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eine Neue & viele Fragen:Heilpraktiker? Berufswunsch Schneider od. Gärtner? Alkohol?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von siggy, 5. März 2004.

  1. siggy

    siggy Guest

    Hallo Ihr,
    hier meldet sich noch eine Neue!
    Bei mir wurde im November 03 cP festgestellt, ich bin damals glücklicherweise so ziemlich auf direktem Wege an einen Rheumatologen gekommen, an einen Guten sogar, habe ich den Eindruck... Allerdings merke ich jetzt schon, dass auch er nicht mehr tun kann als mir Mut zu machen und immer mal was Neues auszuprobieren. (Vor Allem Medikamente für die Basistherapie...)
    Eigentlich habe ich eine große Abneigung gegen all die Medikamente, die ich jetzt schlucken muss. Ich tu es trotzdem, weil ich nichts besseres weiß und irgendwie doch Hoffnung habe, dass ewtas davon wirkt. Was sagt ihr denn so zu alternativen Heilmethoden (unterstützend zur Basistherapie, evtl gegen Schmerzen? Teufelskralle etc.)? Kennt jemand einen guten Naturheilkundler im Raum Südbaden, wo ich derzeit wohne? Es muss doch noch irgendwas anderes geben als diese Hammermedikamente.
    Dazu muss ich sagen, dass bisher bei mir noch alles ganz gut aussieht, von der Diagnose "cP", die mich mit meinen 22 Jahren ziemlich umgehauen hat, mal abgesehen. Aber das haut wohl jeden erstmal um. Mein Arzt jedenfalls macht sich glaube ich nicht soo viel Sorgen, er meint, es wäre zumindest ein schwacher Krankheitsbeginn und man könnte jetzt noch am meisten erreichen und Folgeschäden evtl verhindern. Andererseits frage ich mich, wie er sowas sagen kann, wo es doch heißt, dass diese Krankheit bei jedem anders verläuft und nichts vorhersehbar ist.
    Noch was Wichtiges: Ich weiß nicht, was ich werden soll. Es ist mir klar, dass nur ich mir diese Frage beantworten kann, und ich habe ja auch einige Ideen, aber sie kommen mir jetzt alle so falsch vor, seitdem ich weiß, dass ich cP habe. Ich habe angefangen zu studieren, dann aber vor 1 Jahr alles abgebrochen, weil mir die Uni viel zu theoretisch war und ich mir vorkam wie in der Schule.Ich wollte da raus und endlich wieder was machen, mit meinen Händen UND mit meinem Kopf. Dann fing ich ein Praktikum in einer Schneiderei an und währenddessen kam heraus, dass ich cP habe. Warum denn gerade jetzt??? Ich interessiere mich außerdem sehr für Pflanzen und alles, was wächst, und dachte auch an den Beruf Gärtner. Aber sagt mal ehrlich: Ne Lehre in einer Gärtnerei oder Schneiderei, ist das nicht genau das Gegenteil von dem, was ich machen sollte? Vielleicht sollte ichs genau deshalb machen...
    Mein Arzt sagt, wenn es wirklich das ist, was ich unbedingt machen will, soll ich es durchziehen. Ich finde meinen Arzt gut. Und ihr? Gibt es unter Euch einen Gärtner oder Schneider, der mir dazu was sagen könnte?
    So, und jetzt meine zunächst letzte unglaublich wichtige Frage: Was könnt ihr zum Thema Alkohol sagen? Seitdem ich Mtx nehme, trinke ich nichts mehr, weil es im Beipackzettel steht und in allen Büchern zum Thema Rheuma sowieso. Ich will ja nicht riskieren, dass das Zeug nicht wirkt. Was passiert denn, wenn ich trotzdem was trinken würde? Und was in Zusammenwirkung mit Ibuprofen?
    So. Das war ja ganz schön viel. Wenn es einer von Euch bis hierhin durchgehalten hat, dann vielen Dank fürs offene Ohr. Außerdem fänd ich es sehr toll, wenn mir jemand von Euch was antworten würde wenn er ne Idee zu einer meiner Fragen hat.
    Ich freu mich schon und wünsche Euch das Beste.
    Siggy
     
  2. Brinki

    Brinki Neues Mitglied

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    Hallo
    Ich habe seit 6 Jahren cP und kann meinen Beruf als Erzieherin nicht mehr ausüben (seuftz).
    Bei uns im Dorf gibt es eine Gärtnerin die auch cP hat und die sagte mir ,das es ganz gut mit der Arbeit klappt, allerdings hätte sie auch super Arbeitgeber, die Rücksicht nehmen und sehr viel Verständnis haben. Ich würde es an Deiner Stelle aufjeden Fall versuchen ,denn was nützt ein Job der einen keinen Spaß macht Deswegen Kopf hoch und toi toi toi.
    Jetzt komme ich zu meinen persönlich heikelen Thema Alkohol. Seit ich die ganzen Medis nehme vertrage ich nicht mehr als ein- zwei Gläschen ( ansonsten 24 Std. Teifschlaf).
    Schlücke vertrage ich gar nicht mehr und wenn ich es mal ausproiere, habe ich am nächsten Tag höllische Schmerzen.
    Ich wünsche Dir ein schönes sonniges Wochenende
    Brinki
     
  3. Fliegermaggy

    Fliegermaggy Wo ich bin, ist vorne !!

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    Hallo Siggi,
    erst einmal herzlich Willkommen bei uns RO-lern. Eine Warnung vorneweg: Es macht süchtig :D, hat aber nur gute Nebenwirkungen.
    [​IMG]
    Laß Dich umärmeln und trösten. So eine Diagnose ist immer ein Schlag mit der flachen Hand und mitten ins Gesicht. Verliere trotzdem nicht den Mut !! Und vor allem, bleibe Dir selber treu. Tue das, was Dir Spaß macht und versuche so lange wie nur irgendmöglich dabei zu bleiben.
    Ich bin im Vergleich zu Dir, schon eine alte Schachtel mit 46 :D und habe seit 1999 SLE. Aufgeben liegt mir nicht und deshalb habe ich wohl auch weitestgehend gewonnen. Mir geht's inzwischen wieder wirklich gut.
    Gib Deinem Doc eine reele Chance, dann wird er für Dich die richtigen Medis finden. Und wenn Deine Krankheit schon so früh festgestellt wurde, wird sie wahrscheinlich auch gut in den Griff zu bekommen sein. Auf jeden Fall solltest Du Deinen Medi-Cocktail schlucken, auch wenn's eine mittlere Chemie-Dröhnung ist. Gerade jetzt am Anfang, damit die Krankheit gar nicht erst zum wirklichen Ausbruch kommt. Bei allem Respekt der Naturheilkunde gegenüber, bei uns Rheumis kann sie nur in den wenigsten Fällen helfen, da müssen schärfere Sachen ran.
    Mit dem Alkohol wäre ich an Deiner Stelle auch noch vorsichtig, vielleicht hast Du die Chance später Deine Medis zurückzuschrauben, oder etwas anderes zu nehmen, dann sieht's wieder anders aus.
    Also - Kopf hoch und nicht kirre machen lassen.
    Viele, liebe Grüße von der Fliegermaggy
     

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  4. nenufar

    nenufar immer am dazulernen...

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    hallo und willkommen ...

    schön, daß du hergefunden hast. mit deinen fragen bist du auf jeden fall an der richtigen stelle. du wirst immer antworten auf deine fragen bekommen, - :) vielleicht manchmal nicht die, die du erwartet hast, aber oft hilfreich in allen lagen. du bist hier jedenfalls unter gleichbetroffenen und das macht dieses forum zu etwas besonderem.
    ich war jetzt ein paar tage ausgeklinkt durch eine recht heftige schmerzattacke, die meine medikamente nicht in den griff bekommen wollten und schwupps, schon sind wieder so viele neue mitglieder dazugekommen. ich freue mich, daß du dazugehörst.
    übrigens habe ich auch cP und lebe damit schon über 35 jahre. bei mir hatte sie leider keinen leichten bzw. schwachen verlauf. so freut es mich für dich, daß du offensichtlich noch keine allzu argen einschränkungen hast und wenn du deine "chemiekeule" an medis trotz widerwillen zu dir nimmst, hast du die chance, das es so bleibt, wie es ist. damit könntest du also auch jeden beuf, den du machen willst und dir zutraust ergreifen. gärtnern... ach wie gerne würde ich das auch. mein mann hat leider überhaupt keinen grünen daumen, nicht mal ne grüne daumenspitze... und ich kann vomm rollstuhl aus nur wenig machen. aber ein paar sachen gehen doch, vor allem den anweisungsfinger schwenken kann ich gut :D
    mach, was dir spaß macht, da kann ich allen anderen und deinem arzt nur beipflichten.
    übrigens, freut mich für dich, daß du so gut mit ihm klarkommst. manche sind ewig auf der suche nach einem menschlich und fachlich kompetenten doc.
    zum thema alternative heilmittel - hm - ganz ehrlich, ich habe damit keine guten erfahrungen gemacht. zumindest nicht als alleinmedikament. zur unterstützung dagegen kann man sie manchmal gut kombinieren zu der chemiekeule. allerdings solltest du immer vorher mit deinem arzt abklären, ob sich die medikamente mit deinen anderen vertragen. teufelskralle hat mir überhaupt nichts gebracht, die hatte ich nämlich mal ausprobiert.
    ohne chemikeule wirst du die cP nicht in den griff bekommen, aber es ist auf jeden fall das kleinere übel, im gegensatz zu versteiften, deformierten gelenken, die keine pille mehr grade und gangbar bekommt. ich weiß, wovon ich rede... leider hatte ich nämlich mit keiner basistherapie glück und bekam sie auch zu spät.... allerdings hatte mein krankheitsverlauf auch renngeschwindigkeit. wahrscheinlich hätte da auch nichts mehr wirklich geholfen.
    sei froh, wenn du die krankheit so beherrschen und stoppen kannst und genieße das leben.
    zum thema alk - es stimmt, die wirksamkeit der medis wird arg beeinträchtig bis hin zur völlogen aufhebung der wirkung. außerdem kann es passieren, daß du nach einer durchzechten nacht... :)) ) dann ordentlich schmerzen hast, weil du dein gesamtes innenleben mit dem alk ja auch im normalfall belastest. das heißt jetzt nicht, daß du lebenslange abstinenz üben mußt aber zumindest große vorsicht im umgang mit dem alkohol üben mußt.
    da ich sowieso nicht zu den großen trinkern gehöre, außer mal ein - zwei gläschen wein oder sekt so zum genuß, kann ich nicht sagen wie härtere sachen sich auswirken. aber ich merke manchmal schon am morgen nach einer feier und meinen zwei gläschen wein, daß es mehr wehtut als sonst. da muß ich dann sozusagen durch... oder eben nichts trinken, was auch ganz gut geht. schließlich gibt es ganz leckere säfte und alkoholfreie drinks.
    ich wünsch dir alles glück der welt im weiteren mit deiner krankheit und deinen lebensplänen.
    liebe grüße nenufar
     
    #4 7. März 2004
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2007
  5. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Beruf & Co

    Hallo Siggy,

    tja - es ist schwierig deinen Fragen ein paar konstruktive Antworten zu geben. Ich denke, zu diesem Punkt, an dem du jetzt bin kommen alle Rheumis dann und wann ....

    Ich find auf jeden Fall deinen Rheumadoc total super und es ist einfach großartig, dass ihr beide so klar kommt - jeder Arzt der eher alles locker aber dennoch ernst nimmt und Bezug auf das komplette Leben nimmt und nicht nur Anweisungen gibt und sich bloß auf die Behandlung der Krankheit beschränkt ist supergut - ich würde an deiner Stelle bei dem bleiben.

    Kurz zu mir - habe seit 27 Jahren cP (bin 1975 geboren), eine unendliche Krankheitsgeschichte hinter mit, mehrere Totalendoprothesen und und und ... ich bin vollzeit berufstätig, seit 5 Monaten verheiratet und keine Kinder. Meine große Leidenschaft sind Bücher ... und nun, nach 10 Jahren Beurfstätigkeit habe ich es geschafft auch diese Leidenschaft zum Beruf zu machen - ich bin Bibiothekarin und somit Herrin über ca 2000 Antiquariate und ca 11.000 Bücher. :p Ich für meinen Teil könnte es mir nicht vorstellen, einen Beruf auszuüben bei dem ich viel Kraft brauche bzw viel stehen und gehen bzw mich auch sehr viel bücken muss (zB Gärtnerin). Auf der anderen Seite hat dein Arzt recht wenn er meint, du solltest das machen, was dir wirklich Spaß macht. Vielleicht kannst du ja in deinen Ideen noch mehr graben und ev eine Abstufung deiner Berufswünsche finden - bei Schneidern gäbs ja zB eher so die Designer-Richtung, wo du anfangs sicher noch handwerklich arbeiten wirst (jetzt kannst du ja noch - und hoffentlich noch ewig). Sollte sich deine Krankheit vielleicht dann doch noch verschlechtern hast du nach einer gewissen Zeit in deinem Beruf vielleicht die Möglichkeit schwere Arbeit zu delegieren und dich überwiegend auf "kopflastige" Dinge in dieser Branche zu beschränken. (leider kenn ich mich in dieser Branche nur sehr wenig aus, ist daher nur so eine Therorie). Ich hab mich in meinen guten Zeiten, in denen ich gut beweglich und schmerzfrei war auch sehr in die Arbeit gestürzt und versucht die Leiter etwas hochzuklettern und nun, wo ich nicht mehr so kann, hab ich aufgrund meines "Erfolges" die Möglichkeit mir permanente Hilfe zu holen (in Form von Praktikanten).

    Zum Thema Alkohol: UUUUiihhh - ein sehr heikles Thema. Mein Problem ist wirklich - 1. ich bin eine Feiernudel und 2. mir schmeckt das Zeug auch noch. Über einen leckeren Cocktail oder ein wirklich gutes Glas Wein geht ja wirklich nix drüber. Jedes Mal wenn ich zuviel erwischt habe, krieche ich reuig herum am nächsten Morgen ... :( Es ist wirklich sehr ratsam, sich hier sehr einzuschränken. Aber auch hier gilt irgendwie: weniger ist mehr - daher verweigere ich mir nie den Alkohol an sich, sondern beschränke die Konsumation auf ein Minimum. Auf jeden Fall sollten wir uns auch das tun dürfen, was wir wirklich wollen und genießen - und wenn das Zeug halt mal schmeckt, dann einschränken aber keinesfalls auf Null reduzieren.

    Okay - tja, wieder ein paar Ratschläge - ich hoffe du kannst damit was anfangen.
    Liebe Grüße und Alles Gute
    Trixi
     
  6. Fussel

    Fussel Neues Mitglied

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    Hoi Siggi,

    da wollt ich dich mit deinem 22 Lenzen doch fast schon kleine nennen..mann, ich werd alt.

    Ich bin 24, hab wohl cP, weiß das seit letztem Jahr und studiere Archäologie, im moment im 11ten Semester ( hatsich alles etwas verzögert durch..naja, was wohl)

    Ich war letztes Jahr auch so weit alles hinzuschmeißen, als Archäologe muß man ja doch ab und an mal auf Ausgrabungen und das ist schon fütr einen gesunden eine Riesenbelastung, aber ich hab letzten Februar, als ich echt aufm Zahnfleisch gekrochen bin noch gearbeitet.....also es geht.

    Und wenn dein cP vorraussichtlich einen leichten Verlauf nimmt, wirst du mit ner guten Basistherapie und nem Doc der sichx kümmert fastalles machen können.

    Also Kopf hoch, tu was dir Spaß macht und was du psychisch und physisch kannst!

    Ich jedenfalls habe keineswegs vor meine Finger von Dreck fernzuhalten...wo kämen wir da hin :D
     
  7. bocico

    bocico Neues Mitglied

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    Hallöchen Siggi,

    erst mal ein herzliches Willkommen auch von mir im Club der RO-Süchtigen.

    Ich kann dir gut nachfühlen, dass dich die Diagnose "cP" wie ein Schlag ins Gesicht erwischt hat. Mir ging es vor einem Monat genauso. Ich bin zwar schon ein Oldie (weiblich) mit meinen 47 Jahren, doch habe ich bis vor dem überfallartigen Ausbruch der cP Mitte Dez.03 noch recht viel Sport getrieben (Walken, Fitness). Damit ist im Moment erst mal Pause. Seit 3 Wochen nehme ich Mtx (15ml-Injektion/Wo. Außerdem nehme ich noch Prednisolon 10mg/tägl. und Vioxx 25mg/tägl. Ob Mtx gut bei mir anschlägt, kann man ja erst frühestens nach ca. 6 Wochen feststellen. Wenn ja, dann kann hoffentlich das Cortison reduziert werden. Zur Zeit bin ich relativ schmerzfrei. :) :)

    Klasse, dass du gleich einen tollen Rheuma-Doc gefunden hast der auf das, was dich momentan bewegt eingeht und Verständnis zeigt. Auch in diesem Punkt hatte ich Glück und nach 4 Wochden herumdoktern bei meinem Hausarzt habe ich mich gleich zu einem internistischen Rheumatologen überweisen lassen, der auch verständnisvoll ist und sich für seine Patienten Zeit nimmt und zudem einen kompetenten Eindruck macht.

    Zufälligerweise hat mir kürzlich eine Bekannte die Adresse eines fähigen Heilpraktikers im badischen Raum gegeben. Lasse dir diesbezüglich eine PN zukommen.
    Allerdings habe ich selbst noch keine Behandlung mit Naturheilmittel gegen cP ausprobiert.

    Ja, ja der Alkohol...;) ;) Auch ich trinke gerne zur Entspannung in netter Gesellschaft mal ein oder zwei Gläschen guten Rotwein (mit Vorliebe Spanischen). Habe es mir in den letzten drei Wochen verkniffen und bin nun am überlegen, ob ich mir nicht doch mal ab und zu ein Gläschen gönnen könnte (jedoch erst 48 Std. nach der Mtx-Injektion).

    So ich denke jetzt habe ich dich genug zugequatscht.
    Lass dir's gut gehen und eine schmerzfreie Zeit wünscht dir

    bocico
     
  8. siggy

    siggy Guest

    hallo,
    ich danke Euch erstmal recht herzlich für den netten Empfang hier. Und ich bin überrascht, wieviel doch dabei herumgekommen ist. Ihr wart mir fürs erste wirklich schonmal eine Hilfe. Das mit dem Alkohol beispielsweise lass ich wirklich erstmal.
    Vielen vielen Dank und ein schönes Wochenende!
    Siggy
     
  9. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    auch ich....

    will dich hier bei r-o noch recht herzliche wilkommen heißen.

    deine meisten fragen sind beantwortet. denn wie schon so oft geschrieben, ein job,der keinen spaß macht, macht dich sicherlich noch anfälliger für alles mögliche.also geh deinen für dich vorstellbaren weg und dein arzt hat eine sehr gesunde ansicht finde ich.

    cih bin 39 und habe eine entw.undiff.spondarthr.mit peripherer gelenkbeteiligung oder psoriasisarthritis ohne hautbeteiligung,sek.fibro und arthrose.

    trinken tu ich so gut wie eigentlich nie und wenn mal ein glas sekt, haut es mich direkt bombastisch um.allerdings nehme ich kein mtx sondern seit einigen wochen enbrel und ein opiadpflaster transtec.

    hab hier eine gute zeit.

    biba

    liebi die auch innerhalb minuten r-o-süchtig geworden ist.....;)
     

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  10. sonnenliebe

    sonnenliebe Mitglied

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    Berufswunsch

    Hallo Siggy

    ich habe seit 17 jahren CP und bin 33. Als kleinen Tipp bzgl deines Berufs wollt ich dir nur mitteilen, das du auf jeden Fall das tun solltest, was dir Spass macht. Es gibt ja auch immer noch die Möglichkeit, eine 2.Ausbildung dranzuhängen oder mit dem Studium nach einer Ausbildung weiterzumachen. Ich habe Geographie studiert und konnte trotz CP und Schmerzen an allen Exkursionen teilnehmen und bin selbst auch sehr aktiv was das Wandern betrifft. Geniess es solange du kannst. Wenn die Einschränkungen durhc die CP zu stark werden, kannst du dann immernoch umdenken.

    Liebe Grüsse, Sonnenliebe
     
  11. Robert

    Robert R-O-süchtiger Freßbär ...

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    MTX und Alkohol ...

    Hallo Siggy,

    was Deine Frage nach MTX und Alkohol betrifft, so kann ich nur sagen, wie ich es handhabe:

    Montags ist mein MTX-Tag, und bis Donnerstag trinke ich eigentlich gar keinen Alkohol - ein Sechser mit Zusatzzahl im Lotto ließe aber wohl eine kleine Ausnahme zu :D

    Ansonsten (am Wochenende) trinke ich schon mal gerne ein Bier oder einen Wein, aber auch das ist eher phasenweise, üblicher Weise hab ich selten was im Haus (ja, wieder nicht rechtzeitig eingekauft :D).

    Von härterem lasse ich die Finger - einmal im Quartal einen kleinen Whiskey, das ist schon das höchste der Gefühle.

    Im Grunde genommen ist es so, daß Du für Dich zu einer Abwägung kommen mußt. MTX und viele andere Medikamente können die Leber stark belasten, wenn aber bei den routinemäßigen Laboruntersuchungen alles in Ordnung ist, dann paßt das auch mit ein wenig Alkohol ...

    Denn schließlich: Das Rheuma nimmt schon genug Lebensqualität, da muß man nicht auf alles verzichten müssen, es darf auch ab und an mal Spaß machen (wobei Spaß nicht zwingend Alkohol voraussetzt, ich denke, Du weißt was ich meine).

    Ich will damit jetzt nicht sagen, daß Du diese Vorsichtsmaßnahmen in den Wind schlagen sollst, es ist eine Frage des Maßes und des verantwortungsbewußten Umgangs mit dem eigenen Körper.

    In diesem Sinne alles Liebe und Gute

    Robert

    P.S.: Schau doch mal im Chat vorbei, da gibt es virtuelles Bier :D