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Ellenbogen-TEP

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von Sassa, 15. April 2009.

  1. Sassa

    Sassa Neues Mitglied

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    Hallo,

    wer von Euch hat Erfahrungen mit einer Ellenbogen-TEP?
    Wie lange dauert es, bis man wieder fit ist? Was muss mann ggf. in den ersten Wochen vermeiden?

    Ich soll im Sommer dieses Jahres operiert werden, da angeblich (so meine Ärzte) irgendwann kein Gelenk mehr zu implantieren geht, wenn ich zu lange warte. Ich selbst bin davon nicht so überzeugt... Ich selbst würde leiber ne zweite Schangerschaft in Angriff nehmen, worüber zwar manche den Kopf schütteln - aber es ist ja mein Leben...

    Habe schon beide Knie und Hüften künstlich, eine Hüfte bereits gewechselt. Ich bin erst 34 Jahre... (seit 25 Jahren RA) und habe ein kleines Kind (anderthalb Jahre), der sicher wenig Rücksicht auf einen operierten Arm nehmen wird.

    Wäre dankbar für Erfahrungsberichte!

    Sassa
     
  2. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Hallo,

    ich habe mich in den letzten Woche auch sehr viel mit diesem Thema konfrontiert und mehrmals mit meinem Arzt darüber gesprochen. Er klärte mich darüber auf, dass die Rheumachirurgen momentan wieder vermehrt Abstand vor der Implantierung einer Ellbogen-TEP nehmen, weil die Erfolgsschancen auf Beweglichkeit bei weitem geringer sind, als bisher erhofft. Trotz intensiver Reha erreicht man in den seltensten Fällen eine Beweglichkeit, die zur Selbstversorgung reicht.

    Ein weiteres Problem in dieser Hinsicht ist, dass die Ellbogen-TEPs den Oberarmknochen sehr belasten. Ein Einsetzen einer irgendwann eventuell nötigen Schulter-TEP macht das dann unmöglich.

    Freilich gibt es auch Argumente für eine Ellbogen-TEP. Schmerzen sind mit der TEP dann einfach weg - das spricht klar für eine OP.

    Ich selbst habe mich daher fürs erste gegen eine TEP entschieden. Ellbogen-TEPs sind noch lange nicht so Routine wie Hüft- und Knie-TEPS.

    Alles Gute!
     
  3. Sassa

    Sassa Neues Mitglied

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    Liebe Trixi,

    danke für Deine Info - es ist ganz hilfreich, andere Standpunkte zu hören. Meine Beweglichkeit ist nicht so eingeschränkt, dass ich mir da von einer OP mehr erhoffen würde. Auch die Schmerzen halten sich in Grenzen und sind i.d.R. erträglich. Problem ist mitunter die Kraft, links schlechter als rechts, nur: die Ärzte wollen erst rechts operieren, da da das Röntgenbild deutlich schlechter aussieht...

    Ich werde das ganze wohl auch eher rausschieben und hoffe auf Fortschritte in der Medizin, dass man auch noch in 5 Jahren was festkriegt in schon sehr zerstörten Gelenken...

    Alles Gute für Dich,

    Uta