Langzeit Erfahrung mit MTX bes. bei Kindern
Hallo,
ich bin auf dieser Seite gelandet, da ich Informationen zu MTX
Therapie bei Kindern gesucht habe.
Meine Tochter 9 Jahre leidet an schwerem Asthma bronchiale, seit 5 Jahren wurde sie ununterbrochen mit systemischen Kortison behandelt.
Im Herbst jetzt wurde MTX eingesetzt, sie bekommt Samstags 15 mg und Sonntags ein Folsäure Präparat.
Die ersten Wochen waren der pure Alptraum, Johanna krümmte sich vor Bauchschmerzen und ihr war dauernd übel.
Medikamente zu schlucken war immer völlig unkompliziert, Decortin Tabletten eine Dauerantibiotikatherapie sowie Theophyllin Kapseln schluckte sie ohne Probleme und größerer Nebenwirkungen.
Entsprechende Diagnostik wie Ultraschall und Blutentnahmen zeigten keine Auffälligkeiten.
Der eine Arzt schob es auf die Psyche der Andere auf die Wechselwirkungen der vielen Medikamente.
Kurz bevor sie auf Spritzen umgesetellt werden sollte kam ein völliger Zusammenbruch, so das sie Notfallmäßig ins Krankenhaus mußte und hochdosiert mit Kortison i.v. behandelt wurde.
Wir waren kurz davor die Therapie abzubrechen, da eh zu wenig Erfahrungen im bereich Asthma vorliegen.
Heute, ca. 4 Monate nach Therapiebeginn, bin ich froh das wir durchgehalten haben.
Die Bauchschmerzen und die Übelkeit sind weniger geworden.
Der Erfolg für uns hat sich auch eingestellt, so hat sie z.B. schon 4 wochen lang keinen Einbruch gehabt und Decortin wird in den nächsten Tagen wohl endlich ganz aus der Therapie verschwinden.
Mich intresiert jetzt vor allem wie es Langfristig mit Nebenwirkungen aussieht, immerhin ist auch MTX kein Hustenbonbon.
Das es ohne nicht geht ist mit klar, aber da ja im Bereich Asthma und insbesondere bei Kindern keinerlei Erfahrungen bzw. verwertbare Studien vorliegen, hoffe ich auf diesen Weg mehr Informationen zubekommen.
Wo liegt der Therapeutische Bereich bei Kindern (mg/Woche)?
Wie lange wartet man um die die Dosierung zu reduzieren?
In welchen Schritten reduziert man bzw. ist es eine Dauertherapie?
Was gibt es bei MTX zu beachten?
Ich weiß es sind Fragen die einem der Arzt beantworten sollte, mich intresieren aber die Antworten der betroffenen, den die haben doch die besten Erfahrungen.
Vilen Dank
Ursula