blackduffy
Morgenmuffel
Ich trauere sehr den Zeiten nach, als das Essen noch ein ein wichtiger Teil meines sinnlichen Lebens war.
Ach Monsti,
an Deiner Stelle würd's mir bestimmt auch so gehen. Ich kann's zu einem klitzekleinen Teil nachvollziehen, nach der OP im Oberstübchen haben sie mir auch die Nährstoffe in die Venen gejagt.
Aber mir kann die Esserei eigentlich gar keinen Spaß machen, besonders nicht in Gesellschaft (Freund und Tochter ausgeschlossen).
An mir ist halt mal nicht viel dran, das nötigt meine Tischnachbarn immer zu nervigen Kommentaren.
Beispiel 1, ich habe mächtig Hunger: "Sag' bloß, du bist immer noch nicht satt?! Was du alles in dich reinfüllst - und wirst trotzdem nix! Versteh' ich net, wenn ich nur halb so viel essen würde..." Anschließend folgen Diskussionen über Kalorien, Figur und wie ungerecht das alles verteilt ist.
Beispiel 2, ich habe keinen sonderlichen Appetit: "Es ist ja kein Wunder, dass du so dünn bist, du isst ja auch fast nichts! Du mußt mal mehr essen, dann geht's dir bestimmt auch besser. So ein Hungerhaken wie du MUSS ja krank werden/sein!" Letzteres ist natürlich auf die Fibro gemünzt, die Kommentatoren haben ja sooo viel Ahnung davon (auch wenn sie nicht mal wissen, wie sich Fibromyalgie eigentlich schreibt).
Das soll ein Vergnügen sein? Für mich nicht.
.Vielleicht ist meine Art der Nahrungsaufnahme auch so eine Art Revolte?! Müsste ich glatt mal drüber nachdenken
Liebe Grüße von Biene