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Du merkst, dass Du eBay süchtig bist, wenn...

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von schnullerdevil, 28. März 2004.

  1. schnullerdevil

    schnullerdevil Das Teufelchen vom Dienst

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    Du merkst, dass Du eBay süchtig bist, wenn...




    ... du im Media-Markt den Verkäufer fragst, wo du die Bewertung für den letzten Kauf abgeben kannst.
    ... du zum Frühstück ausschliesslich Käsebrötchen isst, die du bei Ebay gekauft hast.
    ... eBay für dich eine eigene Kategorie erstellt hat.
    ... du bevor du mit jemand ausgehst, dir seine Bewertungen anschaust.
    ... du Frauen/Männer, die mit dir ausgehen wollen, auf deine "Mich"-Seite verweist.
    ... neben deinem eBay-Nick statt eines Sterns eine Supernova steht.
    ... im Laden einer vor dir einen Artikel für 8 € kaufen will, du 8,51 € bietest.
    ... du vor jedem Supermarkt-Einkauf erst mal im Forum nachfragst, ob der Verkäufer und seine Angebote wohl vertrauenswürdig sind.
    ... du den Besitzer des Tierladens anzeigst, weil er lebende Tiere verkauft.
    ... du alle anderen im Laden für Faker hältst.
    ... du den Typ vor dir an der Kasse fragst, warum er ne Sonnenbrille hat.
    ... du Artikelpreise im Laden misstrauisch beäugst und befürchtest, dass der Verkäufer ein Pusher sein könnte.
    ... du eine Mail an sicherheit@aldi.de schreibst.
    ... du auf jede dumme Frage eine noch dümmere Antwort findest.
    ... du die Portogebühren der Deutschen Post besser kennst als der Angestellte hinterm Postschalter.
    ... du nicht zur Party von der besten Freundin gehen kannst, weil demnächst Auktionen auslaufen.
    ... du jeden unfreundlichen Verkäufer nach dem Namen fragst, um ihn deiner Blacklist hinzuzufügen.
    ... du ständig auf der Suche nach genau dieser Sonnenbrille bist:
    ... du durch die Wohnung läufst und nur überlegst, was du noch verkaufen könntest.
    ... du freitags zwischen 10 und 12 Uhr vor Langeweile umkommst.
    ... du es automatisch vermeidest, in Liebesbriefen Wendungen wie "war schön mit Dir" zu benutzen.
    ... sich sämtliche Paketzusteller bei Dir heimisch fühlen.
    ... du bei jedem Laden neben der Hausnummer den Stern suchst und die Kassiererin fragst, ob man die Bewertungen mal einsehen kann.
    ... du jeden, den du kennenlernst, nach seinem Ebaynamen fragst.
    ... an Deinem Briefkasten mindestens 4 verschiedene Namen stehen.
    ... du am Wochenende nix zu essen zuhause hast, weil alle Lebensmittelauktionen erst nächsten Mittwoch auslaufen.
    ... du eine Krise kriegst, weil du mal einen Tag kein Internet hast.
    ... dein/e Frau/Mann freudestrahlend vom Einkaufen kommt, dir vorzeigt, was sie/er alles gekauft hat und du eine Krise bekommst, weil du das alles bei EBAY für nur ein Viertel ersteigert hättest...
     
  2. schnullerdevil

    schnullerdevil Das Teufelchen vom Dienst

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    Du merkst, daß Du Internetsüchtig bist, wenn...


    du nicht weisst, was für ein Geschlecht deine besten Freunde haben, weil sie einen neutralen Nickname haben.
    dir jemand einen Witz erzählt und du "LOL" (Loughing Out Loud) sagst.
    du nur noch ein Viertelstündchen online bleiben wolltest und das jede Stunde wieder versprichst.
    du Freunden von einer heissen Verabredung erzählst, aber verschweigst, dass sie in einem Chatraum stattfindet.
    deine Freundin Sex will, und du Ihr erklärst, in welchem Chatraum sie dich findet.
    du um 1/2 4 in der Nacht aufs WC gehst und beim Zurückkommen mal kurz den Computer hochfährst, um deine Mails zu checken'.
    du dich mit den Freunden, die um die Ecke wohnen, im Chatroom triffst.
    du ewig mit dem Studium brauchst, nur um den freien Internetzugang nicht zu verlieren.
    du deinen Lebenspartner Fremden gegenüber als Serviceprovider vorstellst.
    du das Gefühl hast, jemand getötet zu haben, wenn du dein Modem ausschaltest.
    du Nächte damit verbringst, den Zähler auf deiner Home-Page über die 20000 zu bringen.
    du dich wunderst, dass man auch im Wasser surfen kann.
    dein Computer mehr als dein Auto kostet.
    du als Anschrift nur noch deine e-Mail-Adresse angibst.
    du online zu sein besser findest als Sex ... und dir sogar einen Spiegel über den PC hängst.
    du dir einen Laptop kaufst, um auch auf dem Klo surfen zu können.
    dein Provider dich bei technischen Schwierigkeiten fragt.
    dein Lebenspartner die Tastatur deines Computers im Ofen einschmilzt.
    der Anwalt deiner Frau die Scheidungspapiere per E-Mail schickt.
    du dir selbst eine E-Mail schickst, um dich an Dinge zu erinnern.
    du dich an kalten Kaffee und kaltes Essen gewöhnt hast.
    du die Homepage deiner Freundin küsst.
    du prompt jede E-Mail beantwortest, aber keine Briefpost mehr.
    du eine Viertelstunde brauchst, um dich durch deine Bookmarks zu scrollen.
    sich in deine Brille eine Web-Seite eingebrannt hat.
    du angestrengt überlegst, was du noch alles im Internet suchen könntest.
    du nur noch hinreist, wo es auch einen Internet-Anschluss gibt.
    du depressiv wirst, wenn du schon nach zwei Stunden mit deinen e-Mails fertig bist.
    du dich im WWW so gut auskennst, dass du Suchmaschinen überflüssig findest.
    du alle Links in Yahoo schon kennst und jetzt halb durch Altavista durch bist.
    du deine e-Mails überprüfst, keine neuen Mails auf dem Server findest und du es gleich nochmal probierst.
    du beim Briefschreiben nach jedem Punkt ein com,net,org oder sonstige kennungen einfügst.
    dich an anderen Menschen nur die e-Mail-Adresse interessiert.
    du deinen Namen nur noch mit Chris at AOL Punkt com angibst.
    du feststellst, dass deine Mitbewohner ausgezogen sind, du aber keine Ahnung hast wann.
    dein Haustier eine eigene Home-Page hat.
    alle deine Freunde ein @ im Namen tragen.
    deine Kinder Eudora, Homer und Datacom heissen.
    du nachts im HTML-Format träumst.
    du Stunden brauchst, um alle deine e-Mail-Adressen abzufragen.
    es zu stinken anfängt, weil dein Haustier verhungert ist.
    du deine Mutter nicht mehr anrufst, weil die kein Modem hat.
    deine Telefonrechnung in Umzugskartons geliefert wird.
    deine Kinder google, yahoo und domain heissen.
    du bei http://www.wetter.de kontrollierst wie das Wetter ist, anstatt aus dem Fenster zu schauen.
    deine virtuelle Freundin dich für jemanden mit mehr Bandbreite verlässt oder dein Lebenspartner verlangt, dass der Computer nicht mehr mit ins Bett kommt.
    du dich mit folgendem Spruch tätowieren lässt: Diesen Körper betrachten Sie am besten mit Netscape 3.0 oder höher.
    Altavista bei dir anfragt, was noch in ihrer Suchmaschine fehlt.
    deine letzte Freundin nur ein JPEG war.
    du deinen Kopf zur Seite beugst, um zu lächeln.
    du im richtigen Leben immer nach dem Zurück-Knopf suchst.
    du nie das Besetztzeichen deines Serviceproviders hörst, weil du sowieso immer online bist.
    du draussen den Helligkeitsregler für die Sonne suchst.
    du dich abends an den Computer setzt & dich wunderst, dass deine Kinder kurz darauf zur Schule müssen.
    dein Partner sich über mangelnde Kommunikation mit dir beschwert, und du deswegen einen zweiten Computer mit Modem kaufst.
    du dem Taxifahrer als Adresse http://33602.bielefeld.de/bahnhofstrasse/135.html nennst.
    du dich rühmst, dass keiner schneller doppelklickt als du.
    du all diese Gründe in der Hoffnung gelesen hast, dass etwas darunter ist, was nicht auf dich zutrifft!




    Du bist also Surfsüchtig und willst das Internet für längere Zeit vergessen ??
    Dann führe nun bitte sorgfältig folgende Schritte durch:

    Zuerst Schließe alle offenen Seiten und beende Dein Internetprogramm! Fahre das Betriebssystem Deines
    Rechners ordnungsgemäß herunter! 3. Schalte Deinen Computer, Monitor, Drucker und das Modem aus!
    Nimm in mehreren Stufen Kontakt mit deiner Außenwelt auf!


    Stufe 1 - Öffne ein Fenster und atme die frische Luft. Achtung, der Kontrast und die Helligkeit lassen sich nicht einstellen, auch auf die Lautstärke kannst Du keinen Einfluss nehmen ! Nimm alles so wie es ist. Die Geräusche sind keine Simulation, sondern alles ist live!

    Stufe 2 - Gehe einige Schritte durch das Zimmer. Was sich unter Dir bewegt, sind nur Deine Beine; keine Angst, bisher läuft alles normal!

    Stufe 3 - Schaue Dich um, ob noch jemand in Deiner Nähe ist, der sich bewegt. Gehe auf ihn zu und sprich ihn einfach an, eine Tastatur ist hierfür nicht erforderlich! Antwortet Dein Gesprächspartner? Wenn ja, dann sei jetzt bitte äußerst vorsichtig, das ist kein Forum und auch kein Chatroom. Überlege vorher genau was Du sagst. Beleidigungen können jetzt für Dich zu körperlichen Schäden führen !

    Stufe 4 - Versuche, Nahrung zu Dir zu nehmen, dazu öffne bitte alle Schranktüren. Sollte in einem Schrank ein Licht angehen, dann hast Du den Kühlschrank gefunden. Schau hinein, ist etwas Essbares vorhanden? Bevor Du etwas verzehrst, achte bitte auf das Verfallsdatum des Produktes.

    Stufe 5 - Verlassen des Hauses, um den Schrank mit dem Licht zu füllen! Achtung, wenn Dir alles fremd vorkommt, bitte jemanden Dich zum Lebensmittelgeschäft zu begleiten! Schau Dich um, die Autos sind alle echt.Überquere die Straße erst, wenn diese wirklich frei ist. So unwahrscheinlich es klingt, hier und jetzt habst Du nur ein Leben. Ein Neustart des Spieles ist nicht möglich und Du wirst auch keinen Krämer finden, der Dir Heiltränke verkauft!

    Stufe 6 - Sollten Dir auf dem Rückweg kleine Kinder entgegen laufen und immer wieder Papa, Papa oder Mama, Mama rufen, kann es sich nur um Deine eigenen Kinder handeln. Tja, die kleinen Racker hast Du wirklich nicht mehr so groß in Erinnerung, aber macht nichts, wenn Dir erstmal die Namen wieder eingefallen sind, dann wirst Du Dich schnell wieder an sie gewöhnen.

    Stufe 7 - Wieder zu Hause angekommen, setz Dich mal gemütlich in einen Sessel, aber nicht unbedingt in den Sessel vor Deinem Computer!!! Klasse, bald hast Du es geschafft. Nun lies mal einige Seiten in einem Buch. Bücher sind die dicken schweren Dinger, die man aufklappen kann, manche haben sogar schöne bunte Bilder. Na merkst Du, wie es beim Lesen oben in Deiner Birne arbeitet? Das sind die Gedanken, die Du Dir beim Lesen machst.Es nützt allerdings nichts, wenn Du mit dem Finger auf die Seite klickst, wenn Du alles gelesen hast - Multimedia war gestern, nun wird von Hand umgeblättert.

    Stufe 8 - Mehr als zehn Seiten solltest Du am Anfang nicht lesen! Lege das Buch wieder weg, aber nicht zu weit. Nun rufe mal nach Deinem Partner, das ist die Person die sich kopfschüttelnd in eine Ecke drückt. Versichere ihm/ihr, dass alles normal ist und Du Dich einfach nur ändern willst. In den ersten Tagen wird das noch niemand glauben, aber halte durch. Verkaufe morgen sofort Dein Modem und schaff Dir vielleicht ein Aquarium an, es funktioniert so ähnlich wie ein Bildschirmschoner aber es ist das erste Anzeichen von Besserung.


    Bravo, Du hast es geschafft! Herzlich Willkommen im realen Leben!!