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Einschätzung und Arztsuche

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von KerstinN, 7. Februar 2003.

  1. KerstinN

    KerstinN Guest

    Liebes Forum,

    ich bräuchte von Euch "Erfahrenen" eine Einschätung.

    Ich habe Hashimoto und hatte damit verbunden zu Beginn häufiger Muskelschmerzen, ähnlich wie Gliederschmerzen bei einer Grippe, bzw. Fieber. Inzwischen haben sich die anfänglichen Grippe-Schmerzen verändert, jetzt fühlt es sich eher an, als würde man die Nerven/Sehnen wie ein dickes Seil heftig spannen, so daß schon die einzelnen Fäden ringsum abspreiseln. Hauptsächlich betrifft dies die Arme und das besonders schlimm, wenn sie runterhängen (würde am liebsten den ganzen Tag mit erhobenen Armen rumlaufen). Als auf-der-Seite-Schläfer tuts nach spätestens einer Viertelstunde weh, wenn ich drauflieg.
    In den Beinen sind die Schmerzen nicht so schlimm und auch eher die "klassischen" Gliederschmerzen, allerdings hab ich da eher mit Muskelschwäche zu tun (Treppensteigen ist ein Graus, manchmal sogar Treppen RUNTERgehen).

    Ich habe schon das Gefühl, daß die Schmerzen bei höherer Aktivität des Immunsystems auch stärker werden, da sich dann auch die Hashimoto-typischen Dinge wieder bemerkbar machen; momentan scheine ich irgendeine Infektion auszubrüten und dementsprechend sind die Schmerzen wieder sehr stark und ohne Schmerztabletten kann ich nicht arbeiten :-(
    Es ist nicht der Rücken und es sind auch nicht die Gelenke, es müssen die Sehnen sein. Ich bekomm auch immer mehr Knubbel und Verhärtungen (ich dachte immer, das wären Talgknoten, aber so großflächig?) an Armen und Beinen.
    Entzündungswerte sind bei mir auch dauernd erhöht (BSG und Leukos), hab ja auch seit Ende 01 dauerdicke Lymphknoten.

    Könnt Ihr mit dieser Beschreibung was anfangen?
    Ich dachte zwischendurch auch mal an Myasthenie, aber es könnte evtl. auch etwas Rheuma-ähnliches sein. Ich bräuchte eine Einschätzung, damit ich beim Arzt nicht mit "leeren Händen" da stehe, sondern begründeten Verdacht äußern kann. Wo das sonst wieder endet, könnt Ihr Euch ja vielleicht denken :-(

    Welchen Arzt soll ich damit aufsuchen? Neurologe, Rheumatologe?
    Hat jemand einen Tip in Aachen oder Bonn?

    Liebe Grüße und danke schon mal vorab
    Kerstin
     
  2. VerenaHH

    VerenaHH Guest

    Hallo Kerstin;

    bist Du schon mal auf Fibromyalgie hin untersucht worden? Sind andere rheumatische Erkrankungen per Blutuntersuchung schon getestet worden? Du kannst ja hier bei Rheuma-online unter A-Z mal unter Fibromyalgie nachlesen, ob Dir das bekannt vorkommt.

    Falls Du mehr Infos möchtest, kannst mich gerne anmailen.


    Gruss
     
  3. monsti

    monsti Guest

    Hallo Kerstin,

    aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Äußerung von hausgemachten Verdachtsdiagnosen bei den meisten Ärzten nicht besonders gut angekommt. Besser ist eine möglichst detaillierte Beschreibung Deiner Beschwerden, die Du vorab am besten aufschreibst, damit Du beim Doc vor Aufregung nicht die Hälfte vergisst.

    Liebe Grüße von Monsti
     
  4. KerstinN

    KerstinN Guest

    Hi Monsti,

    das ist mir schon klar, daß ich dem Doc nicht mit einer vorgefertigten Meinung und Diagnose ankommen darf. Dazu hab ich durch die Hashi genügend Ärzte-Erfahrungen gemacht, um zu wissen, daß die Ärzte das "alleine machen" wollen :)
    Es geht mir nur darum, eine erste Einschätzung von Betroffenen zu bekommen, um selber in die ein oder andere Richtung suchen zu können.

    Liebe Grüße
    Kerstin