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"Die Ernährungs-Docs" auf NDR - RA

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von luiselotte, 23. Januar 2016.

  1. luiselotte

    luiselotte Registrierte Benutzerin

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    Zwar habe ich bisher nicht viel vom Einfluß des Essens auf den Rheuma-Krankheitsverlauf gehalten; heute habe ich bei den Ernährungs-Docs den Fall einer 52jährigen gesehen, die seit 30 Jahren betroffen ist und mit einer Art Mittelmeer-Diät (fetter Fisch, Leinöl, Obst und Gemüse) und mit Hilfe einer Rheumatologin ihren Krankheitsaktivitätswert halbieren und Kortison zurückfahren konnte - nur als Anregung für Interessierte, folgendes suchen, dann landet Ihr in der Mediathek vom NDR:

    ndr ernährungsdocs Folge 5
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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  3. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Hey,

    ich habe die Sendung auch gesehen und ich ernähre mich schon seit Ende letzten Jahres mit täglicher Zufuhr von Leinöl, Lachs oder Omega 3 Kapseln. Dazu Margarine mit Kokosfett und Omega 3.....
    Es hilft auch bei häufiger Migräne.....
     
  4. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    An sich ein guter Beitrag die Sendung, vor allem wird auch das Thema Migräne und Diabetes angesprochen, dabei finde ich die Ernährungsweise unter anderem schon sehr wichtig.

    Bei meinem Rheuma habe ich nicht ganz so gravierende "Wirkungen" durch die Mittelmeerernährung festgestellt. Da muss ich auch ganz individuell rangehen. Da ich durch die Kollagenose und Vaskulitis viele verschiedene Auswirkungen hab und auch Magen-Speiseröhre und Entzündungen mit Mundtrockenheit. Daher ist meine Ernährung sehr individuell, auf den jeweiligen Zustand oder was gerade aktiv ist usw. fixiert.

    Einiges an Obst und rohem geht zum Beispiel gar nicht. Fettiges Fleisch, insbesondere Schweinefleisch und viele Wurstsorten gehen gar nicht mehr, wegen Magen, Darm und auch wegen meinem angeschlagenem Herz sowieso ein no go.

    Nachtrag: Den Satz von der Rheumaerkrankten im Film: "Man stirbt nicht an Rheuma, sondern man stirbt an den Nebenwirkungen der Medikamente", finde ich allerdings nicht so gut und kann ich aus meiner langjährigen Zeit und persönlicher Erfahrung mit meinem Rheuma und Medikamenten durchgehend seit 22 Jahren so nicht sehen und bestätigen, eher im Gegenteil, die Medikamente haben mein Leben gerettet und die Krankheitsaktivität doch eingeschränkt/reduziert und das Fortschreiten verlangsamt.

    Danke Luiselotte für den Tipp zur Sendung.

    In der Mediathek kann man das noch gucken: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Iss-Dich-gesund-Folge-5,ernaehrungsdocs196.html
     
    #4 23. Januar 2016
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2016
  5. CSchwanke

    CSchwanke Neues Mitglied

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  6. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    Ich hab das auch schon oft gehört und gelesen, dass man nicht am Rheuma stirbt sondern an den Medikamenten. Hier ein interessanter Bericht auf spiegel.de

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13508771.html
     
  7. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Der ist allerdings schon über 30 Jahre alt......
     
  8. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Mara, ich schließe mich Lumpi an, der Bericht ist ja schon mindestns 32 Jahre alt. Die Medikamente, die da aufgeführt sind kenne ich glaube ich gar nicht. Ich fing ja erst 1994 mit Medikamenten wegen meinem Rheuma=Mischkollagenose und Vaskulitis an.

    Innerhalb dieser 32 Jahre hat sich ja wohl doch so einiges geändert und weiter entwickelt.

    Und es steht auch fest das es Rheuma mit Organbeteiligungen gibt und da sind viele früher, ohne die heutigen Medikamente frühzeitig verstorben, das ist Fakt und bekannt!
     
  9. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    Das stimmt der Text ist schon sehr alt, das hatte ich gar nicht gesehen.
    Doch der Inhalt ist heute nicht weniger stimmig außer dass es Bilogika gibt, dennoch sind die Nebenwirkungen fatal, die sich erst Jahre später rausstellen werden.
    Letztendlich wählt jeder selbst für welche Behandlung er sich entscheidet.

    Mara
     
  10. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Mara,

    So ganz passt das nicht mehr auf heute. ;) Und nicht nur Biologika sind neu, sondern gibt da noch einige andere Medikamente im Gegensatz zu früher und auch andere Schmerzmittel sind hinzugekommen.

    Medikamente können Nebenwirkungen verursachen und das sehe ich auch so, nur müssen sie das nicht zwangsläufig und tun es nicht bei jedem.

    Es ist eben immer ein Abwägen zwischen Risiko und Nutzen und kommt auch auf die Art und den Verlauf der jeweiligen rheumatischen Erkrankungen und deren Beteiligungen an. So viel wie nötig, aber immer so wenig wie möglich und zur Rheumatherapie gehören heutzutage auch nicht nur Medikamente, sondern die moderne Rheuma-Therapie besteht aus mehreren Bausteinen.

    Man muss auch nicht auf Spatzen mit Kanonen schießen, in der Hinsicht geh ich durchaus mit dir Konform und alles was zur Reduzierung der Medikamente beitragen kann/könnte finde ich auch gut. ;)
     
    #10 28. März 2016
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2016
  11. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Upps, jetzt konnte ich mal lachen, Spiegel von 1984. Da wurde ich nach jahrelangem Nörgeln endlich auf RFs getestet, waren beide positiv.

    Jedenfalls stirbt man nicht an Mischkollagenose. Auf dem Totenschein steht meistens Schlaganfall oder Herzinfarkt, gefolgt von Lungenerkrankungen. Was die eigentliche Ursache dafür ist, wissen Herr und Frau Statistik nicht. ;)

    Auch wenn man krank ist, darf man vernünftig essen und sich bewegen. Niemand wird gezwungen sich mit Alkohol, Zigarettenrauch, Hallowach, Fettbergen, Zusatzstoffen und Zuckerhüten vollzustopfen um sich dann noch stundenlang vor dem Fernseher zu langweilen. Ein Schaukelpferd und Mohrrüben sind doch das Mindeste. :D;)

    Liebe Grüße
    Clara
     
  12. Lagune

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    Wobei ja Lungen und Herzbeteiligung bei Mischkollagenose, Sklerodermie und dem ganzen Kollagenosengedings... nicht ganz selten ist, also dann doch an Mischkollagenose irgendwie und Frau und Herr Statistik sind dann eben zu dumm.;)

    Aber nicht heute, die olle Mohrrübe, ich mag jetzt noch ein Osterei und einen Hasen aus Schoko, also Ausnahmsweise am Ostermontag und heute Abend ein Gläschen Rotwein. Nicht das mir das Schokoei und der Hase und der Rotwein noch schlecht wird und schimmelt, wenn ich das zu lange aufhebe :D
     
    #12 28. März 2016
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2016
  13. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Nö, bei mir stirbt kein Schokohase hungrig. Marzipanmöhrchen ist das Mindeste, was er bekommt. Die leben ja eh nur so kurz. :(;)

    LG
    Clara
     
  14. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    Da bin ich nur teilweise deiner Meinung Lagune.

    Medikamente haben IMMER Nebenwirkungen, nicht für jeden immer spürbar, jedoch für den Körper bemerkbar, sie helfen auf der einen Seite und zerstören auf der anderen Seite und schwächen den Körper somit wird er noch mehr angreifbar.

    Wenn bereits Schäden auftreten muss man ganz klar, den einzelnen Krankheiten helfen.

    Ich finds halt bedenklich, Medikamente einzunehmen, nur weil eine Diagnose besteht und keine konkreten Beschwerden. Aufhalten kann kein Medikament, was jedoch nach wie vor hin und da vermutet wird.

    Wir hatten ja schon mal in einem anderen Thread geschrieben und da weiß ich bereits, dass du sehr aufgeschlossen für die Chemie bist - jeder eben wie es ihm beliebt ;).

    Liebe Grüße
    Mara
     
  15. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Aufgeschlossen, naja ich hätte die Chemie auch gerne los und nehm die nicht aus Spaß an der Freude. ;)
     
  16. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo Mara,

    was hast du für Ärzte kennengelernt :eek:? Oder gehst du dabei von den Wünschen einiger Laien aus, die sich wegen jedem Fitzelchen gleich sterbenskrank fühlen? Da muss ich dir recht geben. Es bringt nichts das Gleichgewicht im Körper aus irgendwelchen Ängsten heraus durcheinander zu bringen. Das Gleichgewicht wird auch durch einseitige Ernährung, zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung, zu viel Stress, Schonhaltung, Suchtmittel, Eisenpräparate, Vitaminpräparate, Salze, Homöopathie, Überhitzung, ..... durcheinander gebracht. Ärzte diagnostizieren wohl kaum das, was der Patient haben möchte. Man muss schon richtig krank sein. Ärzte sehen das an großen Blutbildern, den spezifischen Antikörpern, der zerstörten Haut, den messbaren Nervenschädigungen, kaputten Gelenken, Schiefstellungen, Organmissbildungen..... Es muss eine Menge geschehen sein, bevor ein Rheumatologe ein Rezept ausdruckt. Hohe BSG und ein paar ANA-Titer reichen da noch lange nicht.

    Meine Medikamente haben verhindert, dass ich schon 2000 an der Kollagenose gestorben wäre. Sie haben meine Situation sogar verbessert auf den Stand von 1985. Verschlimmerung trat dann nur noch schleichend auf. Medikamente verlangsamen die Zerstörung und manchmal halten sie sie im Körper auf. Das ist wissenschaftlich erwiesen = messbar und in gleichgearteten Situationen wiederholbar. Gegen die Nebenwirkungen mache ich was, aktiv. Da sitze ich nicht in der Sofaecke, warte drauf und starre drauf.

    Gute Nacht
    Clara
     
  17. CSchwanke

    CSchwanke Neues Mitglied

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    Clara, Du hast vollkommen Recht!

    Natürlich haben Arzneimittel Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen - aber normalerweise verschreiben Ärzte nicht aus Jux und Tollerei irgendwelche Sachen. Wenn man immer alle Ärzte über ALLE verschriebenen Medikamente informiert, dann werden die Wechselwirkungen minimiert. Es ist immer ein Abwägen zwischen positivem Nutzen und potentiellen, also möglicherweise auftretenden, Nebenwirkungen.

    Aber: Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten so dramatisch gestiegen, weil Diagnostik und Therapie - Medikamente - immer besser und sicherer geworden sind. Man sollte nicht auf eigene Faust irgendetwas schlucken und auf einen gesunden Lebenswandel achten, auch Sport scheint nicht zu schaden...

    Arzneimittel als "Chemie" zu verteufeln und grundsätzlich abzulehnen ist m.M.n. mindestens kontraproduktiv, wenn nicht gefährlich.

    Ich vertraue dem behandelnden Arzt und auch dem aufwendigen System der Arzneimittelsicherheit, das heißt aber nicht, mich nicht zu informieren und immer auf der Hut zu sein und ggfls. noch mal nachdrücklich nachzufragen.

    Gruß
    CS
     
  18. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    das mag für einige stimmen, für andere stimmt es nicht.

    Mein Rheumatologe sagt selbst, dass er es akzeptiert, wenn ich keine Medikamente nehmen mag, da bei Mischkollagenose nicht erforscht ist inwieweit Malariamittel die Krankheit im Zaun halten, sie helfen jedoch bei Gelenkbeschwerden. Diese habe ich nicht, deshalb nehme ich keine, sonst würde ich sie vielleicht einnehmen.

    Somit ist das immer eine individuelle Entscheidung, kaputt machen alle Medis genauso viel im Körper, wie sie einem die Befindlichkeit im jeweiligen Krankheitsbild verbessern.


    Mara
     
  19. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo,
    Malariamittel wirken auch bei Mischkollagenose. Die Berliner Rheuma-Professoren der Charité, wie auch die der Charité angeschlossenen Rheumapraxen setzen Malariamittel gezielt (!) bei Kollagenosen mit Gelenkbeschwerden ein. Bei der Mischkollagenose vom Typ MCTD (mit U1RNP-AKs) werden Gelenke durch die Entzündungen zerstört. Quensyl, das kann ich bestätigen, hat den Prozess bei mir deutlich verlangsamt, was man an meinen Röntgenbildern erkennen kann.

    Zurück zum Thema,
    gesunde Lebensführung, einschließlich Ernährung sind für mich wichtig. Jede Sünde, die länger als ein dreitägiges Familienfest dauert, triggert Entzündungen, Thrombosen..... Na gut, datt dat dann auch weh tut, merk ich's gleich. ;) - Aber die drei Tage tun der Seele super gut. :D

    Liebe Grüße
    Clara