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Einkaufen im Supermarkt - Essen bei Rheuma

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kuzu, 29. Februar 2012.

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  1. kuzu

    kuzu Neues Mitglied

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    29. Februar 2012
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    hei, habe versucht einen einigermaßen aufschlussreichen Betreff zu formulieren.

    Ich bin momentan ernährungstechnisch unvorsichtig geworden, weil es mir zeitweise ganz gut ging. Jetzt hatte ich gestern einen megaschlimmen tag, wo ich wirklich vor erschöpfung und schwer in den Beinen kaum laufen konnte. Kaffee reinschütten um ein paar schritte zu machen und nachher nicht schlafen können obwohl man dringend schlafen müsste.... jetzt hab ich tatsächlich durch weniger essen die schmerzbremse ziehen können. aber irgendwie bin ich einfach zu unorganisisert was die ernährung angeht. einerseits darf man bei erhöhtem Harnsäurespiegel keine Purine, also auch kein Tofu zu sich nehmen. Käse und Milch dürfen nicht zu fett sein und Erbsen (die ich mag), sind auch schlecht. Irgendwie, Fleisch mag ich immer weniger, fällt mir einfach nix mehr ein. Das Langweiligste was es gibt ist Hüttenkäse. Ich glaube der wäre ideal. Habt ihr Tips, welche Snacks für Zwischendurch man sich als Rheumatiker leisten darf? Heute bin ich durch den Supermarkt und habe am Ende nach langem Suchen ein mageren Putenaufschnitt (dafür um so salziger) und ein Brötchen mitgenommen...
    Schlauer wäre vielleicht eine Packung Studentenfutter gewesen. Habt ihr schlaue Tips, was man ohne den Supermarkt ziellos zu durchstreifen, gezielt kaufen kann, wenn man Purine und Fette meiden muss.
    In diesen Schmerz- und Erschöpfungszustand glaube ich hat mich der Eiersalat gebracht, den ich jetzt dreimal gekauft habe...
    Habt ihr auch so Sünden, die ihr dann büßen müsst und wie holt ihr euch dann wieder da ab?
    ich bin in einem relativ überschaubaren bereich rheumatisch belastet, also ich muss halt alkohol komplett weglassen, sonst spring ich im dreieck, aber ich riskier beim essen irgendwie wohl doch noch zuviel. sind hülsenfrüchte wirklich so schlimm?

    lg kuzu
     
  2. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    **

    Hallo kuzu,
    am besten wäre es für dich am besten,
    eine Ernährungsberatung zu buchen.
    Biba
    Gitta
     
  3. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Ich habe noch nicht die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Lebensmittel bei mir einen Schub verschlimmern oder gar auslösen, noch nicht mal, dass es mir nach dem Verzehr schlechter geht.

    Du hast sicherlich eine Liste, in welchen Lebensmitteln besonders viel/wenig Purine enthalten sind? Daran kannst du dich doch halten?

    Ansonsten denke ich, dass gekaufte Fertiglebensmittel (wie der von der genannte Eiersalat, den du ja gekauft, also nicht selbst gemacht hast?) immer etwas heikel sein können. Darin sind dann eben nicht nur EIER, sondern noch zig andere Zustätze. Und dann weißt du auch nicht, worauf du reagierst - ob auf das Ei, oder auf den Zusatz E4711 ....

    Ich denke ja, eine ausgewogene Ernährung muss reichen - viel Gemüse, Vollkorn, Obst ... möglich naturbelassen .. und dann das meiden, was man konkret nicht verträgt bzw. wo die Stoffe drin sind, die den Gesundheitszustand verschlimmern könnten.

    Allerdings würde ich dir auch eine Ernährungsberatung empfehlen - so was schadet ja nie und gibt mehr Sicherheit.
     
  4. Anja93

    Anja93 Neues Mitglied

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    Hallo kuzu,

    die Nahrung sollte viel Obst und Gemüse enthalten, ausgewogen und möglichst unbehandelt und schadstoffarm sein. Tierische Fette sind zu meiden, da diese bestimmte Fettsäuren besitzen, die Entzündungsprozesse noch verstärken. Verzichten Sie auf fette Wurstwaren, wie z.B. Leberwurst, schränken Sie den Fleichkonsum ein und wählen Sie fettreduzierte Milch- und Milchprodukte.

    Stattdessen gehören Omega-3-Fettsäuren aus Fisch (Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Karpfen), bestimmte Pflanzenöle (Rapsöl, Leinöl, Leindotteröl), wie auch kaliumreiches Gemüse (Spinat, Mangold, Rote Bete, Kohlrabi, Fenchel, Feldsalat, Kohl, Kartoffeln) auf den Speiseplan.

    Wichtig ist auch eine ausreichende Versorgung mit Immunstoffen wie Vitamin A, C und E und sekundären Pflanzenstoffen zur Stärkung der Abwehrkräfte. Empfehlenswert sind vitalstoffreiches Obst (Honigmelone, Papaya) und kaliumreiche Frucht- und Gemüsesäfte, wie z.B. Orangensaft, Möhrensaft, Rote Bete-Saft und Tomatensaft.


    Liebe Grüße
    Anja93
     
  5. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    ...und bitte nicht vergessen, bei all dem gesunden kram. essen bedeutet auch
    LebensFreude und genießen.

    mich hält auch schön stinkender fetter käse.
    Chips, Kuchen, Schokolade und son herrlich
    ungesunder kram am leben.
     
  6. Bones05

    Bones05 Neues Mitglied

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    Auwei, Essen, genau mein Thema.:D

    Da mein Körper auch auf bestimmtes Essen mit Schmerzen reagiert hab ich mir abgewöhnt zumindest kein Schweinefleisch mehr zu essen, hm, recht schwierig weil wir nen Bauernhof haben und nach Bedarf auch mal ein Schwein geschlachtet wird und zu lecker Bratwurst & Co. verarbeitet wird.

    Letzten Sonntag (Muttertag) waren wir bei meinen Eltern zum Essen eingeladen, es gab lecker Spargel, Kartoffeln und Bratwurst. Und was sagte meine Mutter: "naja Spargel darfst du ja nicht, weil der Purin enthält." Hab natürlich doch den Spargel gegessen, aber wenig und dafür mehr von den Kartoffeln.:vb_cool:


    Hab jetzt mal nach Purin gegoogelt und diese verschiedenen Links gefunden, vielleicht ist ja was dabei:
    https://www.google.de/#hl=de&output=search&sclient=psy-ab&q=purinhaltige+lebensmittel&oq=Purin&aq=2&aqi=g4&aql=&gs_l=hp.1.2.0l4.1939.3783.0.8607.5.5.0.0.0.0.254.1091.0j2j3.5.0...0.0.c5r-AqyfOPY&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&fp=13f56b71348083d9&biw=1366&bih=643

    Ach ja, ich geh im August auf Mutter-Kind-Kur in eine Kureinrichtung in Heringsdorf auf Usedom, dort gibt´s ein Ernährungsangebot unter anderem wird purinarme Kost angeboten. Bin schon gespannt wie das ist.

    Werd aber hier Zuhause schon mal damit anfangen um zu sehen ob es wirklich was bringt. ;)