Muckel
Das Muckelchen
Hallo,
wie einige von Euch wissen, habe ich einen ziemlich niederschmetternden KH-Aufenthalt hinter mir.
Entzündungen wurde ignoriert, da die nicht in „Ihr Schema“ passten, gemacht wurde nichts.
Ergebnis: Viel mehr Bewegungseinschränkungen als noch vor einem Jahr, besonders im Bereich der Wirbelsäule und des Brustkorbes (Atembreite<2,5cm).Aber auch andere Gelenke zeigen inzwischen Bewegungseinschränkungen, auch die, die bisher kaum betroffen waren.
Trotz dieser Sachen sollten alle Medis reduziert und ausgeschlichen werden.
Die entzündlich-rheumatische Erkrankung wurde von mehreren Rheumatologen durch Ultraschall der Gelenke, tastbare Gelenkergüsse, Kapselschwellungen und MRT-Aufnahmen eindeutig gestellt, wahrscheinlich eine Psoriasis-Spondarthritis, sonst eben undifferenziert, aber auf jeden Fall entzündlich. Teilweise sind auch die Entzündungswerte erhöht, häufiger aber nicht.
Auch in der Klinik wurde eine Entzündung im MRT gefunden. Aber da auch eine Fibro vorliegt, machte die die meisten Beschwerden, und ohne Entzündungswerte im Blut auch keine Entzündung (Aussage des Oberarztes).
Nun habe ich das Editorial von DocL gelesen , das mich wirklich berührt hat.
Dort stand unter anderem: „Komplette, nun schon lang anhaltende Remission“. Trotzdem wurde die Therapie mit Enbrel weitergeführt.
Habe es bisher auch immer so verstanden, nachdem was hier geschrieben steht und was mein Rheumatologe sagt, dass eigentlich das Ziel einer Therapie wäre, (möglichst) eine (Partielle-) Remission zu erzielen.
Wie kann es daher sein, dass trotz Bewegungseinschränkungen und trotz Entzündungen die Therapie auf Grund „zu guter“ Entzündungswerte abgesetzt werden soll? Eine Remission liegt meiner Meinung nach nicht vor, da ich Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen habe.
Wie ist Eure Erfahrung mit der Therapie bzw. ihrer Fortführung unter „guten Entzündungswerten“?
Gibt es unter Euch auch welche mit wenig Gelenkschäden, die trotzdem MTX nehmen?
Muß allerdings sagen, dass bei mir erst seit einem guten Jahr die Entzündungen stärker sind. Habe auch die ganze Zeit Cortison genommen.
Über Eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar, da ich morgen zum Rheumatologen muß und vorher gerne wüsste, wie es bei anderen in ähnlicher Situation aussieht, um argumentieren zu können.
Vielen Dank im voraus (auch für das lesen des langen Artikels)
Muckel, die schon wieder ziemlich durcheinander ist
wie einige von Euch wissen, habe ich einen ziemlich niederschmetternden KH-Aufenthalt hinter mir.
Entzündungen wurde ignoriert, da die nicht in „Ihr Schema“ passten, gemacht wurde nichts.
Ergebnis: Viel mehr Bewegungseinschränkungen als noch vor einem Jahr, besonders im Bereich der Wirbelsäule und des Brustkorbes (Atembreite<2,5cm).Aber auch andere Gelenke zeigen inzwischen Bewegungseinschränkungen, auch die, die bisher kaum betroffen waren.
Trotz dieser Sachen sollten alle Medis reduziert und ausgeschlichen werden.
Die entzündlich-rheumatische Erkrankung wurde von mehreren Rheumatologen durch Ultraschall der Gelenke, tastbare Gelenkergüsse, Kapselschwellungen und MRT-Aufnahmen eindeutig gestellt, wahrscheinlich eine Psoriasis-Spondarthritis, sonst eben undifferenziert, aber auf jeden Fall entzündlich. Teilweise sind auch die Entzündungswerte erhöht, häufiger aber nicht.
Auch in der Klinik wurde eine Entzündung im MRT gefunden. Aber da auch eine Fibro vorliegt, machte die die meisten Beschwerden, und ohne Entzündungswerte im Blut auch keine Entzündung (Aussage des Oberarztes).
Nun habe ich das Editorial von DocL gelesen , das mich wirklich berührt hat.
Dort stand unter anderem: „Komplette, nun schon lang anhaltende Remission“. Trotzdem wurde die Therapie mit Enbrel weitergeführt.
Habe es bisher auch immer so verstanden, nachdem was hier geschrieben steht und was mein Rheumatologe sagt, dass eigentlich das Ziel einer Therapie wäre, (möglichst) eine (Partielle-) Remission zu erzielen.
Wie kann es daher sein, dass trotz Bewegungseinschränkungen und trotz Entzündungen die Therapie auf Grund „zu guter“ Entzündungswerte abgesetzt werden soll? Eine Remission liegt meiner Meinung nach nicht vor, da ich Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen habe.
Wie ist Eure Erfahrung mit der Therapie bzw. ihrer Fortführung unter „guten Entzündungswerten“?
Gibt es unter Euch auch welche mit wenig Gelenkschäden, die trotzdem MTX nehmen?
Muß allerdings sagen, dass bei mir erst seit einem guten Jahr die Entzündungen stärker sind. Habe auch die ganze Zeit Cortison genommen.
Über Eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar, da ich morgen zum Rheumatologen muß und vorher gerne wüsste, wie es bei anderen in ähnlicher Situation aussieht, um argumentieren zu können.
Vielen Dank im voraus (auch für das lesen des langen Artikels)
Muckel, die schon wieder ziemlich durcheinander ist

... das hatten wir nun doch schon zur Genüge.