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Ellenbogen kaputt - was tun?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Miss_Munson, 27. Oktober 2008.

  1. Miss_Munson

    Miss_Munson Neues Mitglied

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    Ich (31) habe seit 14 Jahren Rheuma. Leider wurde das erst sehr spät entdeckt, was dazu führte, dass ich eine richtige Phobie gegen Ärzte entwickelt habe, da ich nie ernst genommen wurde. Desweiteren bin ich berufsunfähig. Ich habe seit einigen Jahren massive Probleme mit meinem rechten Ellenbogen: Ich kann ihn nicht mehr strecken, Belastungen sind kaum möglich. Ständig muss ich den Arm irgendwie "ablegen" und kann ihn nicht mal ohne BElastung einfach normal runterhängen lassen. Natürlich war ich seit Jahren nicht mehr beim Arzt.

    Nun will ich mich aber trotzdem versuchen, mich nochmal aufzuraffen und mir den Arm anschauen lassen. Problem dabei: Es gibt (zumindest in münchen) keinen Arzt der sich auf Ellenbogen spezialisiert. Schultern, Knie, Füße, Hände... alles vorhanden, aber kein Spezialist für Ellenbogen. Was soll ich tun? Gib es hier noch mehr Leute die so massive Probleme mit dem Ellenbogen haben? Was macht ihr? Was habt ihr für Erfahrungen? Kann man auch zu einem Spezialisten für Knie- oder Schultergelenke gehen, der sich trotzdem mit Ellenbogen auskennt? Mein Vertrauen in die Schulmedizin ist kaum mehr vorhanden und einen Naturmediziner kann ich mir als Kassenpatient nicht leisten. Ich suche einen kompetenten Arzt, der mir WIRKLICH helfen kann. Einmal wurde ich von einem Naturmediziner behandelt und einmal von einem Schulmediziner (speziell am Ellenbogen) und nichts hat geholfen.

    Schmerzhafte Grüße
    Miss_Munson
     
  2. Pat1

    Pat1 Neues Mitglied

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    Hallo,
    kann Dir leider nicht so wirklich weiterhelfen, da ich aus Berlin komme. Habe aber hier die Erfahrung gemacht (in dem letzten 3/4 Jahr), das Orthopäden, die sich auf OP's für das Karpaltunnelsyndrom spezialisiert haben auch gleichzeitig die Ärzte sind, die sich bei Ellenbogengeschichten super gut auskennen und gleichzeitig die meißten Erfahrungen haben. Oder Du sucht bei Orthopäden/Chirurgen nach dem Begriff Tennisarm. So hab ich meine Ärzte gefunden, die sich nun endlich auskennen, auch wenn sie mir persönlich z.Zt. nicht wirklich wieterhelfen können :sniff: aber das ist ja ein anderes Problem. Krankenhäuser mit Rheumachirurgie haben auch oft "die Ellenbogenchirurgie" dabei und bieten auch ambulante Behandlung an.
    Sind nur Erfahrungswerte aus Berlin, vielleicht hilfts ja trotzdem ein bisserl weiter.
    Alles Gute
    LG
    Pat1
     
  3. stern58

    stern58 Neues Mitglied

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    Hallo,
    da solltest du dich mal erkundigen nach einem Handchirurgen die auch Ellenbogen mitmachen bzw. nach einem Untersuchungstermin in einer Fachklinik für Hand- und Ellenbogenchirugie.
    Hatte mir auch den Ellenbogen operieren lassen müssen wegen Bursitis. Aufstützen geht noch nicht so gut, OP war im Juli diesen Jahres.
     
  4. Miss_Munson

    Miss_Munson Neues Mitglied

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    Ganz lieben Dank für Eure Antworten. Dass ich einen Orthopäden aufsuche, der sich auf Ellenbogengelenke spezialisiert hat, war auch schon mein Gedanke, aber da gibt es in München irgendwie niemanden. Wir haben hier hauptsächlich Knie- und Schulterspezialisten und da frage ich mich halt, ob das Sinn macht, mit meinem Problem hinzugehen.

    Aber ich werde mich nochmal umsehen, ob ich nochjemanden ausfindig machen kann, vielleicht habe ich ja Glück, wer weiß... :uhoh:

    Sollte hier jemand aus München sein, der einen guten Orthopäden/Rheumatologen oder ähnliches kennt, wäre ich um einen kleinen Tipp sehr dankbar.

    Liebe Grüße, Miss_Munson:cool:
     
  5. Renti

    Renti mit sehschwäche

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    hallo

    ich weiss ja nicht, wo in münchen du zu hause bist. aber gib doch mal
    www.versorgungslandkarte.de ein und da kannst du dann die fachrichtung eingeben z.b. rheumatologe-orthopäde und die postleitzahl und bayern, vielleicht findest du was. ich war bei dr.krebs - dr. wärtel, da wurde ich am daumen operiert. war dort schon öfters, wenn mich mein rheumatologe dort hin überwiesen hat.

    schau es dir halt mal an.

    alles gute für dich und liebe grüsse

    renti
     
  6. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo, ich weiss, dass es in münchen einen spezialisten für schulter-und ellenbogengelenk gibt, stand: frühjahr 2008. der soll nur ellenbogen und schultern machen und einen ausgezeichneten ruf geniessen. das müsste doch herauszufinden sein.

    im übrigen, hast du keinen internist. rheumatologen? der müsste das doch auch wissen.
    ansonsten in der rheumalige selbsthilfegruppe mal fragen.

    ich was vor zig jahren mal in der rheumaambulanz in der pettenkofer str. was die alles wussten!!! soviel infos wie dort habe ich nirgendwo sonst erhalten.

    gruss
     
  7. Miss_Munson

    Miss_Munson Neues Mitglied

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    @Bise:

    Oh je, in der Pettenkofer Str. war ich auch. Auch da war ich eher ein Störenfried, und wirklich helfen konnte oder wollte mir auch keiner. Ich hae nicht mal einen Hausarzt und schon gar keinen Rheumatologen. Ich bin sehr verzweifelt mit der Schulmedizin, weshalb ich selbst bei starken Schmerzen nicht zum Arzt gehe.

    Es ist schon interessant zu erfahren, dass mit jedem wohl ein wenig anders umgegangen wird. Während einer super zurfieden mit einer medizinischen Einrichtiung ist, verzweifelt der andere daran. Trotzdem lieben Dank für Deinen Tipp. Ich werde mich mal schlau machen und den Arzt ausfindig machen. Ich hoffe, dass ich nicht an einen gerate, der sofort darauf losoperieren will... :eek:
     
  8. Pat1

    Pat1 Neues Mitglied

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  9. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    aber hallo,
    zunächst: deine allergischen probleme sind nicht das fachgebiet der rheumatologen. die anerkennung als berufskrankheit obliegt ihnen auch nicht.

    deine rheumatischen beschwerden können sie evt. behandeln. wie du schreibst, meidest du die schulmediziner und ziehst naturheilkundler vor. dein gutes recht. nur: wie sollen sich jetzt die schulmediziner verhalten? von sofort auf gleich sind niemals erfolge zu erzielen. du hast den eindruck, als störenfried angesehen zu werden. bitte bedenke, manchmal passt der persönliche eindruck nicht mit der realität zusammen. docs fühlen sich manchmal hilflos bzw. überfordert, das trifft häufig bei rheuma zu. der patient erwartet schnelle und kompetente hilfe und sie können das nicht leisten; manche docs reagieren arrogant und manche flüchten in ablehnung. das sollte dich aber nicht weiter beunruhigen. also suche dir zunächst einen hausarzt und lasse dich zu einem intern. rheumatologen überweisen. falls du noch gelenksentzündungen haben solltest, müssen diese behandelt werden. erst danach sollte der chirurg ran. das wird gemeinhin auch so gehandhabt, es sei denn das gelenk ist bereits hin. doch gerade dann sollte rheuma adäquat behandelt werden, schulmediziner setzen dabei häufig wirkungsvollere waffen ein, naturheilkundler können diese behandlung dann gut unterstützen.
    im übrigen gilt, ellebogenops sind heikel - es kommt auf die op an -.es gibt noch nicht soviele erfahrungswerte mit prothesen udgl. sollten hand und schulter durch rheuma auch in mitleidenschaft gezogen sein, gilt vorsichtiges abwägen.
    ich weiss, wovon ich spreche. mein ellbogen müsste dringend operiert werden, doch das würde wahrscheinlich das ende meiner armbeweglichkeit bedeuten.
    du musst den arm als ganzes sehen. daher rate ich dir dringend, gehe zu einem doc, der sich auf ellbogen/schulter oder ellbogen/hand spezialisiert hat. und erwarte nicht zuviel von ihm.

    in der pettenkofer str. habe ich gefragt und gefragt und alles wurde mir beantwortet; klar war es denen auch schon lästig, doch ich habe den docs erklärt, dass ich ihre ausführungen nicht verstanden hätte (genauer möchte ich das nicht hier ausführen).... sie haben gelacht und mir alles so erklärt, dass ich es begriffen habe. wohlgemerkt, es waren keine guten nachrichten, ich war damit sehr unzufrieden, hatte ich doch etwas anderes erhofft. doch sie hatten mit ihren feststellungen recht, auch wenn ich es zunächst nicht wahrhaben wollte. und dadurch haben sie mir sehr geholfen, die krankheit zu akzeptieren und zu versuchen, das beste daraus zu machen.
    ich wünsche dir viel erfolg. bist du mit der behandlung durch einen doc nicht einverstanden, so wechsele ihn. die wellenlänge sollte schon stimmen. München hat gute ärzte. doch ohne suchen können sie von dir nicht gefunden werden. dann musst du sie nur noch aufsuchen. versuche es nochmals.
    gruss
     
  10. Anadins

    Anadins Neues Mitglied

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    bise, du gehörst du zu den Leuten, die sich trauen zu fragen. Nicht jeder ist so wie du, leider. Und es kommt auch sehr auf den Arzt an. Jemand, der sich von vorneherein distanziert verhält, würde ich auch nie mehr irgendwas fragen.

    Ich war vor 6 Jahren auch in der Rheuma-Ambulanz in der Pettenkofer Strasse und bin mit einem eigentlich eindeutigen Befund: Schwellungen an den Hand- und Fußgelenken, an den Fingergrundgelenken (Steifigkeit), pos. Rheumafaktor wieder nach Hause geschickt worden. Der Arztbrief sagte, man solle es mal weiter beobachten! Ich würde niemand dorthin schicken! In Großhadern dagegen sind immer mindestens 2(-3) Ärzte zugegen, die sich beraten und auch rumtelefonieren und sich wirklich mit einem befassen und man bekommt immer einen Nachfolgetermin um zu sehen, wie es weiter läuft (nicht nur bei Rheumaprobs).

    Mein LG hat übrigens auch seit Monaten Ellenbogenprobleme, erst war's der rechte, jetzt auch der linke (er kann nur noch unter Schmerzen strecken). Er würde sich am liebsten selbst therapieren :rolleyes:. Durchs Googlen ist er auf "Tendinitis" gekommen...! Aber wenigstens sieht er jetzt ein, dass ein Arzt her muss. Morgen wird er also endlich einen Termin bei seinem Internisten machen und dann sehen wir weiter. Wenn ich etwas Weltbewegendes erfahre, schreibe ich es dir.

    Miss_Munson, lass dich nicht unterkriegen und bleib am Ball!

    Lg,
    Anadins