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diffuse Schmerzen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von mrs.moose, 12. April 2014.

  1. mrs.moose

    mrs.moose Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2014
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    Hallo,
    Ich bin noch ganz neu hier und hoffe, dass ich meinen Post an die richtige Stelle gesetzt habe. Ich bin weiblich, 22 Jahre alt, schlank und hatte bis vor einiger Zeit keinerlei nennenswerte Gebrechen. Vor 3 Monaten hatte ich eine Erkältung und verbrachte daraufhin 1-2 Tage im Bett. In dieser zeit entwickelten sich Wadenkrämpfe beidseits, die auch ganze 2 Nächte und 3 Tage anhielten. Da diese mich sehr quälten ging ich zum Hausarzt, nach kurzer Schilderung meines Problems und kurzer Abtastung der Waden schickte mich dieser mit einem Schmerzmittelrezept wieder nachhause. Die permanenten Wadenkrämpfe gingen, aber ein starkes Stechen und Ziehen stellte sich ein. Daraufhin bin ich wieder zum Hausarzt, dieser überwies mich zu einem Neurologen. Bis ich dort einen Termin hatte, vergingen wieder mehrere Wochen in denen sich der Schmerz immer mehr wandelte. Mal hatte ich ein permantentes Stechen in der linken, mal in der rechten Wade und manchmal stellenweise keine oder nur leichte Schmerzen. Einige Wochen später bekam ich auch noch ein immer mal wieder auftretendes Kribbeln in den Füßen und Zuckungen im Oberschenkel und in der Wade, sowie auch ab und zu Stechen in den Unterarmen. Als ich dann endlich beim Neurologen war, schickte der mich zum EMG, aber bei der Auswertung kam raus, dass meine Nerven wohl in Ordnung seien. Auch weitere neurologische Test waren unauffällig. Der Neurologe tippte als nächtes auf die Bandscheibe und schickte mich ins MRT. Wieder hieß es erstmal warten. In dieser Zeit verlagerten sich meine Schmerzen ausschließlich nur noch in das linke Bein. Nun sticht es nicht mehr nur in der Wade, sondern auch sehr starkt in der Fußsohle, manchmal Kniekehle, an der Knöchelinnenseite , sowie auch in der Leiste und der Oberschenkelinnenseite und gelegentlich Oberschenkelrückseite. Das Kribbeln in den Füßen tritt gelgentlich auch noch auf. Was auch noch dazu gekommen ist, ist einseitiges Raynaud-Syndrom am linken Zehenballen, manchmal ist auch der kleine Zeh noch in Miteleidenschaft gezogen. Endlich war der MRT-Termin letzte Woche da - alles ok, kein Bandscheibenvorfall und die Nerven sind auch nicht irgendwie gequetscht. Hmmmm...ich schilderte meinem Neurologen meine neue veränderte Symptomatik und dieser nahm nochmal Blut ab (das hatte meine Hausärztin zuvor auch schon getan - war aber alles ohne Befund, auch kein Magnesiummangel oder sowas), um zu schauen, ob es Spätfolgen einer Borreliose sein könnten - Blut war wieder ohne Befund. Aufgrund des einseitigen Raynauds schickte er mich zum Angiologen. Dort habe ich erst nächte Woche einen Termin. Ich bin mit meinem Latein langsam am Ende und möchte einfach nur noch diese Schmerzen wieder los sein. Kann mich aufgrunddessen momentan gar nicht auf mein Studium konzentrieren :(
    Nun meine Frage an euch: Wie wahrscheinlich ist es, dass meine Symptomatik auf Rheuma hinweisen könnte. Rheuma kommt bei mir vermehrt in der Familie vor. Des Weiteren habe ich auch schon seit über einem Jahr Probleme mit der BWS. Dafür bekam ich bis jetzt immer Physiotherapie, die mir zeitweise auch wirklich gut geholfen hat. Mein linkes Bein ist manchmal nach Bewegung/längerem Laufen leicht dicker als das rechte (ca. 1,5 cm), sonst sieht es aber normal aus (also ist nicht rot oder überwärmt oder so). Auch habe ich des Öfteren Schwellungsgefühle im Bein, aber das Bein ist dann nicht angeschwollen. Wenn die Schmerzen ins Schienbein strahlen, habe ich auch eine regelrechte Überempfindlichkeit an der Hautoberfläche. Also mir schmerzt dann sogar der Stoff meiner Jeans beim Laufen.
    Ich hoffe mir kann vielleicht jemand einen Rat geben oder hat eventuell schon einmal etwas ähnliches gehabt.
    Vielen Dank fürs Lesen und sorry für den langen Text!