographie: http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/elektromyographie.htm

    elektroneurographie (oder auch: nlg= nervenleitgeschwindigkeitsmessung):
    http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/elektroneurographie.htm

    wie äussern sich bei dir die beschwerden?

    die untersuchungen sind unangenehm, als schmerzhaft würde ich sie nicht bezeichnen (kommt darauf an, ob du sehr schmerzempfindlich bist ,oder nicht)

    bei mir wurde die polyneuropathie 1995 diagnostiziert.
     
  3. GabiD

    GabiD Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2006
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    liebe Lilly, danke für Deine prompte Antwort.
    Bei mir wurde vor drei Jahren ein primäres Fibromyalgiesyndrom diagnostiziert.
    Nach einigen Aufenthalten in der Emco-Klinik in Hallein hab ich die Sache ganz gut im Griff und kann mit dem Schmerz gut umgehen.
    Seit einiger Zeit hab ich nun morgens, aber auch oft schon kurz nach dem Zubettgehen so ein unangenehmes Stechen und Kribbeln in den Fußsohlen. Wenn ich dann auf die Füße trete, fühlt es sich an, als wären sie geschwollen.
    Mein Hausartzt hat mich deshalb mit dem Verdacht auf Polyneuropathie zu dieser EMG/ENG untersuchung überwiesen.
    Da ich eine fürchterliche Panik vor allen Untersuchungen habe, die mit Nadeln zu tun haben, bin ich bis jetzt noch nicht gegangen, daher auch meine Frage. Kannst Du mir die Sache vielleicht genauer beschreiben, liebe Grüße, Gabi
     
  4. cahaya

    cahaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2005
    Beiträge:
    20
    Zustimmungen:
    0
    Pnp

    Hallo,

    ich habe auch Polyneuropathie(autoimmunbedingt). Ich habe zig Nervenleit-und-Muskelleitgeschwindigkeit machen lassen. Es ist auszuhalten-zugegeben etwas unangenehm.
    Die NLG ist eine elektrische Untersuchung der Nervenfunktion. Der Nerv wird an einem Punkt durch eine Elektrode elektrisch stimuliert und an einem anderen Punkt werden die fortgeleiteten elektrischen Impulse gemessen.
    Sie ist abhängig von dem Durchmesser des Nerven und dem Ausmaß der Myelinisierung (Myelinscheide). Im Falle einer Schädigung kommt es zur Verlangsamung oder Blockade der Nervenleitung. NLG wird häufig in Verbindung mit Elektromyographie durchgeführt.

    Die Elektromyographie testet die elektrische Aktivität des Muskels. Hierfür wird eine dünne Nadelelektrode in den zu untersuchenden Muskel eingestochen. Wenn Muskeln aktiviert werden, produzieren sie Ströme, die sich proportional zum Ausmaß der Anspannung verhalten. Mit dem EMG können im Muskel Abnormitäten erkannt werden, die Hinweise auf Muskel- oder Nervenschädigungen liefern.

    Ich habe wie gesagt sehr oft diese Untersuchungen über mich ergehen lassen. Es waren schon Abweichungen zu erkennen, aber die Schädigungen bei mir waren gering. Erst die Nervenbiopsie sowie eine Muskelbiopsie ergab eindeutig Polyneuropathie durch eine autoimmunbedingte rheumatische Erkrankung. Einen richtigen Namen hat das ganze nicht, aber es geht in Richtung Kollagenose, welche mein Nervensystem schädigt.
    Die Biopsien sind am aussagekräftigsten-aber sie sind als letztes Mittel anzuwenden.

    Du brauchst keine Angst haben, geh ganz entspannt dahin. Je lockerer du bist, desto besser ist es zu ertragen. Du schaffst es schon!!

    viel Glück,

    Irene