Diskussion Impfung MTX

ok und danke.
hatte zuvor per suchfunktion (metex/covid-impfung) nach beiträgen erfolglos gesucht.

in toto:
es gibt keine einheitliche empfehlung zum aussetzen/absetzen.
 
Von meiner Rheumatologin bekam ich die Empfehlung garnicht auszusetzen. MTX wirkt nach.

Was hat dir dein Rheumatologe empfohlen, oder weshalb bist du unsicher?
 
fachärztin: 2 wochen vor + 2 wochen danach,
der impfarzt bei pieks 1: überhaupt nix verändern.

starte heute wieder nach 2 wochen nach pieks 1.
 
Also Tatsache ist, dass sich bisher keine der Empfehlungen mit einer anderen deckt ;) - bis auf die: alles lassen wie es ist und weiternehmen. Das kam öfter und hab ich auch schon gelesen.
 
Die Betriebsärztin meinte auch, nicht aussetzen. Meine Tochter denkt aber, die Rheumatologin ist mehr spazialisiert bezüglich dem Rheuma und den Medis. Schwierig ;).
 
Da ich am Dienstag geimpft wurde und am Mittwoch MTX-Tag ist, habe ich einmal ausgesetzt.
Sagte auch der Hausarzt und das war das Gegenteil vom Rheumadok., der sagte, weiternehmen.
Tja....
 
Ich denke, dass die Ärzte die Anweisung so vorliegen haben, wenn die Rheumatologen und Impfärzte sich einig sind, dass man nicht aussetzen muss.

MTX wirkt ja nach, also machts Aussetzen vielleicht eh keinen Sinn.
 
Ich hab mir ja auch meine eigene Theorie gebastelt
Ich setze 1 Woche vorher aus, bin dann 2 Wochen ohne MTX am Impftag....
Hinterher setze ich nicht aus, denn dann bin ich nach der Impfung 1 ganze Woche ohne MTX. Und wenn in der Studie die Impfantwort nach 7 Tagen gemessen wurde, scheint diese Zeit zu reichen, um eine Impfantwort zu bekommen.
 
Mein Rheumatologe hatte mit mir verabredet, dass ich einmal mit MTX aussetzten soll, wenn ich die Impfung bekomme. Nun ist es bei mir blöd gelaufen: ich sollte die Imfung an einem Freitag bekommen, also hab ich Mittwoch davor das MTX ausgesetzt. Wurde dann aber doch erst am folgenden Dienstag geimpft. Ich habe dann zum Glück meinen Rheumatologen telefonisch erreicht, er hat mir gesagt, ich soll dann auch am MIttwoch mit MTX aussetzen, also habe ich jetzt insgesamt 2mal ausgesetzt.
Jeder Arzt hat eine andere Meinung dazu - der Impfarzt hatte sich bei mir ganz rausgehalten "das solle ich mit dem facharzt besprechen". Aber ich halte mich dann an meinen Rheumatologen.
Liebe Grüsse,
Ruth
 
zu den impfärzten (zumindest für berlin in den 6 impfzentren): da impfen ärzte aller fachrichtungen, pieks 1 bekam ich von einem radiologen.

der riet mir erstaunlicherweise sofort zu keiner veränderung der metexnutzg. -
find ich a bissl gewagt, hatte er die qualifikation dazu?
hab mich da doch auf meine fachärztin verlassen.
 
Die haben alle die gleiche Anleitung gelesen und unterschrieben, damit sie als Impfarzt eingesetzt werden.
Mir liegt sogar die Bestätigung in Kopie vor. Hab ich bei der Impfung in der Hausarztpraxis bekommen.
Ich glaub es können auch Assistenzärzte eingesetzt werden.

Bisher decken sich alle Aussagen, auch die im Infoblatt der Rheumaliga, bezüglich der Weiterführung der Medikamente, bis auf einige Ausnahmen, die aber hier in einem anderen Thread beschrieben ist/sind.
MTX muss nicht ausgesetzt werden, und Kortison in unsrer Erhaltungsdosis als Dauermedikation ist auch weiter zu nehmen. Nur bei höherer Dosierung sollte man mit dem Arzt Rücksprache halten.

Bei Grippe- und allen anderen Impfungen wird nicht so ein Aufhebens gemacht, obwohl da vermutlich die gleichen Probleme auftreten können. Da darf sogar die Arzthelferin impfen.
 
Meine Rheumatologin hat mir sowohl bei der Infektion, als auch bei der Grippeimpfung quasi angeboten, das MTX und Erelzi jeweils eine Woche auszusetzen, damit das Immunsystem erfolgreicher/stärker ist.
Ich hab bei mir aber in den letzten Tagen schon vermehrt Gelenkzimperlein gespürt und bin froh wieder gespritzt zu haben, auch wenn ich nicht 100 prozentig sicher sein kann, dass die vom Aussetzen her rühren.
 
Ich habe auch viele gegensätzliche Ansätze dazu gelesen. Ich kriege demnächst meinen Pieks direkt bei meiner Rheumatologin. Meine aktuelle Therapie besteht aus 200mg Hydroxichloroquin/tägl. und 20mg MTX/wöchentl.
Ich soll ersteres normal weiternehmen und das MTX 3 Mal auslassen. 1x vorher und 2x danach.
 
Meine Tochter war froh, daß MTX weglassen zu dürfen, ihr war es zwei Tage übel, Do Impfung und Sa wäre MTX dran gewesen. Erst gestern ging es wieder aufwärts. Und nach MTX ist ihr fast immer flau im Magen etc.
 
Ich habs halt so verstanden, denn bei einer OP muss nicht nur hinterher wegen der Heilung, sondern auch vorher schon absetzen, weil noch Wirkung da ist. Nennt sich vielleicht anders als Spiegel, das kann sein, aber es würde noch wirken. Deshalb würde ich auch bis 3 Wochen hinterher sicher keinen Schub bekommen.
Ich war zur Herzklappen-OP in einer Bad Nauheim, und dieser Klinik ist eine Rheumaklinik angeschlossen. Deshalb dachte ich, die kennen sich aus und habs geglaubt.

Meine Rheumatologin sagte mir allerdings ich soll nicht aussetzen.
Der Impfarzt empfahl mir hinterher einmal auszusetzen.

Das Dumme ist halt, dass ich als Laie glauben muss, was ein Fachmann*frau mir sagt, wenns mir logisch erscheint und der Doc kompetent rüberkommt.

Vielleicht kann man sichs aussuchen ;)
Hallo Chissi , in der Rheumaliga wird empfohlen, dass man vor einer OP eine Woche mit MTX und nach der OP zwei Wochen mit MTX aussetzen soll, zwecks der Wundheilung. Beim Impfen eine Woche danach mit MTX aussetzen.
Viele Grüße aus Bayern,
Günther
 
Ich wurd eheute Vormittag auch mit Biontech geimpft, also werde ich das MTX morgen aussetzen und laut Hausarzt soll ich auch zwei Tage
das Niforantin(langzeit Antibiotikum) aussetzen.

Frage: Wie habt ihr das mit der Folsäure gemacht, trotdem am nächsten Tag genommen??
 
Zurück
Oben