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Dosierung von Kortison?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von mmecitron, 6. Mai 2005.

  1. mmecitron

    mmecitron Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich habe seit ca. 3 Jahren Schmerzen an den Gelenken von den Zehen bis zu den Schultern. Anfänglich vereinzelt, zwischenzeitlich mehrere Gelenke gleichzeitig.
    Rheumafaktoren neg. - Entzündungswerte erhöht.
    Zwischenzeitlich Deformation der Daumengelenke und Ausziehung der Kniescheiben.
    Nach einem Kortisontest Anfang 2005 deutliche Besserung, jedoch keine Therapie durch den Rheumatologen.
    Derzeitige Verordnung der Hausärztin Decortin 5 mg tägl. und Mobec 7,5 bei Bedarf.
    Die Schmerzen an den Gelenken sind momentan erträglich bis weg, je nach Tagesform. Noch sehr schmerzhaft und unverändert sind die Schmerzen an der li. Achillessehne.
    Neuer Termin in der Rheuma-Ambulanz einer Uniklinik ist im Juni.
    Hat jemand ähnliche Schmerzerfahrungen, oder weiß, ob die verordnete Kortisonmenge überhaupt ausreicht.
    Es wäre soooo schön, wieder schmerzfrei und aktiv zu sein.
    Ach ja, was mach' ich eigentlich, wenn weiterhin negative Rheumafaktoren vorhanden sind?
    Von meinem Rheumatologen war ich eigentlich enttäuscht. Lediglich die Hausärztin ist von einem entzündlichen Geschehen überzeugt.
    LG
    mmecitron
     
  2. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo mmecitron,

    so ganz spontan kann ich dir nur raten, halte dich an deine hausärztin und begib dich auf die suche nach einem rheumatologen, zu dem du vertrauen aufbauen kannst. ich weis, leichter gesagt als getan, aber diesen weg sind wir hier wohl fast alle einmal gegangen. wie begründet dein rheumatologe denn die deformitäten? .. krumm gelegen, oder wie?? :( ... .
    was ich nicht ganz verstehe: weshalb nimmst du das mobec nicht regelmäßig? ich denke mal, das es als dauertherapie wohl für den körper insgesamt verträglicher wäre, als dauerhaft die cortisondosis hochzuschrauben. die nebenwirkungen vom cortison sind nicht ohne (cushing - syndrom, diabetes, gewichtszunahme, massive wassereinlagerungen .... solltest du mal hier im forum nachlesen, gibt es schon viele beiträge drüber).

    für die arztsuche wünsche ich dir alles erdenklich gute und lass dich nicht unterbuttern.
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi mmecitron,

    grundsätzlich gilt für die Dosierung von Cortison: so wenig wie möglich, d.h. man schleicht die Dosis soweit runter, dass die Entzündungen gerade so im Zaum gehalten werden. Im Idealfall bekommt man ein Basismedikament und kann das Cortison langsam auf 0 schleichen. Leider klappt das nicht immer.

    Das Vorhandensein des Rheumafaktors hat für die Diagnosestellung wenig Bedeutung, wichtiger sind das klinische Bild, die positive Reaktion auf Cortison und die erhöhten Entzündungswerte bei bestehenden Beschwerden.

    Wenn Du anhaltende Beschwerden hast, würde ich die Hausärztin bitten, einen kurzfristigeren Termin bei der Rheuma-Ambulanz für Dich zu bekommen. Mit etwas Druck funktioniert das nämlich. Als es bei mir akut war, bekam ich dank des Engagements meines Hausarztes innerhalb von knapp 3 Wochen einen Termin (normalerweise warte ich 3-4 Monate!).

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  4. mmecitron

    mmecitron Neues Mitglied

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    Hallo,
    dankeschön für die schnellen Kommentare.
    Leider habe ich trotz Magenschutz mit OMEP 40 mg auf Medikamente, wie Ibuprofen, Diclofenac und auch Mobec bei einer Einnahmedauer von über 2 Wochen mit starken Sodbrennen reagiert. Bei Decortin habe ich keinerlei Probleme. Die Reduzierung auf 5 - 2,5 - 5 im Wechsel hat leider nicht funktioniert, da die Beschwerden zu stark wurden.
    Nun werde ich mich in Geduld üben und die nächsten 3 Wochen abwarten. Wir haben uns daher kurzfristig für einen Urlaub in einer wärmeren Region entschieden.
    Der Termin ist bereits eingeschoben. Normale Wartezeit wäre 4-5 Monate gewesen.
    Also weiter wie bisher in der Hoffnung, dann in der Klinik Hilfe zu bekommen.
    LG
    mmecitron