Hallo
ich bin neu hier und auch nicht so recht mit all den Foren-Regeln etc vertraut, aber ich bin mittlerweile ganz verzweifelt.
Im März 2008 hat es eigentlich angefangen: bin früh aufgewacht, weil mein rechter Mittelfinger doppelt so dick war wie vorher und höllisch schmerzte. Da meine Mutter cP hatte und nach einem Wahnsinns-Gewichtsverlust und 2 Jahren Schmerzen in allen Gelenken an Herzversagen starb, machte mein Mann sofort einen Termin bei einer Orthopädin (er dachte, sie kenne sich aus mit Rheuma) aus. Als ich dann 3 Tage später dort war (Notfalltermin), war der Finger nicht mehr so dick, aber tat noch weh und sah auch nicht normal aus. Blutwerte wurden gemacht. Nichts auffällig außer ANAs positiv. Beim nächsten Bluttest waren sie übrigens wieder negativ. Naja, weil ich damals schon recht dürr war, hat sie auch gleich noch ne Anorexie festgestellt (aber das hab ich nicht....nur wenig Appetit!).
Auf jeden Fall gings dann weiter durch alle Finger. Morgensteifigkeit bis zu 4 Stunden. Dann kamen die Knie. Und ein tiefsitzender nächtlicher Rückenschmerz. Manchmal musste ich auf Krücken gehen, weil mit dem Knie echt nichts mehr möglich war. Das war mit den schmerzenden Händen und mittlerweile auch HAndgelenken gar nicht so leicht. Ich hatte immer weniger Appetit und bin jetzt echt im Untergewicht! Im sommer 2008 bin ich die Treppe runtergefallen aufs Steißbein, weil mein Knie mal wieder Mist gemacht hat und ich alles auf einmal tragen wollte.....
Dann war ich stationär in der Rheumatologie. Aber die fanden auch nicht wirklich was (typisch, genau in der Woche gings mir gut....), außer Antiphospholipidsyndrom (mittlerweile auch durch 2. Bluttest bestätigt), HLA B27 positiv, Harnsäure leicht erhöht. Aber nichts Greifbares....
War so deprimiert und hielt mich für verrückt, dass sie mir sogar den Psychiater schickten....naja....dann war ich Anfang 2009 zu einer Nachuntersuchung mit einer so-halb-Diagnose "beginnende seronegative Rheumatoide Arthritis" und nem Cortison-Rezept . Oh mann....dann hat die Rheumaambulanz geschlossen und ich war froh, dass die meinen Termin abgesagt haben und wollte nie wieder im LEben zu einem Arzt gehen.
Seit 5 Wochen hab ich keine Nacht länger als 3 Stunden schlafen können, weil mein Körper schmerzhaft steif wird und ich dann aufwache. Bis ich mich dann einigermaßen bewegen kann und aufstehen kann, vergeht noch einiges an ZEit.....
Mein Mann wollte sich das nicht mehr anschauen und hat am Samstag vor WEihnachten einen Termin bei einem anderen Rheumatologen in der Nähe organisiert. Fühlte mich so schlecht, weil man ja sonst so lange warten muss, und so schlecht gings mir ja nicht um so einen Notfalltermin zu rechtfertigen....der Arzt untersuchte mich und fragte so ganz nebenbei, ob ich mir den FInger in den Hals stecke nach dem Essen, weil ich mittlerweile echt sehr dünn bin....
Jetzt soll ich das cortison absetzen, damit er mich besser untersuchen kann und im Februar kommen. Irgendwie hatte ich das Gefühl dass ich nicht alles erwähnt hatte und wollte dem Arzt eine Mail schreiben mit den Symptomen die ich "vergessen" hatte (z.b. diese grausamen Brustbeinschmerzen die ich an Weihnachten rum hatte!), da sagte mir die Sprechstundenhilfe, dass der Bericht schon fertig sei und dass ich kein entzündliches Rheuma hab. So....jetzt geh ich am besten zum Psychiater!
BIlde ich mir das alles nur ein??? Bin echt verzweifelt??? Kann man sich Shmerzen so intensiv einbilden???? So dass dann auch noch eine Schwellung entsteht???? Ich werde noch wahnsinnig......Ich hab schon gefragt, ob ich dann überhaupt im Februar kommen soll oder gleich ins Irrenhaus gehen soll, aber sie meinte, dass der Arzt mich im Feb sehen will.
Bin ich verrückt?? Kann man so verrückt sein, und es nicht merken??? Ich versuche ja schon alles Schmerzen zu ignoriern, weil ich echt befürchte ich bilde mir das ein! Wenn ich es ignoriere, müsste es doch weggehen???!!!
Fühlt sich hier jemand genauso verrückt? Was mach ich denn jetzt? Ich wollte ja gar nicht zum Arzt....ich will doch nicht Aufmerksamkeit oder sowas erregen! Ich bin 27 JAhre alt. Wenn ich in Gesellschaft bin und nach längerem Sitzen aufstehe, muss ich mich echt zusammenreißen, damit keiner merkt, wie sehr es wehtut in den Beinen. Und dass ich wegen der schmerzenden Finger nicht mehr Geige spiele schiebe ich auf Zeitmangel! ich bin eigentlich niemand, der Aufmerksamkeit sucht und deswegen Krankheiten vortäuscht. Will ja nicht mal zu einem Arzt.....nur mein Mann schleift mich da hin, wenn ich es mal nicht schaffe, meine Schmerzen zu verstecken.....
Ich hab wirklich Angst verrückt zu sein!! Ich übertreibe wahrscheinlich....keine AHnung.....
ich bin neu hier und auch nicht so recht mit all den Foren-Regeln etc vertraut, aber ich bin mittlerweile ganz verzweifelt.
Im März 2008 hat es eigentlich angefangen: bin früh aufgewacht, weil mein rechter Mittelfinger doppelt so dick war wie vorher und höllisch schmerzte. Da meine Mutter cP hatte und nach einem Wahnsinns-Gewichtsverlust und 2 Jahren Schmerzen in allen Gelenken an Herzversagen starb, machte mein Mann sofort einen Termin bei einer Orthopädin (er dachte, sie kenne sich aus mit Rheuma) aus. Als ich dann 3 Tage später dort war (Notfalltermin), war der Finger nicht mehr so dick, aber tat noch weh und sah auch nicht normal aus. Blutwerte wurden gemacht. Nichts auffällig außer ANAs positiv. Beim nächsten Bluttest waren sie übrigens wieder negativ. Naja, weil ich damals schon recht dürr war, hat sie auch gleich noch ne Anorexie festgestellt (aber das hab ich nicht....nur wenig Appetit!).
Auf jeden Fall gings dann weiter durch alle Finger. Morgensteifigkeit bis zu 4 Stunden. Dann kamen die Knie. Und ein tiefsitzender nächtlicher Rückenschmerz. Manchmal musste ich auf Krücken gehen, weil mit dem Knie echt nichts mehr möglich war. Das war mit den schmerzenden Händen und mittlerweile auch HAndgelenken gar nicht so leicht. Ich hatte immer weniger Appetit und bin jetzt echt im Untergewicht! Im sommer 2008 bin ich die Treppe runtergefallen aufs Steißbein, weil mein Knie mal wieder Mist gemacht hat und ich alles auf einmal tragen wollte.....
Dann war ich stationär in der Rheumatologie. Aber die fanden auch nicht wirklich was (typisch, genau in der Woche gings mir gut....), außer Antiphospholipidsyndrom (mittlerweile auch durch 2. Bluttest bestätigt), HLA B27 positiv, Harnsäure leicht erhöht. Aber nichts Greifbares....
War so deprimiert und hielt mich für verrückt, dass sie mir sogar den Psychiater schickten....naja....dann war ich Anfang 2009 zu einer Nachuntersuchung mit einer so-halb-Diagnose "beginnende seronegative Rheumatoide Arthritis" und nem Cortison-Rezept . Oh mann....dann hat die Rheumaambulanz geschlossen und ich war froh, dass die meinen Termin abgesagt haben und wollte nie wieder im LEben zu einem Arzt gehen.
Seit 5 Wochen hab ich keine Nacht länger als 3 Stunden schlafen können, weil mein Körper schmerzhaft steif wird und ich dann aufwache. Bis ich mich dann einigermaßen bewegen kann und aufstehen kann, vergeht noch einiges an ZEit.....
Mein Mann wollte sich das nicht mehr anschauen und hat am Samstag vor WEihnachten einen Termin bei einem anderen Rheumatologen in der Nähe organisiert. Fühlte mich so schlecht, weil man ja sonst so lange warten muss, und so schlecht gings mir ja nicht um so einen Notfalltermin zu rechtfertigen....der Arzt untersuchte mich und fragte so ganz nebenbei, ob ich mir den FInger in den Hals stecke nach dem Essen, weil ich mittlerweile echt sehr dünn bin....
Jetzt soll ich das cortison absetzen, damit er mich besser untersuchen kann und im Februar kommen. Irgendwie hatte ich das Gefühl dass ich nicht alles erwähnt hatte und wollte dem Arzt eine Mail schreiben mit den Symptomen die ich "vergessen" hatte (z.b. diese grausamen Brustbeinschmerzen die ich an Weihnachten rum hatte!), da sagte mir die Sprechstundenhilfe, dass der Bericht schon fertig sei und dass ich kein entzündliches Rheuma hab. So....jetzt geh ich am besten zum Psychiater!
BIlde ich mir das alles nur ein??? Bin echt verzweifelt??? Kann man sich Shmerzen so intensiv einbilden???? So dass dann auch noch eine Schwellung entsteht???? Ich werde noch wahnsinnig......Ich hab schon gefragt, ob ich dann überhaupt im Februar kommen soll oder gleich ins Irrenhaus gehen soll, aber sie meinte, dass der Arzt mich im Feb sehen will.
Bin ich verrückt?? Kann man so verrückt sein, und es nicht merken??? Ich versuche ja schon alles Schmerzen zu ignoriern, weil ich echt befürchte ich bilde mir das ein! Wenn ich es ignoriere, müsste es doch weggehen???!!!
Fühlt sich hier jemand genauso verrückt? Was mach ich denn jetzt? Ich wollte ja gar nicht zum Arzt....ich will doch nicht Aufmerksamkeit oder sowas erregen! Ich bin 27 JAhre alt. Wenn ich in Gesellschaft bin und nach längerem Sitzen aufstehe, muss ich mich echt zusammenreißen, damit keiner merkt, wie sehr es wehtut in den Beinen. Und dass ich wegen der schmerzenden Finger nicht mehr Geige spiele schiebe ich auf Zeitmangel! ich bin eigentlich niemand, der Aufmerksamkeit sucht und deswegen Krankheiten vortäuscht. Will ja nicht mal zu einem Arzt.....nur mein Mann schleift mich da hin, wenn ich es mal nicht schaffe, meine Schmerzen zu verstecken.....
Ich hab wirklich Angst verrückt zu sein!! Ich übertreibe wahrscheinlich....keine AHnung.....

und im Februar nochmal zu diesem Arzt gehen. Dann kann ich die Interessierten ja nochmal wissen lassen, wie empfehlenswert dieser Arzt ist und was da vorerst bei rausgekommen ist. 
)