lindeza
Neues Mitglied
hallo ihr lieben 
nachdem ich jetzt schon eewig nicht mehr da war: hier bin ich wieder, mit dem festen Vorhaben in nächster Zeit wieder öfter hier aufzutauchen
Ich hab hier eine klitzekleine Frage an euch und bitte um Rat/Hilfe/Tipps, weil ich weiß, dass ihr euch alle ziemlich gut mit dem ganzen Rheumading auskennt..
Meine Mutter hatte gegen Ende des Sommers (glaube ich, vielleicht auch nicht, aber irgendwann in der zeckenzeit muss es wohl gewesen sein) einen Zeckenbiss in der Kniekehle. Meine Patentante, Ärztin, war da, hat die Zecke rausgemacht, alles kein Problem ihrer Meinung nach. Eine Woche später ist meine Mutter vom Fahrrad gefallen und hat sich das Knie auf der Vorderseite aufgeschrammt.
Das war wohl ziemlich tief und es hat geblutet und war echt eklig und eitrig.
Kurz darauf hatte sie auf der Rückseite, da wo der Zeckenbiss war einen roten Fleck, aber keinen Kreis, weshalb sie sich überhaupt keine Sorgen gemacht hat..
Dieser rote Kreis wurde immer größer und größer und das Knie war geschwollen, worauf wir, die Familie ihr natürlich sagten, dass das mit dem Zeckenbiss zusammen hängt. Meine Patentante, immer erste Vertrauensperson bei Gesundheitsfragen, meinte aber, dass das völliger quatsch sei und, dass das mit ein bisschen reki und so zeug alles wieder weggehen würde.
Tat es aber nicht. Meine Mutter schob alles auf einen "pilz", den sie sich, ihrer meinung nach, von dem Fahrradsturz eingezogen hatte.
Meine Mutter war dann mittlerweile zum hausarzt gegangen, der ihr blut abnahm und das auf borelien hin untersuchte. die werte waren allerdings nicht erhöht, woraufhin meine mutter alles wieder auf den "pilz"schob.
Der rote fleck wanderte jetzt langsam und zog sich immer mehr an ihrem Bein hoch.
Wir haben ihr alle versucht zu erklären, dass das überhaupt nichts heißen muss und, dass der wert auch noch jahre nach der infektion nicht erhöht sein muss. Aber ihr war das egal.
Das blöd an der sache ist, dass meine tante durch eine borelien infektion rheuma bekommen hat, wenn ich das richtig mitbekommen habe..auf jedenfall geht es ihr richtig dreckig.
jetzt war sie vorkurzem mal beim hautarzt um sich auf einen pilz hin untersuchen zu lassen ("pilz"). Der hautarzt hat ihr blut entnommen, sie ausgelacht, weil sie wirklich so dumm war anzunehmen, dass das ein pilz sei und hat ihr antibiotika verschrieben.
Das nimmt sie aber vehement nicht. Sie sagt immer wieder, dass man nicht mit "maschinengewehren auf spatzen schießen soll", dass das alles totaler unfug sei, und, dass sie sich höchstens dazu bereiterklären würde antibiotika zu nehmen wenn die blutwerte da sind. Gut, sie ist schon alt genug, sie ist stur, da scheitert jegliche überredungskunst, vorallem da meine patentante ihr total davon abhählt antibiotikum zu nehmen. (vielleicht sollte ich nebenher erwähnen, dass sie versucht hat meine rheuma schübe mit kosmischen symbolen zu heilen..)
Mit meiner patentante hab ich dann vorkurzem telefoniert um mir ihren rat zu holen und ihr zu sagen, dass mama wirklich alles machen würde, was sie ihr rät. ihre antwort war nur, dass ich total übertreibe.
Und papa findet das ganze auch blöd. er hat schon mit mama geredet, er hat sie überhaupt erst dazu gebracht zum arzt zu gehen. aber sie ist so schrecklich stur.
Im laufe der nächsten woche sollte dann wohl die bluttestergebnisse kommen.
Wenn der borelienwert postiv ist, ist alles klar. da wird antibiotikum geschluckt und sie kommt in ärztliche behandlugn, weil ich wirklich nicht will, dass sie am schluss auch mit rheuma oder so dasitzt.
und wenn nicht?was dann?
Ich hoffe ihr versteht mein problem etwas. Ich finde es verantwortungslos, dass sie scheinbar so "unbekümmert" mit ihrer gesundheit umgeht, vorallem da sie eine tochter und eine schwester mit rheuma hat von der eine es von einem zeckenstich hat. Ich glaube aber schon, dass sie sich gedanken drüber macht, es aber nicht zeigen will, vielleicht aus angst, da sie weiß, was von so einer zecke ausgelöst werden kann?ich weiß es wirlich nicht.
Andererseits bin ich nur ihre tochter und kann sie nicht zwingen irgendwas zu nehmen oder so, weil ich mich auch einfach viel zu schlecht damit auskenne.
Habt ihr vielleicht einen rat für mich? wisst ihr, was alles die folgen eines zeckenstichs sind?was würdet ihr in meiner situation tun?habt ihr vielleicht irgendwelche infos über zecken, hattet ihr selber schonmal so etwas?
wie gesagt, ich kenn mich wirklich kaum damit aus, ich bin nur gerade ziemlich hilflos, weil ich echt nicht weiß was ich damit machen soll.
vielen lieben dank für eure antworten schonmal
ich bin echt um jede antwort dankbar (=
ganz liebe grüße
lindeza
(und sorry, dass der text so lange wurde
)
nachdem ich jetzt schon eewig nicht mehr da war: hier bin ich wieder, mit dem festen Vorhaben in nächster Zeit wieder öfter hier aufzutauchen
Ich hab hier eine klitzekleine Frage an euch und bitte um Rat/Hilfe/Tipps, weil ich weiß, dass ihr euch alle ziemlich gut mit dem ganzen Rheumading auskennt..
Meine Mutter hatte gegen Ende des Sommers (glaube ich, vielleicht auch nicht, aber irgendwann in der zeckenzeit muss es wohl gewesen sein) einen Zeckenbiss in der Kniekehle. Meine Patentante, Ärztin, war da, hat die Zecke rausgemacht, alles kein Problem ihrer Meinung nach. Eine Woche später ist meine Mutter vom Fahrrad gefallen und hat sich das Knie auf der Vorderseite aufgeschrammt.
Das war wohl ziemlich tief und es hat geblutet und war echt eklig und eitrig.
Kurz darauf hatte sie auf der Rückseite, da wo der Zeckenbiss war einen roten Fleck, aber keinen Kreis, weshalb sie sich überhaupt keine Sorgen gemacht hat..
Dieser rote Kreis wurde immer größer und größer und das Knie war geschwollen, worauf wir, die Familie ihr natürlich sagten, dass das mit dem Zeckenbiss zusammen hängt. Meine Patentante, immer erste Vertrauensperson bei Gesundheitsfragen, meinte aber, dass das völliger quatsch sei und, dass das mit ein bisschen reki und so zeug alles wieder weggehen würde.
Tat es aber nicht. Meine Mutter schob alles auf einen "pilz", den sie sich, ihrer meinung nach, von dem Fahrradsturz eingezogen hatte.
Meine Mutter war dann mittlerweile zum hausarzt gegangen, der ihr blut abnahm und das auf borelien hin untersuchte. die werte waren allerdings nicht erhöht, woraufhin meine mutter alles wieder auf den "pilz"schob.
Der rote fleck wanderte jetzt langsam und zog sich immer mehr an ihrem Bein hoch.
Wir haben ihr alle versucht zu erklären, dass das überhaupt nichts heißen muss und, dass der wert auch noch jahre nach der infektion nicht erhöht sein muss. Aber ihr war das egal.
Das blöd an der sache ist, dass meine tante durch eine borelien infektion rheuma bekommen hat, wenn ich das richtig mitbekommen habe..auf jedenfall geht es ihr richtig dreckig.
jetzt war sie vorkurzem mal beim hautarzt um sich auf einen pilz hin untersuchen zu lassen ("pilz"). Der hautarzt hat ihr blut entnommen, sie ausgelacht, weil sie wirklich so dumm war anzunehmen, dass das ein pilz sei und hat ihr antibiotika verschrieben.
Das nimmt sie aber vehement nicht. Sie sagt immer wieder, dass man nicht mit "maschinengewehren auf spatzen schießen soll", dass das alles totaler unfug sei, und, dass sie sich höchstens dazu bereiterklären würde antibiotika zu nehmen wenn die blutwerte da sind. Gut, sie ist schon alt genug, sie ist stur, da scheitert jegliche überredungskunst, vorallem da meine patentante ihr total davon abhählt antibiotikum zu nehmen. (vielleicht sollte ich nebenher erwähnen, dass sie versucht hat meine rheuma schübe mit kosmischen symbolen zu heilen..)
Mit meiner patentante hab ich dann vorkurzem telefoniert um mir ihren rat zu holen und ihr zu sagen, dass mama wirklich alles machen würde, was sie ihr rät. ihre antwort war nur, dass ich total übertreibe.
Und papa findet das ganze auch blöd. er hat schon mit mama geredet, er hat sie überhaupt erst dazu gebracht zum arzt zu gehen. aber sie ist so schrecklich stur.
Im laufe der nächsten woche sollte dann wohl die bluttestergebnisse kommen.
Wenn der borelienwert postiv ist, ist alles klar. da wird antibiotikum geschluckt und sie kommt in ärztliche behandlugn, weil ich wirklich nicht will, dass sie am schluss auch mit rheuma oder so dasitzt.
und wenn nicht?was dann?
Ich hoffe ihr versteht mein problem etwas. Ich finde es verantwortungslos, dass sie scheinbar so "unbekümmert" mit ihrer gesundheit umgeht, vorallem da sie eine tochter und eine schwester mit rheuma hat von der eine es von einem zeckenstich hat. Ich glaube aber schon, dass sie sich gedanken drüber macht, es aber nicht zeigen will, vielleicht aus angst, da sie weiß, was von so einer zecke ausgelöst werden kann?ich weiß es wirlich nicht.
Andererseits bin ich nur ihre tochter und kann sie nicht zwingen irgendwas zu nehmen oder so, weil ich mich auch einfach viel zu schlecht damit auskenne.
Habt ihr vielleicht einen rat für mich? wisst ihr, was alles die folgen eines zeckenstichs sind?was würdet ihr in meiner situation tun?habt ihr vielleicht irgendwelche infos über zecken, hattet ihr selber schonmal so etwas?
wie gesagt, ich kenn mich wirklich kaum damit aus, ich bin nur gerade ziemlich hilflos, weil ich echt nicht weiß was ich damit machen soll.
vielen lieben dank für eure antworten schonmal
ich bin echt um jede antwort dankbar (=
ganz liebe grüße
lindeza
(und sorry, dass der text so lange wurde