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Durch Enbrel Lustlosigkeit/Demotivation?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von ibe, 22. Januar 2004.

  1. ibe

    ibe Guest

    Hallo,

    mein Sohn macht mir Sorgen. Seitdem er Enbrel bekommt, gehts ihm von den Gelenken her gut, sogar sehr gut. Aber er ist seit Monaten so lustlos und hat keine Motivation mehr, zu rein gar nichts. Ich frage mich, woher das kommt. Liegt es daran, dass er im Mai die Abschlußprüfung hat, die ihm Angst macht oder liegt es an Enbrel oder irgendein Mangel im Körper? Ich weiß es nicht. Er setzt sich vor ne Arbeit, um sie zu verrichten, legt sie prompt wieder zur Seite, egal was es ist. Er kann sich also zu nichts aufraffen. Er würde am liebsten seine Ausbildung hinwerfen, denn es ist wohl nicht so sein Ding, aber so kurz vor dem Ende???

    Darüber hat er heute mit mir gesprochen. Ich habe es wohl schon bemerkt, aber das es so schlimm ist, wußte ich nicht. Kann man ihm irgendwie helfen? Wenn das nämlich so weiter geht, kann man die Prüfung im Mai vergessen. Er macht nicht mal mehr seine Wochenberichte, obwohl er schon darauf hingewiesen wurde. So gleichgültig war er noch nie. Ich denke schon an Depressionen oder ?


    Das musste ich mir eben von der Seele schreiben.

    Danke fürs Lesen eure ibe
     
  2. eli

    eli Neues Mitglied

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    Hallo Ibe, Du kommst aber auch aus den Aufregungen gar nicht raus. Schicke Dir mal nen Tröst-Knuddler hoch nach Emden. Ob es sich bei Deinem Sohn um Depris handelt, weiss ich natürlich nicht. Vielleicht zeigt sich jetzt aber, dass Euer Sohn mit der ganzen Situation beim und nach dem Schlaganfall seines Vaters einfach total überfordert war???? Kann er denn nicht möglicherweise den Lehr-Abschluss später machen. Eine so ernste Erkrankung des Vaters dürfte m.E. ein Grund sein, so etwas zu beantragen. Ohne Abschluss ist ja für die Zukunft nicht unbedingt günstig - und eine gerade so mit knapper Not geschaffte Prüfung sicher auch nicht. Liebe Ingrid, tut mir leid, dass ich keinen besseren Rat weiß. Liebe Grüße, Eli
     
  3. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Enbrel

    Hi Ibe
    Ja bei diesen Medikament kann es auch zu sogenannten Persönlichkeitsstörungen kommen. Vielleicht ist es so etwas in der Art.
    Ich persönlich habe mit meinem Medikament ähnliche Erfahrungen gemacht. Man muß sich zu bestimmten Sachen förmlich aufraffen. Oft kann ich abends nicht einschlafen und denke morgens bleibst halt nochn bissl liegen...und dann dämmert man nochmal ein, so wie Erschöpfungsschlaf, zack sind 2/3 Stunden weg. Irgendwie geht die Zeit dahin, man macht nichts aber weg ist sie. Sachen schiebt man auf und es wird dann wieder nichts. Irgendwie kann man sich stundenlang mit "Nichts" beschäftigen.
    Auch eine Art Gleichgültigkeit kann sich breitmachen. Und wenn dann die Lebenserfahrung fehlt.
    Ich würde mit seinem behandelnden Arzt drüber reden. Solche Sachen werden oft nicht den Nebenwirkungen zugeordnet.
    Er könnte mich auch gern mal anrufen, vielleicht hilft es wenn Betroffene sich austauschen.
    Auf jeden Fall, wenn es eng wird mit der Schule reden, sicher haben sie Verständnis dafür.
    Ja mehr fällt mir im mom auch nicht ein. Wenn Du garnicht weiter weist könnt ich Dir ein Gespräch mit unserem Studienarzt vermitteln. Die heben mehrere Enbrel-Studien schon durch.
    Einen schönen Gruß an Euch aus Berlin "merre"