Hallo zusammen, vielen lieben Dank an alle, die sich Zeit nehmen das zu lesen 
Allgemeines zu mir
Ich bin 39 Jahre alt, zweifache Mutter und seit Jahren auf der Suche nach einer verlässlichen Diagnose für meine chronischen Schmerzen.
Die Beschwerden haben nach meiner ersten Schwangerschaft (Kaiserschnitt) begonnen und sich seitdem kontinuierlich verschlechtert .
Seit rund einem Jahr bin ich in meiner Beweglichkeit stark eingeschränkt – selbst alltägliche Dinge wie Einkaufen oder Haushalt bereiten mir große Schwierigkeiten.
Ich nehme Tilidin und Celecoxib, traue mich aber oft trotzdem nicht, das Haus zu verlassen, da ich trotzdem Schmerzen habe.
Symptome (aktuell)
Meine offenen Fragen
Ergänzung zu meinem Beitrag
Ich habe das Forum in den letzten Wochen sehr intensiv durchforstet – viele Beiträge haben mir bereits geholfen. Trotzdem bleibt bei mir eine große Verunsicherung, weil meine Beschwerden irgendwie nicht richtig ins typische Bild passen.
Ich hatte im Laufe der Jahre viele Fehldiagnosen und bin inzwischen wirklich ausgelaugt vom ständigen Wechsel zwischen Ärzten, Osteopathen, Physiotherapeuten, Neurochirurgen, Heilpraktikern usw.
Was mir am meisten zu schaffen macht:
Meine Hoffnung
Ich schreibe das, weil ich wirklich hoffe, hier Betroffene mit ähnlichem Verlauf zu finden. Gerade Menschen, bei denen:
Danke euch fürs Lesen
Steffi
Ich bin 39 Jahre alt, zweifache Mutter und seit Jahren auf der Suche nach einer verlässlichen Diagnose für meine chronischen Schmerzen.
Die Beschwerden haben nach meiner ersten Schwangerschaft (Kaiserschnitt) begonnen und sich seitdem kontinuierlich verschlechtert .
Seit rund einem Jahr bin ich in meiner Beweglichkeit stark eingeschränkt – selbst alltägliche Dinge wie Einkaufen oder Haushalt bereiten mir große Schwierigkeiten.
Ich nehme Tilidin und Celecoxib, traue mich aber oft trotzdem nicht, das Haus zu verlassen, da ich trotzdem Schmerzen habe.
Symptome (aktuell)
- ISG-Schmerzen beidseitig, rechts besonders stechend ( tief im Gesäß und manchmal Kreuzbein Steißbein)im Gehen
- Sehnenansatzreizung Gluteus medius und minimus
- Chronische Schleimbeutelentzündung (Bursitis) am Trochanter
- Blockaden und Schmerzen im Bereich LWS/BWS-Übergang, v. a. bei Beugung/Drehung
- Starke Verspannungen der gesamten Muskulatur, auch im Psoas, Bindegewebe sehr hart
- HWS-Beschwerden, häufiger Atlas blockiert
- Bewegung verschlechtert die Beschwerden (Haushalt, Spazierengehen, KG usw.)
- Häufige Infekte/Mandelprobleme nach Kortisonbehandlungen
- Seit Corona-Erkrankung (vor 3 Jahren) deutliche Verschlechterung
- Keine Schmerzen in Händen, Fingern, Knien oder Füßen
- Keine klassische Morgensteifigkeit (>30 Minuten)
- Keine Nachtschmerzen (Schlaf ist meist gut)
- Keine Fatigue, kein Reizdarm
- Keine chronische Müdigkeit
- Keine Ausstrahlung in die Beine
- Infiltrationen: ISG, Facettengelenke, Nervenwurzeln L4–S1, Trochanter
- Thermokoagulation (L3–S1 + ISG): nur 2–3 Wochen Besserung
- PRP-Injektionen in Bänder & Nervenwurzeln: leichte, aber keine nachhaltige Wirkung
- Procain-Basen-Infusionen (2×/Woche): manchmal entzündungshemmend
- KG am Gerät, Tiefenstabilitätstraining, Osteopathie, Atlastherapie, Laser, Stoßwelle
- Manuelle Therapien: Beckenverwringung korrigiert (Darmbeinschaufel rotiert, steht erhöht), hält nur kurz
- Pohltherapie seit Kurzem (Bindegewebe)
- Tilidin retard (100 mg morgens, 50 mg abends)
- Celecoxib (seit Kurzem, vorher Diclofenac und Naproxen)
- Leberunterstützung: Cholin + Doppelherz Leber
- (Geplant: Start mit Simponi – Biologikum)
- MRT ISG: mit chronischer Sakroiliitis vereinbar
- HLA-B27 negativ
- CRP/BSG meist normal, Leberwerte erhöht, ASL-Titer lange auffällig
- Verdacht auf funktionelle Spinalkanalstenose (LWS)
- Sehnenansatzentzündung und Bursitis am Trochanter
- Zahnwurzelbehandlungen, Mandelprobleme → Verdacht auf Störfelder
- Borrelien-Infektion im Januar, trotz mehrfacher Antibiotikatherapie
- Nagelveränderung: Röhrennagel am Fuß, gelblich verdickt
- Familienanamnese: Mutter hat ebenfalls massive Rückenprobleme und Nagelveränderungen
- Ist es Psoriasis-Arthritis mit axialer Beteiligung, auch ohne sichtbare Psoriasis?
- Oder doch axiale Spondyloarthritis, trotz fehlender typischer Symptome?
- Ist eine infektiös-immunologische Beteiligung denkbar (Streptokokken, Borrelien, COVID)?
- Sollte ich mit dem Biologikum Simponi beginnen oder ist das zu früh?
Ergänzung zu meinem Beitrag
Ich habe das Forum in den letzten Wochen sehr intensiv durchforstet – viele Beiträge haben mir bereits geholfen. Trotzdem bleibt bei mir eine große Verunsicherung, weil meine Beschwerden irgendwie nicht richtig ins typische Bild passen.
Ich hatte im Laufe der Jahre viele Fehldiagnosen und bin inzwischen wirklich ausgelaugt vom ständigen Wechsel zwischen Ärzten, Osteopathen, Physiotherapeuten, Neurochirurgen, Heilpraktikern usw.
Was mir am meisten zu schaffen macht:
- Die Schmerzmittel helfen kaum. Ich kann oft nur wenige Meter laufen, dann kommen wieder heftige Schmerzen – entweder rund ums Kreuzbein/Steißbein oder tief im Gesäß.
- Meine Wirbelsäule fühlt sich steif an, als wäre alles blockiert. Nichts scheint wirklich zu helfen.
- Das Biologikum Simponi bekomme ich nur wegen der chronischen Sakroiliitis im MRT –
- Ich bin verunsichert, weil viele von euch auch Beschwerden in den Fingern, Knien, Ellbogen oder Füßen haben. Bei mir ist es fast ausschließlich die Wirbelsäule, das ISG, Sehnen und Bänder – vor allem rund ums Becken.
- Meine Schmerzen sind klar belastungsabhängig, Das scheint nicht ins klassische Bild zu passen.
- OPs sind nicht begründbar, weil keine einzelne Diagnose (z. B. Spinalkanalstenose) klar oder schwerwiegend genug erscheint. Mein Orthopäde vermutet eine funktionelle Enge, die man im Liegen gar nicht sieht.
- Kortison wirkt als einziges– aber nur kurz, ein paar Tage – danach kommt alles zurück.
Ich schreibe das, weil ich wirklich hoffe, hier Betroffene mit ähnlichem Verlauf zu finden. Gerade Menschen, bei denen:
- nur die Wirbelsäule betroffen ist
- auch keine typische Haut-Psoriasis vorliegt
- die ebenfalls skeptisch waren, ob ein Biologikum sinnvoll ist
- oder bei denen es tatsächlich geholfen hat – trotz atypischem Verlauf
Danke euch fürs Lesen
Steffi