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die Psyche und Rheuma?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Zachary47, 7. Juni 2009.

  1. Zachary47

    Zachary47 Neues Mitglied

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    Hi ich habe letztes Jahr die Diagnose rheumatoide Atritis bekommen. Nun war meine Situation so das ich nach meinem Studium in die Praxis kam und mich in der Firma vollkommen unwohl und fehl am Platz fühlte. Ich habe am Sonntag schon geheult weil ich da nicht hinwollte. Naja so viel dazu meine eigentliche Frage ist ob durch die Psyche wenn es einem nicht gut das Rheuma ausgelöst werden kann? Oder hat jemand das vielleicht auch erlebt oder ist es bei euch einfach aufgetretten obwohl Ihr ganz zufrieden mit eurem Leben wart?

    Gruß zach
     
  2. Cori

    Cori Optimistin

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    Hallo Zach!

    Bei mir war es so, damals vor ca. 5 1/2 Jahren, dass bei mir keine Besonderheiten vorlagen, als das mit den Symptomen, dem Unwohlsein und den Beschwerden los ging (bewusst los ging). Es ist zwar nicht alles im Lot gewesen, aber es gab auch keine plötzlich eingetretenen Veränderungen, die die Erkrankung hätten ausbrechen lassen.

    Man weiss einfach noch zu wenig, was die Krankheit auslöst. Da es bei Dir aber noch nicht solange her ist, hast Du vielleicht noch die Möglichkeit, etwas intensiver darüber nachzudenken und Dir aufzuschreiben. Vielleicht entdeckst Du ja einen Hinweis darauf, was bei Dir der Auslöser gewesen sein kann.

    Alles Gute wünsche ich Dir, Zach!

    Cori
     
    #2 7. Juni 2009
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juni 2009
  3. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Hallo Zach,

    es ist nachgewiesen, das Psychischer Stress mit dazu beitraegt, die Krankheit auszuloesen.
    Durch den Stress wird das Imunsystem gedaempft, sodas es zu inferctionen kommen kann. Der koerper bekaempft diese und nachdem die Infection beseitigt wurde, bekaempft der Koerper Zellen im Koerper die eine gross Aehnlichkeit mit dem Infect haben. Und so soll dann eine Autoimunkrankheit entstehen. Ganz grob...

    Klingt wie bei Milchmaedchen, kann nur sicherlich so einfach sein.

    Habe viel gelesen und gehoert darueber.
    Bei mir war es ein unfalle durch den alles ins Rollen kam.

    Viele Gruesse
    Biene2
     
  4. Marakion

    Marakion Neues Mitglied

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    Hey Zach!

    Es gibt so unglaublich viele Faktoren, die am Ausbruch einer Rheumaerkrankung beteiligt sein können.
    Ich bin heute mehr und mehr davon überzeugt, dass bei mir sowohl körperliche Überlastung und ebenso damit verbundener psychischer Stress den Ausbruch der Krankheit provoziert haben.
    "Mensch, die ist echt nicht todzukriegen ..." - "Wahnsinnig, wie du das alles schaffst ..." - "Dir ist wohl überhaupt nichts zuviel, oder?" - "Deine Nerven möchte ich haben!" - "Boah und immer gut drauf ..."
    Ja, so weit, so gut - wenn die Gesundheit immer schön mitspielt - und dann:
    "Ja, du hast dir aber auch immer zuviel aufgehalst." - "Du kannst aber auch nie nein sagen!" - "Das konnte ja auch nicht immer gutgehen." ..... So sieht es nämlich heute aus.

    Ich will es mal so ausdrücken: Ich habe "mein" Rheuma jetzt am Hals, woher und warum? Das muss ich nicht unbedingt in allen Einzelheiten herausfinden, glaube ich.
    Mir geht es im Moment sehr gut, ich bin im Grunde meines Herzens ein fröhlicher Mensch, ABER: Ich muss jetzt genauer in mich hineinhorchen -
    was tut mir gut - was unterlasse ich lieber!? Ansonsten gibt's postwendend die Quittung.

    Achte bitte auf dich.
    Marion
     
  5. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Die arme Seele

    Ja @Marion,genau so ist es........:top:
    Biba
    Gitta
     
  6. ramonalienshoeft

    ramonalienshoeft Neues Mitglied

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    Gadebusch
    lieber zach,

    als erstes möchte ich sagen das hier nicht ramona ,sondern ramonas tochter,hanna (12) ist.

    ich hatte vor kurzer zeit einen schub im rechten auge, ich hatte nur noch 20 °/. sehvermögen. ich hatte sehr dollen stress weil ich mir die hölle heiß gemacht hatte und mir eingebildet habe, ich darf nichts verpassen!! ich war total am ende, habe es aber niemandem gezeigt-dadurch wurde mein zustand,körperlich aber auch seelisch, nicht grade besser!

    meine mutter hat mir kraft gegeben und ich habe ENDLICH verstanden das ich nichts verpasse... es ging mir besser....und besser...und schlieslich dann so gut das ich aus dem krankenhaus entlassen wurde.
    es war eine sehr schlimme zeit für mich-und eins habe ich gelernt:es macht deine situation nicht besser wenn du dich unnötig stresst - ruh dich mal aus und nehm dir mal eine auszeit.

    (ich weiß, ich bin noch ein kind, aber ich habe schon 11 jahre erfahrung mit meiner krankheit)


    LG Hanna
     
  7. sunny-side

    sunny-side Neues Mitglied

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    ]Ich bin heute mehr und mehr davon überzeugt, dass bei mir sowohl körperliche Überlastung und ebenso damit verbundener psychischer Stress den Ausbruch der Krankheit provoziert haben.
    "Mensch, die ist echt nicht todzukriegen ..." - "Wahnsinnig, wie du das alles schaffst ..." - "Dir ist wohl überhaupt nichts zuviel, oder?" - "Deine Nerven möchte ich haben!" - "Boah und immer gut drauf ..."

    das hört sich völlig identisch wie bei mir an !!! ich war immer für alle da, haus - kind - hund - firma - freunde-familie..... für unsere sportmannschaft , den kassenwart gemacht, treffen organiesiert immer lustig und fröhlich immer gut drauf , das volle programm ... nach aussen ! . denn innen sah es oft leider ganz anders aus.....

    Ja, so weit, so gut - wenn die Gesundheit immer schön mitspielt - und dann:
    "Ja, du hast dir aber auch immer zuviel aufgehalst." - "Du kannst aber auch nie nein sagen!" - "Das konnte ja auch nicht immer gutgehen." ..... So sieht es nämlich heute aus
    .
    und auch das ist genau wie bei mir. ja, die schlauen reden kann man dann so gut gebrauchen :uhoh:

    .... ich bin auch ein fröhlicher Mensch,

    ABER: Ich muss jetzt genauer in mich hineinhorchen -
    was tut mir gut - was unterlasse ich lieber!?

    ich wüsste gern, wie man das umsetzt ! wenn ich sage, ich kann das jetzt nicht..... dann ernte ich teilweise komische kommentare. gemein, oder ?
    ich bin echt traurig und verzweifelt im moment. :sniff:
     
  8. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Ein Spruch,der mich betroffen machte:
    Von meiner Familie.Du bist ja selber Schuld.
    Du musst ja nicht alles machen.
     
  9. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Ja Mensch, ihr sprecht mir aus der Seele!
    Hatte schon ueberlegt, wie ich das hier so schreiben kann.
    Seit dem ich Krank bin hat sich bei mir vieles veraendert.
    Nicht nur der Job, auch mein gesamtes Sozialleben.
    Ich wohne ja nun nicht mehr an dem Ort wo ich geboren bin, und hatte von dahe wohl alles Freunde, die das gleiche soz leben gefuehrt haben wie ich. Jetzt sieht das komplett anders aus.
    Habe manchmal das Gefuehl ich bin uninteressant geworden, weil ich ja nichts mehr mache / mitmache...
    Irgendwie ist alles um mich herrum so langsam verschwunden.

    Ich weiss nur nicht was ich aendern kann?!
    Wenn ich das mache wonach mir der Kopf steht, bin ich langweilig...

    Geht das jemandem aehnlich?

    Mir hat mal jemand gesagt Freunde sind wie Lebensgefaehrten.
    Es gibt immer wieder neure Abschnitte.
    Muss ich mir jetz hier neue Freunde suchen?

    Viele Gruesse
    Biene2
     
  10. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Rheuma & Leben

    Hi,

    da Autoimmunerkrankungen, wie eben Rheuma, eine Fehlfunktion des eigenen Körpers sind, tragen meistens gravierende Einflüsse dazu bei, daß z.B. eben Rheuma "ausbricht". Das kann u.a. eine große Operation mit hohem Blutverlust sein, große Wunden durch Unfälle, schwere Erkrankungen im allgemeinen und natürlich solche gravierenden Geschehen wie Scheidungen, Todesfälle, finanzielle Konkurse usw.

    Ein angeschlagenes Immunsystem ist wie ein Faß voller Wasser und irgendein Tropfen bringt es dann zum überlaufen.

    Alle weiteren Umstände des alltäglichen Lebens helfen dann, daß die Erkrankung wächst, sich ausbreitet und eben uns damit das Gefühl vermittelt, daß die äusseren Umstände Schuld am Rheuma sind.

    Es ist sicherlich für einen chronisch Kranken wichtig, daß sein Umfeld ebenso stimmig ist, wie sein eigenes Ich -und damit fängt alles an. Zuerst muß man mit sich klarkommen, mit sich im Reinen sein und sich und alles andere daran auch akzeptieren. Erst dann kann man sich mit dem Rest der Welt auseinandersetzen.

    Solange man es als unumgänglich betrachtet, sich dem Allgemeinbild zu unterwerfen, wird man nie wirklich wieder gesünder, fitter oder so, denn nur wer mit sich klar kommt, mit dem kommt man auch klar.

    Also findet man zuerst sich mit und in der Krankheit und dann kann man sich das Schild über das Bett hängen:

    Du kannst nur DICH ändern, nicht den Anderen. Dann ändert sich aber auch alles andere !

    In diesem Sinne - alles Gute.

    Pumpkin
     
  11. Vanyar

    Vanyar Neues Mitglied

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    Hallo,

    mir gehts ganz genauso und ich bin überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang zw. Psyche und Ausbruch der Krankheit kommt.
    Ich habe kaum noch Freunde, man isoliert sich regelrecht, da an ja viele Sachen einfach nicht mitmachen kann oder möchte, wenns einem nicht gut geht und man möcte auch vor seinen lieben Mitmenschen nicht immer jammern ( jedenfalls ist es bei mir so ). Dann heisst es irgndwann, mensch, was Du immer hast..., Du hast auch ständig irgendwas... Was ist denn nun schon wieder, Du nimmst ja immer alles mit, bla bla...
    Letztens meinte eine Freundin vom Pferdestall, und sie hat es definitiv lieb gemeint, aber eben naiv und nicht nachgedacht ( obwohl mit dem Morb.Bechterew Bescheid weiss und das ich kürzlich erst die OP hatte ) , ob ich nicht am Woende mitkommen zelten will, ich soll doch bitte mitkommen, dass wär cool usw. ! Toll - Zelten - alles klar.
    Ich bemühe mich grad um ne Psychotherapie, denn ich glaube bei mir wurde alles durch ein posttraumatisches Belastungssyndrom ausgelöst.
    Ich kann auch so nicht mehr weiter machen.

    LG Vanyar
     
  12. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Yep, war bei mir genauso!
    Hatte einen Skiunfall, bei dem ich von jetzt auf gleich in Lebensgefahr war.
    Eben noch sanft durchs Skigebiet geschaukelt, und dann stand ich vor dem Abgrund und rutschte.

    2 monate spaeter ging es los...

    biene2
     
  13. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    Das hört sich doch seeehr bekannt an, ein bisschen Dejá vu. Der Rheumacharakter?

    LG

    manu :top:
     
  14. Schnaki

    Schnaki Neues Mitglied

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    Hallo Zach,

    bei mir ist das Rheuma auch in einer psychisch schwierigen Situation ausgebrochen. Ich war im Endspurt meines Studiums und gleichzeitig kochten meine posttraumatische Belastungsstörungen hoch.

    Ich denke Deine Überlegungen sind richtig und gut. Wichtig vielleicht noch daraus Schlüsse für aktive Veränderungen zu ziehen - schwierig, ich weiß, trotzdem :)

    lieben Gruß
    Schnaki
     
  15. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Hallo, ich finde mich hier auch wieder - insbesondere in den Beiträgen von "Uschi" und "manu1111" .
    Möchte hier nicht meine komplette Krankengeschichte erzählen,

    aber ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass "Rheuma" - neben körperlichen und genetischen Dispositionen - ausgelöst wird durch psychische Ausnahmezustände.

    Deren Schweregrad ist objektiv nicht zu messen, denn das hängt von der individuellen Belastbarkeit ab.

    Zu diesem gesamten Komplex "Stress und Immunsystem" konnte ich in nahezu 10 Jahren viele Quellen studieren und Erfahrungen sammeln.

    Konkret kurz skizziert:

    Bei mir wurde durch eine existenzgefährdende Lebenssituation, die mir von außen mit kriminellen Machenschaften aufgedrängt wurde (und die ich mehrere Jahre verbissen und auch erfolgreich bekämpfte) zunächst als Autoimmunerkrankung der sog kreisrunde Haarausfall ausgelöst.

    Ein Vorgang, der mir zunächst nicht zu denken gab, der sich auch eher harmlos darstellte. Nach einiger Zeit wuchsen die Haare wieder, ich machte weiter mit meinem "Stress", sah dieses Warnzeichen nicht mehr.

    Dann kam eben der Hammer, nämlich "Rheuma" -
    heute sitze ich (ziemlich austherapiert) im Rollstuhl - bin aber im Grunde immer noch ein positiv denkender Mensch geblieben, der sich mit der Krankheit (so gut es geht!) arrangiert hat.

    Ich glaube, das ist die einzige Chance, am Leben noch positiv teilzunehmen und seine Umwelt nicht zu arg mit den eigenen Problemen zu belasten. Wichtig sind (creative) Hobbys, für die man sich begeistert - und bei deren Ausübung man einen Teil der Beschwerden "abschalten" kann.

    Sowas kann man lernen, bei mir funktioniert das zeitweise ganz gut.

    Liebe Grüße!
    Alb
     
  16. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Ich meine, eigentlich zieht sich das ja auch jetzt weiter durch mein Leben.
    Mache grade einen Kurs, den ich mir eigentlich als leicht und locker ausgedacht habe.
    Leider Gottes ist er alles andere als leicht und locker. Bisher sehe ich noch nicht das ich den Schein bekomme. Die Pruefung ist im Juli.
    Es geht bei dem Kurs um nichts. Er hat keine Auswirkungen auf mein Leben.
    Und doch bekomme ich regelrechte Panickattacken. Werde Nachts wach und kann nicht mehr einschlafen.
    Tja, und mein Rheuma springt im Dreieck. War einmal schon soweit das ich das C wieder erhoeht habe.

    Einfach wahnsinn was das Unterbewusstsein mit mir macht...

    Z.Z. ist mir alles zuviel, Mittags habe ich schon das Gefuehl der Tag ist rum ohne das ich etwas geschafft, geschweige denn gelernt habe.
    Habe jetzt ab naechster Woche alle Aktivitaeten abgesagt, denn wenn ich nicht lerne, gehe ich psychisch zu Grunde.

    ...und es geht um nichts. nur ´ne bloede Pruefung..

    Biene2
     
  17. Zachary47

    Zachary47 Neues Mitglied

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    mensch biene

    ach du mach dich doch nicht so verrückt wenn du gut lernst schaffst du die Prüfung bestimmt! geh da rühig ran und lern auf keinen fall den ganzen Tag. ich hatte erst letztes jahr meine Abschlussprüfungen zur staatlich geprüften Lebensmitteltechnikerin und habe ganz locker gelernt. Ja ich hätte mehr lernen können und vielleicht auch die ein oder andere Note besser haben können aber ich wollte nur meinen Brief und den hab ich bekommen ohne mich verrückt gemacht zu haben.

    lern in ruhe und ab und zu. ein Tag das Fach und den nächsten das andere und das in wiederholung. Du schaffst du das! Kopf hoch;)
     
  18. Marakion

    Marakion Neues Mitglied

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    Ich kenne das: Genauso verhält es sich - nur, du hast Recht - es ist schwer damit umzugehen oder es zu begreifen.
    Mir ist es auch schwer gefallen, mich von manchen "Freunden" zu trennen;
    dennoch - du lernst damit umzugehen, weil du dir dann genug Raum schaffst, um Neues kennenzulernen.
    Und glaub mir, es kreuzt genau das Richtige (Hobby vielleicht) oder der richtige Mensch (Freund oder vielleicht Ratgeber .. Lehrer ..) deinen Weg.

    Du schaffst das auch!
    Liebe Grüße
    Marion
     
  19. Marakion

    Marakion Neues Mitglied

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    Das ist wirklich nicht einfach, liebe sunny-side...
    Ich glaube, das hat vielleicht damit zu tun, weil du dir eventuell selber noch nicht im Klaren über deine Krankheit bist. So war es bei mir - irgendwie -. Es "konnte" doch gar nicht sein, dass ich etwas ablehnen musste !?
    Platsch-k.o., kaum eine Nacht durchgeschlafen, nicht in der Lage von A nach B zu laufen ... hat mich aber jemand - sogar meine Ärztin! nach meinem Befinden erkundigt, was habe ich wohl geantwortet: "Oooch, EIGENTLICH ganz guuuuut!". Meine Güte, was hat das gedauert zu sagen: "Ehrlich gesagt, nicht gut (bzw. "schlecht!") - die Schmerzen sind zwar im Moment einigermaßen erträglich aber SIE SIND DAUERND DA - ALLGEGENWÄRTIG - ICH KANN MEINE RECHTE HAND NICHT MEHR ZU 100% GEBRAUCHEN !!! (vorher: Na ja, der eine Finger ist "ein bißchen" steif ...)
    Weißt du, was ich meine?
    Mensch, ich würde dich am liebsten in den Arm nehmen und knuddeln ...
    Ich muss noch mal genauer drüber nachsinnieren ....

    Liebe Grüße
    Marion
     
  20. rangeromi

    rangeromi Neues Mitglied

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    Woher kommt Rheuma?

    [Hallo Ihr alle,

    aber ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass "Rheuma" - neben körperlichen und genetischen Dispositionen - ausgelöst wird durch psychische Ausnahmezustände.

    Hab Eure Beiträge gelesen und mir ein paar Gedanken gemacht. Mein Problem ging auch in die Richtung. Ich fühlte mich immer allein, nicht verstanden etc., habe mir dann auch noch Partner gesucht, die überhaupt nicht gut für mich waren.
    Und... alle Probleme dieser Welt zu mir...ich mache das für euch alle. Nur...dabei habe ich mich völlig verausgabt, an mich nicht gedacht, mußte die Partnerschaft beenden, weil ich entweder Migräne, heftige Rücken- oder Magenschmerzen, Probleme mit der Haut oder alles zusammen hatte.
    Auch Gelenkschmerzen hatte ich schon, bin aber nicht auf Rheuma gekommen.
    Habe dann die letzte Partnerschaft beendet, als auch noch Selbstmordgedanken dazukamen, ziehmlich gelitten, aber dann was getan.
    Fing an mit Selbsterfahrungsgruppe, was Gutes für mich allein machen, Nein-Sagen lernen etc.....
    Das Rheuma brach dann doch aus - festgestellt 2001 - (mehr unter ARAVA WIRKT NICHT). Habe aber auch festgestellt, daß ich durch mein "Schicksal" sehr verbittert war und ich den Menschen nicht verzeihen konnte, was sie mir antaten. Aber das muß man!! Das heißt noch lange nicht, das es ok ist, was sie taten! Man muß für sich selbst "diesen Schrott" loswerden, der krankmacht im wahrsten Sinne des Wortes.
    Ich bitte bekennende Christin seit ca. 4 Jahren. Dort habe ich einen Ort gefunden, wo ich das alles loswerden kann, "Kommt alle zu mir, wie ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken" und ...mir geht es immer besser.
    Nun kann ich wieder Dinge machen, die vor 7/8 Jahren unmöglich waren. Habe kaum Schmerzen und habe meine Lebensfreude zurück. Ganz weg ist das Rheuma noch nicht, aber eindeutig in Remission.
    Ich wünsche Euch, das Ihr auch Euren Weg findet
    und vor allem: Nicht entmutigen lassen:)
    Liebe Grüße und Gottes Segen:top:
    Rangeromi