mum4
Mitglied
Hallo zusammen!
Nach einiger Zeit des Stöberns auf den einzelnen Angebots- und Themenseiten von „rheuma-online“ habe ich mir nun ein Herz gefasst und mich in diesem sehr aktiven Forum angemeldet. Bei mir wurde im letzten Jahr mit Ende 40 eine seropsitive chronisch Polyarthritis diagnostiziert. Inzwischen hat sich auch noch aufgrund hierfür klassischer Symptome der Verdacht auf PsA dazugesellt. Letztendlich war die Diagnose im letzten Jahr ein echter „Befreiungsschlag“ für mich, denn im Nachhinein begleiten mich rheumatische Beschwerden schon seit vielen Jahren mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Richtig schlimm wurde es dann vor ca. 4 Jahren, als sich immer häufiger kleinere und größere Gelenke zeitweise anschwollen und schmerzten, sich eine ausgeprägte Morgensteifheit über mehrere Stunden und ein ständiges Krankheitsgefühl gepaart mit einer unglaublichen Erschöpfung einstellten. Zu diesem Zeitpunkt war mein Leben seit Jahren sehr stressig. Deshalb wurde schnell auf „Burnout“ getippt und ich war das erste Mal für lange Zeit krankgeschrieben. Aber so wirklich verbessert hat sich mein Zustand trotz einiger Maßnahmen diesbezüglich nicht. Eher wurde es immer schlimmer. Zwischendurch habe ich wieder versucht zu Arbeiten, aber das ging nicht lange gut. Daraufhin folgte ein wahrer Ärzte- und Diagnosemarathon mit einigen sehr „unschönen“ Erfahrungen. Erst der Aufenthalt in einer Rheumaklinik brachte dann die Diagnose innerhalb von 24 Stunden. Hätte mir das vorher jemand gesagt, wäre mir einiges erspart geblieben. Ich habe gut auf die anfängliche Kortisontherapie angesprochen, die in der ersten Zeit bis zum Wirken des MTX eingeleitet wurde. Leider war die Wirkung des MTX auch nach ausreichender Vorlaufzeit nicht ausreichend genug, um das Prednisolon ausreichend zu reduzieren. Bei 15 mg war Schluss. Aufgrund dezenter Anzeichen von Schuppenflechte an Haut und Nägeln, sowie typischen Entzündungszeichen an der Wirbelsäule und der Fingerendgelenke, bekam ich dann recht zügig Adalimumab als Biologikum zum MTX dazu. Innerhalb kürzester Zeit verbesserte sich mein Zustand deutlich. Die Medikamente und meine zeitlich befristete Versetzung in den Vorruhestand haben mir einen großen Teil an Lebensqualität wiedergegeben. Dennoch sind mit der Diagnose auch viele Fragen und Ängste verbunden. Aus diesem Grund freue ich mich dieses Forum gefunden zu haben.
Liebe Grüße an euch alle
Nach einiger Zeit des Stöberns auf den einzelnen Angebots- und Themenseiten von „rheuma-online“ habe ich mir nun ein Herz gefasst und mich in diesem sehr aktiven Forum angemeldet. Bei mir wurde im letzten Jahr mit Ende 40 eine seropsitive chronisch Polyarthritis diagnostiziert. Inzwischen hat sich auch noch aufgrund hierfür klassischer Symptome der Verdacht auf PsA dazugesellt. Letztendlich war die Diagnose im letzten Jahr ein echter „Befreiungsschlag“ für mich, denn im Nachhinein begleiten mich rheumatische Beschwerden schon seit vielen Jahren mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Richtig schlimm wurde es dann vor ca. 4 Jahren, als sich immer häufiger kleinere und größere Gelenke zeitweise anschwollen und schmerzten, sich eine ausgeprägte Morgensteifheit über mehrere Stunden und ein ständiges Krankheitsgefühl gepaart mit einer unglaublichen Erschöpfung einstellten. Zu diesem Zeitpunkt war mein Leben seit Jahren sehr stressig. Deshalb wurde schnell auf „Burnout“ getippt und ich war das erste Mal für lange Zeit krankgeschrieben. Aber so wirklich verbessert hat sich mein Zustand trotz einiger Maßnahmen diesbezüglich nicht. Eher wurde es immer schlimmer. Zwischendurch habe ich wieder versucht zu Arbeiten, aber das ging nicht lange gut. Daraufhin folgte ein wahrer Ärzte- und Diagnosemarathon mit einigen sehr „unschönen“ Erfahrungen. Erst der Aufenthalt in einer Rheumaklinik brachte dann die Diagnose innerhalb von 24 Stunden. Hätte mir das vorher jemand gesagt, wäre mir einiges erspart geblieben. Ich habe gut auf die anfängliche Kortisontherapie angesprochen, die in der ersten Zeit bis zum Wirken des MTX eingeleitet wurde. Leider war die Wirkung des MTX auch nach ausreichender Vorlaufzeit nicht ausreichend genug, um das Prednisolon ausreichend zu reduzieren. Bei 15 mg war Schluss. Aufgrund dezenter Anzeichen von Schuppenflechte an Haut und Nägeln, sowie typischen Entzündungszeichen an der Wirbelsäule und der Fingerendgelenke, bekam ich dann recht zügig Adalimumab als Biologikum zum MTX dazu. Innerhalb kürzester Zeit verbesserte sich mein Zustand deutlich. Die Medikamente und meine zeitlich befristete Versetzung in den Vorruhestand haben mir einen großen Teil an Lebensqualität wiedergegeben. Dennoch sind mit der Diagnose auch viele Fragen und Ängste verbunden. Aus diesem Grund freue ich mich dieses Forum gefunden zu haben.
Liebe Grüße an euch alle




. Ich hatte gehofft, dass sich das ganz schnell wieder einpendeln würde, wenn ich wieder mit den Medis anfangen kann (Geduld zählt eindeutig nicht zu meinen Stärken
). Jetzt bin ich seit 4 Wochen wieder dabei die Basismedikamente zu nehmen und es ist auch schon wieder etwas besser mit den Beschwerden geworden. Ich brauche aber immer noch fast täglich Schmerzmittel. Ist hier schon jemandem ähnlich ergangen? Meine Rhematologin meinte, es bräuchte Zeit, bis die volle Wirkung wieder einsetzt und sich die gereizten Gelenke und Sehnen wieder vollständig erholt haben. Wie lange kann das eurer Erfahrung nach dauern? Würde mich über die ein oder andere Antwort sehr freuen.