Eine Chance / Ernährung

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Artur, 10. Mai 2003.

  1. atti

    atti a boarischer Schwob

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    436
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Forchheim
    mal wieder.....

    Hallo,

    ohne provokativ erscheinen zu wollen, muss ich mal wieder eines feststellen - die (im Netz aktiven) Rohkostler sind total fanatisch.

    Bis jetzt ist mir noch in jedem Forum und jeder Newsgroup (die Medizin betreffend) irgendwann ein Rohkostler untergekommen, der so oder ähnlich reagierte und argumentierte.

    Es hat ja auch alles seine Richtig- und Wichtigkeit, aber die Ausschliesslichkeit, mit der immer von der Rohkosternährung als Therapie für alles geredet wird, bringt mich jedes mal wieder dagegen auf.
    Manchmal hat es gar den Touch einer Sekte....und die Angehörigen der Rohkost-Sekte missionieren dann die anderen Kranken mit Stories von Wunderheilungen. Fehlt nur noch, dass man horrende Summen zahlen muss :)

    Also - soll nicht heissen, dass ich nicht auch für eine gesunde ausgewogene Ernährung bin, und ich stimme auch zu, dass eine Rohkostkur durchaus zuträglich sein könnte......aber muss das immer so wahnsinnig fanatisch betrachtet werden?

    Grüsse aus dem Süden
    ak
     
  2. Uschi

    Uschi Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.069
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    überall
    Hallo Artur,

    Ist amüsant festzustellen, dass es immer wieder irgendwo Jemand gibt, dem man so ziemlich alles verkaufen kann - ja sicher, eine gesunde Ernährung ist immer gut. Nur - wenn es jemals eine Krankheit gab, die durch Ernährung geheilt wurde, dann her damit.

    Ich muss anmerken, cP heilbar ?? Klasse, wo sind unsere Ärzte zur Uni gegangen und sind wir alle blind ?? Ich habe das nirgends gelesen. Es ist doch immer das gleiche: die Gruppe der wirklich kranken Menschen, denen einfach nicht geholfen werden kann, wird angepeilt und man versucht den Schwachen unter ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen mit der Vorgaukelung von Dingen, die es garnicht gibt.

    So wie die Gewinnversprechungen von manchen Werbefirmen.

    Wenn es so einfach wäre, wozu dann Milliarden an Geldern für Forschung, für Teste. Wozu dann medizinische Studien, Ärzte, Apotheker ??

    Lasst mich mal festhalten: wir haben Rheuma, ja - aber wir sind nicht blöd.

    Soviel zu diesem Thema.

    Pumpkin - die mit und ohne gute Ratschläge Rheuma hat.
     
  3. atti

    atti a boarischer Schwob

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    436
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Forchheim
    *mischt nochmal mit*

    " Was die Archäologen von unseren Urzeitlichen Essgewohnheiten sagen, beruht auf gesammelten Indizien aus denen Theorien gesponnen werden. Doch wir wissen z.B. was unsere nächsten Verwanden die Primaten Essen, bei ihnen sollen die Krankheiten mit denen wir konfrontiert werden, nicht auftreten. Also können wir uns an ihnen orientieren und wie Du selbst weist essen sie roh. Das Tierische in ihrer Nahrung beträgt 1-2%! Meistens Kleingetier und Insekten roh, der Rest sind vorallendingen Früchte ein paar Blätter, Nüsse und Wurzeln roh. Mit dieser Nahrung haben sie unsere Probleme nicht!"

    Hallo,

    mir sind noch ein paar Dinge eingefallen, die ich gerne noch losgeworden wäre......

    1. meine Schwester ist Archäologin, mein Schwager auch....sie essen Fleisch, gern sogar :)

    2. Soweit ich da überhaupt mitsprechen kann, gingen das Wachstum unseres Hirns und das vermehrte Essen von Fleisch Hand in Hand einher. Angefangen haben die Homos mit Aas (Löwen mit Steinen wegtreiben und so), als dann das Hirn wuchs wurden Waffen erfunden (und auch Kleidung, Wohnung....Komfort), so entwickelte sich der Mensch zum Jäger, auch wenn er eigentlich zu langsam und zu schwach war. Mängel werden halt durch Intelligenz ausgeglichen, das ist bei den Menschen doch auch jetzt noch immer so.
    Die Jagdmethoden wurden effektiver, das erlegte Wild mehr - das Hirn wuchs weiter, und irgendwann erfand der Mensch die Zucht. Letztendlich hat er es - weil er begonnen hatte Fleisch zu essen - so weit gebracht, dass er sich in Wohlstand auf der faulen Haut ausruhen konnte. Nun hatte er Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern - auch um zweitrangiges wie langes Leben und das Kurieren der neuen Wohlstandskrankheiten. Damit hat er der Evolution einen Riegel vorgeschoben - und das ist meiner Meinung nach der Grund, warum wir Rheuma haben.
    Um die Ecke gedacht ist natürlich jetzt immernoch das Fleischessen schuld daran....weil wir uns ohne ja nicht weiterentwickelt hätten.
    Aber......die Affen haben wohl eher deshalb keine Zivilisationskrankheiten, weil natürliche Feinde und "unheilbare" Krankheiten wie Erkältung und Durchfall die Schwachen dahinraffen.....nicht, weil sie wenig Fleisch essen. Die Rheumatiker unter ihnen werden halt aussortiert, und pflanzen sich demnach nicht fort....

    Und.....in den Zeiten, als die Menschen noch kein Fleisch assen, hiessen sie noch garnicht Mensch, sondern noch Affe......
    Das würde ich doch gern berücksichtigen, wenn es um mich und meine Ernährung geht.

    Wer sagt übrigens, dass Affen kein Rheuma bekommen können? Wahrscheinlich sterben sie einfach sofort nach Erkrankung, weil sie vor Schmerzen vom Baum fallen, oder weil die Nieren versagen, der Herzbeutel platzt oder sie vom Primatenclan verstossen werden und vom nächstbesten Fleischfresser verputzt werden? Wer hat schon alle Affen Afrikas einem ANA-Test unterzogen?

    Übrigens: Schweine sind den Menschen die nächsten Lebewesen, Organe und Blut sind verblüffend ähnlich.
    Mein Vater hat bei seiner Herz-OP auch keine Affen-Herzklappe implantiert bekommen, sondern eine vom Schwein.
    Und Schweine sind meines Wissens nach Allesfresser. Die Schweine in unserem Dorf krigen dank des "Schweineeimers" auch massenhaft gekochtes oder gebratenes Fleisch....und ich kenne keines, das Rheuma hat!

    Es ist wohl wahr, dass die Ernährungsumstellung des Menschen - evolutionär betrachtet - noch nicht lange genug her ist, als dass der Körper sich vollkommen hätte anpassen können. Der Darm wird wohl noch ein bisschen schrumpfen, die Zähne werden vielleicht nicht mehr reisserisch werden (warum auch....Fleisch wird gekauft und ist weich). Aber an jeden Schritt der Evolution musste man sich erst mal ein paar tausend Jahre lang anpassen...
    Als aus dem Urwald die Sahara wurde, waren auch nicht schwuppdiwupp ganz andere Tiere da....die mussten sich auch Zeit zum Entwickeln lassen....soll unser Darm sich halt auch Zeit lassen.

    Zu behaupten, dass der Mensch vor über 60.000 Jahren eine falsche Entscheidung getroffen hat, weil er dem Löwen die Antilope geklaut hat - das finde ich doch ein bisschen weit hergeholt.
    Warum hätte die Evolution damals (als der Mensch noch nicht selbst denken konnte) einen so entscheidenden Fehler begehen sollen, als sie ihm den ersten Brocken Fleisch in den Mund legte ....und warum hat die Evolution diesen Fehler nur beim Menschen begangen, und ihn danach mit Intelligenz belohnt?

    Trotz der Gefahr, mich zu wiederholen:
    richtige Ernährung ist wichtig.....Fastfood und zerkochtes Gemüse hat nichts mit Evolution und Intelligenz zu tun. Gekochtes Fleisch und Buttergemüse jedoch sehr wohl. Die Menschen sind intelligent genug (die meinsten zumindest) "schlechtes" von "gutem" Essen unterscheiden zu können.
    Jeder sollte deshalb für sich selbst herausfinden, mit welcher Ernährung es seinem Körper gut geht. Punkt.

    Grüsse aus dem Süden,
    Ann-Kathrin
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.928
    Zustimmungen:
    113
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hallo Artur,

    ist ja klasse, dass Du uns (die in Deinen Augen offenbar keine Ahnung haben) auf den positiven Effekt gesunder Nahrung aufmerksam machst. Eine "gesunde" Erhährung ist für JEDEN von Vorteil, und würden sich alle dran halten, gäbe es so manche Wohlstandskrankheit sicher nicht (einschließlich eklatantem Übergewicht).

    Aber wir reden hier von Rheuma, womit wir vor allem die entzündlichen, durch Autoimmunprozesse hervorgerufenen, Formen meinen. Und wenn Du uns weismachen willst, dass man diese Erkrankungen durch Rohkost heilen könnte, dann schreibst Du in der Tat 100%igen Blödsinn. Punkt.

    Ich will nicht weiter über Deine Thesen zur Ernährung von frei lebenden Tieren diskutieren. Ich sage Dir nur eines: Beweise mir doch, dass es unter wild lebenden Tieren (insb. Pflanzenfressern) keine rheumatoide Arthritis gibt. Ich bin sicher, Dir das Gegenteil beweisen zu können.

    Alles Gute von
    Monsti
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.928
    Zustimmungen:
    113
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Ach, und noch was Artur:

    Ich selbst bin 47 Jahre alt, habe 0 Übergewicht und keinerlei Mangelerscheinungen, habe mein ganzes Leben über Sport getrieben, bin viel in der frischen Luft und ernähre mich sehr bewusst (u.a. mit viel unbehandelter Rohkost aus Garten und Wald) - habe aber trotzdem fortschreitendes entzündliches Rheuma.

    Habe über 10 Jahre Rheumakarriere mit überwiegend alternativen Heilformen hinter mir und weiß deshalb, wovon ich rede, wenn ich sage: Vergiss es einfach, entzündliches chronisches Rheuma z.B. mit Rohkost heilen zu wollen.

    Du bist erst seit kurzem dabei. Denke mal, Du wirst Deine Erfahrungen selber sammeln müssen. Irgendwann, wenn es Dich mal richtig katastrophal packt, und das über Monate, dann wirst Du Dich an meine Worte zurückerinnern.

    Grüßle von
    Monsti
     
  6. Jörg (Elam)

    Jörg (Elam) Guest

    Hallo zusammen!
    Hm, ich mische mich mal ein...
    Ohne inhaltlich Stellung nehmen zu wollen:
    Artur, Deine Beiträge sind höflich und freundlich. Du willst nichts verkaufen. Also ist Dir soweit nichts vorzuwerfen, meine ich.
    Was hier gerade (nicht zum ersten Mal) passiert, ist wohl folgendes: Fast alle Foristen sind hier, weil sie krank sind. Und vielen, vielen geht es ausgesprochen schlecht :(
    Und die meisten haben schon einen langen Leidensweg mit allen möglichen Therapieversuchen hinter sich.
    Na ja, und da hier alle paar Monate jemand auftaucht, der DIE LÖSUNG für alle Probleme aus dem Hut zaubert, ist die Reaktion etwas heftiger, als es im vorliegenden Fall angemessen wäre, fürchte ich.
    Du hast den Weg, den Du jetzt in der Therapie gehen willst, vorgestellt. Jeder, der sich dafür interessiert, kann sich an Dich wenden. Vielleicht belässt man es für´s Erste dabei - und Du berichtest ab und zu, welche Entwicklung das Ganze bei Dir nimmt?

    Jörg :)
     
  7. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.235
    Zustimmungen:
    34
    @Artur

    Guten Morgen Artur,

    schön, daß Du für Dich einen wenig gefunden hast, Deine Erkrankung positiv beeinflussen zu können.

    In vielen Studien wurde bewiesen, daß eine basische Ernährung nicht nur gesund sondern auch sehr wichtig ist.
    Die Übersäuerung kann (nicht muß!) es zu verschiedensten Erkrankungen führen.

    Auch die reine Rohkost hat sicher den ein oder anderen Vorteil. Ob es jedoch langfristig gesund ist, muß jeder für sich selbst entscheiden.

    Das Thema Ernährung wurde hier schon häufig diskutiert und ich denke, daß die meisten Kranken sich schon bewusster ernähren.

    Eine gesunde Ernährung- in diesem Fall die Rohkost - ist wie gesagt "gesund". Aber wo bleibt das kleine "Schmankerl" zwischendurch? Und hin und wieder mal eine Pizza zu essen oder Chips oder kekse ist zwar nicht gesund, erfreut aber die Seele ;)

    Was nützt es mir, wenn ich mich tageinund tagaus richtig gesund ernähre, mir aber eine Lebensfreude - und zwar das Essen - versage??

    Ausserdem: mancher Krankheitsverlauf ist so aggressiv, daß selbst Alternative Heilmethoden sowie Ernährungsumstellungen nicht den gewünschten Erfolg bringen.

    Viele Grüsse
    Sabinerin

    P.S. ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem Weg
     
  8. SchirmerElke

    SchirmerElke Stehaufmännchen

    Registriert seit:
    2. Mai 2003
    Beiträge:
    426
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Buchen/Odw.
    Eine Chance

    Was nützt die ganze gesunde Ernähung, wenn man
    in Situationen im Leben gerät aus der man sich nicht
    befreien kann, weil ein anderer das nicht will und
    das vielleicht der Grund dafür ist, daß die cP ausbricht?

    Für Gute Tipps wäre ich dankbar.

    Gruß Elke
     
  9. merre

    merre Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.954
    Zustimmungen:
    130
    Ort:
    Berlin
    zu Arturs Beitrag

    Hallo Artur
    Eine sehr interessante Theorie, die leider einige Tatsachen nicht genügend beachtet.
    Ein Problem ist unter anderem, daß in der Geschichte des Menschen ein wesentlicher Aspekt der Entwicklung nicht mehr vorkommt - es überleben nicht nur die Stärksten. Sondern Krankheiten oder andere körperliche Schwächen, die früher zum Tode geführt hätten, blieben so seit Jahrhunderten unser Begleiter.
    Auch kam es durch Seuchen und Hungersnöte immer wieder zu Einbrüchen in der Population. Auch waren die Völker früher gebietlich getrennt, und hatten somit verschiedene eigenständliche Entwicklungstadien.
    Die Fragen der Ernährung sind sicherlich noch lange nicht genügend erforscht, aber Zusammenhänge herzustellen und auf positive Einflüsse durch gesunde Ernährung zu verweisen ist mitunter im Einzelfall sehr zweifelhaft.
    Meines Wissens ist ein viel größeres Problem mangelnde Bewegung und eine ungesunde Körperhaltung.
    Die Entwicklung der Menschheit vom triebhaftem zum bewußten Leben ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt.
    Leider haben sich mit uns auch verschiedene Krankheitserreger, Viren und wie sie alle heißen auch weiterentwickelt.
    Ein Problem ist auch die mögliche Verbreitung durch den hohen Mobilitätsstand in der Welt.
    Ja und ganz wichtig, wie viele Krankheiten zum Beispiel früher unter Rückenkrank benannt wurden und heute verschiedene Rheumaformen beinhalten.
    Auf vielen alten Bildern wurden alte Frauen immer gebeugt in der Körperhaltung dargestellt. Schon die alten Griechen hatten, was Skelettfunde beweisen "Bechtrew".
    Aber und da stimme ich zu, früher sagte man zu einem gesunden Körper gehört ein gesunder Geist. Heute kann man es umgedreht sagen, wir tun zu wenig für unseren Körper, und eigentlich wissen wir es. Das geht bei der Ernährung los und hört beim Bewegen auf. Aber alles in "Maßen" gesehen.
    Vielleicht beeinflußt das unsere Krankheit, klar ist wenn ich mehr Gewicht mit mir rumschleppe ist das für mein Skelett sicher nicht das Beste. Aber bei der Ernährung kommt es darauf an na mal ganz simpel gesagt das Gegessene zu Verbrennen um den kreislauf im Körper in Gang zu halten. Nicht es als Fett einzulagern.
    Und schlußendlich "Glaube versetzt Berge" , wenn ich etwas für mich tue kann es sein, daß ich "mich selbst heile" obwohl eine Arzt darüber den Kopf schüttelt.
    Ach ja heute ist es leider so, daß im täglichen Stress das "Essen" auch einen Stellenwert hat der mit dem Wohlbefinden insgesamt zu tun hat. So in der Richtung "Laß uns doch mal wieder zum Italiener gehen" , ist mir lieber als "auf die Wiese" wegen dem Salat meine ich, den eß ich aber auch.
    Einen
     
  10. Heidi

    Heidi Künsterlin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    322
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schweiz Kt. Schwyz
    glauben versetzt berge

    na ja..so schlimm ist es nicht mit der nahrungsumstellung.es ist ja wie bei einer diät..da muss man sich auch umstellen.

    ich habe meine ernährung umgestellt..trotz allem..und es geht mir gut.
    auch nehme ich keine medikamente..aber ohne behandlung gehts auch nicht.

    bei mir wird einfach das körpereigene cortison ein wenig angekurbelt und auch die bauchspeicheldrüse muss mehr arbeiten.

    aber..das sage ich jetzt auch noch..bevor sich alle auf mich werfen..

    nicht jeder ist gleich..nicht jeder hat das gleiche rheuma und nicht jeder verträgt das gleiche..ok??

    in diesem sinne wünsche ich euch einen möglichst schmerzfreien tag
    :)
    grüessli
     
  11. Sulkie

    Sulkie Alpaka-Infizierte

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    181
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    irgendwo im schönen Westerwald
    Hallo zusammen :)

    Artur, wie kommst Du darauf, daß Tiere, vorzugsweise Pflanzenfresser, kein Rheuma haben? Geh mal in eine Tierklinik - Du wirst Dich wundern, bei wievielen Rheuma festgestellt wurde (ich weiß es sicher von Pferden - aber ich nehme sehr stark an, daß dies auch andere Tierarten betrifft). Auch andere "Zivilisations-Krankheiten" stellt man bei Tieren fest, wie Diabetes, Herzinfarkt - ja, sogar Katzenaids gibt es - und zwar auch bei den Wildformen. Bloß - wie voran schon bemerkt: bei den Wildformen überleben kranke Tiere nicht sehr lange.

    Hm - fazit für mich ist: nur Grünfutter-fressen schützt nicht vor Rheuma - und heilen tut es das bestimmt auch nicht.

    Liebe Grüße

    Sulkie (die sich auf ein richtiges Mittagessen gleich freut)
     
  12. Artur

    Artur Guest

    roh

    Hallo,

    >>Jörg<<
    eigentlich sollte ich wirklich erst einmal abwarten ob sich positiv, ordentlich was an meinem zustand ändert, doch auf einiges würde ich gerne antworten oder hier mal manches zusammen zufassen.

    >>Sulike<<
    Auch Pflanzen fressende Tiere die in Gefangenschaft leben bekommen Rheuma, Pferde wahrscheinlich deshalb weil sie erst einmal auf Menschliche belange hin gezüchtet werden, die Wiesen auf denen sie in der warmen Jahreszeit Futter finden an Kräutern verarmt und durch Kunstdünger, Pestizide vergiftet werden. Zusätzlich Werden sie mit Kraftfutter aller Art wie Hafer, Sojabohnen usw. gefüttert, dies Futter aber essen Wildlebende Pferde nicht! Nicht zu vergessen das das Natürliche Sozialverhalten durch die Boxenhaltung füllig unnatürlich ist oder mindestens schwer gestört wird.

    <<Merre<<
    Die Lust auf eine nette Speise zur Freude des Geistes hat sicherlich vorteile wen die Speise nicht giftig für den Körper ist, ich will mall kurz, übertrieben andeuten was die Lust uns vormachen kann,: es gab ne zeit da as ich Unmengen an Süßigkeiten ,es machte mir riesigen spaß und freud diese zu fressen, ich war glücklich dabei doch meine Zähne sind jetzt am Ende, bei Alkohol, Drogen ist man noch Glücklicher. Mal ein Zitat von Adorno>> Die Lust ist die Rache der Natur für die Entfremdung des Menschen von ihr<<. Ich will damit nicht sagen das man vor jeder Lustempfindung fliehen sollte, doch vor so mancher sollte man sich hüten.

    >>Elke<<
    Bei mir traten die ersten schweren Beschwerden auch nach einer großen Enttäuschung und einer Tetanusimpfung auf.

    >>Sabinerin<<
    Ja, Roh-Kost ist durch weg Basisch, auch Zitrusfrüchte werden im Körper basisch umgebaut. Getreide außer Hirse und Fleisch sind Sauer. Mein Urin hat ein PH von 7-7.5.
    Die Rückfälle zu alten Essgewohnheiten habe ich auch, solange diese sich in Grenzen halten, ist das auch in Ordnung und Wege zur Lebensfreude gibt es noch andere, wie z.B. die Natur.

    >>Monsti<<
    Wie groß ist dein Roh-Kost Anteil in deiner Nahrung?

    >>Atti <<
    Weil mir sonst keiner eine Glaubwürdigere Alternative zeigen konnte habe ich aus großer Hoffnungslosigkeit auf Roh-Kost umgestellt und große Summen so wie du sie in der Schulmedizin auf schritt und tritt findest, brachst Du den Roh-Kost Verfechtern nicht zahlen.
    Und verwand sind wir eher mit den Affen als mit Schweinen, das dein Vater eine Herzklappe vom Schwein bekam ist wohl mehr eine Finanzielle als eine Verwandtschaftliche Entscheidung der Zuständigen gewesen und das der Mensch sich im Laufe der Evolution an das Fleisch gewöhnen kann wird sich irgend wann herausstellen bloß in der Zwischenzeit müssen wir leiden und dieses müsste nicht sein doch ob wir uns an Erhitztes jemals anpassen können kann bezweifelt werden den es ist ja keine Umstellung im eigentliche sine sondern ein starker eingriff in die Natürliche Stoffliche Zusammensetzung der Nahrung.
    Die Theorien der Archäologen sind meiner Meinung nach Interessante Geschichten die hier und da auch stimmen können bloß einen richtigen Beweis für ihre Theorien werden sie uns wohl nie erbringen können.

    >>Uschi<<
    Ich würde mich nicht anmaßen hier jemanden für Blöd zu halten.
    Bis jetzt habe ich mir kein einziges Buch über Roh-Kost gekauft, sämtliche Infos habe ich aus der Bücherei und dem Internet, das einzige was ich mir geleistet habe ist eine Saftpresse und ob die sein muss sollte jeder für sich selbst entscheiden. Zur der Schulmedizin sollte man wissen das die Meisten Studien von der Pharmaindustrie mit finanziert werden, fast alle Professoren der Unis sollen ein zweites Gehalt von der Ph.In. beziehen, nur ein Kranker Mensch bringt Geld und ein Wirtschaftsunternehmen muss nun mal darauf bedacht sein vorwärts zu kommen die Chronischen Erkrankungen sind da ein Geschenk des Himmels eine Heilung oder Vermeidung durch richtigere Lebensführung würde sich aufs Geschäft nur störend auswirken doch in Todes Gefahr würde ich mich den Medizinern nicht entziehen.

    >>Hulda<<
    Ich meine die Völker die mit unserer Zivilisation nichts anfangen können oder kaum bis gar nicht mit ihr in Kontakt kamen, ich schreibe sie wahrscheinlich alle falsch doch werden sie so oder so ähnlich ausgesprochen: im Amazonasbecken die Ena-enano-meey, Todas in Süd Indien, die Hunsa in Nord Pakistan.
    Bei den Hunsa soll es äußerst wenige Infektions- und keine Autoimmun-Krankheiten gäben, wenn eine Infektion auftritt dann in einer Schwachen Form. Die Kinder bekommen ohne Geimpft zu sein keine Kinderkrankheiten! Das Hunsa-Tal ist als das Tal der 100 Jährigen bekannt, sie essen kein oder wenig Fleisch viel Gemüse und Obst was jeder für sich und seine Familie anbaut.
    Die Ena-enano-meey essen nur Fisch und Früchte des Waldes sie leben sehr nah an der Natur, erst seit dem sie Zuckerrohr kauen und Goldsucher die Flüsse mit Quecksilber verschmutzen entstehen Probleme wie bei vielen anderen Naturvölkern der Welt.
    Mit den Nordamerikanischen Indianern wurde ja schon lange kurzer Prozess gemacht, doch entsinnen sich einige an ihre Wurzeln an eine Zeit die frei von den aus Europa eingeschleppten Krankheiten und Sitten war.

    >>Nefertary<<
    Auch wenn die Roh-Kost nicht heilen sollte gibt es Linderung und keine Nebenwirkungen wie bei den Arzneien.


    Auch wenn es mir nicht besser gehen sollte werde ich mich in ein paar Monaten melden und berichten.

    Alles gute

    Artur
     
  13. Anonym

    Anonym Guest

    Wer es glaubt?

    Ich will jedenfalls Leben,
    mit allem ,was das Leben, lebenswert macht!
    Dazu gehört auch leckeres Essen.
    Gruß Gucki
     

    Anhänge:

  14. Sunshine74

    Sunshine74 Guest

    Ernährung als Ursache für Rheuma...

    Lieber Artur,

    es gibt eine Theorie, nach der einige rheumatische Erkrankungen durch Getreide ausgelöst werden können.

    Ich betone: KÖNNEN

    Letztes Jahr hatte ich in diesem Zusammenhang Kontakt mit einem Heilpraktiker, der mir sagte, man solle eine entsprechende Möglichkeit prüfen. Es gibt dafür spezielle Blutuntersuchungen soweit ich weiß. Ich habe auch zufälligerweise Kontakt mit einer Frau gehabt, die mir erzählte, bei ihr sei es durch das Weglassen von Getreideprodukten und Milch verschwunden.


    Dementsprechend erscheint es mir durchaus möglich, dass Du Dein Rheuma u.U. zum Verschwinden bringen könntest, wenn Du Getreide weglässt (oder irgendwelche andere Lebensmittel, die ganz speziell Dir nicht gut tun)
    Das bedeutet aber eben nicht, dass es (allen) anderen ebenso gehen wird.

    LG Christina, bei der es *nicht* das Getreide ist.
     
  15. Matthias

    Matthias Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    214
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Dreieich, Hessen
    Leute ich bin stolz auf Euch.
    So viel vernünftige Menschen, die sich nicht für dumm verkaufen lassen, ohne gleich die Contenance zu verlieren.

    @Arthur
    Jetzt mach erst noch einmal eine Weile weiter und komm dann wieder und berichte. Setz Dir ein Zeitlimit, falls bis dahin keine Ruhe ist -> Basismedis.

    Liebe Grüße

    Matthias
     
  16. phoebe

    phoebe Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.132
    Zustimmungen:
    101
    Ort:
    Düsseldorf-Lörick
    und

    dann vielleicht noch wechseln zu Aloe Vera ...
     
  17. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.928
    Zustimmungen:
    113
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hi Artur,

    der Rohkostanteil meiner Nahrung liegt im Winterhalbjahr bei ca. 40%, im Sommer bei etwa 70%, wobei ich im Sommer auch immer einen reinen Rohkosttag in der Woche einlege. Meine Psoriasisarthritis (vielleicht auch RA) ist im Sommer aber viel schlimmer als im Winter. Die Rohkost nehme ich auch nicht wegen des Rheumas zu mir, sondern allein deshalb, weil sie mir schmeckt. Für das Rheuma tut es GAR NIX.

    Heute: Salat aus frisch gepflücktem Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Schnittlauch, Brunnenkresse, Rauke, Sauerampfer, Zwiebeln, Knoblauch und Hirtentäschelkraut - das alles in Kürbiskernöl und einem Hauch von Balsamico-Essig *dahinschmelz*

    Grüßle aus Österreich von
    Monsti
     
  18. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.928
    Zustimmungen:
    113
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hallo Artur,

    noch einmal das Monster :D Weißt Du, was meine Erfahrung ist? Gerade Leute, die sich jahrelang falsch ernährt haben und einiges an Übergewicht mit sich herumschleppen, sind hier im Forum die eifrigsten Propheten, was "gesunde" Ernährung betrifft.

    Ich sag es Dir noch einmal: Ich gehöre zu denjenigen, die trotz 47 Lenzen noch die Figur einer 18-jährigen hat, ich habe keinerlei Mangelerscheinungen, treibe soviel Sport, wie es mir möglich ist, bin möglichst viel in der freien Natur, hab ein herrlich funktionierendes Herz-Kreislaufsystem, esse schon immer bewusst (nicht täglich, aber meistens) und habe trotzdem entzündliches Rheuma.

    Würde ich bei 167 Körpergröße 98 Kilo wiegen, litte dabei unter hohem Blutdruck, hohem Colesterinspiegel UND Rheuma, würde ich mich als Anfängerin möglicherweise durch Deine These beeinflussen lassen. All das trifft auf mich aber nicht zu. Ich weiß, dass Deine These, entzündliches Rheuma durch Rohkost heilen zu können, nicht stimmt. Tut mir leid. So, mehr will ich dazu eigentlich auch nimmer sagen.

    Grüßle von
    Monsti
     
  19. atti

    atti a boarischer Schwob

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    436
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Forchheim
    "Das Hunsa-Tal ist als das Tal der 100 Jährigen bekannt, sie essen kein oder wenig Fleisch viel Gemüse und Obst was jeder für sich und seine Familie anbaut."

    also...mein Opa wohnt im Donau-Tal, ist 98 Jahre alt und Fleischesser. Er ist bumberl-gsund und ziemlich beweglich.....
    Ich wohn auch im Donautal, bin 23 und fast-Vegetarier, hab Rheuma und kann nicht knien.

    Irgendwie bringt unser Tal wohl das falsche Gemüse hervor!


    *grins*

    atti
     
  20. atti

    atti a boarischer Schwob

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    436
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Forchheim
    "Mit den Nordamerikanischen Indianern wurde ja schon lange kurzer Prozess gemacht, doch entsinnen sich einige an ihre Wurzeln an eine Zeit die frei von den aus Europa eingeschleppten Krankheiten und Sitten war. "


    und das Entsinnen hilft gegen Rheuma?
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden